Zwar ist es möglich Immobilien mittels Vollfinanzierung zu erwerben, aber dann ist die Frage wie teuer die Sache wird. Gibt es eine Faustregel, die man zur Planung heranziehen kann so daß die Planung auf soliden wirtschaftlichen Finanzierungen beruht?

Ich habe meine Immobilie mit mind. 30 % Eigenkapital finanziert!

Ich kann die vorstehenden Antworten nicht nachvollziehen -- sie erscheinen lebensfern. Die meisten deutschen Banken nehmen einen Aufschlag ab 60% oder 70% Finanzierungsanteil (also 40% oder 30% Eigenkapital). Ja nach den finanziellen Verhältnissen (z.B. positiv: Angestellter im öffentlichen Dienst; negativ: Selbständig) kann man Abschläge erhalten, wenn man umgekehrt nur 30-40% finanzieren läßt, da das Risiko für die Banken dann erheblich geringer ist.
Auch aus Vernunftgründen sollte man keinesfalls mehr als 70% über die Bank finanzieren. Häufig rechnen einem Berater vor, wie hohe Raten man sich angeblich leisten kann -- das ist alles Quatsch, denn ein Bau wird immer etwas teurer als gedacht und kleine Reserven müssen vorhanden sein.
(PS: Ich bin Bauherr 2006 mit reichlich Bankberatungen ... zum Glück mit genug Eigenverständnis!)

25% sollten mindestens vorhanden sein, je mehr, je besser um die Raten möglichst klein zu halten

Mindestens 20% verlangen die meisten seriösen Banken.
So war es bei uns auch.

"Vertrau doch deinem Bankberater!" - bei diesem Spruch muß ich wirklich böse lachen.
Der rechnet dir vor, daß du das mit gaaanz wenig Eigenkapital schaffst. Und wenns dann doch nicht mehr geht, gehört die Immobilie der Bank. Oft werden die anfallenden Nebenkosten garnicht erwähnt.
Ein Eigenanteil von mindestens 30% ist vielleicht bei soliden finanziellen Zukunftsaussichten tragbar.
Je weniger Risiko für die Bank, desto bessere Konditionen können ausgehandelt werden.
Wenn du gerne Krimis magst, laß dir mal durchrechnen wieviel Zinsen du bis Laufzeitende zahlen darfst!!!

Eine seriöse Bank verlangt mindestens ein Eigenkapital von 20%.

20 Prozent sollten es mindestens sein;
dazu kommen dann noch die Notargebühren..meist 3,45% des Kaufpreises plus Mehrwertsteuer das Finazamt hält auch die Hände auf mit Grunderwerbssteuer und die Versicherung sprich Gebäudeversicherung und Grundbesitzerhaftpflicht stehen auch zur Debatte;
Bei einer Finanzierung von 100000 Euro bei 6 Prozent Zinsen bezahlst im Monat 500 Euro nur Zinsen..daraus kann man alles andere ableiten..
Mindestens 20% verlangen die meisten Banken!
Die Faustregel heißt je mehr desto besser. 20% sollten es mindestens sein - und lieber beim Kauf etwas tiefstapeln - nicht gleich vom Feinsten kaufen - langfristige Finanzierung machen da die Zinsen relativ niedrig sind. Es komen ja noch Notargebühren, Grunderwerbssteuer, evlt Makler etc. dazu.
Eine Immobilie sollte idealerweise so finanziert sein, dass durch realistisch gerechnete Mieteinnahmen (eigene Zahlungen falls Eigennutzung geplant ist) die auf dem Kredit anfallenden Zinsen und Tilgung gedeckt werden - sie sich also selbst trägt. Das kann bei 60% oder 90% Finanzierung der Fall sein und hängt vom Verhältnis potentieller Mieteinnahmen zum Kaufpreis ab.
Gute Frage und viele tolle Antworten. Ich habe diese Frage für mich so beantwortet: 1. Eigengenutzte Immobilie: Eigenkapital so hoch wie möglich; aber dringend eine Reserve an Bargeld zurückhalten um schnell reagieren zu können. Hier meine ich auf Angebote reagieren zu können und Fehler bei der Kalkulation auszugleichen. Reserve 10% hat bei mir und bei vielen meiner Kunden gereicht. Bei der Bank sollten mindestens 20% Eigenkapital angegeben werden. Besser stellt sich Ihre Situation dar, wenn die Bank nur 60% beleihen muss, hier kann man Zinsen zu gunsten der Tilgung sparen. 2. Fremdgenutzte Immobilie: Hier empfehle ich Kapital zu schonen und lieber etwas mehr zu finanzieren. Entscheidend ist die Einnahmesituation, die Steuersituation und Ihr Alter. Wichtig die Mieteinnahme aus dem Objekt sollte mit einem Abschlag von 25% die Rate langfristig decken.