Frage von blueseenInvest, 45

Gibt es eine Faustformel, wieviel Ah eine Batterie benötigt um eine gewisse Menge an Masse eines Elektrofahrzeuges zu Kompensieren und man eine Reichweite ehre?

Antwort
von GFS18, 24

Eine Richtgröße für gemischten Betrieb ist:

Der Verbrauch eines elektrischen Autos liegt zwischen
100-200 Wh/km. Abhängig von den Strassenverhältnissen und dem Fahrtstil.

Im allgemeinen rechnen die Hersteller von elektrischen Autos mit den Wert 100 Wh/km, um ein bessere durchschnittliche Reichweite mit dem gegebenen Akkupack zu erreichen.

Bei sehr defensiver Fahrweise und niedrigen Geschwindigkeiten kann man die 100Wh/km auch unterschreiten. Bei hohen Geschwindigkeiten gegen den Wind kann man die 200Wh/km auch gut überschreiten.

Wenn die Rekuperation (Rückspeisung) gut funktioniert verbraucht "Stadtfahren" (beschleunigen / bremsen) recht wenig gemessen an den Werten eines Verbrenners.

Also im günstigen Fall liegen wir bei etwas unter 10kW/h /100km

Die kWh errechnen sich aus Spannung (U in Volt) * Strom (I in Ampere) mal Zeit T in Stunden (h). Also Die Amperestunden (Ah) rechnen sich dann aus: z.B. 10kWh / 100V (wenn die Fahrtspannung 100V wäre)  ist gleich 100Ah. Oder halt jede gewünscht Spannung einsetzen. (Bei höheren Spannungen reduzieren sich die Ah, bei niedrigen Spannungen erhöhen sich die Ah, da für den Verbrauch die Wh maßgeblich sind (das Produkt aus Spannung, Strom und Zeit).



Kommentar von blueseenInvest ,

Eine Batterie mit 650 Ah und 48v (Staplerbatterie)  generiert also 31.500 Wh?

Womit man locker 1000km fahren kann?

Kommentar von GFS18 ,

Nach der Rechnung oben wären das rund 300km (ca. 10000Wh (10kWh) pro 100km).

Aber Vorsicht bei Blei- Batterien (Bleigel, AGM usw.) hier gelten die Kapazitätsangaben für eine gleichmäßige Entladung innerhalb 20 Stunden. Schnellere Entladungen bei Bleibatterien reduzieren die Kapazität erheblich (Peukert-Effekt)- bei einer Entladung innerhalb 1-2 Stunden ist die tatsächliche Batteriekapazität bei Bleibatterien nur noch bei ca. 50% gegenüber der Nennkapazität- das ist nach DIN leider zulässig. Bei Lithium -Derviaten tritt dieser Effekt nicht, oder nur in sehr geringem Maß auf, deshalb auch hier als grobe Faustformel :100Ah bei einem Blei- Derivat entsprechen etwa 50Ah bei einem Lithium -  Derivat z.B. LiFePo) Also wäre die Staplerbatterie dann noch gut für ca. 150-200km.

Kommentar von blueseenInvest ,

P=U*I

Also 48v * 650 Ah= 31500 Wh

Was doch bei 1000 Wh pro 100km=3150km sind und wenn man 100 km/h fährt sind das 31 Stunden fahrt.

Realistischer, wie bei deinem ersten Teat ist wohl 2000 Wh, also dann 1575 km und bei 130 km/h 10 Stunden fahrt.

Jetzt ist auch so eine Staplerbatterie auch schwerer und ich setze jetzt 3000 Wh an, wann dann 1050 km sind.

Was stimmt an der Rechnung nicht?


Ah kwh. Noch eine null weg. Okay

Kommentar von Pauli010 ,

VIELLEICHT seid ihr alle Rechen-Genies. Doch ein Akkus verhält sich anders. Der Speicher wird geringer mit sinkender Temperatur, bei hohen Zykel-Zahlen (endliche Lebensdauer), bei häufiger Ladungsentnahme 100% (100% geladen, ausgelutscht bis 0%), starker Belastung (Gummi geben, Ausnutzung des max. Gesamtgewichts, Steigungen etc.) sieht die Bilanz traurig aus. Weder (elektr.) Überladen ist möglich, noch bringt die Rekuperation einen durchschlagenden Erfolg.

Und ob die TESLA-Fahrer sich nicht in die Tasche lügen ....

Dieses Gerät ist auch kein physikalisches Wunder.

Antwort
von dagobert68219, 8

man kann das sehr genau bestimmen

in youtube mal nach "

Der Wirkungsgrad von Tesla Model S und VW Passat B7 - Eine Vorlesung
" suchen, da wird alles haarklein erklärt.....

Antwort
von LUS222, 27

Ah(Amper Stunden) ist die Größe der batterie also wieviel rein passt.

Kommentar von blueseenInvest ,

das weiß ich... und weiter?

Kommentar von LUS222 ,

ka

Kommentar von Pauli010 ,

Amper ist ein Fluss, der aus dem Ammersee rauskommt. Die Stromstärke wird in Ampère gemessen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten