Frage von jovetodimama, 221

Gibt es eine Religion, die das leisten könnte?

Da schrieb kürzlich jemand: "Religion ist so unnötig wie die Menschheit an sich."

Wenn das wahr wäre - was ich nicht hoffe! - dann wäre es möglicherweise das Beste, die Menschheit würde schnellstmöglich kollektiven Selbstmord begehen.

Glücklicherweise spüren wir (fast) alle - unabhängig davon, ob wir einen Glauben haben - dass DAS NICHT das Beste, sondern so ziemlich das Schlimmste wäre, was passieren könnte. Traurigerweise sieht es trotzdem manchmal so aus, als würde die Menschheit genau DARAUF zusteuern.

Wenn eine Religion - egal, welche - wirksam dazu beitragen könnte, DAS zu verhindern, wäre sie im wahrsten Sinne des Wortes not-wendig. Wenn es eine Religion gäbe, die DAS verhindern könnte, und es gäbe nur eine einzige, die das könnte, dann wäre vermutllich genau diese Religion nötig.

Aber kann eine Religion das leisten? Und wenn ja, wie kann eine Religion das leisten? Oder gibt es nicht-religiöse Philosophien bzw. Lebenseinstellungen bzw. ethische Grundsätze, die das besser können als alle Religionen auf diesem Erdball?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Falbe, 33

Jesus Christus ist die Antwort . Er lebt , ER unterstützt den der nach ihm fragt . Jeder hat die selben Chancen , vom Professor bis zum Behinderten . ER ist der Sinn des Lebens . Das , was keine andere Religion bieten kann :

 einen lebendigen Herrn , der immer mit uns geht -

 die Vergebung unserer Schuld , die sich auf keine andere Weise als durch Jesus Christus und das Kreuz wirksam vor Gott tilgen lässt -

Möglichkeit der charakterlichen Erneuerung ohne Krampf-

Frieden , unabhängig von unserer Situation -

Liebe , unabhängig von Sympathie und Antipathie -

Keine Leistung außer den Glauben erbringen zu müssen , um bei Gott angenommen zu sein . 

Es gibt noch viel mehr Vorteile gegenüber anderen Religionen , das wäre hier zu viel , aber nachzulesen im Neuen Testament 

Antwort
von Rosenblad, 73

Jede Religion, jede Politik, jede Philosophie, jede Wissenschaft, jede Gesellschaft, jedes kulturelle "Produkt"  kann nur das leisten was der (die) dahinter stehende(n) Mensch(en) ausbringen. Wir können ein Mittel gegen Krebs finden, genauso wie die Fähigkeit zur Perpetuierung einer Wasserstoffbombe; im Namen der Religion kann man einen anderen Menschen töten oder ihn höher achten als sich selbst (Philipperbrief), eine Ökonomie kann ausschließlich auf Renditemaximierung ausgelegt sein, oder auf Ressourcenexplikation usw.

In manchen dieser Faktoren waren uns einige indigenen Völker weiter - zumindest solange die sog. Zivilisation deren "Gesellschaft" noch nicht sozial, kulturell oder religiös devastierte.

Antwort
von Chaoist, 96

Es gibt eine Regel, die sowohl in ( fast ) allen Religionen als auch in der säkularen Philosophie ihren Platz hat. Das ist die goldene Regel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel

Das ist so ziemlich das positivste was eine Religion transportieren kann. Religion ist dazu aber nicht zwingend notwendig.

Für den Menschen wäre es mit Sicherheit schlecht, würde er aussterben. Dem Rest der Natur ist das egal - ein freudiges Ereignis.

Kommentar von Coldnez ,

Zu der goldene Regel müsste noch etwas ergänzt werden. So zum Beispiel könnte jemand zur Umweltverschmutzung beitragen, dessen Konsequenzen in seiner Gegenwart niemand zu Schaden tragen könnte, denn schließlich wünscht er sich auch nur dass man ihn selbst nicht in seiner Gegenwart schadet. Jedoch hätte dann die nachfolgende Generationen diese Problem zu tragen. Denn wem kümmert einem die Zukunft wenn er dort selber nicht existiert, die können ihm nichts gutes tun, also bemüht er sich nicht für die Zukunft auf seine Kosten etwas Gutes zu tun. Das betrifft vorallem die kinderlosen Menschen.

Kommentar von Chaoist ,

Ich denke dass auch kinderlose Menschen gute Gründe finden können ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten. Und sei es nur ihren Freunden zuliebe, die an ihre Kinder denken.

Selbst wenn jemand keine Freunde mit Kindern hat, kann er einfach für sich feststellen, dass es nicht fair von ihm wäre, so zu leben als käme hinter ihm die Sintflut.

Es ist schon richtig, dass eine einzelne Regel nicht ausreicht. Diese hier sagt auch nichts darüber aus, ob wir ein einzelnes Tier Quälen dürfen. Immerhin hätten wir damit ja keinem Menschen geschadet.

Antwort
von GravityZero, 104

Die Religion leistet das bereits...nur muss man dazu erstmal an sowas glauben. Ich tue es nicht. Nötig ist sie dazu nicht. Jeder Mensch hat einen genetisch veranlagten Drang zur Selbsterhaltung und Fortpflanzung. Ich denke nicht dass Religion an der allgemein Situation (du sprichst vermutlich Überbevölkerung, Verschmutzung, Krieg an) etwas ändern würde, im Gegenteil, häufig führt genau diese zu Konflikten.

Antwort
von schmidtmechau, 21

Hallo jovetodimama,

um am Leben zu bleiben, braucht es keine Religion, es braucht auch keinen Nachweis von Notwendigkeit, die menschliche Trägheit reicht völlig aus.

Es gibt von Christian Morgenstern dazu ein wunderschönes Gedicht:

Ein alter Esel sprach einmal

zu seinem eh'lichen Gemahl:

Ich bin so dumm, du bist so dumm,

wir wollen sterben gehen, kumm!

Doch wie ist meistens geht so eben:

Die beiden blieben fröhlich leben.

Ich finde es in diesem Zusammenhang schon immer seltsam, dass es ausgerechnet die Religion ist, von der eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn und der Notwendigkeit menschlichen Lebens erwartet wird, wo es doch die Religion ist, die diese Frage überhaupt erst aufwirft. Und das ganz ohne Not!

Gruß Friedemann

Kommentar von jovetodimama ,

Nicht die Religion wirft die Frage nach dem Sinn und der Notwendigkeit des menschlichen Lebens auf, sondern der Mensch. Der Mensch aber nicht ohne Not, sondern wegen der vielfach empfundenen Not, wobei sowohl Leid als auch die völlige Abwesenheit von Leid die Sinnfrage immer wieder erneut stellen.

Antwort
von Dichterseele, 37

Religionen gründen auf einen Gottes- oder Götterglauben. Worum es Dir geht, das ist Ethik. Sittliches Handeln kann man nicht verordnen, denn das führt nur zu Heuchelei.

Anstand lässt sich nicht durch Kanzel-Predigten erreichen, dazu gehört eine sorgfältige Erziehung - und die gewährleisten nur Eltern und Lehrer, die selbst eine humane Bildung besitzen, diese vorleben und weitergeben.

Leider werden Philosophen und Propheten häufig fehlinterpretiert, um daraus Vorteile zu ergaunern. Es liegt also immer an jedem Einzelnen, wie ehrlich er sich um Wahrheit und Fairness bemüht.

Antwort
von Andrastor, 88

Die Menschheit ist auch unnötig. Es gibt in der Natur keine "Notwendigkeit" in diesem Sinne. Wenn eine Art verschwindet, haben andere dafür bessere Chancen.

Manchmal verursacht der verschwinden einer Art auch das Verschwinden weiterer Arten, wenn die beiden Arten voneinander abhängig sind zum Beispiel.

Aber "nötig" für irgendetwas ist keine Art auf der Welt.

Die Menschheit ist noch weit entfernt vom Kollektivselbstmord und wenn Religionen eines gezeigt haben, dann dass sie diesen eher hervorrufen als verhindern.

Somit wäre die Lösung nicht eine neue Religion (die wieder nur zu Konflikten führen würde) sondern die Verbannung der Religion aus der Öffentlichkeit. Wenn jeder seinen Glauben behalten darf und für sich behalten muss, ist das ein Gewinn für alle.

Kommentar von jovetodimama ,

Dieser Satz gefällt mir: "Wenn jeder seinen Glauben behalten darf und für sich behalten muss, ist das ein Gewinn für alle." - - -

Kommentar von Whitekliffs ,

Gilt das dann für alle? Oder nur für eine bestimmte Gruppe, die ihren Mund halten muss und sich dem 'Glauben' der andere anpassen muss?

Gilt das z.B. dann auch für den 'Glauben' eines Andrastors? 

Kommentar von Andrastor ,

Das gilt für alle. Jede Religion hat den Mund zu halten. Von Anpassung hat hier jedoch keiner gesprochen. Jede Person kann ihren individuellen Glauben ungehindert behalten, nur darf sie diesen nicht in der Öffentlichkeit demonstrieren.

Was den Andrastos anbelangt, der glaubt nicht, also fällt er aus dieser Gleichung heraus.

Um dir die Unsinnigkeit deiner Frage zu verdeutlichen: Ich sage alle Leute die schwimmen müssen eine Badehaube tragen und du fragst mich ob das auch für die Leute gilt die nicht schwimmen und sich am Beckenrand aufhalten.

Kommentar von Whitekliffs ,

Ach so. Na dann. Wird vielleicht auf die Dauer langweilig wenn es nur noch Andrastormeinungen geben darf? Und einsam, nicht? Wer wird dann noch mit dir diskutieren?

Kommentar von Andrastor ,

Was du nicht verstehst, ist das jeder weiter seine Meinung haben darf. Niemandem wird seine Meinung weggenommen. Man darf diese nur nicht mehr in aller Öffentlichkeit zur Schau stellen.

Ich hoffe dass dann endlich mehr intelligente Leute mit mir diskutieren.

Kommentar von OlliBjoern ,

Man hat den "Mund zu halten", aber du sprichst angeblich nicht von Anpassung. An der Stelle wäre etwas mehr Nachdenken angebracht.

Kommentar von OlliBjoern ,

Ich verstehe schon, was du meinst. Allerdings habe ich gewisse Zweifel daran, ob man wirklich Religion komplett aus der Öffentlichkeit heraus halten kann (wie soll das gehen?).

Man kann Dinge wie Politik nicht außerhalb der Öffentlichkeit betreiben. Nun wird wohl der Einwand kommen, dass Politik und Religion zwei verschiedene Dinge sind. Das stimmt auch.

Aber eine gemeinsame Sache gibt es schon: ein Mensch, der eine politische Meinung hat, möchte diese öffentlich sagen können. (Einwand?) Ein Mensch, der eine religiöse Meinung hat, möchte diese auch öffentlich sagen können. Das heißt ja nicht (genauso wenig wie bei einer politischen Aussage), dass jeder andere nun "folgen" muss.

Unsere Verfassung sagt uns auch zu, dass wir entweder eine Religion frei und auch öffentlich zugänglich betreiben dürfen, oder dass wir auch keiner Religion anhängen dürfen. Beides ist gleichwertig, und keine der beiden Optionen ist mit einem öffentlichen Maulkorb versehen.

Solange eine Religionsgemeinschaft keine Gesetze verletzt, darf sie ihre Ansichten auch öffentlich vertreten. Ebenso wie der Kaninchenzuchtverein, der Fußballverein, oder eine politische Partei. Keiner muss diesen Ansichten folgen.

Kommentar von Andrastor ,

Die Verfassung müsste dahingehend geändert werden.

Aber eine Verfassung die sich nicht der Zeit anpasst ist ohnehin wertlos.

Es geht in erster Linie darum seine Religionszugehörigkeit nicht öffentlich zu zeigen. Sprich das Tragen religiöser Zeichen und Uniformen wäre verboten.
Sowie das öffentliche Missionieren.

Man kann Leute nicht davon abhalten über etwas zu reden und das ist auch nicht Sinn der Sache.

https://www.youtube.com/watch?v=fA6XcyXsxXU

In diesem Video tragen christliche Aktivisten ein großes hölzernes Kreuz durch ein muslimisches Viertel in London.

Ich muss hier ehrlich zugeben dass sich die Aktivisten nicht neutral genug verhalten um eine objektive Berichterstattung zu ermöglichen, aber dennoch erkennt man große Ablehnung von Seiten der Muslime.

Man kann jederzeit durch ein muslimisches Viertel wandern und erfährt keinerlei Ablehnung, wenn man seine Religionszugehörigkeit nicht öffentlich demonstriert.

Je intensiver und auffälliger man diese jedoch zur Schau stellt, desto größer ist die Aggression die man dabei hervorruft.

Und das soll dieses Gesetz verhindern. Wenn niemand mehr seine Religion offen demonstriert, fällt ein gewaltiger Aggressor weg.

Das Gesetz würde sich nicht einmal in die Menschenrechte einmischen, denn um ein Beispiel aus Amerika zu nennen. Dort ist Rauchen, wie bei uns, ein Recht. Dennoch darf in Amerika nicht geraucht werden wenn man sich innerhalb eines gewissen Radius zu einem Gebäude befindet (20M glaube ich).

Kommentar von jovetodimama ,

Andrastor schrieb: "Jede Person kann ihren individuellen Glauben ungehindert behalten, nur darf sie diesen nicht in der Öffentlichkeit demonstrieren."

Die weiteren Kommentare dazu sind ebenfalls sehr interessant.

Bei der ganzen Diskussion frage ich mich, ob es überhaupt möglich ist, eine Religion bzw. eine religiöse Einstellung NICHT nach außen hin zu demonstrieren.

ÜBERTRIEBENES Demonstrieren nach außen wie z.B. das Tragen überdimensional großer Kreuze kann man natürlich untersagen und weglassen.

Aber dann wird es schon schwierig. In welcher Kleidung geht man auf die Straße? Trägt man eine Kopfbedeckung und, wenn ja, welche? - Wir sind es ja gewohnt, von der Kleidung auf die Leute zu schließen, wir wollen sehen, ob wir es mit einem Mann oder mit einer Frau zu tun haben, mit einem alten oder jungen Menschen, während seiner Freizeit oder seiner beruflichen Arbeitszeit, und noch einiges andere mehr. Immer versuchen wir, möglichst viel aus der Kleidung und dem Verhalten eines Menschen zu "lesen"!

Um wirklich unsichtbar zu machen, wer an welche Religion glaubt, müsste man wiederum etliche Vorschriften erlassen, in welcher Kleidung man sich in der Öffentlichkeit zeigen darf, und schon hätten wir das, was wir gerade nicht haben wollen, nur diesmal nicht vonseiten einer Religion, sondern vonseiten der gewollten Religionslosigkeit.

Kommentar von Andrastor ,

ob es überhaupt möglich ist, eine Religion bzw. eine religiöse Einstellung NICHT nach außen hin zu demonstrieren.

Das ist es durchaus.

Ich kann dir 20 Leute nebeneinander aufstellen und du wirst ihre Religion nicht erraten können. Das ist weil sie sich alle kleiden wie "jede/r andere auch". Sprich Businesskleidung, legere Freizeitkleidung oder Sportbekleidung.

Setz ich einem eine Kippa auf, erkennst du ihn als Jude. Trägt einer eine Kette mit einem Kurzifix, erkennst du ihn als Christen, trägt eine Frau eine Burka, erkennst du sie als Moslem etc.etc.

Es gibt bestimmte Kleidungsstücke die wie Uniformen auf jeweilige Religionen angepasst sind. Diese müssen aus dem öffentlichen Raum verschwinden, inklusive körperlicher Trachten wie z.B. die Locken orthodoxer Juden.

Kommentar von Whitekliffs ,

War das nicht unter Mao, wo alle gleich gekleidet waren? Wie es bei Kim-jong ill ist mit der Kleidung, weiss ich nicht. Aber andere Meinungen (laut ausgedrückt oder als Buch im Wohnzimmer) als der seinen lässt er ja nicht zu. Muss toll sein, um in dem Land zu leben!!

Wie ist es dann mit Rastalocken, Rapperkleidung, Hells Angels, Tirolerhut.....

Kommentar von Andrastor ,

du verstehst offenbar mal wieder gar nichts, Whitekliffs.

Es geht nicht darum das alle gleich bekleidet sind. Niemand verbietet regionale Trachten oder unterschiedliche Kleidung.

Rastalocken, Rapperkleidung und Tirolerhut, sowie Hells Angels sind keine religiöse Bekleidung. Tirol ist keine Religion. Also fielen die logischerweise nicht unter das Verbot.

Weiters wird niemandem seine Meinung genommen oder verboten. Jedoch würde das öffentliche Demonstrieren der Religion als Errgung öffentlichen Ärgernisses deklariert und dementsprechend geahndet werden.

Antwort
von Ranzino, 93

Solange es Religionen gibt, welche über das normale Maß hinaus Regeln aufstellen, sind diese Religionen Mist.

"Du sollst nicht lügen und stehlen" wäre ein normaler Ansatz, dafür braucht man allerdings keinen Gott...hoffe ich zumindest, weils simples Sozialverhalten ist.  

Antwort
von SchmitzHermann, 62

jeder sollte nach seinem glauben glücklich leben , nicht versuchen andere von seinem glauben oder ansichten zu überzeugen , schon garnicht mit gewalt , wenn das gelingt .. gibt es viel weniger kriegerische auseinandersetzungen.. alle kriege wurden aber nicht nur durch glauben - relegion ausgeübt , ich meine genausoviele kriege sind durch  auseinandersetzungen um hoheitsansprüche endstanden,  siehe jetzt die russland,türkei usw

Antwort
von shearer7, 61

so lange es religionen gibt wird es immer krieg geben...es zieht sich doch wie ein faden durch die geschichte der menscheit..die religion ist nur eine legitimation um grausamkeit auszuüben....also ja ende

Antwort
von MaggieundSue, 39

Ist die Menschheit durch die Religionen so geworden, wie sie ist?

Wie wäre die Menschheit ohne Religion ?

Sind die Religionen das grösse Übel?

Wie wäre es, wenn es nur einen Glaube an für sich gäbe?

Glaube an das Göttlich an für sich.....?

Antwort
von fricktor, 16

Es wird nie eine "Religion" geben, die "Gutes tut", denn dafür sind diese ja da: "um die Welt zu verführen" (2.Kor.4,4 Offb.12,9).

Einzig unser ewige Vater wird bald Seinen Sohn senden, der mit allem "aufräumt" (Offb.14).


Antwort
von DerBuddha, 27

es wird nie so eine religion geben, da auch wir menschen uns irgendwann geistig weiterentwickeln werden und alle religionen dann für uns keine grundlage haben werden...........vielleicht gibt es mal irgendwelche "lebens-lehren", aber religionen wie sie jetzt existieren, werden mit sicherheit irgendwann verschwinden.............zum glück............:)

Antwort
von Viktor1, 24
"Religion ist so unnötig wie die Menschheit an sich."

Mag sein, aber wenn Menschheit, dann auch Religion.
Ohne Religion gäbe es (wahrscheinlich) keine Kultur.
Es gibt kaum kulturelle Hinterlassenschaften der Menschheit, welche mit Religion nichts zu tun haben.
Wer sagt:"ohne Religion gäbe es keine Konflikte" sollte dies mal belegen.
Das Gegenteil ist der Fall. Alle großen Kriege und Eroberungen hatten mit Religion wenig zu tun.
Du erwartest, daß Religion was leisten soll. Es sind immer Menschen, welche zerstören  oder aufbauen. Wenn zum letzteren die Vermittlung moralischer Werte erforderlich ist, dann kann Religion das leisten.

Antwort
von meinerede, 62

Glaube und Religion sind 2 Paar Stiefel. Und dann mischt auch noch die Kirche mit.

Kommentar von jovetodimama ,

Genau. Da ist der persönliche Glaube des einzelnen Menschen. Dann ist da die Religion, deren wesentliche Inhalte meist, aber nicht ausschließlich, in alten Überlieferungen oder heiligen Büchern zu finden sind. Und dann ist da die Institution, die diese Religion sozusagen verwaltet. Wie müssten diese drei denn jeweils beschaffen sein, dass - im Idealfall - eine Religion das leisten könnte, dass sie die Menschheit bewahrt vor der Selbsttötung im Kollektiv?

Kommentar von meinerede ,

Selbsttötung im Kollektiv?

Selbst die entstünde ja aus einem gewissen Glauben heraus, nicht?

Im Grunde genommen ist alles da, nur wird es zum Zwecke des Missbrauch in Form von Manipulationvom jeweiligen Interessenten entfremdet!

Übrigens gab es doch Massenselbstmord längst schon, den so´n Sektenführer angezwttelt hat. Mir fällt der Name nur ums Verrecken nicht ein.

Kommentar von jovetodimama ,

Ich meine nicht solch einen Massenselbstmord, wo hunderte Anhänger sich gemeinsam mit einem Guru zeitgleich das Leben nehmen, sondern, dass die gesamte Menschheit sich selbst vernichtet durch Atomwaffen und die Zerstörung des Planeten.

Kommentar von meinerede ,

Das ist einfach Blödheit, keine Religion braucht´s da dazu: Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dass sich den Ast absägt, auf dem er Sitzt!

Antwort
von TanjaStauch, 13

Vergleiche Religion (im weitesten Sinne) mit Ernährung.

Es gibt Menschen, die verhungern.

Andere vergiften oder überfressen sich.

Das liegt nicht wirklich daran ob du lieber "Schweine-Schnitzel" oder "Nutella" isst.

Es gibt ein paar gute Tipps von ErnährungswissenschaftlerInnen:

* Iss nicht zu wenig und nicht zu viel.

* Iss nicht zu einseitig.

* Schlucke nichts runter, was du nicht gut zerkaut hast.

* Spucke die üblen Sachen gleich wieder aus.

* Wenn dir was spürbar im Magen liegt, solltest du das in Zukunft meiden.

Was ich damit meine... und das ist echt genau MEIN THEMA....

Es gibt viele Religionen, aus denen du dich gesund ernähren kannst. Aber an jeder davon kannst du dich auch vergiften.

Alles, was man "brauchen" kann, kann man auch "missbrauchen"...

Was heute an Religionen (oder an Alternativen dazu) bekannt ist, hat sich durchgesetzt,

* weil es immer Menschen gab, die aufrichtig das Gefühl hatten, diese Religion würde ihnen helfen;

* und weil es immer mächtige Menschen gab, die das Gefühl hatten, diese Religion würde ihnen helfen (wozu auch immer!);

Liebe Grüße,

Tanja

Antwort
von maxim65, 38

Wofür ist den die Menscheit notwendig? Das was du  meinst ist der Überlebenswille des Individiums das nicht sterben will . Das hat aber nichs damit zu tun das er/sie/es notwendig ist.

Religionen zu bemühen das die Menschheit überleben muss ist in meinen Augen etwas schizophren , machen sich doch alle Religionen nur Sorgen um das Leben NACH dem Tod und verderben damit den Menschen das eigentliche Leben.

Antwort
von CreativeBlog, 23

Ich selber glaube an nichts. Und ich glaube auch nicht, an das gute im Menschen.

Die meistern zerstören sich ja wortwörtlich wegen dem Religösen glaube, wegen Geld und Rohstoffen.

Und ich vermute, dies war schon immer so und wird auch immer so bleiben,solange die Menschen leben.

Antwort
von AliciaCanning, 12

Ich glaube nicht an eine bestimmte Religion. Ich glaube:

Die Pflanzen, die Tiere, die Steine, die Bäume, wir Menschen- alles ist Gott. Das alles ist Liebe. Wir sind Liebe. Das Leben liebt uns.                                 Wenn das alle Menschen glauben würden, wollte bestimmt niemand Selbstmord begehen.

LG, Allie

Kommentar von maxim65 ,

Nicht mal Gott glaubt das

Kommentar von AliciaCanning ,

Ich aber. Kennst du Gott? Hat er dir das gesagt?

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