Gibt es eigentlich gar keine dummen Menschen?

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8 Antworten

Bei einem IQ Test hilft Bildung nicht mal, es werden Dinge wie logisches Denken etc getestet und nicht das Allgemeinwissen. Demnach kann man eine rationale Intelligenz schon einordnen. 

Dann gibts aber noch die emotionale Intelligenz. Ich kenne Menschen, die sind super in der Schule und verstehen dennoch nix vom Leben, genauso gibt es den umgekehrten Fall.

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Kommentar von BlauerSitzsack
18.06.2016, 09:44

HA ist dir sicher.

Lg

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Kommentar von Haramtum
18.06.2016, 10:10

emotionale Intelligenz hat aber auch nichts mit 'vom Leben verstehen' zu tun. Denn die meisten die es im Leben weitbringen sind die mit wenig emotionaler Intelligenz d.h. Empathie etc gegen null (Psychopathen)

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Na ja, es gibt schon Menschen, die weniger intelligent sind als andere, also weniger gut analytisch denken können. Man kennt auf jeden Fall Menschen, die nicht sehr gut kreativ denken können. 

Allerdings sind wir alle ständig Bildungsinhalten im weitesten Sinne ausgesetzt - wir durchlaufen die Schule, lesen und schreiben im Internet, sehen fern, bekommen aktuelle Nachrichten mit, reden mit anderen darüber. Insofern lernen wir ständig etwas dazu. Je nachdem, wie wir leben, müssen wir auch immer wieder Probleme lösen (beruflich/ privat), also Lösungen überlegen. Dadurch wird das Denken und aufrufen von Informationen/ Bildungsinhalten schon regelmäßig trainiert/ gefordert.

"Dumme" Menschen sind oft solche, die längere Zeit keinen Grund mehr für so ein Problemlöseverhalten oder Abrufen von Gelerntem hatten. 

Daneben gibt es aber auch Menschen, die bestimmte Inhalte wirklich nicht verstehen können. Das sind sicherlich wenige und es mag zum Teil daran liegen, dass sie sich nicht lange genug damit befasst haben oder auf einem zu hohen Niveau angefangen haben, so dass sie schnell überfordert waren. Wenn man aber Intelligenz als schnelles, folgerichtiges und evtl. kreatives Denken definiert (Lösungen für neue Probleme finden, Inhalte schnell verstehen und lernen, sich Inhalte gut merken und sie zielgerichtet und sicher abrufen können), dann gibt es durchaus Menschen die das schlechter können und Menschen, die das sehr schlecht können. Die könnte man als "dumm" ansehen. 

Allerdings ist mMn nicht sicher geklärt, ob diese Dummheit an der Art der ersten Lernerfahrungen liegt, also daran, dass die ersten Lehrer/ Erzieher/ die Eltern/ Verwandten es nicht schafften, Inhalte und Techniken (kreatives Denken etc.) diesen Menschen so zu vermitteln, dass sie Zugang dazu fanden.

Ein Gedanke, der mir immer wieder kommt:

Man kann jedem Tier (fast jedem Tier, bei einigen Arten ist es schwierig in der Ausführung) durch Clickertraining Verhaltensweisen beibringen, die es natürlicherweise nicht zeigt. JEDEM Tier. Damit verändert man das Verhaltensrepertoire des Tieres drastisch, falls man regelmäßig übt.

Wenn das also bei jedem Tier möglich ist und man davon ausgeht, dass bei Versagen der Trainer schuld ist und nicht das Tier dumm: Warum sollte es bei den Menschen anders sein, warum sollte es bei den Menschen "Dumme" geben, die bestimmte Dinge nicht/ nie lernen können, egal, wie viel Mühe sich der Lehrer gibt.

Kann es nicht eher sein, dass man für diese Menschen nicht die richtige Lehrmethode gefunden hat bzw. nicht in der Lage ist, Sachverhalte so zu erklären, dass sie sie auch verstehen können?

Auf der anderen Seite wissen wir, dass es unterschiedliche Begabungen gibt und manche Menschen nie höhere Mathematik verstehen werden oder andere Inhalte. Einige schaffen es trotz jahrelangen Trainings nicht, einigermaßen akzentfrei Englisch zu sprechen, von anderen Sprachen ganz zu schweigen, viele Menschen können trotz Bemühens bestimmte Dinge nicht oder nur sehr rudimentär lernen (nicht nur Inhalte, sondern z.B. auch Sportarten, Handwerken, Instrument spielen etc.). Andere schaffen das leicht. Auf diesen Gebieten sind die erstegenannten Menschen also "dumm", sie können trotz Bemühen keine gute Leistung darin bringen oder überhaupt Grundlagen davon verstehen. Die meisten Menschen haben ein oder wenige solcher Bereiche, in denen sie schlecht sind, einige aber vielleicht auch sehr viele oder alle "formalen" Bildungsinhalte. Die könnte man dann als "dumm" bezeichnen. Wobei das keine Wertung ihrer Person, sondern eine Wertung ihres Lernvermögens wäre.

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Wenn es keine dummen Menschen gäbe, dürfte es ja auch keinen IS geben, oder?

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Der IQ ist ein relatives Maß, so das bei der Verteilung immer eine Normalverteilung mit dem Mittelwert 100 rauskommt (wenn die Stichprobe groß genug ist). Das bedeutet immer, dass die meisten Leute einen IQ von 100 haben, aber es auch immer welche geben wird, die darunter oder darüber liegen. Und wenn man es so definieren will, dann ist man um so dümmer, umso mehr Punkte einen zum IQ 100 fehlen.

Wenn die Bevölkerung nun plötzlich verblödet, dann muss man weniger Gehirnleistung aufbringen, um einen IQ von 100 zu errreichen (man könnte also sagen, dass die IQ-Tests dann einfacher werden), aber auch dann wird es auch dann immer noch Leute geben, die darunter liegen - weil der IQ immer die Normalverteilung erfüllen muss.

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Der IQ hat nichts mit Bildung zu tun.

Und er sagt aich nichts darüber auf, ob jemand dumm ist oder eben nicht.

Die Auswertung der IQ-Tests wird immer so kalibriert, dass der Durchsicht immer bei 100 (bzw zwischen 85-115) liegt.

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Ein gebildeter Mensch ist für mich der Mensch, welche
Probleme lösen kann, der muss nicht auf der Uni studieren können.

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Kommentar von Tasha
18.06.2016, 09:30

Ist das nicht meist eher ein intelligenter Mensch? Bildung hilft zwar auch weiter, aber Problemelösen besteht doch eher darin, das vorhandene Wissen kreativ zu verknüpfen und z.B, einen Gegenstand oder Ansatz, den man normalerweise für A nimmt, für B zu verwenden. Natürlich braucht man dafür etwas Vorwissen, die Leistung kommt aber eher aus der Kombinationsfähigkeit, die wenig mit Vorwissen zu tun hat, jedenfalls nicht zwingend.

Man kann noch so gebildet sein, aber wenn man die Inhalte nicht zielgerichtet so kombinieren kann, dass man das vorhandene Problem unorthodox löst, zeigt man nicht unbedingt Intelligenz.

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Kommentar von Benadino
18.06.2016, 09:33

solche Antworten sollte man ignorieren

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Dumm ist der falsche Begriff. Leider ist eher festzustellen:

Je mehr Gehirnmasse dem Homo Sapiens zu Verfügung steht, umso aggressiver wird die Spezies.

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Kommentar von Horus737
19.06.2016, 17:53

Hey Spezi ! Wenn ich die Wahl hätte in einem Käfig mit einem Gorilla mit geringer Hirnmasse oder mit einem Homo Sapiens mit viel Hirnmasse zu leben, fällt mir die Entscheidung sehr leicht........

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Wieso schliesst du geistog behinderte aus, wenn du nach dummheit fragst. Sprich doch einfach von weniger und mehr inteligent, dann ist es nicht beleidigend. Aber eine leichte oder schwere geistige behinderung zu haben ist letztlich das, was im allgemeinen als dumm angesehen wird. Zuletzt ja auch noch fachlich richtig als Idiot und so weiter betitelt.

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Kommentar von BlauerSitzsack
18.06.2016, 09:22

Eigentlich hast du ja gerade geistig behinderte beleidigt, aber gut.

Mann kann niemanden auch nur einen Hauch Dummheit anhängen, wenn dessen Gehirn einen Fehler hat, welcher bei dem Großteil der Bevölkerung nicht auftritt.

Jemanden das Bein abhacken und dann zu sagen: "Ha, der kann nicht laufen, der ist unsportlich" wäre ungefähr das gleiche.

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