Wie sieht die aus? Auf welche Nahrungsmittel muß man dabei verzichten? Verliert man dabei an Gewicht?
Ernährung bei Neurodermitis
Eine allgemein wirksame "Neurodermitisdiät" gibt es nicht.
Allgemeine Ernährungsempfehlungen, die pauschal auf alle Betroffenen mit Neurodermitis zutreffen, gibt es nicht. Gut und weniger gut geeignete Nahrungsmittel richten sich im Wesentlichen danach, ob bei dem einzelnen Betroffenen eine zusätzliche Nahrungsmittelallergie vorliegt.
Die allergieauslösenden Inhaltsstoffe sollten dann gemieden werden.
Außerdem reagieren einige Betroffene auf Nahrungsmittelzusatzstoffe, z. B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Antioxidanzien, mit einer Verschlechterung des Krankheitsbildes.
Man spricht dann eher von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Da sowohl Nahrungsmittelallergie als auch Nahrungsmittelunverträglichkeit individuell durch sehr unterschiedliche Nahrungsmittel und deren Inhaltsstoffe bedingt sein können, sind so genannte "Neurodermitikerpauschaldiäten", die im Handel angeboten werden, nicht sinnvoll.
(http://www.medizinfo.de/hautundhaar/neurodermitis/ernaehrung.shtml)

Es gibt keine Neurodermitis Diät.
Bei Neurodermitis sollte eine säuerearme und damit basenüberschüssige Kost verzehrt werden.
Grüße E. Muthmann
Es gibt nur im Einzelfall eine Diät und die muß dann entsprechend der jeweiligen Nahrungsmittelallergie zusammengestellt werden. Neurodermitis spielt sich viel im Kopf ab, wesentlich öfter sind es Kontaktallergien (Waschmittel und Textilien). Konsequente Hautpflege ist ein absolutes Muß!

der neurodermitis-patient neigt dazu, "aus der haut zu fahren". ernährung ist dabei wohl wichtig, aber bei weitem nicht das wichtigste. psychotherapeutische methoden oder besser noch ganzheitliche methoden, bei denen körperliches und seelisches zugleich einbezogen werden, müssen eingesetzt werden. nach meiner erfahrung ist die methode klassische homöopathie eine methode mit guten erfolgen bei neurodermitis. frag einen apotheker nach behandlern, die klassische homöopathie mit einzelmitteln erfolgreich betreiben, apotheker kennen sich örtlich aus.

Neurodermitis und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können, müssen aber nicht zusammenhängen.
Der Hautarzt wird da individuell und besser beraten.