Gibt es eine Form der Absicherung, falls ein Arbeitgeber mal nicht zahlt?

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3 Antworten

Im Fall einer Insolvenz kann der Betroffene Insolvenzgeld beantragen. Dieses läuft über insgesamt 3 Monate.

Eine Kündigung berührt das Ganze nicht. Auch wenn der Arbeitgeber knapp bei Kasse ist, gelten für ihn immer noch die gleichen gesetzlichen Regelungen für alle anderen Unternehmen. Es stellt sich dann für den Beschäftigten lediglich die frage, ob es noch Sinn macht, ein Unternehmen, das faktisch pleite ist, zu verklagen.

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der Arbeitgeber steht kurz vor der Pleite, sagt mir aber nichts

Insolvenzverschleppung ist eine Straftat, wenn der Arbeitgeber eine jursitische Person ist. Der Geschäftsführer wäre am Po (§ 15a InsO). Ich würde in dem Fall dem Chef mit Anzeige drohen.

Kann er den Lohn nicht pünktlich zahlen, weil keine liquiden Mittel vorhanden sind, muss er einen Kredit aufnehmen, kriegt er keinen Kredit, muss er Insolvenz beantragen.

Welche Möglichkeiten gibt es auch zB hinsichtlich Kündigung, noch an sein Geld zu kommen usw.

Er soll sich mal die Voraussetzungen für Insolvenzgeld durchlesen und ab wann er ein Zurückbehaltungsrecht für seine Arbeitskraft hat (glaube nach 2 ausgebliebenen Löhnen).

Grundsätzlich ist die beste Vorsorge aber sich ein Polster von mind. 3 Nettogehältern immer vorrätig zu halten.

Neuen Arbeitsplatz suchen, sofort. Ich nehme an es wurde an der Gewerkschaftsmitgliedschaft oder dem Arbeits-RS gespart?

Der Arbeitnehmer haftet nicht für fehlende SV-Beiträge, wenn er gegenüber dem Arbeitgeber der Pflicht nachgekommen ist das Abführen der Beiträge zu ermöglichen (Mitgliedbescheinigung Kasse, SV-Nummer)

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nein, versichern kann man das nicht.

Man braucht am besten einen Anwalt. Und falls der AG in die Insolvenz geht, hat man eben auch Forderungen, die der ncoh zu bedienen (=zahlen) hat.

Hat Dein Freund ne rechtschutzversicherung`? Ansonsten hilft (kostet weniger) auch die Gewerkschaft,w enn man Mitglied ist/ wird.

ich wär als Pädagoge mal bei der Verdi.. weil eben da noch am ehesten als Dienstleister einzuordnen.

Nicht mal Krankenkassenbeiträge.. oh shit.

Du bzw. Kumpel könnte auch mal bei der KK anrufen deswegen. Und mit Glück kann das Arbeitsamt auch was raten.

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