ich glaube nicht dass es sowas gibt, kann mir das irgend jemand beweisen? ich würd den gern mal kennenlernen

Das haben schon andere (Philosophen) vor Dir probiert. Bislang noch keinem gelungen. Probiere, studiere...

Wenn man es beweisen könnte, wäre es ja kein Glaube mehr.
WolfRichter am 5. August 2007 11:09 Sic!
Oh doch! Glauben im biblischen Sinne bedeutet nicht nur ein reines "für wahr halten".
Laut Bibel weiß der Satan mit größt möglicher Sicherheit um die Existenz Gottes, glaubt aber trotzdem nicht an Gott!
Gruß wiele

Nein, und schon gar nicht oben.
Wieso "schon gar nicht oben"????
"oben" kommt die atmosphäre, und danach bekanntlich das große, große all, wo es kein "oben" und "unten" gibt.... mit anderen worten: "oben"- so weit es geht (also bis zum übergang atmosphäre-all) waren wir schon und haben nix gefunden... kannst ja dahinter suchen, und uns dann bescheid geben, wenn du was gefunden hast...
Teddylein am 6. August 2007 22:33 Gott ist 1. unsichtbar (Geist) und 2. für uns unerreichbar.

das man Gott nicht beweisen kann, solltest Du wissen.
Es nicht nicht wichtig ob Du an Gott glaubst, oder nicht. Wichtig ist, dass Du dir selbst die Frage nach reiflichem Überlegen beantwortest. Da bist Du schon auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht angekommen.
Schlimm finde ich Leute die sagen sie glauben an Gott oder nicht, ohne sich darüber Gedanken gemacht zu haben.

Nein, dies ist nicht beweisbar. Der Agnostizismus beschäftigt sich gerade mit der (Nicht-) Beweisbarkeit und den Folgen für das alltägliche Leben. Hier kann ich nur den Einstiegs -Artikel in der Wikipedia empfehlen: http://de.wikipedia.org/wiki/Agnostiker
Ein frommer Atheist ließ mal verlauten, Gott sei Dank glaube ich nicht an Gott!
Teddylein am 6. August 2007 22:34 Womit er Gott gleichzeitig gelästert hätte...

Wenn Du IHM noch nicht begegnet bist, hast Du irgend Etwas falsch gemacht. Schau mal mit der Taschenlampe in Dein Herz.
Si deus pro nobis, quis contra nos?
Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?

Liebe(r) revolution,
gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform. Die Frage, ob es einen Gott gibt, ist sicher interessant, gehört aber leider nicht auf gutefrage.net. Bitte schau diesbezüglich nochmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy
Vielen Dank für Dein Verständnis
Paula vom gutefrage.net-Support
Liebe Paula,
diese Frage entspricht genau den Richtlinien! Wenn dem nicht so sein sollte, erläutere dies bitte unter Angabe der Richtlinie, gegen die mit dieser Frage verstoßen wurde.
In gespannter Erwartung Deiner Antwort verbleibe ich mit den besten Grüßen.
wiele

eine gott - klingt gut, ein göttin ebenso. ist gott männlich, weiblich oder was ganz anderes? und ist er oben? oder in uns? oder sind wir in ihm?
alle diese fragen haben menschen schon immer in sich gehabt und nach antworten gesucht. such weiter! such in den alten texten, bibel, koran, talmud, veden, edda, und frag solche menschen, die ihr ganzes leben gott geweiht haben.
Teddylein am 6. August 2007 22:36 Jesus sprach von Gott als von seineM VATER.
Seine Wohnstätte ist in den HIMMELN.
Patron am 8. August 2007 15:28 himmel auf english ist
sky
heaven
und gott wohnt nicht oben im sky (da wohnt nur "Lucy in the Sky with Diamonds" - LSD) sondern im heaven, und der ist nicht oben, sondern - na, wo ist der denn nun eigentlich?
Teddylein am 8. August 2007 22:38 Na dann ist der "heaven" eben über dem "sky" (dem sichtbaren Himmel), wo denn sonst?!
Patron am 9. August 2007 09:27 na, er könnte überall sein, außer dem ort "über dem sky" gibt es noch viele möglichkeiten, in dir oder um uns herum, einfach in einer anderen daseinsform als der materiellen, dort, wo die wünsche sind oder die schutzengel oder die ungeborenen oder die gestorbenen oder die elfen...

Tja, ich hätte da eine Antwort, die Alle zufriedenstellen dürfte, die Agnostiker, Atheisten, Gläubigen. Die Antwort lautet: Unwahrscheinlich. Der Agnostiker würde sagen: richtig, unwahrscheinlich, es lässt sich nicht beweisen. Der Atheist sagt: stimmt, absolut unwahrscheinlich, da is nix. Der Gläubige würde sagen: ja, unwahrscheinlich, das sagen SIE! Aber...
In meiner Schulzeit hatten wir im Religionsunterricht den Priester mal dasselbe gefragt. Er antwortete damit: "Solange die Welt zu dir spricht, kannst du Gott nicht hören. Suche die Stille und finde Gott." Das führte zu noch mehr Diskussionen, ob z.B. nur die Tauben Gott hören könnten, oder ob man Gott nur in der Wüste hören könne und alle schnatterten herum, um alle Varianten dieser Vorstellung aufzuzählen. Doch der Priester schmunzelte: "Seid stille und hört Gott, alles andere ist Ablenkung".

Es gibt einige Gottesbeweise. Aber ob die stimmen? http://de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis

Bitte Ihn selbst, das Du Ihn kennen lernen kannst und Er sich Dir zeigt - das Er Deine Augen für Ihn öffnen möge - und zeig Ihm das es Dir ernst ist und bitte nicht nur einmal, dann wird Er dich sicher gerne erhören - "wer anklopfet, dem wird aufgetan"

Wenn die Schöpfung (Welltall, Erde, Natur, Mensch...) und ihre Komplexität und Einzigartigkeit nicht Beweis genug ist, kann ich Dir auch nicht weiterhelfen.
Dass mussten schon einige Wissenschaftler anerkennen...
Solipsist am 29. Februar 2008 18:36 Gott, Du machst mir Spass Teddy. Keine Angst, ich werde nicht wieder lange herumdiskutieren, nur diese eine, zwei Fragen:
Komplexität und Einzigartigkeit. Warum soll das ein Gottesbeweis sein? Belege das empirisch. Ohne Zauberkasten.
Komplexität und Einzigartigkeit beweisen lediglich Komplexität und Einzigartigkeit.
Außerdem:"Dass mussten schon einige Wissenschaftler anerkennen"??? Welche?
Namen bitte.
Teddylein am 29. Februar 2008 22:47 Wem nicht einleuchtet, dass die Komplexität und Einzgartigkeit von Weltall, Erde, Natur, Mensch... einen intelligenten Konstrukteur erfordert und nicht durch Zufall oder Selektion entstanden sein kann, dem kann ich auch nicht helfen.
Ansonsten wäre da noch die Bibel zu nennen, aber wer nicht an Gott glaubt, erkennt diese ja eh nicht an...
Ein Mitglied der Französischen Akademie der Wissenschaften erklärte: „Die Ordnung in der Natur ist weder eine Erfindung des menschlichen Geistes noch eine Erfindung scharfsinniger Kapazitäten. . . . Eine bestehende Ordnung setzt die Existenz einer organisierenden Intelligenz voraus. Diese Intelligenz kann keine andere als diejenige Gottes sein“ (Pierre-Paul Grassé, zitiert von Christian Chabanis, Dieu existe? Oui, Paris, 1979, S. 94).
Wissenschaftler haben mehr als 100 chemische Elemente entdeckt. Der atomare Aufbau dieser Elemente verrät eine komplizierte mathematische Wechselbeziehung zueinander. Das periodische System läßt auf eine offensichtliche Planung schließen. Eine solch erstaunliche Konstruktion kann unmöglich ein Zufallsprodukt sein.
„Es ist für mich verstandesmäßig befriedigender, einen Gott zu akzeptieren, als zu akzeptieren, daß alles durch Zufall geschah“, erklärte Dr. Louw Alberts gemäß der südafrikanischen Zeitung Cape Times. Alberts, ein Physiker, der die Riesenmagnetostriktion (magnetisch bedingte Änderungen der Abmessung eines Körpers) in seltenen Erden entdeckte, sagte auch, was er über die Bibel denkt: „Die Bibel ist das geschriebene Wort Gottes; die Wissenschaft liest aus dem Buch der Schöpfung. Beide Werke haben denselben Autor — Gott.“
Einer der Pioniere auf dem Gebiet der Elektrizität, der berühmte britische Physiker Lord Kelvin, erklärte: „Ich glaube, daß die Wissenschaft, je gründlicher man sie studiert, uns um so mehr von irgend etwas entfernt, was mit Atheismus verglichen werden könnte.“ Der in Europa geborene Wissenschaftler Albert Einstein erklärte, obwohl er ein Atheist gewesen sein soll: „Es genügt mir, . . . über den wunderbaren Aufbau des Universums nachzusinnen, das wir undeutlich wahrnehmen können, und demütig danach zu trachten, wenigstens einen winzigen Teil der in der Natur zum Ausdruck kommenden intelligenten Macht zu erfassen.“ Der amerikanische Wissenschaftler und Nobelpreisträger Arthur Holly Compton sagte: „Ein in geordneter Weise sich ausdehnendes Universum bezeugt die Wahrheit der erhabensten Worte, die je geäußert wurden — ‚Am Anfang schuf Gott‘.“ Er führte die ersten Worte aus der Bibel an.
„Selbst wenn es keinen anderen Beweis gäbe, würde allein der Daumen mich von Gottes Existenz überzeugen“, sagte Isaac Newton.
Wie das Wissenschaftsjournal Nature 1997 berichtete, sind fast 40 Prozent der befragten Biologen, Physiker und Mathematiker nicht nur von der Existenz eines Gottes überzeugt, sondern glauben auch, dass er Gebete hört und erhört.
„Wir wissen, dass sich die Natur mit der höchsten Mathematik erklären lässt, denn sie ist von Gott ins Dasein gebracht worden“ (Alexander Polyakov, russischer Mathematiker)
„Durch unser Studium von Naturobjekten nähern wir uns den Gedanken des Schöpfers an, lesen sozusagen in seinen Vorstellungen, interpretieren ein System, das sein System ist, nicht unseres“ (Louis Agassiz, amerikanischer Biologe).
Einige angesehene Akademiker und Wissenschaftler, die die Vorstellung von einem „intelligenten Designer“ befürworten, sind: Phillip E. Johnson, Rechtswissenschaftler an der University of California (Berkeley); Michael J. Behe, Biochemiker und Autor des Buches Darwin’s Black Box—The Biochemical Challenge to Evolution; William A. Dembski, Mathematiker; Alvin Plantinga, Logiker; John Polkinghorne und Freeman Dyson, Physiker; Allan Sandage, Astronom
Wie der Mathematiker William A. Dembski schrieb, zeichnen sich die beobachtbaren Eigenschaften der Natur durch „intelligentes Design“ aus, das „nur durch den Rückgriff auf intelligente Ursachen angemessen erklärt werden kann“. Der Molekularbiologe Michael Behe fasst die Beweislage wie folgt zusammen: „Man kann ein guter Katholik sein und gleichzeitig an den Darwinismus glauben. Die Biochemie macht es einem allerdings immer schwerer, ein gründlicher Wissenschaftler und gleichzeitig Darwinist zu sein.“
Der Astronom Allan Sandage konnte nach lebenslanger produktiver Forschungstätigkeit sagen: „Es war meine Wissenschaft, die mich zur Schlussfolgerung führte, dass die Welt viel komplizierter ist, als es durch die Wissenschaft erklärt werden kann. Nur durch das Übernatürliche kann ich das Geheimnis unserer Existenz verstehen.“
„Wenn ich die Welt um mich herum mit den Augen eines Wissenschaftlers betrachte, dann sehe ich komplizierte Mechanismen. Dabei drängt sich mir der Gedanke auf, dass hinter dieser komplizierten Ordnung Intelligenz steht, ein Schöpfer“ (ANDREW MCINTOSH, MATHEMATIKER, WALES, GROSSBRITANNIEN).
„Die Komplexität der Natur [weist] klar auf einen Schöpfer hin. Jedes biologische und physikalische System, das wir zu verstehen beginnen, zeigt eine unglaubliche Komplexität“ (JOHN K. G. KRAMER, BIOCHEMIKER, KANADA).
„Die Ordnung in der belebten Welt ist deutlich zu erkennen. Sie wurde von einer höheren Macht ins Dasein gebracht, die ich persönlich als Gott bezeichne. In diesem Punkt stimmen Glaube und wissenschaftliche Wahrheit überein. Ersterer widerspricht der wissenschaftlichen Wahrheit nicht im Mindesten, sondern ergänzt sie zu einem leichteren Verständnis unseres Universums“ (JEAN DORST, BIOLOGE, FRANKREICH).
„Ich kann mir das Universum und das menschliche Leben unmöglich ohne intelligenten Anfang vorstellen, ohne eine Quelle spiritueller ‚Wärme‘, die außerhalb der Materie und ihrer Gesetze liegt“ (ANDREI DIMITRIJEWITSCH SACHAROW, KERNPHYSIKER, RUSSLAND).
„Diese Zusammenhänge zeigen mir, dass jedes Tier in seiner Art einzigartig geschaffen wurde, um in seine spezielle Umgebung hinein zu passen. Ich kann nicht anders, als die Komplexität der Schöpfung einem Schöpfer, statt einer zufälligen Evolutionskraft zuzuschreiben“ (BOB HOSKEN, BIOCHEMIKER, AUSTRALIEN).
Der Naturwissenschaftler Irving William Knobloch fühlte sich — nachdem er Beweise in der Natur, einschließlich der Elektronen, Protonen, Atome, Aminosäuren und des komplizierten Gehirns, in Betracht gezogen hatte — zu der Aussage veranlaßt: „Ich glaube an Gott, weil seine göttliche Existenz meines Erachtens die einzige logische Erklärung für die Daseinsformen ist.“ Der Physiologe Marlin Books Kreider äußerte sich ähnlich: „Weder als gewöhnlicher Mensch noch als jemand, der sein Leben wissenschaftlichen Studien und der Forschung gewidmet hat, hege ich auch nur den geringsten Zweifel, daß Gott existiert.“
Solipsist am 1. März 2008 11:06 Alter Schwede Teddylein! Wenigstens kann man Dir nicht vorwerfen dass Du Dir keine Mühe gibst!
Du hast geschrieben: "Dass mussten schon einige Wissenschaftler anerkennen..." das las sich für mich so, dass ehedem Atheistisch eingestellte Wissenschaftler "übergelaufen" wären. Zum Christentum "fanden". Deine Aufzählung hat nur (Ich habe nicht alle gegooglet) Herren welche der Theismus schon in die Wiege gelegt wurde und ist somit nicht sonderlich interessant. Gläubige Wissenschaftler? Klar. Freilich hat es die.
Doch, weiterhin leuchtet mir nicht ein, um Deine Worte zu verwenden, wie jemand der halbwegs mit Intelligenz ausgestattet ist, derart auf ein Mächenbuch hereinfallen kann und die Augen vor der wirklichen Welt verschließt. Ich meine hier von Dir auch gelesen zu haben, dass Du mit Noah und seiner Arche kein Problem hast. Teddy, ich will Dich nicht beleidigen, aber wer solchen Blödsinn glaubt, auf Details will ich gar nicht eingehen, der ist so verblendet dass sich keine weitere Diskussion lohnt.
Oder: Wenn Dir die "Babylonische Sprachverwirrung" als Realität erscheint, und nicht dass sich verschiedene Sprachen auf kulturelle Entwicklung über Jahrtausende hinweg begründen (auf Details gehe ich widerum gar nicht ein), dann bist Du für jede vernünftige Diskussion verloren.
In Deiner Bibel steht auch, dass man Homosexuelle Steinigen soll. Rechtens für Dich?
Ijob werden unter anderem die Kinder getötet, weil Gott eine Wette mit Satan am laufen hat. Doch danach: "Auch bekam er wieder sieben neue Söhne und drei Töchter wie vor seinen Unglücksschlägen." Super! Dann passt ja wieder alles! Was aber ist mit den getöteten Kindern vorher?
Die werden von Gott billigend in Kauf genommen. Auch von Dir Teddy? Fällt Dir da wirklich nichts auf?!?
Teddy, wenn Du Deine Überzeugungen mal auseinanderpflücken lassen willst, mal vor Augen geführt bekommen willst, dass man sich ein Weltbild auch erarbeiten kann, melde Dich doch mal im Freigeisterhaus.de an. Wobei ich deutlichst sagen möchte, dass Du dort mit Deinen Thesen den schwersten Stand überhaupt haben wirst. So ziemlich all Deine Punkte sind sehr leicht widerlegbar. Dass um die Ohren zu bekommen ist nicht angenehm.
Eben deswegen aber fühl Dich natürlich auch frei nicht zu kommen. Weder will ich drängen, noch werde mich darüber mokieren wenn Du nicht kommst. Will ich nur gesagt haben. Ich halte Dich zwar für einen Freak, aber ich will Dir nichts böses.
Grüß Dich Teddy. Hier bei GF lass ich Dich in Zukunft mal in Ruhe. Das ist mir zu anstrengend.
Servus,
Soli
Teddylein am 1. März 2008 22:07 OK, Soli, aber lass mich nochmal Deinen Beitrag kommentieren.
Für mich ist alles Realität, was in der Bibel steht, warum, habe ich ja schon gesagt.
Im Falle Hiobs hat Gott zugelassen, dass Satan Leid über Hiob bringt, ganauso wie er dies heute noch zulässt, inkl. dem Tod von Menschen aller Arten und Altersgruppen, ob gläubig oder nicht. Wette würde ich den Hintergrund nicht nennen:
Satan warf Gott vor, er besteche Hiob. Das aufsässige Geistgeschöpf behauptete, Hiob würde Gott fluchen, wenn er seines Reichtums und seiner Gesundheit beraubt würde. In erweitertem Sinn machte Satan geltend, dass kein Mensch Gott angesichts von Leid liebe und ihm gegenüber loyal sei. Jener Einspruch hatte globale und nachhaltige Folgen. Die strittigen Fragen, die Satan aufwarf, mussten geklärt werden. Gott überließ es daher Satan, gegen Hiob vorzugehen, und Satan brachte die verschiedensten Formen von Leid über ihn. Hiobs Kinder werden in Gottes neuer Welt zur Auferstehung kommen, ganauso wie er selbst.
Auch wenn das Mosaische Gesetz seit Jesu Tod nicht mehr für uns maßgebend ist, hat sich Gottes Standpunkt gegenüber Homosexualität nicht geändert. Heute hat zwar niemand mehr die Lizenz, Homosexuelle zu töten, solche Personen werden aber Gottes neue Welt nicht erleben:
"Was? Wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Lasst euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben." (1. Korinther 6:9, 10)
Lass mich zum Abschluss noch einen Bibeltext anführen:
"Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, unter denen der Gott dieses Systems der Dinge [Satan, der Teufel] den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle." (2. Korinther 4:3, 4)
Ich schätze es, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Dich mit meinen Beiträgen hier auseinanderzusetzen.
In diesem Sinne,
liebe Grüße,
Teddylein
Solipsist am 2. März 2008 12:04 Mit dieser Antwort zwingst Du mich doch noch einmal an die Tastatur Ted.
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Lies bitte aufmerksam. Das meine ich ernst und es ist mir seltsamerweise wichtig. .
Ich bin Katholisch getauft und duchlebte die ganz normale Kindheit als Sohn zweier Eltern welche, bis Heute, gläubig sind, mich auch ab und an in die Kirche mitnahmen und die üblichen Weihnachts- oder Osterrituale veranstalteten. Keine Fanatiker, einfach klassisch unspektakulär, liebevoll, freundlich, kindgerecht. Mit Großmutter als Kind ab und an vor dem einschlafen beten, alles bekannt. Das hatte sogar was. Sie war eine äußerst warmherzige und liebevolle Frau. Auch Erstkommunion und deren Beichte und darauf die Firmung habe ich mitgemacht. Erst später, drei, vier Jahre nach der Pubertät, fing ich an mir eigene Gedanken zu machen und mich zu lösen von diesen Dingen. Erzogen zu Nächstenliebe, Toleranz und Logik fiel mir das auch leicht.
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Ich erzähle Dir das alles lediglich damit Du auch mitbekommst, dass ich weiß wovon ich hier im Gespräch mit Dir rede. Ich mich besser in Deine Sicht der Dinge eindenken kann, als Du in meine. Wenn mir auch Dein Fanatismus fehlt. Weiterhin sei Informiert (ich hasse diese Zuordnungen, doch dient es Deinem Verständnis) bin ich Heterosexuell.
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Im weiteren Verlauf meiner Rede werde ich mal Deinen christlichen Gott als gegeben hinnehmen und entsprechend schreiben.
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Ted, und es ist mir scheißegal wenn Du das hier beanstandest, Dein Weltbild ist menschenverachtend, unmoralisch, geradezu krank und eines wahren Christen unwürdig. Sei Dir versichert, dass jeder gläubige und friedlich lebende Homosexuelle der Liebe Gottes näher ist, als Du es bist.
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Du schreibst: ..."Heute hat zwar niemand mehr die Lizenz, Homosexuelle zu töten, solche Personen werden aber Gottes neue Welt nicht erleben"
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ZWAR?? Du darfst noch gerne zurückrudern Ted, aber diesem Satz entnehme ich dass Du damit überhaupt kein Problem hättest, wenn wir Schwule auch heute noch steinigen würden! Ich frage Dich. Oder besser noch, frage Du Dich: Würde Jesus das befürworten?
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Der christliche Gott ist, wenn es ihn denn gäbe, ein Gott der Liebe. Die Nächstenliebe steht als oberster Stelle. Was Du hier Proklamierst ist ein totalitäres System, eine Glaubensdiktatur, dem Faschismus nicht unähnlich. Begreifst Du diesen Unterschied denn wirklich nicht?
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Homosexualität ist etwas gänzlich normales und hat mit "Sünde" rein gar nichts zu tun.
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...Nimm die Augenbrauen wieder runter, ich erkläre es Dir.
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Es ist lediglich rein Quantitativ betrachtet "unnormal". Dieser (Deiner) Logik zufolge müsste ich als Linkshänder auch als unnormal gelten. Ich bin in meiner Linkshändigkeit jedoch gänzlich normal, nur ein Angehöriger einer Minorität. Genauso wie Diabetiker oder Farbenblinde. Mir blutet das Herz bei dem Gedanken an all die Menschen welche einerseits schwul, andererseits aber auch christlich gläubig sind und sich jener Gesellschaft devot fügen. Ein Leben im ständigen Zwiespalt, zerrissen vom Gefühl der Schuld, permanenter Angst und Scham.
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Ted, Homosexualität sucht man sich nicht aus, man wird so geboren. Es ist Veranlagung. In jedweder Kultur rund um diesen Globus hast Du ca. 10 Prozent Homosexuelle in jeder Gesellschaft. Im Tierreich sind es um die 1500 Arten von denen man homosexuelles Orientierung belegen kann. Auch hier sind es wieder um die zehn Prozent in der jeweiligen Spezies. Deine Religion aber spricht diesen Wesen, den Tieren im allgemeinen meine ich, sowohl eine Seele als auch den freien Willen ab, sie können also keine "Fehler" machen. Also frage ich Dich als Kreationist, der Du ja bist: Weshalb hat Gott bei diesen Tieren die Homosexualität mitgegeben als er sie erschaffen hat? Macht Gott Fehler? ...Oder haben wir hier einfach nur eine antrainierte, weil 2000 Jahre lang gepflegte Diskriminierung vorliegen? Niedergeschrieben von Menschen, welche es einfach nicht besser wussten, in ein Buch welches sich das Wort Gottes schimpft.
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Wenn Du an Homosexualität denkst, hast Du lediglich das von einer kranken pervertierten Moral vorgezeichnete Bild zweier Menschen die sich gegenseitig was in den Hinten stecken. Es macht mich wahnsinnig das Du unfähig bist zu Begreifen, dass die seelische Liebe zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Partnern genauso Aufrichtig, ehrlich, tief und voller Treue ist, wie sie bei Heterosexuellen vorkommt.
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Behalte Deinen Gottesglauben meinetwegen, doch lege dieses reaktionäre Buch auch mal beiseite und öffne Deine Augen. Dein Begriff der Liebe, der Liebe an sich oder der Liebe Gottes ist verengt. Verstellt von Biblischer Strafe. Strafe wie Gott sie nicht gemeint hat, nicht gemeint haben kann. Wenn man weiß was die Liebe ist, welcher Natur auch immer, versteht man das.
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Hör bitte zu!
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Auch Schwule können romantische Sonnenuntergänge genießen. Auch Schwule können sich ein aufrichtiges "Ich liebe Dich" ins Ohr flüstern. Auch sie können in eine Umarmung all ihr Herz hineinlegen. Bei der ohnmächtigen Trauer um den verstorbenen Partner wird ihnen mit der gleichen Intensität das Herz aus der Brust gerissen. Kannst Du das wirklich nicht verstehen? Die Liebe, ist universal Ted. Jeder kann sie erreichen, jeder sie genießen, an ihr wachsen oder auch zugrunde gehen. Jeder. Auch Homosexuelle.
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Dein Gott ist der Gott der Nächstenliebe. Und eine "Schwuchtel", welche sich liebevoll um seine Nächsten kümmert, für jeden ein freundliches Wort auf den Lippen hat, seine kleine Nichte oder sein adoptiertes Kind zu einem rechtschaffenen und charakterstarken Menschen erzieht, in Liebe seinem Partner verbunden ist, kann ins Paradies einziehen, steht in Gottes "Hierarchie" weitaus höher als Du. Du, welcher solchen Menschen das Paradies verweigern möchte und ihnen das Leben zur Hölle machen würde wenn er nur könnte!
"Solche Personen werden aber Gottes neue Welt nicht erleben"? Weshalb? Pass auf das Du Dich nicht versündigst.
Das Fegefeuer wartet auch auf Dich Ted. Das weißt Du. Doch Du wirst länger darin verweilen als Du dachtest.
Glaub mir.
Solipsist.
Teddylein am 2. März 2008 22:26 Mein "Weltbild" gründet sich auf nichts anderes als die Bibel, die Grundlage des christlichen Glaubens. Demzufolge meinst Du eigentlich, die Bibel sei menschenverachtend?! Dann ist es wohl zwecklos, dass ich Dir hier nochmal (anhand der Bibel) antworte... Darin wird der Standpunkt Gottes zur Homosexualität ganz klar geschildert. Dass das vielen widerstrebt ist mir klar und höre ich nicht zum ersten Mal, aber es ist nun mal so. Gott hat die Menschen erschaffen, damit sie die Erde füllen (sich vermehren) und bewirtschaften. (1. Mose 1:28; 2:24) Das war normal. Da hat Homosexualität keinen Platz und wäre gegen den Vorsatz Gottes. Sexuelle Entartung begann, als Engel sich materialisierten, auf die Erde kamen und mit Frauen Verkehr hatten, was ihnen nicht erlaubt war (1. Mose 6:1-4). Homosexualität wird erstmals in Verbindung mit Sodom erwähnt (1. Mose 19:4, 5). Natürlich steht Nächstenliebe an erster Stelle, auch in meinem Leben. Das bedeutet aber nicht, dass Verletzungen der Maßstäbe und Richtlinien Gottes einfach ignoriert werden dürfen. Linkshändigkeit ist da ganz was anderes. Tiere sind auch Seelen, doch sie sind (wenn auch instinktiv weise) "vernunftlos und dazu geboren, eingefangen und vernichtet zu werden" (2. Petrus 2:12) und hatten im Gegensatz zum Menschen keinen Auftrag Gottes. Man kann sie nicht mit Menschen vergleichen. Es stimmt, aus der Bibel geht eindeutig hervor, dass homosexuelle Handlungen verkehrt sind. Doch Gott zieht die Schwächen der Menschen in Betracht. Er ist ein Gott der Liebe. Er verwirft daher niemand als einen völlig hoffnungslosen Fall, solange sich der Betreffende eifrig bemüht, sich nach Gottes Willen auszurichten. Und eines sage ich Dir: Ich mache niemandem das Leben zur Hölle und würde das auch nie tun, das liegt mir als Christ völlig fern! Warum setze ich mich überhaupt mit Dir auseinander? Warum antworte ich Dir und anderen? Warum spreche und schreibe ich überhaupt über Religions- und Glaubensfragen? Weil das mein Auftrag ist als Christ, gemäß Matthäus 28:19, 20!
Solipsist am 3. März 2008 12:35 Dein "Weltbild" gründet sich auf nichts anderes als die Bibel?
Wer auf einen anderen Gott angesprochen wird, muss den Betreffenden sofort töten, auch wenn es ein nahes Familienmitglied sein sollte (5. Mose 13,7-11):
"Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau (...) heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen und andern Göttern dienen, (...) so willige nicht ein (...) Du sollst dich seiner nicht erbarmen und seine Schuld nicht verheimlichen, sondern sollst ihn zum Tode bringen. Deine Hand soll die erste wider ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks."
Verfährst Du dann auch so Teddylein? Das ist der Gott den Du anbetest und blind folgst? Bist Du bereit die Deinen wenn erforderlich zu töten, so wie befohlen?
Antwort bitte.
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Besonders anschaulich in Punkto kranker fehlgeleiteter patriarchaler Moral finde ich auch Richter 19, 22-29:
"22 Und als ihr Herz nun guter Dinge war, siehe, da kamen die Leute der Stadt, ruchlose Männer, und umstellten das Haus und pochten an die Tür und sprachen zu dem alten Mann, dem Hauswirt: Gib den Mann heraus, der in dein Haus gekommen ist, dass wir uns über ihn hermachen. 23 Aber der Mann, der Hauswirt, ging zu ihnen hinaus und sprach zu ihnen: Nicht, meine Brüder, tut doch nicht solch ein Unrecht! Nachdem dieser Mann in mein Haus gekommen ist, tut nicht solch eine Schandtat! 24 Siehe, ich habe eine Tochter, noch eine Jungfrau, und dieser hat eine Nebenfrau; die will ich euch herausbringen. Die könnt ihr schänden und mit ihnen tun, was euch gefällt, aber an diesem Mann tut nicht solch eine Schandtat! 25 Aber die Leute wollten nicht auf ihn hören. Da fasste der Mann seine Nebenfrau und brachte sie zu ihnen hinaus. Die machten sich über sie her und trieben ihren Mutwillen mit ihr die ganze Nacht bis an den Morgen. Und als die Morgenröte anbrach, ließen sie sie gehen. 26 Da kam die Frau, als der Morgen anbrach, und fiel hin vor der Tür des Hauses, in dem ihr Herr war, und lag da, bis es licht wurde. 27 Als nun ihr Herr am Morgen aufstand und die Tür des Hauses auftat und herausging, um seines Weges zu ziehen, siehe, da lag seine Nebenfrau vor der Tür des Hauses, die Hände auf der Schwelle. 28 Er sprach zu ihr: Steh auf, lass uns ziehen! Aber sie antwortete nicht. Da legte er sie auf den Esel, machte sich auf und zog an seinen Ort. 29 Als er nun heimkam, nahm er ein Messer, fasste seine Nebenfrau und zerstückelte sie Glied für Glied in zwölf Stücke und sandte sie in das ganze Gebiet Israels."
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Und? Ted? Das ist nicht Menschenverachtend? Du sagst: "Dein "Weltbild" gründet sich auf nichts anderes als die Bibel, die Grundlage des christlichen Glaubens" Vergewaltigt und tötet doch meine, wohlgemerkt, Nebenfrau, legt nur nicht Hand an meinen männlichen Gast. Was Ted, sagst Du dazu? Und benutze bloß nicht das Wort Auslegungssache! Sonst frage ich Dich gleich im Anschluss warum sich Dein 1. Korinther 6:9, 10 oder all die anderen Grotesken nicht dann auch ein bisschen auslegen lassen.
Damit gehst Du konform? Echt?
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Du bist unglaublich. Ich zeigte Dir die universelle Liebe auf, frei von Schuld, Scham und Angst und Du redest noch immer von "Entarteter Sexualität". Sagt Dir entartete Kunst was? Von wem das ist? ...Nicht weiter schlimm oder? Gott mit uns!
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Tiere, "dazu geboren, eingefangen und vernichtet zu werden". Wie kann man nur so denken, so sprechen, so denken? Ekelhaft.
Dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde, dass Du ein völlig pervertiertes Welt- Menschen- Naturbild hast, will nicht in Deinen Schädel, oder?
Nein. Was red ich.. natürlich nicht.
Auch Alkoholikern kann man nur helfen wenn sie Hilfe zulassen.
Dann also nicht.
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Weißt Du worauf Dein Glaube sich gründet? Ich sag es Dir: 2. Mose 20, 20
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Und? Führt Dich Matthäus 28:19, 20 nun jetzt auch ins besagte Forum?
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Mach was Du willst.?
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Servus Ted, hier noch ein bisschen erbauende Lektüre für Dich:
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Gott ermordete unschuldige Kinder, nur weil sie Ägypter waren (2. Mose 12,12): "Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen (töten) in Ägyptenland unter Mensch und Vieh."
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Er freut sich immer wieder persönlich über Bestrafungen (5. Mose/Dtn. 28,63): "Und wie sich der Herr zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu vertilgen".
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Wer ihm nicht gehorcht wird seine Kinder fressen müssen (3. Mose 27-30): "Werdet ihr mir aber auch dann noch nicht gehorchen, so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und (...) ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen."
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Wird Gott nicht gehorcht, wird gleich die ganze Stadt vernichtet (Hos 14,1): "Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden."
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Gott macht kurzen Prozess mit seinen Feinden (5. Mose 32,42): "Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, von den Köpfen streitbarer Feinde!"
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Gott braucht Leichen, um seinen Zorn zu zügeln (4. Mose 25,3-4): "Da entbrannte des Herrn Zorn über Israel, und er sprach zu Mose: Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem Herrn auf im Angesicht der Sonne, damit sich der grimmige Zorn des Herrn von Israel wende." In einer älteren Übersetzung hieß es weitaus blutrünstiger: "... und spieße sie für den Herrn im Angesicht der Sonne auf Pfähle." Aber nicht genug mit der Bestrafung und Ermordung der Schuldigen in dieser Episode. Gott tötete noch 24.000 Menschen (4. Mose/Num. 25,9), bevor er endlich zufrieden war.
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Gelegentlich überkommt Gott sogar die Lust, seinen auserwählten Stellvertreter auf Erden ohne erkennbaren Grund umzubringen (2. Mose 4,24): "Und als Mose unterwegs in der Herberge war, kam ihm der Herr entgegen und wollte ihn töten."
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Bei der Schlacht um Gibeon half Gott beim Abschlachten persönlich mit (Jos 10,11): "Und als sie (die geschlagenen Feinde) vor Israel flohen den Weg hinab nach Bet-Horon, ließ der Herr große Steine vom Himmel auf sie fallen bis Aseka, dass sie starben. Und von ihnen starben viel mehr durch die Hagelsteine, als die Israeliten mit dem Schwert töteten."
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Weil die Israeliten aber mit dem Ausrotten nicht nachkamen, ließ der liebe Gott die Sonne stillstehen, damit seine Günstlinge bis tief in die Nacht weitermorden konnten (Jos 10,13): "Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte (...) So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag."
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Gott ließ König Hiskia bei der Schlacht um Jerusalem nicht allein. Er schickte einen Engel, der die Feinde in der Nacht ermorderte (2. Kön. 19,35): "Und in dieser Nacht fuhr aus der Engel des Herrn und schlug im Lager von Assyrien 185'000 Mann." (Wer bisher glaubte, Engel seien liebenswerte Wesen, die Menschen zu beschützen hatten, sieht sich leider getäuscht.)
...
(4. Mose 24,8): "Gott (…) wird die Völker, seine Verfolger, auffressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern."
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(5. Mose 32,42): "Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen!"
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Kriege waren vorwiegend Heilige Kriege und das Alte Testament ist voll von Gottes Anstiftungen dazu (Ps. 2,8-9): "So will ich dir Völker zum Erbe geben (…) Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen." Blut und Vernichtung erfreuten sein Herz.
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Begriffe wie Verhandlung, Friedensschluss und Kompromiss sind in den zahllosen Kriegsberichten der Bibel Fremdwörter (5. Mose 7,16): "Du sollst sie nicht schonen."
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Nach einer Eroberung befielt Gott den Israeliten, alles Leben endgültig auszurotten (5. Mose/Dtn. 20,16-18): "Du sollst nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken ..."
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Liebevoller Typ den Du da anbetest.
Teddylein am 3. März 2008 23:20 Zugegeben, es waren drastische Strafen, die Gott damals erlaubte.
Wie ich schon schrieb, gilt das Mosaische Gesetz für uns nicht mehr.
Die von Dir genannten Schlachten waren Gerichte Gottes. Und Gott kann im Gegensatz zu uns Menschen ins Herz sehen, diese Menschen verdienten also zu sterben.
Es wird immer Fälle geben, in denen wir die Handlungsweise Gottes vielleicht nicht ganz nachvollziehen können, weil wir eben nicht alle Umstände kennen und nicht so sehen wie Gott sieht.
Solipsist am 4. März 2008 08:39 Du antwortest nicht auf meine Fragen.
Weiche nicht aus!
Solipsist am 4. März 2008 16:16 Hallo Ted.
Ich habe hier was für Dich.
15 Jahre alt, hat er vor einem Klassenkameraden offenbart er sei schwul, worauf dieser ihn wenige Tage darauf mit zwei Kopfschüssen hingerichtet hat. Ein fröhliches junges unschuldiges Kind.
Schau mal in die Augen von diesem Kind bitte und sage mir noch einmal dass der Gott den Du anbetest diesem Kind den Einzug ins "Himmelreich" verwehren wird.
Das würde ich aus Deinem Munde gerne noch mal hören.
Noch lieber würde ich aber hören, dass Du Dich mal traust Dein Gehirn und Dein Herz zu benützen.
Hier die Seite seiner ins Unglück gestürzten Eltern:
Ins Unglück gestürzt von einer Homophoben Gesellschaft, welche wie keine zweite auf dieser Welt, christlich geprägt ist.
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Da liegt eine Chance für Dich bereit Ted!
Teddylein am 4. März 2008 22:32 Mit dem Tod ist die Sünde bezahlt. (Römer 6:7)
Solipsist am 5. März 2008 09:10 Diese Antwort macht mich ehrlich gesagt fassungslos!
Ob im Netz oder im realen Leben:
Das ist das niederträchtigste und schäbigste an Charakter eines Menschen was mir je begenet ist.
Du bist durch und durch verdorben.
Und zu blind es zu sehen.

Der Blick nach oben ist Teil dieser Psychologie. Wir haben auch als Kinder nach oben geschaut - zu unseren Eltern hinauf, von denen wir Schutz (in jedem Sinne) erwarten, denen wir bedingungslos vertrauen (weil wir gar niemanden anders kennen - umständehalber - dem wir uns so weitreichend und mit allem anvertrauen: nämlich unsere ganze Existenz).
Ergründe nicht die Frage, ob man GOTT (oder alle anderen Namen, die es für diese Ideologie gibt) beweisen kann. Ergründe, welche Mängel der Gesellschaft, welche Sehnsüchte der Menschen in großen wie auch kleinen Gesellschaftsformen, welche Bedürfnisse der menschlichen Existenz damit (ersatz-) befriedigt werden. Dann wirst Du verstehen, weshalb die Zeit versäumt ist, die Du mit Gottesbeweisen vergibst. Der Ansatz - in Kurzform - ist dieser: Der Mensch erträgt seine Einsamkeit nicht.
Für eine ausschweifende Darlegung lässt dieses Forum schwerlich Raum.
Darüber solltest du dir keine Sorgen oder aber Hoffnungen machen, je nach dem was dein Standpunkt ist. There is only a sky, no heaven!