Frage von masal74, 50

Gibt es einen Beruf der eine Mischung aus Arzt und Psychologe ist?

Und zwar möchte ich sehr gerne was im medizinischen Bereich machen, aber ich möchte auch gerne Psychologin werden. Gibt es einen Beruf, der sich aus beiden zusammensetzt? Danke im Voraus:-)

Antwort
von BellaBoo, 48


Psychiater (aus griechischψυχήpsychē„Seele, Leben“ undἰατρόςiatros„Arzt“) ist ein Arzt mit psychiatrischer und psychotherapeutischer Facharztausbildung. Als solcher beschäftigt er sich mit der medizinischen Diagnose, Behandlung und Erforschung von psychischen Störungen.

Der Psychologe studiert nur Psychologie, der Psychiater auch Medizin.


Kommentar von masal74 ,

Dankeschön und studiert man dann allgemeine Medizin oder nur in dem psychologischen Medizinbereich?:-)

Kommentar von BellaBoo ,

Du studierst Medizin und machst dann nachher in der Facharztausbildung Psychiatrie oder Psychotherapie... genauso wie der Kardiologe, Neurologe, Gerontologe, etc. sich auf seine Fachbereiche spezialisiert

Kommentar von rotreginak02 ,

@masal74: bitte verwechsele nicht "Psychologe" mit "Psychiater", das sind 2 verschiedene Berufe und wie hier schon mehrmals geschrieben wurde: Psychologie ist ein eigenständiges Studium, Psychiater ist eine Facharztrichtung, nachdem man Medizin studiert hat. ---"den psychologischen Medizinbereich" gibt es nicht.

Antwort
von Rollerfreake, 30

Ein Psychiater ist ein Facharzt, der sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforchung von psychischen Störungen beschäftigt. Man studiert Medizin und macht anschließend eine entsprechende Facharztweiterbildung, die mit einer Facharztprüfung endet. 

Antwort
von einfachichseinn, 13

Du kannst Medizin studieren und dann später eine Facharzt Ausbildung als Psychiatrer machen. So hast du medizinische Vorerfahrungen und kannst dich psychischen Problemen widmen. Außerdem hast du, als Psychiatrer mehr Möglichkeiten, als als Psychologe.

Antwort
von autmsen, 5

Jeder der den Titel Arzt verdient hat auch Kenntnisse über die Psyche des Menschen. 

Nun gut: 

Ab 1933 lehnten und lehnen es viele Ärzte ab solche Kenntnisse erlangen zu wollen. 

Aber

Die Folgen sind für die Allgemeinheit sehr teuer, nachweisbar und messbar teuer. Das gefällt den Krankenkassen je weniger je mehr sich die Zahlenden mit der Thematik auch öffentlich befassen. 

Und dank Schengen sind wir zum Glück nicht mehr auf jeden daher gelaufenen Bulemielerner und Schleimkriecher als behandelndem Arzt angewiesen. Was zu mehr Wettbewerb und mehr Bemühung bei den Anbietern führt. 

Hinzu gekommen sind dank Internet manche Austausch- und Bewertungsforen. Neben den durchaus nicht zu unterschätzenden SHGs. 

Eine gute Fakultät vermittelt also heute nicht nur Theorie zu Psyche und ihrem Einfluss auf Soma, Diagnostik und Behandlung

sie bietet auch entsprechende Praxis an.

Für Dich macht es also Sinn sich im Archiv des dradio entsprechend ausführlich zu tummeln. Nimm Dir dazu reichlich Zeit denn es gibt manche Sendung welche die Zusammenführung beider Bereiche thematisiert. 

Weiter macht es für Dich Sinn Dich bei uni dot de ausführlich umzusehen. 

Dann gibt es noch Arte mit mancher ansehenswerten Sendung - Alte Sendungen sind auf youtube zu finden

Selten strahlt 3SAT zum Thema aus. 

Dann solltest Du Dich frühzeitig mit dem Thema Erasmus Plus beschäftigen denn einige Semester Auslandsstudium schaden ganz gewiss nicht. Sich hier vorher entsprechende Sprachkenntnisse anzueignen und bestenfalls vor Ort schon digitale Freundschaften geschlossen zu haben erleichtert natürlich enorm.

Tatsächlich muss ich abschließend feststellen: 

Würden nicht so viele Subjekte sich einbilden der Arzt schnippelt entweder auf die Schnelle oder verschreibt ein Medikament dass dann alle Arbeit leistet

und würden sie nicht eine solche Behandlung auch gegen ärztlichen Rat einfordern

würde unser Gesundheitswesen durchaus auch auf internationalem Standard arbeiten. 

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