Frage von TopRatgeberNR1, 333

gibt es ein argument gegen die legalisierung von cannabis?

ich suche schon länger konnte bisher aber noch nie auch nur ein argument gegen die legalisierung finden also wenn ihr eins habt bitte antwortet. und bitte nicht kommentiereb wenn ihr keine ahnung von dem thema habt ;)).

Antwort
von aXXLJ, 78

Ein Argument gegen Legalisierung ist das Unvermögen eines Teils der Cannabis-Konsumenten, richtig und selbstverantwortlich mit Cannabis umzugehen.

Statt einer bedingungslosen "Legalisierung" ist also eine kontrollierte Regulierung vonnöten. Was das beinhaltet, kann man hier nachlesen, sofern man die Geduld und das Interesse aufbringt: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/042/1804204.pdf

Antwort
von samm1917, 135

Ja, gibt es. Cannabis steht im Verdacht psychische Krankheiten wie. z.B. Psychosen auszulösen. Psychosen zeichnen sich primär durch Wahvorstellungen (z.B. Verfolgungswahn) aus. Der Patient ist nicht mehr fähig zwischen seinen Wahnvorstellungen und der Realität zu unterscheiden. In der Alltagssprache wird dies oft als "irr werden" bezeichnet. Dieser Zustand hält meist über mehrere Monate nach dem Konsum an (auch ohne weiteren Konsum) und muss medizinisch (nicht selten durch Medikamente wie z.B. Neuroleptika) behandelt werden. Oft erleidet der Betroffene auch Rückfälle und muss zeitweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Psychosen gelten als schwierig behandelbar mit enormen gesundheitlichen Einschränkungen für die Betroffenen.

Ferner können Angststörungen und eine Depersonalisations- bzw. Derealisations-Störung ausgelöst werden. Seltener Depressionen. Auf der körperlichen Seite steht wie beim Rauchen Lungenkrebs an erster Stelle. Cannabis enthält fast doppelt soviele krebserregende Stoffe wie Tabak.

Die Gegenfrage lautet also: würde die Anzahl der Cannabis-Konsumenten steigen oder nicht?

Meiner persönlichen Meinung nach bringt ein Verbot nicht viel (bzw. hilft nur Drogendealern). Die Frage ist allerdings wie man Cannabis legalisiert. Z.B. nur für Volljährige und die Weitergabe an Minderjährige unter drakonische Strafen stellen. Denkbar wäre erst ein Aufklärungskurs über die Konsumfolgen bis man einen "Bezugsschein" bekommt.

Zusätzlich müssten natürlich weitere Regeln erlassen werden wie z.B. das Verbot Auto zu fahren etc.

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

es ist schon erwiesen dass die anzahl der konsumenten nicht steigt. und seit der legalisierung gibt es in colorado so wenige auto unfälle wie noch nie da cannabis nicht die fahrtüchtigkeit beeinschränkt http://ze.tt/nuechtern-oder-bekifft-fahrradfahren-bleibt-immer-gleich-leicht/ also gibt es doch kein argument.

Kommentar von samm1917 ,

mit den autounfällen etc. hast du sicher recht. ich glaube auch das dies kein argument ist um cannabis nicht zu legalisieren. die psychischen folgen hingegen sind eine überlegung wert. wie gesagt, ich bin für eine legalisierung. man muss die leute einfach aufklären was es für folgen haben kann. das selbe wie bei tabak etc.

Kommentar von brentano83 ,

Der psychische Faktor darf dabei keine besondere Rolle spielen... Denn all jenes betrifft auch Alkohol, und hier ist das Risiko sogar höher als bei Cannabis.... Wird aber sogar bereits ab 16 verkauft...... 

Die Anzahl der Konsumenten würde nicht ansteigen , das zeigen bereits Länder die es legalisiert haben... Oder man schaue nach Holland, da wird auch nicht mehr konsumiert wie hier....

Aber ja, Aufklärung ist das A und O.... Man sieht ja was hier teils für fragen von 14-16 jährigen gestellt werden in bezug auf Cannabis..... In vielen niederländischen coffeeshops gibt es inzwischen sogar vaporizer für jeder man.... DE sollte sich mal eine Scheibe davon abschneiden.... 

Kommentar von samm1917 ,

Ich bin absolut mit dir einverstanden, bei der mehrheit der argumente zumindest. der psyische faktor ist jedoch die hauptrolle. psychische beschwerden (wie z.B. Psychosen) sind bei cannabis extrem viel häufiger anzutreffen als bei alkohol. dies ist eine wissenschaftliche tatsache (leider).

Antwort
von ninamann1, 143

Nein, es wird langsam Zeit für die Legalisierung

Als z.B. die Abtreibung  erlaubt  wurde, war die Angst groß , das noch mehr ungeborenes Leben  abgetrieben wird . In Wirklichkeit ist es aber weniger geworden .

Wenn Cannabis legal ist , werde deshalb nicht plötzlich Menschen , die es ohnehin ablehnen , dazu greifen .

Wer kifft, der kifft, ob legal, illegal - total egal 

Es ist bewiesen das es kein Einstiegs Droge ist .Es liege einzig daran das , durch Kontakt zu den Dealer zu harten Drogen gegriffen  wird .

Der illegale Markt kommt zu erliegen , Deutschland hätte höher Steuereinnahmen. Kinder kämen nicht so leicht daran . Es gäbe keine Gesundheitlichen Schäden durch gesteckter Gras.

Die Polizei könnte wieder die wichtigen Aufgaben  erfüllen und wäre nicht stundenlang damit beschäftigt , etwas aufzunehmen , was hinterher sowieso eingestellt wird 

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

jop ich denke es wird früher oder später 100% legalisiert da die einzigen menschen die gegen die legalisierung sind entweder von der npd, der pharma industrie scientology sind oder keine ahnung von den thema haben und denken cannabis wird gespritzt oder so....

Antwort
von michy1972, 151

Hallöchen...

Ich denke dass eine Legalisierung hauptsächlich Vorteile bringt. Doch da ich eine heftige Drogenkariere hinter mir habe & offt in Psychiatrien war, habe ich die Erfahrung gemacht, dass vorallem Menschen die noch sehr jung anfangen zu Kiffen, ein grosses Risiko haben psychotisch, Schitzophren zu werden...

Doch die Legalisierung würde helfen dass viele Leute nicht mehr in die "Harte Drogenszene" gehen müssen um Gras zu kaufen, wo sie ein grossens Risiko eingehen plötzlich "härteres" zu probieren...

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

genau so ist es und es würde ein jugendschutz eingeführt werden

Antwort
von KaeteK, 114

Ich zitiere:

Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Psychose ist ein Überbegriff und ist konkret für Cannabis die Schizophrenie, nicht die Depression.

Insofern ist der Beitrag unvollständig. Der Mechanismus ist dabei auch

recht klar, weil der Effekt der Droge bei systematischen EEG-Untersuchungen identisch mit den Veränderungen bei Schizophrenie ist. Es ist insbes. die verminderte bis ganz fehlende Gammawellen-Funktion des Gehirns und zwar bei allen Cannabis-Konsumenten.

Dummerweise ist gerade diese neuronale Synchronisationsfunktion des

Gehirns verbunden mit der höchsten menschlichen Mentallfunktion, nicht

nur kognitive Leistung, also realitätsbezogene Umweltwahrnehmung und

gedächtnisbezogene Assoziation sondern auch soziale Kompetenz bis zu dem was man Liebesfähigkeit nennt.

Schlagwortartig kann man den Effekt auch schlicht Verblödung nennen,

etwas das durch simple Befragung niemals angemessen erfasst wird. Da

wäre mir ein normaler Raucher eher "sympathischer".

Wie immer, auch beim Nikotin, bei Kindern unter 20 viel verheerender

Quelle http://www.aerztezeitung.de/panorama/?sid=906778

Mir fehlt dafür das Verständnis, denn jeder normale Mensch möchte einen klaren Kopf und nicht ständig im "Dunst" rumlaufen. Man sieht es schon an ihren Augen, dass da im Kopf etwas schief läuft.

lg

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

das ist ja sehr forsch. wo ist das argument die anzahl der kosumenten steigt ja nicht.

Kommentar von brentano83 ,

Das Psychose Risiko ist für mich schon lange kein Argument mehr, da 1. es nur eine sehr geringe Anzahl betrifft. 2. weil Alkohol jenes ebenso auslösen kann und das Risiko hier sogar höher ist als bei Cannabis. ..... Jaa, es weiß keiner ob er dazu veranlagt ist, aber wenn das ein Grund für das verbot sein sollte, dann doch bitte auch Alkohol verbieten...denn, siehe Pkt 2.... (Ansonsten wäre das ne scheinheilig Doppelmoral) 

Antwort
von Bauigelxxl, 126

Es wird befürchtet das Cannabis als Einstiegsdroge für härtere Drogen dient.

LG

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

ist schon durch etliche studien wiederlegt das liegt höchstens daran dass weil es illegal ist man es bei dielern kauft und somit in kontakt mit anderen substanzen kommt weil die auch noch alles andere anbieten also zieht das argument nicht

Kommentar von Bauigelxxl ,

Wie bist du denn drauf? Ich sage was es für Argumente gibt, und machst mich hier dumm an. Hab ich gesagt das das Argument schlüssig ist? Aber wenn ich dich hier so lese, scheinst du schon etwas zu viel geraucht zu haben. Und das ist ein schlüssiges Argument.

Kommentar von Pragmatist ,

Es wird befürchtet das Cannabis als Einstiegsdroge für härtere Drogen dient.

Richtig, weil es illegal ist. 

Kommentar von Realito ,

Die Wissenschaft hat bewiesen und die Ergebnisse sind weit anerkannt, daß Cannabis keine Einstiegs"droge" ist!

Kommentar von ninamann1 ,

Nicht durch Cannabis , das ist bewiesen , sondern durch die Illegalität . Der Dealer  bietet seinen kunden auch harte Drogen und animiert zum Kauf und Gebrauch. Wird Cannabis kontrolliert abgegeben . wird es in  Shops , oder Apotheken   oder wo auch immer keine anderen Drogen geben

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

wen meinst du denn? hier haben 10 unterschiedliche leute kommentiert ich hab dich nicht "dumm angemacht".

Antwort
von voayager, 84

könnte sein, dass bei einer Legalisierung von Cannabis die Phamakonzerne Umsatzeinbußen hinnehmen müßten. Die Psychopillen haben fat alle miese Nebenwirkungen und gute Gefühle bescheren sie fast nie.

Antwort
von Johannisbeergel, 162

Etliche Strafrechtler diskutieren das schon seit Jahren und halten das Verbot für nutzlos. 

Natürlich wird man immer Argumente finden, denen Ideale folgen zB es gibt jetzt schon so viele die unter Einfluss von Alk selbstverständlich fahren, dann tun das noch mehr wenn Gras legal ist usw man ist generell in der Reaktion eingeschränkt, auch als Radfahrer oder Fußgänger etc 

Aber im Endeffekt gibt es da nicht viel zu zu sagen 

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

durch die legalisierung gab es in colorado so wenige autoubfälle wie nie zuvor und eine studie hat erwiesen dass der konsum die fahrtüchtigkeit nicht beeinflusst...

Kommentar von Johannisbeergel ,

Es gibt auch Leute, die mit 3 Promille gut Fahrrad fahren und trotzdem zum Idiotentest müssen, weil es nunmal leichtsinnig ist. Gras verändert deine Sinneswahrnehnung, deswegen konsumieren es ja auch so viele Studis um mal runterzukommen. Die Behauptung es hätte keinen Einfluss ist Quatsch.

Es gibt so viele Fälle, wo Polizisten auffällige Fahrer anhalten und die Pupille keine Reaktion zeigt blablabla 

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

es hat einfluss aber keinen der die fahrtüchtifkeit beeinträchtigthttp://ze.tt/nuechtern-oder-bekifft-fahrradfahren-bleibt-immer-gleich-leicht/

Antwort
von Geraldianer, 113

Das beste Argument ist nicht die Gefährlichkeit der Droge sondern der Nutzen des Verbots.

Cannabis wird überwiegend von pubertierenden Jugendlichen gebraucht, um sich von der spießigen Erwachsenenwelt abzugrenzen. Diese Ventilwirkung würde durch eine Legalisierung verschwinden.

Und es besteht die Gefahr, dass Jugendliche sich eine Ersatzbefriedigung verschaffen. Beispielsweise Wände beschmieren oder gar gefährliche Dinge, wie ohne Führerschein Motorrad fahren.

Der Gesetzgeber muss nur sicherstellen, dass es nicht zu einer Kriminalisierung kommt. 😷


Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

interissante denkweise! da werde ich mal tiefer drüber nachdenken bin selber erst 16 konsumiere aber nicht.

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

interessante*

Expertenantwort
von CalicoSkies, Community-Experte für Medizin, 126

Servus,

Meiner Meinung nach: Klares Nein.

In Deutschland sind zahlreiche Genussmittel erhältlich, die legalisiert sind, aber sowohl von der akuten wie auch chronischen Toxizität als auch anderen negativen Nachfolgen deutlich schlimmer und gefährlicher sind als THC.

Das beste Beispiel dafür dürfte Alkohol sein - überleg mal, wieviele Todesfälle allein auf Alkohol zurückzuführen sind (egal ob durch akute Intoxikation, chronische Intoxikation oder durch Fahren unter Alkoholeinfluss) und wieviele Todesfälle auf THC zuruckzuführen sind - fällt was auf?

Eine Legalisierung von THC nimmt der organisierten Drogenkriminalität die größte Einnahmquelle - udn würde im Gegenzug dafür das Staatsäckelchen durch die darauf erhobenen Steuern füllen.

Es gibt sowohl für den Staat als auch den jetzigen Konsumenten von THC eigentlich nur Vorteile - auch das Argument, es würde zu mehr THC-Konsumenten führen ist unsinnig; man hat schon in mehreren Ländern gesehen, dass das nach einer Legalisierung nicht der Fall war.

Ich sehe daher hier keinen vernünftigen Grund...

Lg

Antwort
von Realito, 112

keine, die wirklich wissenschaftlich hieb und stichfest ist! Die Argumente die gegen eine Legalisierung sind, sind einfach Doppelmoralisch und nicht haltbar.

Antwort
von FusselAmNabel, 131

also mir fällt jetzt dazu keins ein ...

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