Frage von Centario, 37

Gibt es eine Täter - Opfer Beziehung, wenn ja, wie kann man das verstehen?

Manchmal äußern sich sich Opfer oder Angehörige so vor Gerichtsverhandlungen, dass sie den Täter selbst noch mal ansehen möchten und selbst hören mochten was den Täter zu der Tat veranlaßt hat. Auch zu außergerichtlichen Begegnungen ksnn es kommen.

Antwort
von Plautzenmann, 8

Vielleicht will man den Täter auch einfach nur kategorisieren. Eventuell geht man mit der Erwartung da rein, dass da ein grinsender, kichernder Verrückter sitzt und dann sieht man dort einen augenscheinlich relativ normalen Menschen, was einen dann zu der Frage führt, ob jeder Mensch und vor allem man selbst zu solch einer Tat fähig wäre.

Die Taten des Täters zeigen einem gewissermaßen die Abgründe der menschlichen Seele auf und man muss sich fragen, ob man selbst auch über solche Abgründe verfügt. Glücklich wird man durch so eine Begegnung nicht. Denn entweder geilt es den Täter auf, die Opfer oder Angehörigen leiden zu sehen oder aber er zeigt Reue und man kommt in den oben beschriebenen Gewissenskonflikt.

Allerdings gibt es immer, wenn mehrere Personen miteinander interagieren, eine Beziehung. Nur hält die Beziehung zwischen mir und der Kassiererin eines Cafés wahrscheinlich kürzer als die Beziehung zwischen mir und der Person, die mich körperlich oder psychisch geschädigt hat.

Antwort
von skyberlin, 3

ja, aber das ist zu komplex, das solltest du googeln.

1 beispiel: identifikation mit dem aggressor / um die qualen irgendwie zu überstehen

2 stockholm-syndrom: identifikation und kooperation bei geiselnahme

usw usw usw, SKY

Antwort
von SJ7IFVQ5, 25

Je nach dem schützen Opfer sich mit dem Gedanke das der Täter nicht s böses gemacht hat

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