Frage von GermanCastilloo, 31

Gibt es eine Hauptgruppe 0?

Guten Tag,
im Chemieunterricht wurde angedeutet,dass Kationen (bei Salzen)im Edelgaszustand  sind,da ihre Valenzschale leer ist.Jedoch wurde nicht beleuchtet,ob das daran liegt,dass  die Schale leer ist also keine Unstabilheit vorhanden sein kann oder daran dass die untere Schale voll ist.
Vielen Dank für jede Antwort
Germán 😎

Antwort
von PWolff, 9

Ob eine Schale voll oder die nächst höhere leer ist, kommt auf dasselbe heraus.

Man geht bei der Bezeichnung aber üblicherweise vom neutralen Atom aus. Da Kationen Elektronen abgegeben haben, sagt man hier, dass die (Valenz-)schale leer ist. Da Anionen Elektronen aufgenommen haben, sagt man hier, dass die (Valenz-)schale leer ist.

Hauptgruppe 0 ist die Edelgasgruppe.

Kommentar von labmanKIT ,

Edelgase sind Hauptgruppe VIII oder Gruppe 18 nach IUPAC

Kommentar von PWolff ,

In den 1970ern hat man auch von der "0. Hauptgruppe" gesprochen.

Und wenn die Seltenen Erden - pardon, die Lanthaniden - weiter so an Bedeutung zunehmen, heißt die Edelgasgruppe irgendwann noch Gruppe 32.

Antwort
von WiihatMii, 9

Gleich vorweg: Ich bin kein Chemiker und vermute das nur.

Aber ich denke, dass sie sie deswegen den stabilen Zustand haben, weil ihre oberste Hauptgruppe voll ist. Sonst würde die Verbindung mit Edelgasen ja keinen Sinn machen.

Die Frage wäre, wie es bei Wasserstoff-Kationen ist. Das sind ja im Grunde nur Protonen. Dazu fehlt mir das Fachwissen, aber kann man hier von einer 0ten Schale sprechen, die mit 0 Elektronen voll ist? Gibt es überhaupt Wasserstoff-Ionen?

Antwort
von HPFGH, 8

DIe letzte Schale dürfte meines Wissens schon voll sein. Es gibt definitiv keine Hauptgruppe 0... Ich weiß nicht genau wie das funktioniert, jedenfalls, wie gesagt, es gibt KEINE Hauptgruppe 0 und die Schale ist voll, muss also so oder so mindestens 8 Elektronen gemeinsam haben, da ja das einzige ELement, dass weniger als 1 aussenelektronen hat, H (Wasserstoff) ist, weswegen in der innersten Schale (2) sowieso keine Ionenbindung entstehen kann. Das heißt, eine Ionenbindung hat zzsammen mindestens 8 AUssenelektronen.

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