Sulfite sind Schwefelverbindungen, die den Wein haltbar machen. Ohne Sulfite, kein Wein von ano dazumal. Seit 2005 muß das in Deutschland auf jeder Flasche Wein stehen, die mehr als 10 mg Sulfite enthält. Ich habe 2008 jeden Abend 200 ml Rotwein getrunken. Mein körperliches Befinden war am Ende des Jahres am Boden. Seit Jannuar 2009 trinke ich keinen Rotwein mehr und fühle mich seit Juni pudelwohl. Könnte es an den Sulfiten gelegen haben? Wer weiß Rat?
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Richtig, Histamin ist ein Grund, warum man allergisch reagieren kann. Vergleicht man aber mehrere Rotweine gleicher Traubensorte, die aus ähnlicher Anbaulage stammen aber mit unterschiedlichem Schwefelgehalt, so wird derjenige, der empfindlich ist erhebliche Unterschiede bezüglich seines Wohlbefindens feststellen. Bei zuviel Gesamtschwefel (freier Schwefel + gebundener Schwefel) im Wein kann es zu Übelsein, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen und Hautausschlag kommen. Verstärkt wird das noch durch einen hohen Restsäureanteil. Auch Bioweine beinhalten häufig sehr viel Schwefel.
Rotwein enthält Histamin (ebenso wie diverse andere Lebensmittel, die reifen, z. B. Käse). Histamin ist der Stoff, der bei einer allergischen Reaktion ausgeschüttet wird und die entsprechenden Symptome verursacht (Jucken im Rachenraum, Husten, Durchfall, usw.). Man ist dann nicht unbedingt gegen Rotwein allergisch, hat aber die gleichen Symptome. Deshalb sollen Allergiker auch keine solchen Produkte zu sich nehmen.

Ob es eine Allergie dagegen gibt, weiß ich nicht. Aber sie können auf jeden Fall Kopfschmerzen verursachen.