Frage von RachelSimea 13.02.2011

gibt es eine art psychische krankheit, bei der man sozusagen "süchtig" nach fantasie ist...?

  • Antwort von konstanze85 13.02.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    an sich ist ein sehr fantasievoller mensch nichts negatives oder ungwöhnliches. problematisch wird es erst dann, wenn die person sich in ihre fantasie flüchtet, weil sie die realiät nicht mehr etragen kann. dann sollte man sich hilfe suchen und herausfinden, was an dem eigenen realen leben so grausam ist, dass man sich gedanklich immer in die fantasie flüchten "muss"

  • Antwort von Hamster64 13.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    viele Menschen malen sich eine bessere Welt aus, oder eine in die sie sich zurück ziehen, weil es hier zu hektisch ist, oder sie irgendwelche Probleme haben. Im Grunde ist es doch so, dass uns sowas auch jeden Tag in den Medien gezeigt wird, in der Werbung,eine heile Welt, alle sind glücklich usw. ,klar das sich das viele Menschen wünschen, es aber nicht haben. Für mich sind so gesehen auch die Medien ein ganz großes Stück Schuld daran, dass die Menschen so denken, oder würden wir es uns wünschen, wenn es uns keiner zeigt? Denke eher nicht. Und träumen ist doch erlaubt, das hilft vielen Menschen, den Streß zu ertragen und sich so ein bißchen angenehme Stimmung zu verschaffen in dieser doch sehr hektischen Welt. Also ich finde es nicht so schlimm, solange du nicht weg fliegst, kleiner Scherz.

  • Antwort von Inga1605 13.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Diese Frage wäre am sichersten aus deinem Geburts-Horoskop zu erkennen! Die Astrologie ist also hier das Stichwort, welche Klärung bringen könnnte. Das was du hast, ist sicher keine Krankheit, sondern es ist eine "Gabe", die du mit deiner Geburt mitbekommen hast. Es wird sicherlich der Zeitpunkt kommen, wenn du "sie" einsetzen kannst und wirst! Ich meine zum Beispiel im Erwachsenenalter beruflich gesehen. Nichts ist überflüssig, denn ein jeder Mensch unterscheidet sich vom anderen und durch diese Vielfalt wird unsere Welt "so bunt".

    Ich als Erwachsener lebe heute noch von den Märchen, die meine Grossmutter mir als Kind vorgelesen hat. Daraus entwickelte sich wiederum eine Positivität und ein Optimismus, den ich im "ALLTAG" gut gebrauchen kann - vor allem, wenn mal wieder alles nicht so läuft, wie ich es mir wünsche! Gruss Inga

  • Antwort von Grusgrus 13.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Meditation auf Gegenstandslosigkeit (Zen). Es entspannt zugleich und richtet den Geist auf die reine Gegenwart. Ein gutes Mittel gegen überbordende Fantasie -- hat mir sehr geholfen.

    Ein Lehrer dieser Kunst sagte auch mal: Krankheit fängt damit an, daß man ihr einen Namen gibt. Eigentlich gibt es nur vergängliche Zustände -- ich fühle mich heute gut und morgen schlecht --, aber indem man ihnen einen Namen gibt, sind sie überhaupt erst richtig da.

  • Antwort von Mucker 14.02.2011

    Was du ansprichst, ist sowas wie "Fluchtverhalten".

    Derjenige, der häufig die Fantasie einschaltet, entzieht sich damit der Realität.

    In der Fantaise lebt es sich leichter und angenehmer - es besteht jedoch die Gefahr des Realitätsverlustes.

    In erster Linie ist die Realität zu bewältigen.

    Ihr muss man sich stellen.

    Dann wird man stark und kann im Leben und in Konflikten bestehen.

    Das will auch geübt und trainiert sein.

    Deshalb sollte die >Fantasie nicht zu viel Raum einnehmen - sonst wird man schwach und realitätsfremd!

    Alles Gute!

  • Antwort von Tinkerbell7 13.02.2011

    psychisch krank... ich finde diesen begriff sehr abstrakt. aber was dann wohl gewuss ist: ihr geht es wegen der sache offensichtlich psychisch nicht gut. ich bin nicht vom fach und weiß nicht, ob es wirklich eine krankheit gibt, die damit zu tun hat, dass man zu viel fantasie hat, aber ich schätze mal, solang man unterscheiden kann zwischen realität und fantasie ist das nicht das problem. ich könnte mir vorstellen, dass das problem eher darin liegt, dass sie mit der realität nicht klarkommt. ich hab auch sehr viel fantasie und kann stundenlang vor mich hinträumen, hätte aber nie das gefühl gehabt, dass das was negatives ist...

    vielleicht braucht sie auch einfach ein "ventil" und sollte was kreatives machen, um ihrer fantasie ausdruck zu verleihen.

    aber wie gesagt... ich bin ein laie... und wenn ihr das ganze probleme bereitet sollte sie wirklich mal einen psychologen aufsuchen, der ihr dann wirklich tips geben kann.

  • Antwort von sianoi 13.02.2011

    hm klingt ein bisschen nach manie,diese kann aber sehr viele formen haben von depression bis hoch gefühle (mit "erfinden"von sachen oder geschehnissen) aber sagen was es nun ist kann NUR ein psychologe!

Diese Frage und Antworten teilen:

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!