Sauerbein am 26.03.2009 um 16:00 Uhr
Ich habe meine kleine Wut auf Aktien da ich dadurch viel Geld verloren habe. Jetzt habe ich mich gefragt, warum ich eigentlich in die riskanteste Anlageform investiert habe? Gibt es denn noch etwas riskanteres als Aktien??

Lotto, da weißt du viel schneller, ob du alles eingesetzte Geld verloren hast

Na klar, Optionen und andere Derivate.
Die haben die gleiche Risikoklasse
gefühlt sind sie aber noch riskanter - vielleicht gibt es ja noch "Unterklassen"...
teppichhai am 26. März 2009 16:13 Es gibt auch innerhalb einer Klasse verschiedene Riskantheitsgrade. Optionsscheine sind Lichtjahre riskanter als Aktien
Optionen sind nichts anderes als Aktien die auch maximal zu wertlos verfallen. Der Optionsschein hat lediglich ein zusätzliches Emitentenrisiko. Das was Lichtjahre riskanter ist sind Warentermingeschäfte weil da mehr als 100% Verlust drin ist.
YuLy42 am 26. März 2009 16:22 Ja genau. Du hast Recht und wir unsere Ruhe.

Du meinst Wut auf dich selber, oder? Optionsscheine sind noch riskanter. Tatsächlich sind Aktien zur Zeit als langfristige Anlage eher eine sichere Anlage, da sie sehr günstig bewertet sind.
Dann erklär mir mal wieso eine Anlage in einen Optionsschein put/call auf einen Basiswert Lichtjahre riskanter sein soll wie ein Direktinvest in genau den Basiswert.
teppichhai am 28. März 2009 12:13 Hm... ist das nicht offensichtlich? Aktien haben keine Ausübungsfrist. Vergleiche mal Aktien von 1930 mit dem Wert von heute und den entsprechenden OPtionsscheinen von damals
Wie definierst Du denn Risiko? Der Zeitablauf ist ja kein zusätzliches Risiko weil ja bekannt ist wann die Ausübungsfrist endet. Und die Aktie von 1930 von einem Pleiteunternehmen hat heute auch einen Wert von 0. Wobei ein Optionsschein evtl. zum Fristablauf noch Geld gebracht hat. Die eigentliche Frage für den Anleger ist doch wie hoch ist das Ausfallrisiko und was ist der Maximalverlust. Und sowohl bei Aktie als auch beim Optionsschein ist für den Anleger der Maximalverlust bei 100%. Wenn er einen Optionsschein (Put) und eine Aktie auf einen Basiswert hat reduziert sich sogar das Ausfallrisiko weil ja eines der beiden zwangsläufig seinen Wert behält. Das problem ist die Risikodefinition. Die Wertschwankung ist beim Optionsschein sicherlich höher.

Ich glaube diese sog. "Produkte" von Lehmann Brothers und ähnlichen waren noch schlimmer. Das sind ganz mies konstruierte Dinger, die überhaupt nichts wert sind.
Du meinst Zertifikate

wenig legale! aber es gibt auch noch optionsscheine auf fast alles an der börse, da kannst in stundenfrist pleite sein oder millionen machen!
Warentermingeschäfte also die Anlageklasse 5 mit Nachschusspflicht.
Aktien sind übrigens keine riskante Anlageform.

Ja, es gibt riskantere, schönere und schnellere Arten sein Geld zu verlieren als dies mit Aktien der Fall sein kann.

na klar! zertifikate optionen derivate geschlossene fonds(immobilien schiffsfonds filmfonds)(ABER achtung die offene immobilienfonds sind relativ sicher)unternehmensbeteiligungen und und und
Zertifikate Optionen und Aktien gehören in eine Anlageklasse. Fonds sind wegen der Streuung in einer besseren Kategorie und die Immobilienfonds die Du als so sicher einstufst haben den Crash in den USA alle auch nicht überlebt. Gerade ein Fonds in einer Anlagekategorie(Immobilie/Schiff) unterliegt einem erhöhtem Risiko. Breit gestreut sind die relativ sicher.