Frage von rolly690,

Gibt es eine rechtlich Absicherung nach Renovierung des Elternhauses?

Wir haben 1992 das Elternhaus meines Mannes mit renoviert und ca. 150.000,00 DM (70.000 DM mein Geld Ersparnisse und Geldgeschenk meiner Eltern)damals inverstiert. Aus einem ganz normalen Einfamilienhaus würde ein Zweifamilienhaus mit zwei komplett abgeschlossenen Wohnungen( neue Heizung, neues Dach usw.) Ich wollte damals das eine Teilungserklärung gemacht wird. das lehnten mein Schwiegereltern aber ab, weil sie nicht wollten das mir etwas von ihrem Haus gehört. ein riesen Zinober.... ich habe mich dann bereit erklärt auf eine Teilungsvereinbarung zuverzichten wenn ein Erbvertrag bemacht wird in dem mein Mann als Alleinerbe des Hauses bzw. unsere Kinder eingesetzt ist. Wir haben inzwischen nocheinmal ein Haus gebaut in dem wir jetzt auch leben, weil ein Zusammenleben mit meinen Schwiegereltern nicht möglich war. die Wohnung steht inzwischen leer. Jetzt fordern meine Schwiegereltern von meinem Mann diesen Erbvertrag aufzuheben und auf sein Pflichterbteil zuverzichten. Habe ich überhaupt eine Möglichkeit das damals investierte Geld geltend zumachen und wie sieht es mit der Wertsteigerung des Hauses aus? Ich weiß das ich mich besser absichern hätte sollen, aber um des liebens Friedenswillen habe ich der Regelung damals zugestimmt. Ich hätte ja nicht gedacht das so etwas mal kommt.
Das wurde dann auch gemacht jetzt fordern meine Schwiegereltern von uns das

Antwort von SquadStein,

Möglicherweise besteht oder bestand ein Rückforderungsanspruch für die Investitionen. Die Verjährung kann eine Rolle spielen. Alles weitere erfordert eine anwaltliche Beratung.

Antwort von kunni,

Dieser Erbfolge-Vertrag (Notar) kann nur per Notar und mit beiderseitigem Einverständnis aufgehoben werden. Wie Lavendel 53 schreibt, würde ich das nur tun, wenn die Rückzahlung von dem Betrag den ich investiert habe plus Wertsteigerung im neuen Auflösungsvertrag enthalten ist und mit Vertragsabschluss die Rückzahlung fällig wird. Auf meinen Pflichtteil würde ich nicht verzichten, es sei denn das euer Kind als Alleinerbe eingesetzt wird. Wenn er auf seinen Pflichtteil verzichtet, enterbt er sich selbst. Wenn er das einzige Kind ist stehen im als Erbe (Pflichtteil ) 50 % des Nachlasses zu, die andere Hälfte erbt der überlebende Ehepartner. Außerdem ist das ein Vorteil bei der Erbschaftssteuer. Der Freibetrag ist beim beerben von Großeltern niedriger als bei den Eltern.

Würde auch nicht damit einverstanden sein, denn deine Schwiegereltern waren ja auch sehr stur als diese nicht dem Teilungsvertrag zugestimmt haben.

War in der gleichen Situation, Aufstockung des Einfamilienhauses. Ohne Beteiligung an Grund und Boden hätte ich nicht das Wohnhaus meiner Eltern aufgestockt Bei uns wurden damals 1986 drei Wohnungseigetümer gebildet,da noch eine Fabrikationshalle auf dem Grundstück im Anschluss am Wohnhaus ist.

Antwort von Lavendel53,

Mit welcher Begründung wollen sie den Vertrag auflösen?

Ich glaube nicht, dass der Vertrag ohne Zustimmung von beiden Seiten, gelöst werden kann.

Als "Friedensangebot" könnt ihr ja die Erstattung der Investitionen anbieten.

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