dinorli am 04.06.2007 um 21:19 Uhr
Ich persönlich liebe traurige Geschichten, diese ewigen "Happy-ends" finde ich echt langweilig - wenn man auf der ersten Seite schon weiß, wie das Ganze ausgehen wird. Habt ihr mal ein Buch gelesen, das so richtig, richtig traurig war? Die beiden, bei denen ich so heftigsten geheult habe, daß ich gar nicht mehr weiterlesen konnte waren: "Tagebuch für Nikolas" von James Patterson und "Drei Wünsche hast du frei" von Barbara Delinsky. Ich freue mich auf gute Lesetipps!
Ich bin vor zwei Jahren durch meinen Freund auf Harry Potter gekommen. Obwohl ich vorher immer sehr darüber hergezogen habe. Mich hat das Potter-Fieber voll erwischt. Beim letzten Band ist dann Dumbledore gestorben, ich war echt fertig und musste eine Freundin anrufen, die das Buch schon gelesen hatte und wir haben dann gemeinsam am Telefon Dumbledore betrauert. Tja. Da habe ich auf jeden Fall geheult.
Ich kann dir nicht sagen ob du bei diesem buch weinen wirst aber du solltest dir "Die Säulen der Erde" von Ken Follett mal ausleihen.
Mokli1 am 4. Juni 2007 22:43 Oh ja, da sind mir auch ein paar Tränen geflossen. Wunderbares Buch. Sowieso liebe ich Ken Follett.

g Ja... es hieß "Mitternachtspony" und war ab 12 Jahren... ich habs mit acht gelesen... es geht natürlich wie so oft um ein wiiiiiiilllldes Pony, das Vertrauen zu einem Mädel fasst, das fast gaaaaaar nicht reiten kann, und beinahe hätte das Mädel das Pferd geschenkt gekriegt, aber dann wird entschieden, dass das Pferd doch getötet werden soll (was für eine durchdachte Story...) und das Kind ist untröstlich. Letzten Endes kriegt es das Pfed aber von dem reichen Schnösel, dem es gehört hat, doch geschenkt, weil der ihr es unter einer Eingebung geschenkt hat........ für Achtjährige ganz schön mitreißend :-)

Ich habe das letzte Mal beim (Vor)Lesen einiger Kapitel des folgenden Buches geweint:
Alice Schwarzer: So sehe ich das!
Über die Auswirkung von Macht und Gewalt auf Frauen und andere Menschen
Ich fand die Berichte über das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück sehr erschütternd.
solf1 am 5. Juni 2007 10:24 Wie wahr Ulf.. Bei Schwarzer weine ich auch regelmässig.. und zwar sobald ich sie sehe .. geschweige höre oder lese ! Gruss Solf
UlfDunkel am 5. Juni 2007 11:08 Das finde ich jetzt total unangemessen. Ich bewerte keinen Menschen nach seinem Aussehen, sondern danach, was er oder sie macht, sagt oder schreibt.
geheim am 7. Juni 2007 19:01 meene Güte, solf-.- reiß dich einfach mal am Riemen...
Ist zwar schon was älter und es wurde auch (schlecht) verfilmt (mit Kevin Costner) - aber ich habe damals ziemlich weinen müssen. Das Buch heißt "Weit wie das Meer" / "Message in a bottle" und ist von Nikolaus Sparks. Ist leicht zu lesen - keine schwere Kost - aber dennoch nicht kitschig, wenn man sich drauf einlässt und noch weinen kann, wenn es um das Thema Liebe geht!
Als Kind habe ich bei der "Roten Zora" geheult. Das letzte war "Leben wär eine prima Alternative" von Maxie Wander.
die Frau des Zeitreisenden - ist auch mein Lieblingsbuch, ich habe es jetzt schon zwei mal gelesen, obwohl die spannung eigentlich schon weg war, da ich ja wusste wie es ausgeht sind mir wieder andauernd die Tränen runtergekullert. oder: PS.: ich liebe dich ich habe versucht dieses Buch auf einer Zugfahrt zu lesen, aber ich musste dann aufhören, weil ich schon so viele mitleidige Blicke geerntet habe und es mir schon so peinlich war. Ist es nicht irgendwie komisch, dass man (bzw. ich) ein buch lesen will bei dem man heult? Trotzdem fühl ich mich dannach immer viel besser und zwar viel besser als nach einem witzigen buch......

Jodi Picoult "Beim Leben meiner Schwester"! Das ganze Buch war aufregend und mitreissend und das Ende kam so unverhofft,ich hatte nicht mit SO einem Ende gerechnet,dass ich richtig weinen musste!!Ist ein lohnendes Buch!!!!!!
Beim Buch "Im Himmel warten Bäume auf Dich - Die Geschichte eines viel zu kurzen Lebens" von Michael Schophaus. Er erzählt darin über das Leben seines Sohnes Jakob, der an Krebs litt. Sehr berührend.