Frage von thehealthyman, 72

Gibt es eine Verjährungsfrist bei Kündigungen für dinge die lange her sind?

Mich interessiert es ob man für dinge die 10 jahre her sind noch gekündigt werden kann?

Also betrifft mich nicht aber interessiert mich.

Ein Beispiel: Mitarbeiter A hat vor 10 Jahren in einen Dienstwagen einen Kratzer gefahren, dann hat er den Schaden gemeldet und der Schaden wurde mit einem Lackstift ausgebessert (mit Werkstatt und Vorgesetzten so besprochen) .

Werkstatt gibt an den Schaden zu reparieren und berechnet nur Lackstift auf der Rechnung, sagt dann aber der Mitarbeiter soll den Lackstift selbst drauf machen. Doch Mitarbeiter A sagt zu seinen Vorgesetzten nicht, dass er den Lackstift nach Aufforderung von Werkstatt selbst drauf gemacht hat.

Angenommen nach 10 Jahren ist die Stelle angerostet und vom Lackschaden nichts mehr zu sehen.

Und beim Verkauf wird gefragt wer diese Stelle damals ausgebessert hat.

Und die Rechnungen des Lackstiftes wären nicht mehr da, die Werkstatt würde sagen, ein Mitarbeiter sollte den Schaden mit dem Lackstift selbst ausbessern, doch zu den Vorgesetzten wurde gesagt, dass die Werkstatt den Lackstift draufmachen wollte eigentlich.

Wäre so eine Sache überhaupt ein Kündigungsgrund??

Antwort
von johnnymcmuff, 47

Ohne genau zu wissen worum es geht, kann man keine vernünftige Antwort geben.

Es gibt z.B. die allgemeine Verjährungsfrist von drei Jahren aber wenn jemand z.B. einen gerichtlichen Titel auf eine Forderung hat, kann er mindestens 30 Jahre lang z.B. einen Gerichtsvollzieher beauftragen um die Forderungen erfüllt zu bekommen.

Gehe auf bearbeiten unter Deiner Frage und gebe uns mehr Infos.

Dann kannst Du vielleicht auch eine hilfreiche Antwort erhalten.

Kommentar von thehealthyman ,

Die frage ist ja allgemein formuliert. 

Eas geht nicht um mich.

Man könnte höchstens jetzt einen fall konstruieren.

Kommentar von johnnymcmuff ,

Die frage ist ja allgemein formuliert. 

Allgemein hast Du nun Antworten bekommen und sicherlich bemerkt, dass es unterschiedlich sein kann und vom Einzelfall abhängt.

Kommentar von johnnymcmuff ,

Bezüglich Arbeit gibt es da noch einige Bestimmungen z.B. das Abmahnungen zeitnah erfolgen müssen und manchmal gibt es Höchstfristen in Betriebsvereinbarungen und Tarifverträgen, wie lange solche Abmahnungen in der Personalakte stehen dürfen.

Kommentar von thehealthyman ,

Ein Beispiel: Mitarbeiter A hat vor 10 Jahren in einen Dienstwagen einen Kratzer gefahren, dann hat er den Schaden gemeldet und der Schaden wurde mit einem Lackstift ausgebessert (mit Werkstatt und Vorgesetzten so besprochen) .

Werkstatt gibt an den Schaden zu reparieren und berechnet nur Lackstift auf der Rechnung, sagt dann aber der Mitarbeiter soll den Lackstift selbst drauf machen. Doch Mitarbeiter A sagt zu seinen Vorgesetzten nicht, dass er den Lackstift nach Aufforderung von Werkstatt selbst drauf gemacht hat.

Angenommen nach 10 Jahren ist die Stelle angerostet und vom Lackschaden nichts mehr zu sehen.

Und beim Verkauf wird gefragt wer diese Stelle damals ausgebessert hat.

Und die Rechnungen des Lackstiftes wären nicht mehr da, die Werkstatt würde sagen, ein Mitarbeiter sollte den Schaden mit dem Lackstift selbst ausbessern, doch zu den Vorgesetzten wurde gesagt, dass die Werkstatt den Lackstift draufmachen wollte eigentlich.

Wäre so eine Sache überhaupt ein Kündigungsgrund??

Kommentar von johnnymcmuff ,

Abgesehen davon, dass der Fall zu hypothetisch ist, weil sich nach 10 Jahren der Mitarbeiter an so etwas bestimmt nicht erinnern kann, ist es bestimmt verjährt.

Hinzu kommt noch, das es sich um ganz normale Rostbildung handeln kann.

Kommentar von thehealthyman ,

angenommen die Rechnung würde man nicht mehr finden, könnte man einem Mitarbeiter generell überhaupt etwas machen, wenn er sagt es gibt eine Rechnung über den lackstift zb und der mann aus der Werkstatt hat ihn gebeten den lackstift draufzumachen? wenn man nicht dem Mitarbeiter unterstellen kann er hätte etwas heimlich gemacht und ihm dies gar nicht nachweisen kann, muss man ihm doch seine aussage glauben oder? bzw man kann ihm dann gar nix mehr..... oder?

Kommentar von johnnymcmuff ,

Ich denke auch in dem Fall kann man dem Mitarbeiter nichts anhaben.

In dubio pro reo gilt natürlich.

Kommentar von thehealthyman ,

wahrscheinlich würde von sich aus auch ein Mitarbeiter nach so langer zeit nicht mehr sagen. "Ach die Werkstatt hat damals gesagt den Lackstift soll ich draufmachen." Da geht es nach so langer zeit eh dann eher darum dass das Auto als Gebrauchtwagen verkauft wird und wenn dann irgendwo eine stelle ist, wo verrostet ist oder mal etwas mit lackstift gemacht wurde, wird dannach wohl keiner mehr fragen bzw auch keiner etwas sagen. denk ich zumindest.

Antwort
von kurdischgirl18, 42

Ich würde jetzt sagen Nein.
Aber vielleicht kommt es auch darauf an was passiert ist.
Ich denke man müsste als erstes mal eine Abmahnung bekommen.
Und rechtens ist es nicht nach 10 Jahren erst eine Abmahnung zu bekommen.

Antwort
von SiViHa72, 54

Ich könnte mir vorstellen, dass es auf die Sache an sich ankommt. Wenn wer vor 10 Jahren nen Brötchen vom Büffet gemoppst hat, dürfte es sicherlich was anderes sein, als wenn er damals 10000€ unterschlagen oder den Abteilungsleiter in die Baugrube geschubst hat.

Antwort
von dandy100, 35

Das kommt auf die "Dinge" an. Verjährungsfristen sind vollkommen unterschiedlich je nachdem um was es geht.

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