Gibt es eine Möglichkeit Augen abzuhärten?

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2 Antworten

„Grundlos” ist das nicht und zumindest kein rein organisches Problem.

Mag es Dir auch nicht bewusst sein, ist in Deinem Unterbewusstsein „etwas” hinterlegt, vielleicht eine unbewusste Angst, das bzw. die dieses Phänomen auslöst.

Eine „Abhärtung”, also Reduzierung der Symptome oder sogar Beseitigung der Ursache sollte unbedingt mit dem Hausarzt abgesprochen werden und könnte beispielsweise über psychologische Schulungen erfolgen, wodurch lernst, gelassener mit möglicher Kritik umzugehen oder generell den Vorgesetzten gegenüber entspannter zu sein.

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Kommentar von Havez
07.11.2016, 19:50

Danke für deine Antwort, das Phänomen tritt bei mir meistens auf wenn ich neu in einen Raum mit vielen Leuten, komme und ich von den Personen angesprochen werde, bzw. sehr viel Aufmerksamkeit auf mir lastet. Ich merke das meine Augen sich anstrengen und sich Tränenflüssigkeit ansammelt, jedoch weine ich nicht. 

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Kommentar von MatthiasHerz
07.11.2016, 20:05

Weinen ist eine emotional belastete Handlung, positiv wie negativ, ausgelöst durch Freude, Trauer, Wut, Glück oder von jedem etwas, und hat nur bedingt mit Tränenfluss zu tun.

Aber wie schon geschrieben, weinst vielleicht unbewusst.

Immerhin hast ja schon festgestellt, dass es emotional belastend ist, im Mittelpunkt zu stehen.

Ich hatte früher etwas Ähnliches, wenn ich vor mir unbekannten Menschen eine Rede halten sollte, egal, ob vorbereitet oder unvorbereitet. Landläufig nennt man das Lampenfieber.

Als Eigentherapie setzt Dich der Situation entweder bewusst häufig aus und erkennst so, dass sie gar nicht so belastend sein muss, wenn beispielsweise der Erwartungsdruck reduziert wird, oder Du vermeidest sie, was aber der schlechtere Weg ist, da es Dich ja jederzeit doch noch ereilen kann.

Arbeite an Dir mit Hilfe von Partner oder Partnerin, Freunden, Verwandten oder eben mit professioneller Unterstützung durch Arzt und psychologisch geschultem Personal.

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Da scheint mir aber weniger ein organisches Problem vorzuliegen, als vielmehr ein psychisches. Auch wenn Du selber das vielleicht gar nicht so bewusst empfindest. Vielleicht sprichst Du am besten mal Deinen Hausarzt darauf an.

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