Frage von sofia 25.05.2007

Gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Radfahrer?

  • Antwort von marxx 25.05.2007
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    In § 3 StVO = Geschwindigkeit wird hauptsächlich vom Kraftfahrzeug gesprochen.
    Das Fahrrad ist ein Fahrzeug und fällt nicht unter Kraftfahrzeuge.
    Geschwindigkeit nach oben offen. Aber fahre mal mit dem Fahrrad konstant 50km/ oder mehr.

  • Antwort von RolfHoegemann 25.05.2007
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Lt. STVo gelten für Fahrradfahrer die gleichen ausgewiesenen Geschwindigkeitsbegrenzungen wie für ein KFZ. Fährt z.B. ein Radfahrer in einer Spielstrasse schneller als die angegebene Geschwindigkeit, gibts ein Knöllchen.

  • Antwort von demosthenes 27.08.2007
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Für Radfahrer gilt grundsätzlich keine Geschwindigkeitsbeschränkung und sie haben auch keine Pflicht, ein Tachometer zu installieren, können also ihre Geschwindigkeit gar nicht kontrollieren.

    In Spielstrassen dürfen sie natürlich auch nur ein besseres Schritttempo fahren - das kann man ja noch abschätzen - aber ansonsten ist nach oben der Himmel die Grenze.

    Auch wenn hier vielfach Gegenteiliges behauptet wurde - das ist schlicht falsch!

  • Antwort von Mokli1 25.05.2007
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also, Radfahrer unterliegen genauso den Geschwindigkeitsbeschränkungen, wie alle anderen Verkehrsteilnehmern. Mein Sohn fuhr in einer 30-Zone mit dem Fahrrad und ist geblitzt worden. Er war 35 kmh schnell und hat ein Knöllchen bekommen. Kein Scherz.

  • Antwort von Heeeschen 25.05.2007
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe auf die Schnelle nur gefunden: Radfahrer müssen ihre GEschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen..... das hiesse ja wohl, bei klarem offenem Wetter, gibt es nach oben keine Grenze - kann wohl nicht stimmen..

  • Antwort von user1599 25.05.2007
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    also leute, nachdem auch radfahrer verkehrsteilnehmer sind, gelten für sie dieselben gesetzlichen bestimmungen wie für alle anderen verkehrsteilnehmer. dazu gehört auch, dass man weder sich noch andere gefährden darf. weiters gehört dazu der vertrauensgrundsatz, wonach auch andere verkehrsteilnehmer darauf vertrauen dürfen, dass jeder verkehrsteilnehmer die gesetze und regeln kennt und einhält(außer kinder, behinderte u.ä.). wenn also ein radfahrer zu schnell unterwegs ist, schneller als die höchstgeschwindigkeit oder so schnell, dass er damit jemanden gefährden könnte, dann ist er sicherlich strafbar, problem ist nur für die exekutive, ihn entsprechend aufzugreifen, mangels "nummernschild".

  • Antwort von vierplus 25.05.2007
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Radfahrer sind "Verkehrsteilnehmer" und haben grundsätzlich dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen "Verkehrsteilnehmer" auch. Diese sind in der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt.

  • Antwort von linde1zwitz 26.05.2007
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auch für Radfahrer gilt die STVO.Wenn dieser in einer 20er Zone zu schnell ist und erwischt wird, muß er zahlen.

  • Antwort von lux23 25.05.2007
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Steht in der StVo

  • Antwort von Skeletor 24.06.2013

    Ja, halten müssen Radfahrende sich an alle angeordneten Geschwindigkeitbegrenzungen, wie 5, Verkehrsberuhigte Zone, 10, 20, 30, Zone 30, 50, 70, 80, usw., aber generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten für Radfahrende nicht. Also, am Ortseingangsschild müsen Radfahrende nicht zwangsweise auf 50 km/h abbremsen und außerorts dürfen sie auch schneller als 100 fahren.

    Vorraussetzung ist allerdings, dass sie bei dieser Geschwindigkeit ihr Fahrzeug noch sicher beherrschen können und nicht schneller fahren als sie gucken können. Das Sichtfahrgebot das für Autos gilt, gilt auch für Fahrräder. Sie dürfen, so wie Autos, nur so schnell fahren, dass sie notfalls vor einem plötzlichen Hindernis noch anhalten können.

    Theoretisch dürfen damit Radfahrer auch innerorts, wenn da kein geschwindigkeitbegrenzendes Schild steht, schneller als 100 fahren, aber praktisch ist es durch das Sichtfahrgebot innerorts quasi nicht möglich!

    Ach so, natürlich gibt es Fahrräder die schneller als 100 können.

  • Antwort von Skeletor 28.05.2013

    Für Radfahrende gilt §41 Abs. 1. Sie müssen sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen wie z.B. Zone 30 halten. Das an Fahrrädern kein Tachometer vorgeschrieben ist, hat dabei keinen juristischen Belang.

    Die in §3 Absatz 3 genannten allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzungen (50/80/100) gelten für Radfahrende nicht. Sie sind ausschließlich Kraftfahrzeugen vorbehalten! (http://dejure.org/gesetze/StVO/3.html)

    Das heißt ein Radfahrender kann und darf, wenn es keine Geschwindigkeitsbegrenzung durch ein Verkehrszeichen gibt, innerorts schneller als 50 und außerorts schneller als 100 fahren. Radfahrende müssen, wie alle Verkehrsteilnehmer, sich dabei jedoch immer an §1 halten und rücksichtsvoll fahren, das bedeutet die Geschwindigkeit den Umgebungsbedingungen anpassen. Und natürlich gilt auch für Radfahrende das Sichtfahrgebot aus §3 Absatz 1!

    Auf Gehwegen, egal ob durch Zusatzteichen "Radfahrer frei" erlaubt, oder verbotenerweise, darf nur in Schrittgeschwindigkeit geradelt werden. Gehwege, egal ob verboten oder erlaubt sollten Radfahrende also meiden, denn dort begehen sie quasi zwangsläufig immer einen Geschwindigkeitsverstoß!

  • Antwort von linde1zwitz 26.05.2007

    Auch für Radfahrer gilt die STVO.Wenn dieser in einer 20er Zone zu schnell ist und erwischt wird, muß er zahlen.

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