Datenprogramme? Was ist das denn?
Grundsätzlich gilt: je mehr der Kompressionsalgorithmus über die Daten weiß, desto besser kann er komprimieren (siehe die verlustbehafteten Kompressoren jpeg für Bilder und mp3 für Audio bzw. der verlustfreie FLAC, auch für Audio). Allgemeine Kompressoren tun nicht mehr, als möglichst viel Redundanz zu entfernen. Das können sie nur insoweit, wie sie statistische Regelmäßigkeiten entdecken.
Fast alle Kompressoren arbeiten auf einzelnen Datenblöcken, so daß ihre Vorhersagefähigkeit beschränkt ist.
In der Windows Welt ist ZIP wohl der übliche Kompressor, für Macintoshes ist es Stuffit. Beide erreichen recht ordentliche Kompressionsraten, sind aber nicht allzu gut konfigurierbar.
RAR ist plattformübergreifend verfügbar und komprimiert auch ganz ordentlich.
Der imho beste Kompressor ist bzip2, der bei den allermeisten Linux Distros dabei ist (bzw. eigentlich bei allen...)
pj

Es gibt Daten (Texte, Bilder, Filme, Sounds, Musik, Tabellen) und es gibt Programme.
Daten kann man komprimieren, man muss sie aber zum Bearbeiten dann wieder entpacken.
Auch Programme kann man komprimieren, dann laufen sie aber nicht.
Packprogramm: http://www.zdnet.de/downloads/prg/8/0/001180-wc.html
Für ausführbare Dateien gab es mal was: http://upx.sourceforge.net/ Seit der Erfindung von 500 GB Festplatten etwas aus der Mode gekommen ;-)
linuxopa am 24. Februar 2008 21:46 Ich weiß, man könnte auch ein ganzes Laufwerk komprimieren und dann zur Laufzeit entpacken, aber das bremst jeden Rechner runter.
7zip kenn ich zwar,nur weiß ich nicht so genau,wie man das einstellt,dass die entstehenden archive möglichst klein werden
arg,ich meinte eigentlich datenpakete...^^"
Pakete, die über eine Leitung übertragen werden?
Die probateste Methode ist sowas mit tar -cjO zu sammeln und durch ssh zu pipen.
Früher gab's da noch V.42bis, das war ein Kompressor für Pakete, der sich in Modems größter Beliebtheit erfreute.
pj
...entschuldigung,kannst du das ganze auch nochmal einfacher und auf deutsch erklären o.0
wenn Du Daten komprimiert von einem Rechner zum anderen verschicken willst, z.B. ein ganzes Verzeichnis, dann machst Du das am einfachsten mit tar und ssh:
tar -cjO <Quellverzeichnis> | ssh <zielrechner> "tar -xvC <zielverzeichnis>
Damit kannst Du flink und problemlos Daten quer durch's Internet schicken (wenn Du einen Console Account auf dem Zielrechner hast).
Du kannst natürlich auch irgendeinen Stream pipen, z.B. von einer named pipe:
cat <pipe> |bzip2|ssh <zielrechner> bunzip >datei
Auch da werden die Daten dann in Blöcken bzip2 komprimiert übertragen (bei Tar macht das der Schalter -j)
pj
Dir ist schon bewusst, dass normale Cumputerbenutzer
nicht den Hauch einer Ahnung haben, mit was Du da um Dich wirfst, oder?