Frage von sofia,

Gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Radfahrer?

Ich finde es zum Teil unverantworlich wie schnell manche Radler (und rücksichtslos) unterwegs sind. Gibt es da eigentlich Geschwindigkeitsbegrenzungen? Wäre aus meiner Sicht sinnvoll!

Antwort von marxx,
12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

In § 3 StVO = Geschwindigkeit wird hauptsächlich vom Kraftfahrzeug gesprochen.
Das Fahrrad ist ein Fahrzeug und fällt nicht unter Kraftfahrzeuge.
Geschwindigkeit nach oben offen. Aber fahre mal mit dem Fahrrad konstant 50km/ oder mehr.

Kommentar von Kaldex,

Bergab innerorts geht das schon!

Kommentar von Skeletor,

Mit einem Velomobil ist das problemlos auch ohne Gefälle auf ebener Straße möglich!

Antwort von RolfHoegemann,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Lt. STVo gelten für Fahrradfahrer die gleichen ausgewiesenen Geschwindigkeitsbegrenzungen wie für ein KFZ. Fährt z.B. ein Radfahrer in einer Spielstrasse schneller als die angegebene Geschwindigkeit, gibts ein Knöllchen.

Antwort von demosthenes,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Für Radfahrer gilt grundsätzlich keine Geschwindigkeitsbeschränkung und sie haben auch keine Pflicht, ein Tachometer zu installieren, können also ihre Geschwindigkeit gar nicht kontrollieren.

In Spielstrassen dürfen sie natürlich auch nur ein besseres Schritttempo fahren - das kann man ja noch abschätzen - aber ansonsten ist nach oben der Himmel die Grenze.

Auch wenn hier vielfach Gegenteiliges behauptet wurde - das ist schlicht falsch!

Kommentar von schwarzerkicker,

Exakt so sieht's aus!

Antwort von Mokli1,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also, Radfahrer unterliegen genauso den Geschwindigkeitsbeschränkungen, wie alle anderen Verkehrsteilnehmern. Mein Sohn fuhr in einer 30-Zone mit dem Fahrrad und ist geblitzt worden. Er war 35 kmh schnell und hat ein Knöllchen bekommen. Kein Scherz.

Kommentar von claushilbig,

Das ist insofern korrekt, als dass alle explizit ausgewiesenen Geschwindigkeitsbeschränkungen wie z. B. die 30er-Zone für alle Fahrzeuge gelte, Die allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzugen nach §3(3) StVO wie z.B. die 50 km/h innerorts und 100 km/h auf Landstraßen gelten aber nur für Kraftfahrzeuge.

Kommentar von schwarzerkicker,

Hätte er nicht zahlen müssen. Es stimmt zwar, dass die 30 gemäß der StVO auch für Radfahrer gelten, aber: Es gibt kein Gesetz und keine Vorschrift, wonach Fahrräder mit einem Tacho ausgestattet sein müssen! Woher will dein Sohn also ohne Tacho wissen, wie schnell er fährt?^^

Antwort von Heeeschen,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich habe auf die Schnelle nur gefunden: Radfahrer müssen ihre GEschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen..... das hiesse ja wohl, bei klarem offenem Wetter, gibt es nach oben keine Grenze - kann wohl nicht stimmen..

Kommentar von loopwithme,

Wunderbar, dass mal jemand wenigstens schon mal versucht hat, ne Antwort zu finden und zu geben! :-)

Kommentar von gri1su,

naja, Heeeschen, wenn du jetzt auch noch die Verkehrsverhältnisse neben den Sichtverhältnissen aufgeführt hättest, wäre ich stolz auf Dich lach. Versuch mal, in einer Großstadt mit 30 km/h auf dem Rad zu fahren. Das ist hoffnungslos und illusiorisch.

Kommentar von Markuz,

wie meinst'n das? ich schaff wenn ich gut drauf bin locker 40 bis 50 km/h... Rennradfahrer schaffen über das doppelte.. Fahrradfahrer müssen den Radweg nutzen! Wenn sie das nicht tun behindern sie gerne den Verkehr..

Kommentar von Heeeschen,

Draache - ich wohn ja auf dem platten lande, da kannst Du -bei guter Sicht - mit deinem Drachenflitzer ohne Begrenzung nach oben über die Landstraßen heizen ggg

Antwort von user1599,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

also leute, nachdem auch radfahrer verkehrsteilnehmer sind, gelten für sie dieselben gesetzlichen bestimmungen wie für alle anderen verkehrsteilnehmer. dazu gehört auch, dass man weder sich noch andere gefährden darf. weiters gehört dazu der vertrauensgrundsatz, wonach auch andere verkehrsteilnehmer darauf vertrauen dürfen, dass jeder verkehrsteilnehmer die gesetze und regeln kennt und einhält(außer kinder, behinderte u.ä.). wenn also ein radfahrer zu schnell unterwegs ist, schneller als die höchstgeschwindigkeit oder so schnell, dass er damit jemanden gefährden könnte, dann ist er sicherlich strafbar, problem ist nur für die exekutive, ihn entsprechend aufzugreifen, mangels "nummernschild".

Antwort von vierplus,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Radfahrer sind "Verkehrsteilnehmer" und haben grundsätzlich dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen "Verkehrsteilnehmer" auch. Diese sind in der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt.

Kommentar von loopwithme,

Ähm, da wollte jemand wissen, ob es eine Geschwindigkeitsbeschränkung für Radfahrer gibt. Nix vierplus, 4-...

Kommentar von Heeeschen,

;-)

Kommentar von Regenmacher,

Innerorts 50 km/h, aber in anderen Fällen so, dass keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Führerscheinprüfung schon so lange her?

Kommentar von vierplus,

Tja...was steht denn in der StVO ?

Kommentar von loopwithme,

Sachma, hast DU hier geschrieben, dass die Antwort in der STVO (wo denn auch sonst?) steht oder wir??? Das kommt mir so vor, wie die Beantwortung auf die Frage "Wie berechne ich den Rauminhalt einer Kugel?" mit "Steht im Geometriebuch!"...

Kommentar von Heeeschen,

Loooop :-))

Kommentar von claushilbig,

Einige Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten aber lt. StVO eben nicht für "Verkehrsteilnehmer", sondern (nur) für "Kraftfahrzeuge"!

Antwort von linde1zwitz,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Auch für Radfahrer gilt die STVO.Wenn dieser in einer 20er Zone zu schnell ist und erwischt wird, muß er zahlen.

Kommentar von schwarzerkicker,

Eben nicht, weil es nirgendwo eine Vorschrift oder ein Gesetz zur Installation eines Tachos am Fahrrad gibt! Woher will ein Radfahrer ohne Tacho wissen, wie schnell er fährt?

Schrittgeschwindigkeit in Spielstraße und Fußgängerzone kann man abschätzen, aber alles andere ist schlicht nicht überprüfbar und hat vor Gericht auch keinen Bestand.

Antwort von lux23,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Steht in der StVo

Kommentar von loopwithme,

Und was steht da? Super Antwort...

Kommentar von vierplus,

Schlag´s nach !

Antwort von Skeletor,

Ja, halten müssen Radfahrende sich an alle angeordneten Geschwindigkeitbegrenzungen, wie 5, Verkehrsberuhigte Zone, 10, 20, 30, Zone 30, 50, 70, 80, usw., aber generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten für Radfahrende nicht. Also, am Ortseingangsschild müsen Radfahrende nicht zwangsweise auf 50 km/h abbremsen und außerorts dürfen sie auch schneller als 100 fahren.

Vorraussetzung ist allerdings, dass sie bei dieser Geschwindigkeit ihr Fahrzeug noch sicher beherrschen können und nicht schneller fahren als sie gucken können. Das Sichtfahrgebot das für Autos gilt, gilt auch für Fahrräder. Sie dürfen, so wie Autos, nur so schnell fahren, dass sie notfalls vor einem plötzlichen Hindernis noch anhalten können.

Theoretisch dürfen damit Radfahrer auch innerorts, wenn da kein geschwindigkeitbegrenzendes Schild steht, schneller als 100 fahren, aber praktisch ist es durch das Sichtfahrgebot innerorts quasi nicht möglich!

Ach so, natürlich gibt es Fahrräder die schneller als 100 können.

Antwort von Skeletor,

Für Radfahrende gilt §41 Abs. 1. Sie müssen sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen wie z.B. Zone 30 halten. Das an Fahrrädern kein Tachometer vorgeschrieben ist, hat dabei keinen juristischen Belang.

Die in §3 Absatz 3 genannten allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzungen (50/80/100) gelten für Radfahrende nicht. Sie sind ausschließlich Kraftfahrzeugen vorbehalten! (http://dejure.org/gesetze/StVO/3.html)

Das heißt ein Radfahrender kann und darf, wenn es keine Geschwindigkeitsbegrenzung durch ein Verkehrszeichen gibt, innerorts schneller als 50 und außerorts schneller als 100 fahren. Radfahrende müssen, wie alle Verkehrsteilnehmer, sich dabei jedoch immer an §1 halten und rücksichtsvoll fahren, das bedeutet die Geschwindigkeit den Umgebungsbedingungen anpassen. Und natürlich gilt auch für Radfahrende das Sichtfahrgebot aus §3 Absatz 1!

Auf Gehwegen, egal ob durch Zusatzteichen "Radfahrer frei" erlaubt, oder verbotenerweise, darf nur in Schrittgeschwindigkeit geradelt werden. Gehwege, egal ob verboten oder erlaubt sollten Radfahrende also meiden, denn dort begehen sie quasi zwangsläufig immer einen Geschwindigkeitsverstoß!

Antwort von linde1zwitz,

Auch für Radfahrer gilt die STVO.Wenn dieser in einer 20er Zone zu schnell ist und erwischt wird, muß er zahlen.

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