Frage von Psychologie5Sem, 146

Gibt es eigentlich Freiheit?

Heute habe ich mir mal eine Auszeit gegönnt und mein Leben etwas reflektiert, was meiner Meinung nach zu einem wöchentlichen Ritual gehören sollte. Dabei hab ich mal über Freiheit nachgedacht, und ob es diese eigentlich gibt. Ich meine es gibt eine begrenzte Anzahl an Orten, die ein Mensch besuchen kann, alle einzuordnen mittels Koordinaten, ist das nicht einfach eine sehr große Anzahl an Orten so wie ein vorgegebenes Schachfeld? Das ist doch keine Freiheit, sondern mehr oder weniger ein großer Käfig.. Selbst in den Gedanken ist man nicht frei, da man sich nur Dinge vorstellen kann, die man schon mal erlebt hat. Dann wiederum wenn Drogenabhängige von unvorstellbaren Rauschen berichten, muss es doch echt Freiheit geben oder? Womöglich gibt es so etwas wie eine Freiheit und wir driften einfach immer an ihr vorbei, mit beispielsweise Träumen, Rauschen, Nahtod Erfahrungen. Vielleicht bin ich erst frei wenn ich Tod bin, wenn man den Schlaf als den kleinen naiven Bruder des Todes betrachted... Aber all diese Fragen werden nie beantwortet werden, da unsere Sprache nicht mal ansatzweise ausreicht, um die Zustände, Gefühle, Ereignisse detailgetreu zu schildern..Je mehr man weiß, desto mehr weiß man was man nicht weiß.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Psychologie5Sem,

Schau mal bitte hier:
Traum Gedanken

Antwort
von tony5689, 89

Hmm... Das ist ein wirklich gutes thema, über das ich liebend gerne lange mit dir diskutieren würde... Aber dazu ist es mir jetzt zu spät. Ich denke freiheit definiert jeder mensch für sich selbst anders, die einen sind frei wenn sie nach der arbeit nah hause kommen, sich zu ihren partner auf die couch setzen und sich keine gedanken mehr machen müssen über irgendwelche probleme. Das problem dabei: man hat sogut wir nie "keine" probleme, der mensch ist meiner erfahrung nach von natur aus unzufrieden, und wenn es nur kleinkram ist. Ich weiss ja nicht was für musik du hörst, aber vielleicht kennst du ja von "Alligatoah" den song "es regnet kaum" - auch wenn das vielleicht nicht dein Musikeschmack ist, aber die message ist doch ziemlich gut: wenn es regnet wünschen sich die menschen die sonne, wenn die sonne scheint ist es zu warm, man wünscht sich regen weil ja die pflanzen verdursten, oder eben schnee weil winter ohne schnee kein winter ist. Wenn es dann schneit ist der schnee wieder lästig weil man ja schnee schaufeln muss und salz streuen muss. Ist der see zugefroren freut man sich nicht etwa das man schlittschuh fahren kann, sondern man ärgert sich das man nun sein segelboot zuhause lassen muss, oder nicht schwimmen gehen kann. Das leben ist einfach ein einziger großer kompromiss, und man sollte sich einfach mal überlegen ob es wirklich not tut sich über alles aufzuregen. Das schlägt (jedenfalls mir) meist ordentlich auf die stimmung, es geht einem sehr viel besser wenn man akzeptiert das es im winter eben nicht jeden tag schneit. Dann geniesst man eben die wintersonne! Oder wenn es im sommer mal regnet kann man sich über den warmen regen freuen, anstatt sich zu beschweren wo denn die sonne bleibt.

Aber ich merk schon ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen will: freiheit geht hand in hand mit zufriedenheit. Nur leider sind viel zu viele menschen nicht zufrieden, und selbst wenn sie eigentlich zufrieden sein könnten suchen sie sich einen grund um unzufrieden zu sein. Deshalb fühlen sich die meisten menschen auch nicht frei...

Zu deinem punkt mit den Drogen - auf den ich eigentlich hinauswollte 😅 - das ist so eine sache mit den drogen. Mal abgesehen davon das bis auf ein paar wenige ausnahmen so gut wie jeder mensch drogen konsumiert - vom ureinwohner in den anden der coca-blätter kaut, über den normalen arbeiter der ohne kaffe zum frühstück und/oder feierabendbier nicht zu gebrauchen ist, oder dem gelegenheitskiffer der sich ab und zu mal einen joint baut oder die bong anfeuert, dem kokain oder amphetamin konsumenten der ohne einfach nicht wach wird, bis zum konsumenten von DMT, LSD, LSA, 2C-x, Meskalin, Salvia, Ketamin oder anderen bewusstseinserweiternden drogen, der diese drogen eben wirklich zur bewusstseinserweiterung konsumiert. Egal was konsumiert wird oder wieso - der reine konsum ist eine art der freiheit. Jeder hat nämlich die freiheit zu tun und zu lassen was er will, solange kein anderer zu schaden kommt ist das kein problem. Deshalb finde ich auch die drogenpolitik in deutschland so lächerlich: durch das verbot von den meisten drogen sinkt nicht etwa die zahl der konsumenten, sie steigt sogar - als beispiel: in frankreich sind die gesetze was z.B. Cannabis angeht am härtestem, trotzdem gibt es dort statistisch gesehen die meisten jugendlichen konsumenten. In holland hingegen, wo die gesetzte ja sehr locker sind da cannabis entkriminalisiert ist (nicht zu verwechseln mit legalisiert, da gibt es einen unterschied!), gibt es statistisch die wenigsen jugendlichen konsumenten. In portugal, wo alle drogen entkriminalisiert sind, ist die zahl derer die an einer heroin-überdosis sterben so niedrig wie nie zuvor. Durch fachgerechte aufklärung, und gerelten verkauf erreicht man sehr viel mehr als durch verbote!

Aber ich schweife wieder ab, sorry^^ der punkt ist: drogenkonsum ist nicht zwingend ein teil von freiheit, es gibt ja leider auch viele die in ihrer sucht gefangen sind. Aber gewissermaßen sind drogen auch ein teil der Freiheit. Man fühlt sich frei, weil man eben auch mal einen moment abschalten kann, und keinen gedanken an den rest des lebens verschwendet. Man lebt für den moment - und dieser moment ist meist wunderschön. Nicht umsonst nennt der rapper "herzog" MDMA die pure liebe für wenig geld. Zwar resultiert daraus ein gewisses abhängigkeitspotenzial, bei einigen drogen stärker, bei anderen schwächer, aber die meisten konsumenten kommen auch gut damit zurecht wenn sie nur einmal alle paar monate konsumieren. Und diese freiheit ein paar mal im jahr andere bewusstseinszustände kennen zu lernen sollte jeder mensch haben. Nicht jeder braucht diese freiheit, aber doch ein großteil...

Tja jetzt ist der text doch ziemlich lang geworden. Und könnte sogar noch drei ma so lang werden, aber mehr passt nicht...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Das sollten hier keine Rechtfertigungsgründe sein, oder sonst der gleichen. Der Uhrzeit nach und deiner Schreibweise, könnte man meinen du bist eben jetzt in diesem Moment auf Drogen. Ich glaube du verharmlost ein bisschen die Drogenproblematik, weil du selber ein User bist. Welchen Drogen konsumierst du und wie oft konsumierst du?

Kommentar von tony5689 ,

Ich konsumiere eigentlich fast alles. Eine zeitlang war mein konsum fast krankhaft exzessiv, aber nachdem ich dann eine zeitlang pause gemacht habe habe ich das reguliert. Jetzt trinke ich nur zu bestimmten anlässen, und alle anderen drogen (will nicht so junkyhaft klingen deshalb zähl ich nicht alles auf) konsumiere ich unregelmäßig, wenn es sich eben ergibt - aber ich achte sehr auf safer use regeln und konsumpausen. Jetzt gerade bin ich nicht auf drogen - nur sehr müde, und meine schlafstörung plagt mich...

Ich beschäftige mich einfach intensiv mit dem thema drogen, deshalb werden meine texte zu diesem thema auch immer ziemlich ausschweifend. Und die drogenproblematik verharmlosen? Naja, ich denke mal das ist ansichtssache und kommt vorallem auch darauf an wie sehr man sich mit dem thema beschäftigt. Natürlich hat jede droge 2 seiten. Durch bewussten umgang und richtige aufklärung können schäden aber sehr gering gehalten werden.

Und: das sollte nicht unbedingt eine rechtfertigung sein. Sondern einfach meine gedanken zu dem thema. Soll ich mich nochmal kurz fassen? Dann hier: es gibt freiheit, nur ist die definition von freiheit für jeden menschen anders. Die einen fühlen sich frei bei der arbeit weil sie einfach spass in ihrem beruf haben, die anderen fühlen sich nach der arbeit frei weil sie keinen spass in ihrem beruf haben. Andere fühlen sich frei wenn sie drogen konsumieren. Das ist eben stark von der person, und vorallem auch von dem alter und der reife der person ab.

PS: der satz "es gibt nur eine bestimmte anzahl orte die ein mensch besuchen kann" ist so nicht ganz richtig - denke ich. Wenn man den willen dazu hat, und ein bisschen planen kann, kann man jeden ort besuchen den man möchte. Aber ob das wirklich freiheit ist...? Ist wohl auch ansichssache.

Meine ehrliche meinung zu dem ganzen: ich glaube nicht an freiheit. Also wahre freiheit. Egal in welchem land man ist - man wird überall überwacht. Ich persönlich würde mich wohl erst frei fühlen, wenn ich irgendwo, weit weg von jeder zivilisation, eine hütte im nirgendwo hätte und da dann von nichts und niemandem abhängig bin. Alles wichtige im leben könnte man selber herstellen, geld würde keine rolle spielen. Das wäre für mich freiheit. Von niemandem abhängig sein, von nichts überwacht werden. Vollkommene selbstständigkeit. Aber vielleicht würde ich mich auch dann nicht frei fühlen. Wie anfangs schon gesagt - der mensch findet immer einen grund unzufrieden zu sein, und dementsprechend fühlt man sich wahrscheinlich auch nie wirklich frei. Vielleicht sind wir wirklich erst frei wenn wir tot sind. Man sagt ja nicht umsonst "wer früher stirbt ist länger tot"

Kommentar von Psychologie5Sem ,

PS: der satz "es gibt nur eine bestimmte anzahl orte die ein mensch besuchen kann" ist so nicht ganz richtig - denke ich. Wenn man den willen dazu hat, und ein bisschen planen kann, kann man jeden ort besuchen den man möchte. Aber ob das wirklich freiheit ist...? Ist wohl auch ansichssache.

Was ist daran falsch, möchtest du mir das näher erläutern?

...geld würde keine rolle spielen. 

Geld ist auch nur eine von dem Menschen erschaffene Grenze, um zu verhindern, dass sich die starken Alles nehmen. Aber wenn wir kein Geld hätten würde das stark in die Vergangenheit reichen, zu den Neandertalern, die sicher in ihrem Leben freier waren als wir.

less is more

Kommentar von Blubberlutsch97 ,

ich bin sicher, dass wenn man Freiheit mit Unabhängigkeit gleichsetzt, gibt es wohl keine Lebensform, die Freiheit erfahren kann, da leben immer von etwas abhängig ist. wenn man Freiheit allerdings mit Zufriedenheit gleichsetzt, hat man es leichter. durch zB Persönlichkeitsentwicklung kann man lernen, dass selbst der Job oder das wechseln der Windeln des Kindes Spaß machen kann. wer Freiheit mit Grenzenlosigkeit auf jedem Gebiet gleichsetzt, der sollte lernen luzide zu träumen. wer Freiheit mit dem Vermögen tolle Erfahrungen zu sammeln und die Wahrnehmung zu beeinflussen gleichsetzt, sollte sich Freundschaften aufbauen, sozial aktiv sein und ggf. Drogen nehmen. wer Freiheit mit Ausbruch aus dem vorherrschenden System gleichsetzt sollte als Anarchist auf die Straße gehen und Parolen rufen oder einfach Zorn in sich rein fressen und warten bis das unerreichbare von alleine beginnt. und wer Freiheit damit gleichsetzt über dieses Thema zu philosophieren bzw. einfach glaubt, dass es keine Freiheit gibt oder man dafür tot sein muss, der sollte genau das tun: rumphilosophieren oder Selbstmord begehen. ich glaube aber, dass die wenigsten wissen, wie sie Freiheit definieren. traurig wird es aber, wenn man Freiheit mit Zuständen gleichsetzt, die der Mensch nicht erreichen kann, wie eben zB Unabhängigkeit. woher weiß man dann, dass man nach dem Tod unabhängig ist? und wenn man davon ausgeht, als toter nicht zu sein und sagt, dass man tot unabhängig ist, weil man als toter nicht ist, dann nützt einem die Unabhängigkeit auch nichts mehr, da nichts nicht zu frieden sein kann, denn das ist eine Eigenschaft von Lebewesen.
ich hoffe ich konnte Klarheit in die Sache bringen, bezweifle es aber..

Antwort
von zagrash, 130

Was für eine Interessante Frage - ich denke man könnte hierzu Stundenlange Diskussionen führen. Eine richtige Antwort gibt es nicht.

Ich werde versuchen eine knappe Antwort zu formulieren ...

Wenn du auf solche Fragen Antworten suchst, musst du lernen grundsätzlich ALLES zu hinterfragen. Was ist Freiheit?

In deiner Fragestellung suchst du eine Weite in den Orten oder in den Gedanken und findest Grenzen. Aufgrund von diese Grenzen fragst du dich, ob es Freiheit gibt. Du solltest dich vielmehr fragen ob diese Grenzen wirklich Grenzen sind. Du kannst dir alles vorstellen wenn du nur willst. Du kannst überall hin wenn du dies nur willst.

Ich würde behaupten wenn du dich mit den Themen Samsara und Buddhismus beschäftigst, wirst du die Antwort auf deine Fragen finden. Meditation würde ich dir auch empfehlen.

Freiheit findest du im Glück. Das Glück findest du nur in dir selbst. Das Glück ist immer das jetzt.

Zitat von Domian:

Für den Tod gibt es keine Zeit. Ohne die Zeit gäbe es keinen Tod. Endet die Zeit, endet der Tod. Für den der wirklich lebt spielt Zeit keine Rolle - es gibt immer nur den Moment. Der Moment ist die einzige wirklichkeit die der Mensch hat.

-> und das ist aus meiner Sicht Freiheit

Antwort
von WhoNose, 35

Freiheit müsste erst definiert werden und ehrlich gesagt glaube ich nicht an die Freiheit.

In meiner alten Psychologie AG und kurz in Philosophie haben wir darüber geredet.

Da habe ich erfahren, dass man den Mensch unfrei nennen könnte, weil er von seinem Körpee gesteuert wird (Reflexe zum Beispiel), andererseits behauptet Kant zum Beispiel, dass Freiheit durch Vernunft entsteht, weil man seine niederen Instinkte unterdrückt.

Andere behaupten gerade diese Hedomonie, das exzessive Glück, wäre Freiheit.

Ich würde daher nicht fragen, ob es Freiheit gibt, sondern wie sie individuell definiert wird, was unglaublich vielfältig beantwortet werden kann.

Das hängt zum Beispiel von Werten, individueller Situation, sogar von historischem Kontext ab.

Deshalb wäre Freiheit für mich, weil ich streng erzogen wurde und schon immer neugierig war, die Welt ohne jemanden, der mich hindert, zu bereisen und nahezu alles zu sehen, sowohl die schlechten und bösen Seiten.

Und wäre ich am Ende in der Lage mir ein noch höheres Ziel zu setzen, dann wäre ich meiner Meinung nach frei.

Freiheit wäre also für mich sozusagen Handeln ohne negatives Eingreifen einer dritten (physischen) Person. Und selbst mit dieser Definition kann ich nicht komplett zufrieden sein, weil sie diese individuelle Essenz noch nicht komplett eingefangen hat.

Kommentar von WhoNose ,

Sowohl schlechten als auch guten Seiten*

Antwort
von JZG22061954, 31

Zu dem Thema Freiheit habe ich wohl eine relativ drastische und möglicherweise auch kontroverse und wohl auch unvollständige Sichtweise der Dinge und so gibt es natürlich die Freiheit der eigenen Gedanken deren Veröffentlichung allerdings schon wieder arg bemessenen Grenzen unterliegt welche der jeweilige Staat und dessen Regime manchmal auch als demokratisch gewählte Regierung bezeichnet, nach eigenen Ermessen begrenzt. Die andere Seite der viel gerühmten Freiheit wird aber letztendlich für das jeweilige Individuum von dem Umfang seiner Geldbörse bestimmt und ergo je größer dieser ist, um so größer ist auch die persönliche Freiheit von dem jeweiligen Individuum.

Antwort
von HansimGlueck911, 132

Die Freiheit beginnt in deinen Gedanken. Wenn du dich frei fühlst bist du auch frei und entspannt. Alles in deinem Leben geschieht nach deinem Glauben. Dieses wird real. Wenn du dich stark fühlst bist du stark und wenn du dich schwach fühlst bist du schwach! Denke darüber nach wieviel Menschen in Armut und Not leben, versuche dich in deren Situiation zu versetzen und dann reflektiere dein Leben und du wirst merken dass du dich auf der Sonnenseite des Lebens befindest! Alles was du wirklich glaubst wird sich in deinem Verhalten und Lebensgefühl  wiederspiegeln. Es gehtbdoch im Leben nicht darum den ganzen Planeten bereist zu haben, sondern darum was hast du bei deiner Reise für dich mitgenommen und was hast du dabei für dich erfahren. Es gibt soviel Not und Elend in vielen Ländern und wenn du am Urlaubsort dich außerhalb der Tourismusebene bewegst bekommst du das mit. Es ist einfach gesagt das umzusetzen das weiß ich, aber ich habe das verinnerlicht und fühle mich seither wirklich sehr gut. So als ob ich einen Schutzschild bei mir tragen würde. Ich hoffe das könnte dir helfen.

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Nette Antwort, jedoch behandelt sie eher ein anderes Thema, das ich nicht vorhabe anzusprechen. Armut und Freiheit liegen natürlich nahe bei einander, trotzdem war meine Frage oder viel mehr mein Denkanreiz ein anderer. Selbstverständlich ist alles erreichbar in dem Verstand. Um auf dein Beispiel zurück zu kommen, wenn du dich stark fühlst indem du 20 Kilo hebst und einer andere kommt vorbei und hebt 2000 Kilo, fühlst du dich dann immer noch stark?

Kommentar von RoyalWarrior ,

Ich glaube, dem Antwortgeber ging es um etwas anderes. :)

Nämlich darum, dass wir vor lauter Luxus offensichtlich so wenig Probleme haben, dass wir beginnen künstliche Probleme zu erschaffen und sich beispielsweise darüber zu echauffieren, dass wir nicht ganz frei sind, während andere froh wären, wenn sie die Freiheit hätten ihre Kinder nicht verhungern zu lassen ...

Kommentar von RoyalWarrior ,

Um auf dein Beispiel zurück zu kommen, wenn du dich stark fühlst indem du 20 Kilo hebst und einer andere kommt vorbei und hebt 2000 Kilo, fühlst du dich dann immer noch stark?

Sicher. Das kommt auf dein Selbstbild an. Definierst du dich über andere oder definiert du dich über dich selbst. Wenn ich 20kg heben kann und vor einem Jahr, waren es nur 10kg, dann bin ich stolz auf mich und fühle mich stark. Stark im Vergleich zu früher. Andere Menschen haben andere Stärken. Und andere Schwächen ...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Sicher. Das kommt auf dein Selbstbild an. Definierst du dich über andere oder definiert du dich über dich selbst. Wenn ich 20kg heben kann und vor einem Jahr, waren es nur 10kg, dann bin ich stolz auf mich und fühle mich stark. Stark im Vergleich zu früher. Andere Menschen haben andere Stärken. Und andere Schwächen ...

Man kann sich nur über andere definieren. Wenn es nur einen Menschen auf Erden geben würde, der 10 Kilo heben könnte, was wäre er dann stark oder schwach? Ohne Vergleichswert, keine Wertung.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Man ist so stark, wie man sich fühlt. Dass man sich nur über andere definieren kann ist schlicht und ergreifend falsch. Jeder stellt andere Ansprüche an sich, jeder kann sich an seinen eigenen Erfolgen messen, das kommt ganz auf das Selbstbild an. :)

Kommentar von HansimGlueck911 ,

Hast du du schon mal Drogen genommen? Wenn ja wirst du merken dass die nicht frei machen sondern nur abhängig. Das was du unter Drogeneinfluss erlebst ist nicht real! Du erlebst es für diesen Moment anders. Sorry vielleicht habe ich deine Frage vorhin nicht richtig verstanden aber auch mit Drogen schon Erfahrungen gemacht und ich weiß das bringt überhaupt nichts, außer dass du davon abhängig wirst deine Gesundheit schädigst und früher sterben wirst.das ist doch keine Freiheit, oder? Du musst dich dann nicht mit irdischen Problemen mehr auseinandersetzen müssen aber wer weiß was danach ist? Gibt es da noch was? Das weiß niemand. Ich persönlich glaube zwar daran aber das muss jeder für sich herausfinden ob er so einen starken glauben hat um von einem Leben nach dem irdischen Tod zu glauben. Vielleicht gibt es da wirkliche Freiheit, so wie wir das irdische Leben als Raube verbringen und nach dem Tod zum Schmetterling werden und fliegen können. Alles ist möglich!

Kommentar von HansimGlueck911 ,

Royal Worrior da liegst du ziemlich richtig. Mir ging es um die Gesamtheit des Lebens und dass es uns sehr gut geht. Daraus entwickelt sich wenn man sich dessen bewusst ist schon automatisch ein Gefühl von Freiheit und Zufriedenheit.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Ich befürchte, der Fragesteller wollte sich lediglich mal philosophisch austoben, um sich - sobald der Druck steigt - auszuklinken. Schade.

Kommentar von HansimGlueck911 ,

war schön mit dir zu kommunizieren! 😀

Kommentar von RoyalWarrior ,

Das kann ich nur zurück geben. :)

(Auch wenn ich mich korrigieren muss, weiter unten fand sich einen neuer Kommentar, auf den ich gerade eingangen bin. Bin manchmal etwas ungeduldig.)

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Ja ich habe schon mal Drogen genommen, und das aus rein wissenschaftlichen Gründen. Als ich in den Höhen meines Rausches war und mich in mein Bett gelegt habe, hatte ich gänzlich andere Gedanken, als ich sie ohne Drogen hätte. 

Eben, ich verzeihe dir den Fehler den RoyalWarrior schon begangen hat und denke mal du meinst mit irreal surreal? Demnach ist es eine weitere Bestätigung in meiner Ausgangsfrage/Denkanreiz, dass Drogen einen eventuellen erweiterten Horizont bietet.

In deinen letzen Zeilen erwähnst du, dass du an ein Leben nach dem Tod glaubst, was wie ich vermute auf den christlichen Glauben zurück zuführen ist, demnach hast du das Wort "irdisch" falsch verwendet.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Surreal bedeutet laut Duden nichts anderes als "traumhaft, unwirklich". Von da ist es nicht weit bis irreal. :)

Wie gesagt, aus wissenschaftlicher Sicht erweitern Drogen deinen Horizont nicht. Aber natürlich kann die Wissenschaft falsch liegen.

Kommentar von HansimGlueck911 ,

Ich habe keinen christlichen Glauben da liegst du falsch. Ich bevorzuge die Wissenschaft und meine Logik und die sagt mir das es keinen Gott gibt, aber sehr wohl vieles andere von dem wir nicht viel wissen. Multiversen sind nach meiner Auffassung sehr wahrscheinlich und viele andere Dinge die wir noch nicht begreifen. Aber wir leben im hier und jetzt und müssen für uns das beste daraus machen. So ich verabschiede mich aus diesem Thema und wünsche euch allen viel gutes!! War echt interessant hier!

Kommentar von Psychologie5Sem ,

 Du musst dich dann nicht mit irdischen Problemen mehr auseinandersetzen müssen aber wer weiß was danach ist? Gibt es da noch was? Das weiß niemand. Ich persönlich glaube zwar daran aber das muss jeder für sich herausfinden ob er so einen starken glauben hat um von einem Leben nach dem irdischen Tod zu glauben. 

Diese Aussage implemeniert, dass du in irgendeiner Weise religiös bist. Würdest du die faktische, realistische Entstehungsgeschichte bejahen, würdest du nicht an etwas danach glauben.

Kommentar von RoyalWarrior ,

*impliziert

Und was zur Hölle?

Niemand weiß, ob etwas nach dem Tod kommt. Und man kann daran glauben, unabhängig von der Zugehörigkeit einer Konfession ...

Das ist das Problem mit "strengen Atheisten", sie glauben zu wissen, dass es Gott nicht gibt. Aber das kann man genauso wenig wissen, wie das Gegenteil. :)

Kommentar von Psychologie5Sem ,

*impliziert

Rechtschreibautokorrektur, Herr Deutschlehrer.

Niemand weiß, ob etwas nach dem Tod kommt. Und man kann daran glauben, unabhängig von der Zugehörigkeit einer Konfession ...

Es ist praktisch unmöglich, dass dich etwas nach dem Tod erwartet, da das biochemische Prozesse, die mit 100% ablaufen, verhindern.

Das ist das Problem mit "strengen Atheisten", sie glauben zu wissen, dass es Gott nicht gibt. Aber das kann man genauso wenig wissen, wie das Gegenteil. :)

Ich weiß ja nicht, ob du mit jedem einzelnen Atheisten in Kontakt geraten bist, aber was nimmst du dir hier heraus mich und weitere Menschen mit gleichen Meinungen zu verurteilen?

Die Tatsache, dass es Gott gibt ist schon alleine deshalb so unglaublich abwegig, da die eigenen Überlieferungen/Erkenntnis/Prozesse nachweislich falsch sind.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Es ist praktisch unmöglich, dass dich etwas nach dem Tod erwartet, da das biochemische Prozesse, die mit 100% ablaufen, verhindern.

Es gibt keine 100%. Du kannst ja mal ins alte Rom reisen und denen erklären, dass wir irgendwann mal auf dem Mond landen. Der hätte dir auch was von 100% erzählt. Selbe Argumentation ...

Ich weiß ja nicht, ob du mit jedem einzelnen Atheisten in Kontakt geraten bist, aber was nimmst du dir hier heraus mich und weitere Menschen mit gleichen Meinungen zu verurteilen?

Nun, ein Atheist ist davon überzeugt, dass es Gott nicht gibt. Das ist Fakt. Und diese Einstellung halte ich für Schwachsinn. Andersherum ist es dasselbe Prinzip. Strenggläubige sind davon überzeugt, dass sie sich beispielsweise in die Luft jagen können und dafür im Paradies belohnt werden - Strenggläubige definieren sich über diese Denkweise (Beispiel). Wenn ich diese Denkweise nun schwachsinnig finde, darf ich Strenggläubige grundsätzlich für schwachsinnig halten. Ausnahmen gibt es natürlich.

Die Tatsache, dass es Gott gibt ist schon alleine deshalb so unglaublich abwegig, da die eigenen Überlieferungen/Erkenntnis/Prozesse nachweislich falsch sind.

Die Nachweise würde ich gerne sehen. :)

Soweit ich weiß, ist historisch einwandfrei nachgewiesen, dass beispielsweise Jesus gelebt hat. Welchen Punkt versuchst du nun zu machen?

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Es gibt keine 100%. Du kannst ja mal ins alte Rom reisen und denen erklären, dass wir irgendwann mal auf dem Mond landen. Der hätte dir auch was von 100% erzählt. Selbe Argumentation ...

Doch es gibt 100%. Du kannst einen laplace Würfel Würfeln und die Warscheinlichkeit der eintretenden Ereignisse beträgt exakt, ohne Punkt und Komma 1/6. 

Du versuchst also hiermit die biochemischen Prozesse auszuhebeln, wie das verfaulen oder das zersetzen und möchtest mit weiß machen, dass man nach dem Tod noch weiterlebt? Nein, diese Prozesse sind nicht nur wage, sie sind exakt.

Außerdem ist die Begründung, das Mönche aus Rom, die das geistige Niveau eines Hinterwäldler besitzen, so etwas nicht verstehen/ einsehen wollen nicht wirksam, da kannst du auch einen Fisch fragen, was er von der schwulen Ehe hält.

Nun, ein Atheist ist davon überzeugt, dass es Gott nicht gibt. Das ist Fakt. Und diese Einstellung halte ich für Schwachsinn. Andersherum ist es dasselbe Prinzip. Strenggläubige sind davon überzeugt, dass sie sich beispielsweise in die Luft jagen können und dafür im Paradies belohnt werden - Strenggläubige definieren sich über diese Denkweise (Beispiel). Wenn ich diese Denkweise nun schwachsinnig finde, darf ich Strenggläubige grundsätzlich für schwachsinnig halten. Ausnahmen gibt es natürlich.

Du kannst kein Argument begründen, indem du ein anderes begründest. "Es ist nicht da, nur weil du es nicht sehen kannst".

Die Nachweise würde ich gerne sehen. :)

Möchtest du wirklich, dass ich deinen Standpunkt hier ganz sachlich und direkt wortwörtlich auseinander nehme? Ich habe s mindestens 20 Bibelverse, die meine Argumentation bekräftigen. Mir geht es weder um das zeigen meines Intellekts noch um das dich fertig machen, aber in dieser Sache liegst du falsch.

Ja und, Jesus hat gelebt - Was willst du mir damit sagen?

Kommentar von Phator ,

Welche Bibelverse wären das? Bin auch Atheist, frage nur aus Interesse ^^

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Welche Bibelverse wären das?

Vgl.

(1. Mose 1,25-27) und (1. Mose 2,18-19)

(1. Mose 7,2) und (1. Mose 7,8-9)

(2. Mose 20, 5) und (Hesekiel 18,20)

(Jesaja 14,21) und (5. Mose 24,16)

(2. Samuel 14,27) und (2. Samuel 18,18)

(2. Samuel 24,1) und (1. Chronik 21,1)

(2. Samuel 24,9) und (1. Chronik 21,5)

(2. Samuel 23,8) und (1. Chronik 11,11)

(1. Könige 7,26) und (2. Chronik 4,5)

(Matthäus 1,16) und (Lukas 3,23)

(Matthäus 1,12) und (Lukas 3,27)

(Matthäus 1,8) und (2. Chronik 26,1)

(Markus 6,8-9) und (Matthäus 10,9-10)

nur um mal einige wenige zu nennen.

Antwort
von Speedballmedium, 53

es reicht nicht nur die sprache nicht aus, sondern unsere wahrnehmung ist auch beschränkt.

freiheit ist definitionssache. sowas wie liebe. man definiert es letztendlich für sich selbst.

so wie du es schilderst gibt es für dich keine freiheit solange du auf der erde lebst als mensch?

was genau ist dann freiheit für dich? 

du kannst deinen horizont immer erweitern ohne ein ende zu erreichen. du wirst nie alles gesehen haben und alles wissen. es gibt orte, die kein mensch besucht hat. oder man nehme den ozean. ist das keine freiheit, wenn du vor einem meer stehst und vor dich blickst? nicht an einem touristenstrand versteht sich. für mich ist es die art von freiheit, die den drang nach freihheit stillt.


ich lese aus deinem text den wunsch nach einem befreienden gefühl heraus oder täusche ich mich? wie wärs damit, einfach deine sachen zu packen um loszufahren? 

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Du sprichst mir aus der Seele.

Wenn alles so einfach wäre und ich eine Garantie auf Freiheit hätte, würde ich mir das Leben nehmen.

Freiheit kann ich nicht definieren, weil ich mit den Definition, die es bis jetzt gibt nicht einverstanden bin. 

Vollkommene Freiheit - der Blick von einem leeren Strand hin auf das Wasser ist eine schöne Illusion, mit der man sich zufrieden geben kann, oder nicht.

Kommentar von Speedballmedium ,

eine illusion von etwas, was es nicht gibt?

du machst es dir zu einfach. sich freiheit zu wünschen, ohne zu wissen was freiheit (für dich) ist, macht es unmöglich diese zu finden.

du kannst dich auf die suche nach ihr machen. jedoch kann ich dir vergewissern, dass du damit nicht über das internet fündig wirst. denn lediglich du selbst bist in der lage die antwort zu kennen. also bist du selbst der einzige den du befragen musst und mit dem du suchen musst. ob mit oder ohne eine andere person, das ist deine sache.

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Ich hätte auch nie erwartet, dass meine Frage so eine hohe Resonanz erzielt. Viel mehr war es ein Niederschreiben meiner Gedanken. Es gibt Phasen in meinem Leben, da zerdenke ich gewissen Dinge bis in die Vorstufe des ergründbaren. So zusagen bis an die eine Nanosekunde vor dem Urknall, aber eben nicht den Urknall. Ich glaube je länger ich über Dinge nachdenke desto unglücklicher werde ich, aber gleichzeitig ist es auch ein sich selbst antreibender Sog der nur mit dem weiteren Hinterfragen gestillt werden kann..

Kommentar von Speedballmedium ,

das war mir klar, dass du lediglich deine gedanken niederschreiben wolltest. und ich kann mich selbst auch sehr gut wiederfinden mit alle den fragen über das sein und den sinn. wollte dir lediglich einen denkanstoß verpassen.

ich bin inzwischen zu dem entschluss gekommen, dass wenn man zufrieden ist, sich solche fragen nicht mehr stellt oder sie einen nicht zermürben. 

man muss damit rechnen keine natwort auf die fragen zu bekommen, ebenso wie mit der tatsache nur 1 leben zu haben. alles andere wäre russisch roulette.

meine meinung.

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Also setzt du Zufriedenheit mit Naivität gleich. Das kann man natürlich machen, aber jeden Tag mit einer rosaroten Brille durch die Straßen zu gehen bringt eine Zivilisation auf Dauer nicht weiter. Ich denke aber auch das Menschen, die sich darüber keinen Kopf machen glücklicher sind, da dieses Thema für viele Leute nur Geschwafel ohne Entwicklungspotential ist.

Damit zu rechnen keine Antwort auf deine Fragen zu erfahren ist so als läufst du auf einem Gehsteig und plötzlich schlägt dich jemand nieder und raubt dich aus. Danach stehst du auf und gehst glücklich weiter, weil man ja damit rechnen muss keine Antwort zu bekommen und nicht nach dem warum fragt?

Antwort
von sleepy55, 28

Die Mehrzahl von Rausch ist Räusche. Rauschen ist das im Ohr, vielleicht bekommt man es auch durch Drogen. Drogen führen in die Abhängigkeit und nicht in die Freiheit. Was hat das mit Schach zu tun? Bei Schach hat man die Freiheit richtige Züge oder Fehler zu machen. Es gibt aber auch Matt, Patt oder Zugzwang, da hört die Freiheit auf. Wo ist eigentlich Wolfgang?

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Drogen führt nicht in jedem Fall "zur" Abhängigkeit.

Das hat sehr viel mit Schach zu tun, da du hier auch nur begrenzte Möglichkeiten hast (A-H und 1-8)

Antwort
von SarahSunshine3, 127

Interessante Theorie:

Was du meinst, hab ich mich auch schon öfters gefragt. Ich glaube die räumliche Freiheit ist schon ziemlich begrenzt: Im Prinzip wurde schon der komplette Globus erkundet und man kann sich auch nur im vertikalen Sprektum von ca. 10 Kilometern bewegen (Erde unten, Ozonschicht oben)

Außer man wird halt Astronaut und hat die Möglichkeit mal ins Weltall zu kommen... (Was man ja eig. auch nicht hat, wegen kein Sauerstoff...)

Viel mehr hat man eine zeitliche Freiheit. Die Welt sieht ja z.B. nachts ganz anders aus als tagsüber... Oder im WInter als im Sommer...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Sehr guter Kommentar:

Bislang habe ich die zeitliche Komponente vollkommen missachtet. Wobei theoretisch man in dieser Hinsicht nicht vollkommen frei ist, da man Räume Krümmen kann, um schneller als Licht^V zu reisen. Trotzdem sehr Gedankenanregend.

Kommentar von HansimGlueck911 ,

Theoretisch ist das möglich, aber mit unseren irdischen Elementen nicht machbar! Vielleicht gibt es auf anderen Planten Elemente ( Rohstoffe) mit denen das machbar ist. Aber diese sind bei uns nicht vorhanden oder noch nicht gefunden, Aber eher überhaupt nicht vorhanden. 

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Aber eher überhaupt nicht vorhanden. 

Wenn man mal bedenkt, dass alles Außenrum ca 99% aus einem Gemisch aus dunkler Materie & dunkler Energie besteht, würde ich so kühne Behauptungen wie "nicht vorhanden" noch nicht mal denken.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Er meint, dass es bei uns nicht vorhanden ist. Auf der Erde. :)

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Dann hätte er das so formulieren müssen.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Er hat es so formuliert. :)

Vielleicht gibt es auf anderen Planten Elemente ( Rohstoffe) mit denen das machbar ist. Aber diese sind bei uns nicht vorhanden oder noch nicht gefunden, Aber eher überhaupt nicht vorhanden. 

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Indem er seine gesamte Aussage mit einem Nebensatz beendet hat, habe ich meine vollste Aufmerksamkeit auf das Ende gerichtet und das uns aus den Augen verloren. Die Tatsache, dass ein Fleck meines Macbooks nicht Beleuchtet ist, aufgrund defekter Pixel durch Verbrennung, könnten auch mitgewirkt haben, diesen Fleck auf dem das uns sich befunden hat zu verschleiern.

Antwort
von pn551, 89

Die größte Freiheit gibt es nur im Traum. Im Traum ist alles möglich.

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Definiere Alles.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Alles, was deine Phantasie zulässt. Das ist beschränkt, weil dein Geist beschränkt ist und das wird er auch immer sein. Und nun?

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Die "Fantasie" ist also beschränkt? Demnach sagt man auch zu Personen, die unter Einfluss  Narkotika/Stimulanzien stehen, dass sie "fantasieren"?

Kommentar von RoyalWarrior ,

Du hast es doch selbst in deiner Frage geschrieben:

Selbst in den Gedanken ist man nicht frei, da man sich nur Dinge vorstellen kann, die man schon mal erlebt hat.

In dem Fall wird "fantasieren" umgangssprachlich benutzt für etwas fantastisches, etwas das nicht real(!) ist. Das hat weniger damit zu tun, dass solche Menschen viel Fantasie haben oder sich viel vorstellen können, sondern damit, dass das, was sie sagen irreal ist. :)

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Du hast es doch selbst in deiner Frage geschrieben:

Selbst in den Gedanken ist man nicht frei, da man sich nur Dinge vorstellen kann, die man schon mal erlebt hat.

In dem Fall wird "fantasieren" umgangssprachlich benutzt für etwasfantastisches, etwas das nicht real(!) ist. Das hat weniger damit zu tun, dass solche Menschen viel Fantasie haben oder sich viel vorstellen können, sondern damit, dass das, was sie sagen irreal ist. :)

Deshalb beziehe ich mich auch auf den Drogenrausch, da man hier Dinge sieht/hört/wahrnimmt, die man noch nicht erlebt hat.

Und dein Erklärungsversuch indem du das Wort "real" verwendest ist höchstens (und das noch nicht mal) "allgemeingültig" jedoch nicht richtig. Wenn man etwas fantasiert erlebt man nur etwas surreales und nicht etwas nicht reales.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Deshalb beziehe ich mich auch auf den Drogenrausch, da man hier Dinge sieht/hört/wahrnimmt, die man noch nicht erlebt hat.

Doch, es sind - wie oben geschrieben - lediglich Zerrbilder deiner Erinnerungen. Du siehst nichts Neues, nur Altes, das vermischt und wieder ganz neu zusammengewürfelt wurde. :)

Nun, surreal kann durchaus mit irreal gleichgesetzt werden. Es ist nicht irreal, weil es für den Betroffenen in dem Augenblick real ist und dennoch ist es über der Wahrnehmung, also surreal ...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Doch, es sind - wie oben geschrieben - lediglich Zerrbilder deiner Erinnerungen. Du siehst nichts Neues, nur Altes, das vermischt und wieder ganz neu zusammengewürfelt wurde. :)

Nein, sind sie nicht. Da ich wie schon geschildert unter dem Einfluss von Drogen gestanden war, weiß ich, dass ich nicht das erlebte wieder abspulte.

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Nun, surreal kann durchaus mit irreal gleichgesetzt werden. Es ist nicht irreal, weil es für den Betroffenen in dem Augenblick real ist und dennoch ist es über der Wahrnehmung, also surreal ...

Nein, kann es nicht. Es bezieht sich auf etwas, dass einem irreal erscheint, es aber nicht "empirisch" bewiesen ist.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Andersrum:

Es bezieht sich auf etwas, das einem real erscheint, aber nicht empirisch nachzuweisen - also nicht wiederholbar - ist. :)

"traumhaft-unwirklich"

Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/surreal

Antwort
von derkoelner85, 146

naja, so ein drogenrausch hat nichts mit freiheit zu tun da bist du ja auch in deinem rausch gefangen.

Ich würd mal behaupten wahre freiheit empfindet man nie als ottonormal, könnte mir nur vorstellen das wenn man im all umherschwebt und die welt von weitem betrachtet sich ein gefühl von freiheit im körper breit macht... ist aber auch ansichtssache. Frag doch mal nen Knacki was für ihn freiheit ist...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Aber man nimmt andere Dinge wahr, surreale Dinge. Psychosen die Leute nach exzessivem Drogenkonsum verspühren verweisen evtl. auf "das Dahinter"

Kommentar von derkoelner85 ,

das ist wohl wahr, aber du bist in deinem rausch gefangen..

Kommentar von RoyalWarrior ,

Da irrst du dich. Und bitte verharmlose diese Drogen nicht. Drogen verweisen sicher auf kein "dahinter", sonst würden sie bei allen Menschen gleich oder zumindest ähnlich wirken. Das ist jedoch nicht der Fall. Was Menschen wahrnehmen, die Drogen konsumieren, das war schon davor in ihnen, es sei denn die Drogen verändern Dinge im Gehirn, aber auch dann nimmt man bloß Verzerrungen dessen war, was bereits vorhanden ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Kommentar von derkoelner85 ,

eben... und man nimmt keine anderen dinge wahr, sonder die dinge nur anders...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Sehr interessanter Gedanke:

Aber damit bestärkst du nur mein ursprünglichen Denkanreiz, dass alles vorgegeben ist. Wenn man unter Einfluss von Drogen Dinge anders wahr nimmt heißt das dann, dass man sie falsch wahr nimmt?

Kommentar von RoyalWarrior ,

Nein, man nimmt sie anders wahr.

Nicht falsch. Aber auch nicht besser. :)

Kommentar von derkoelner85 ,

naja, wir nehmen die dinge wahr die wir brauchen um zu überleben alle anderen dinge werden rausgefiltert, da wir sonst mit der flut an informationen nicht zurecht kommen würden.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Exakt! :)

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Exakt! :)

Allgemein.

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Nein, man nimmt sie anders wahr.

Nicht falsch. Aber auch nicht besser. :)

Ich sagte es auch ganz ohne Wertung, du jedoch entwickelst dich mit deinen Smileys und deinen immer kürzer werden Sätzen zu einem objektiven demnach nicht sachlichen Schreiber..

Kommentar von RoyalWarrior ,

Ich sagte es auch ganz ohne Wertung

Das habe ich dir nicht unterstellt. :)

Meine Sätze werden kürzer, weil ich versuche die Dinge möglichst prägnant darzustellen. Darüber hinaus orientiere ich mich bei der Länge meistens an deinen Antworten und natürlich daran, wie viel ich zu einem Thema beizutragen habe. Schaumschlagen ist nicht meine Art. Und Smileys sind aus meiner Sicht nichts verwerfliches. Im Übrigen ist objektiv ein anderes Wort für sachlich, was du meinst ist subjektiv. Aber im Endeffekt nehmen wir alles subjektiv wahr, wirkliche Objektivität exisitert nicht, wegen unserer Emotion.

Kommentar von Speedballmedium ,

es kommt letztendlich auf die droge an. hallozienogene wie etwa lsd, psilocibin, dmt, meskalin und co. (gibt noch sehr sehr viele mehr). können einem schon dinge zeigen, die man ohne drogen nicht sieht. damit meine ich jetzt nicht, was man vor den augen sieht. zb. zu spüren, dass alles eins ist, das verpürt man normal nicht ohne diese substanzen. 

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Wenn man unseren Gedanken weiter spinnt, kommt man eigentlich nur zu dem Schluss, dass Drogen und Dinge, die uns in eine Art Trance/andere Welt versetzen, uns Freiheit ermöglichen. Dann fangen aber auch abstruse Verschwörungstheorien an, da diese Substanzen nur illegal zu genießen sind.

Antwort
von thhinyy, 123

Frei bist du schon- Menschen, die nicht frei sind, sind zB Gefangene

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Sagen wir du bist nicht gefangen, bist Zuhause und hast eine Wohnung mit 6 Zimmern. Du entscheidest dich dazu in das Wohnzimmer zu gehen, war das dann deine Entscheidung oder ein Zwang, weil es nur 6 Optionen gibt?

Kommentar von thhinyy ,

Du denkst ganz schön tief darüber nach.. Nimm das Leben nicht so schwer.. Du bist nicht die einzige..

Außerdem gehst du in das Wohnzimmer, weil Du es willst, DU müsstest aber gar nicht

Verstehst du?

Kommentar von Psychologie5Sem ,

In gewisser Weise versteh ich dich, aber dann muss ich dir doch widersprechen. Ein Glas Wein und man denkt intensiver über etablierte Standards nach. 

Btw bin ein Mann haha

Kommentar von RoyalWarrior ,

Ein etablierter Standart ist weder falsch, noch zwangsläufig schlecht, nur weil er eben etabliert und ein Standard ist, wenn du mich fragst. :)

Kommentar von thhinyy ,

Geh mal auf eine große Wiese, leg dich hin, ich denke dann wüsstest du wie sich Freiheit anfühlt ;)

Kommentar von RoyalWarrior ,

Ich glaube, hier kollidieren die Altersstufen. :)

Der Fragesteller möchte über Freiheit philosophieren, während es dir wohl eher um das Gefühl der Freiheit, im Sinne von Glück und Zufriedenheit geht, welches jeder unterschiedlich verspürt ...

Kommentar von RoyalWarrior ,

Du kannst auch nach draußen gehen. Oder einen Tunnel nach draußen graben. Oder ein Loch in die Decke schlagen und dort hinausklettern. :)

Frei entscheiden heißt, unter den verfügbaren Optionen zu entscheiden. Und die Ooptionen sind immer eingeschränkt!

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Du hast soeben frei und eingeschränkt im selben Kontext verwendet. Nicht das ich etwas gegen dich sagen, nur das ist nicht Freiheit.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Nun, die suchst die vollkommene Freiheit. Im Stil von "Wenn ich jetzt losfliegen und Feuer speien will, dann muss das funktionieren.".

Das ist allerdings eine ziemliche unrealistische und naive Vorstellung von Freiheit, die wenig ausbaufähig bzw. debattierbar ist ...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Ich denke das die naivsten Menschen am freisten sind. Das beste Beispiel sind kleine Kinder - naiv - jung - frei.

Wenn man deinen Gedanken weiterspinnt, ist unrealistisch gleich weniger wahr? Und dennoch zerbrechen sich die größten Köpfe des 21. Jahrhundert tagtäglich den Kopf um Fragen, die "wenig debattierbar" sind bestmöglich zu beantworten. Hierzu wieder der Verweis auf Artikel 2 des Grundgesetzes. Wir leben immer noch nach römischem Recht, Dinge die so weit in unsere Vergangenheit reichen, sollten nicht undebattierbar belassen werden..

Kommentar von RoyalWarrior ,

Kinder haben de facto weniger Möglichkeiten, als Erwachsene, insofern sind sie eindeutig weniger frei. Lediglich die gefühlte Freiheit ist größer, weil sie sich keine Gedanken darüber machen. Das wiederrum ist kulturell bedingt oder glaubst du, dass Kinder aus Kriegsgebieten naiv - jung - frei sind? Ich wage es zu bezweifeln ...

Nein, unrealistisch ist unrealistisch. Wir werden nie in der Lage sein ohne Hilfsmittel zu fliegen und wir werden nie Feuer speien können, weil unser Körper weder für das eine, noch für das andere ausgelegt ist. Ist das in deinen Augen eine Einschränkung deiner Freiheit?

Ich kenne den Artikel 2 des GG. In beiden Absätzen wird die Freiheit direkt nivelliert, weil eine Gesellschaft, wie schon erwähnt, Regeln braucht, die von der Gesellschaft getragen werden. :)

Wir leben nach römischem Recht? Ich wusste gar nicht, dass hierzulande Hinrichtungen vollstreckt werden ...

Dinge die so weit in unsere Vergangenheit reichen, sollten nicht undebattierbar belassen werden..

Würdest du das weiter ausführen?

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Das Beispiel mit den Kindern ist nur teils so gemeint, wie du es aufgefasst hast. Wenn man Kinder so betrachtet, dass sie näher am Tod sind als am Leben. In der Spanne von 0-Lebensende ist man als Kind in meinen Augen näher am Tod als am Leben, wenn man den Schlaf als kleinen Bruder des Todes wahrnimmt und erkennt, dass man mit jedem Jahr mehr und mehr unweigerlich erwacht. 

 Nein ich glaube nicht das es kulturell bedingt ist, da sie nicht weniger frei sind. Frei ist für mich ein letztgültiger Begriff.

Mir ist bewusst, dass wir nicht Pizza bestellen können und Döner geliefert bekommen können oder am Bahnhof ein Ticket für Zehn Euro lösen können und 80 im Gegenzug bekommen oder von jetzt auf gleich an jeden bedenklichen Ort der Welt hinexistieren können( oh warte, das können wir doch)

Wir leben nach römischem Recht? Ich wusste gar nicht, dass hierzulande Hinrichtungen vollstreckt werden ...

Pardon! Überwiegend nach dem Römischen Recht.

Würdest du das weiter ausführen?

Dinge wie Freiheit wurden damals schon als essentiels deklariert, warum sollte man also nicht mehr Zeit in diese Dinge investieren. Vor Jahren dachten wir, wir wären der Mittelpunkt der Welt. Heute weiß man, dass wir streng gesehen nicht mal existieren, wenn man das Universum als 100% sieht und man ab der zigtausendsten Nachkommerstelle beruhigt mal abrunden kann.

Kommentar von RoyalWarrior ,

In der Spanne von 0-Lebensende ist man als Kind in meinen Augen näher am Tod als am Leben, wenn man den Schlaf als kleinen Bruder des Todes wahrnimmt und erkennt, dass man mit jedem Jahr mehr und mehr unweigerlich erwacht.

Hm, wenn du die Befruchtung der Eizelle mit dem Tod gleichsetzt, kann man das so sehen, ja. Wobei ich nicht glaube, dass ein Kind den Schlaf als kleinen Bruder des Todes wahrnimmt ...

Nein ich glaube nicht das es kulturell bedingt ist, da sie nicht weniger frei sind. Frei ist für mich ein letztgültiger Begriff.

Das stimmt nicht. Kinder in Kriegs- oder Krisengebieten sind in vielerlei Hinsicht weniger frei, als Kinder aus Erste-Welt-Ländern. Ich denke, das erklärt sich von selbst, wenn man Freiheiten mit Möglichkeiten synonym verwendet und die Möglichkeiten vergleicht. :)

Dinge wie Freiheit wurden damals schon als essentiels deklariert

Dabei ging es aber darum, dass kein Außenstehender die Freiheit einschränken soll und das ist der Fall. Niemand, außer dein eigener Körper, hindert dich beispielsweise daran zu fliegen. Diese Freiheit wird es nie geben, weil sie nicht überlebensnotwendig ist ...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Jetzt nochmal jedes deiner Argumente außer Kraft zu setzen, nur um deine kommenden Gegenargumente wieder außer Kraft zu setzen erscheint mir in diesem Verlauf nun unnötig.

Das stimmt nicht. Kinder in Kriegs- oder Krisengebieten sind in vielerlei Hinsicht weniger frei, als Kinder aus Erste-Welt-Ländern. Ich denke, das erklärt sich von selbst, wenn man Freiheiten mit Möglichkeiten synonym verwendet und die Möglichkeiten vergleicht. :)

Dabei ging es aber darum, dass kein Außenstehender die Freiheit einschränken soll und das ist der Fall. Niemand, außer dein eigener Körper, hindert dich beispielsweise daran zu fliegen. Diese Freiheit wird es nie geben, weil sie nicht überlebensnotwendig ist 

Ansichtssache

Kommentar von RoyalWarrior ,

Stimmt, das ist tatsächlich Ansichtssache. :)

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Ich weiß.

Antwort
von pn551, 56

Du schreibst:

Selbst in den Gedanken ist man nicht frei, da man sich nur Dinge vorstellen kann, die man schon mal erlebt hat

Wenn man sich nur Dinge vorstellen kann, die man schon einmal erlebt hat, dann wären wir auf einer Entwicklungsstufe stehengeblieben. Wissenschaftler und Erfinder hätten sich dann mit dem begnügt, was sie schon gekannt und erlebt haben. 

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Falsch, etwas vollkommen Neues wurde noch nie erfunden. Etwas was so unzusammenhanglos ist, dass es praktisch allem widerspricht wurde noch nie entworfen.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Hm, wenn ich die Neandertaler anschaue und dann einen Blick auf unsere Flugzeuge werfe, kann ich dir nicht ganz folgen. Was heißt denn vollkommen neu? Neu heißt erst mal, dass nichts vergleichbares davor gewesen ist. Und da gibt es einiges ...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Neu heißt erst mal, dass nichts vergleichbares davor gewesen ist. Und da gibt es einiges ...

Gutes Beispiel Neandertaler:

Neandertaler - Feuer - Gesellschaft - Wasser - Wasserdampf - Periodensystem - Brennstoff - Schwermetalle - Blatt - Luft - Flugeigenschaften - Flugzeug 

Kommentar von RoyalWarrior ,

Wasserdampf - Periodensystem?

Wie auch immer. Alles was kam, war erst mal neu. Natürlich hat es sich rückblickend in Etappen entwickelt. Aber so wie damals niemand von Antike, Romantik, etc. sprach, so gab es für die Menschen damals keinen Zusammenhang, deshalb wurde vieles auch erst mal bekämpft und abgelehnt. Denn für die Menschen war es neu.

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Das entstehen von Wasserdampf war der erste Denkanreiz, den die Menschen dazu veranlagt hat, tiefer in die Materie zu gehen und andere Elemente zu entdecken. Um Brennstoffe herzustellen, die für den weiteren Verlauf von Nöten ist ist es wichtig, die anderen Elemente zu finden um den Ottomotor und alle weiteren Abweichungen zu - Achtung Fremdwort - "Discovern". ´

Wenn man es so bezeichnen möchte.

Wenn etwas als neu bezeichnet wurde, wurde es also automatisch bekämpft? So wie Rote Haare und dergleichen?

Nein, das ist Falsch. Neue Sachen wurden hoch und heilig gelobt. Gewisse Dinge, die skuril waren wurden abgelehnt.

Antwort
von RoyalWarrior, 97

Freiheit bedeutet für mich, dass ich alles tun kann, was ich möchte, solange ich damit nicht die Freiheit eines Anderen einschränke. Selbstverständlich findet die Freiheit ihre Grenzen in den Gesetzen eines Landes, denn ohne Regeln kann keine Gesellschaft langfristig bestehen. Aber es steht mir frei, diese Grenzen zu übertreten, ich muss lediglich mit den Konsequenzen leben, die in logischer Folge in einem Freiheitsentzug resulieren können. :)

Du sagst, du kannst dir nur vorstellen, was du selbst erlebt hast, aber damit genießt du schon mehr Freiheiten, als jedes andere bekannte Individuum in unserem Sonnensystem. Was erwartest du denn? Und was die Orte betrifft, es hindert dich niemand daran jeden existierenden Ort zu besuchen, aber du kannst nicht erwarten, dass ein Hovercraft dich dorthin bringt ...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Darüber muss man eben mal nachdenken. Wozu ein Hovercraft, ich rede von anderen Orten, Orten der 4. Dimension etc. Rein mathematisch muss es diese Orte gegen, da es so viele enorm viele Teilchen gibt, dass es problemlos mehrerer Multiversen gibt.

Aber dein erster Versuch Freiheit zu definieren lässt sich womöglich am ehesten mit der gängigsten Denkweise erklären.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Darüber muss man eben mal nachdenken.

Wozu? Um welchen Zweck zu verfolgen, welchen Sinn?

Rein mathematisch muss es diese Orte gegen, da es so viele enorm viele Teilchen gibt, dass es problemlos mehrerer Multiversen gibt.

Hm, da wagst du dich ja weit hinaus. Ich möchte dir ja nicht zu nahe treten, aber solange es keine empirischen Beweise für die Existenz dieser Orte gibt, "muss" es sie höchstens in deiner Vorstellung geben, die allerdings nicht das Maß der Dinge ist. Und selbst, wenn diese Orte exisitieren würden, wäre der Mensch nicht in der Lage sie zu ergründen. Zumindest im Augenblick nicht. Und bis es soweit ist, erschließt sich mir der Sinn dieser Debatte nicht ganz; aber ich lasse mich gerne aufklären!

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Ich weiß zwar nicht wie du Teile meiner Antworten einkästeln kannst, aber damit kann ich nicht konntern.

Naja, ich finde eben, dass man das sollte. Warum Dinge die jemand mal so schön definiert hat hinnehmen, ohne "empirische Beweise" (Zitat RoyalWarrior)

Ob man diese Orte erreichen kann oder nicht ist irrelevant im Bezug auf ihre Existenz. Die Mathematik lag nicht nie falsch.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Einfach das Symbol für "Zitat" auswählen. :)

Warum Dinge, die jemand mal so schön definiert hat, nicht hinnehmen?

Solange alles funktioniert braucht es keine Beweise. In dubio pro reo gilt auch hier. Solange du nicht belegen kannst, dass der jetzige Zustand in irgendeiner Form unbefriedigend ist, wirst du niemanden finden, der ihn zusammen mit dir verändert ...

Und: Wer hat deiner Meinung diese Grenzen "definiert"? Gott?

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Und: Wer hat deiner Meinung diese Grenzen "definiert"? Gott?

Meine rationale Ansicht müsste bislang zum Vorschein gekommen sein. Ich bin strenger Atheist.

Warum Dinge, die jemand mal so schön definiert hat, nichthinnehmen?

Solange alles funktioniert braucht es keine Beweise. In dubio pro reogilt auch hier. Solange du nicht belegen kannst, dass der jetzige Zustand in irgendeiner Form unbefriedigend ist, wirst du niemanden finden, der ihn zusammen mit dir verändert ...

Zwar wahr, aber trotzdem falsch..

Kommentar von RoyalWarrior ,

Meine rationale Ansicht müsste bislang zum Vorschein gekommen sein. Ich bin strenger Atheist.

Gut. Sei mir nicht böse, aber meine Frage beantwortet das nicht. Wer hat deiner Meinung diese Grenzen definiert?

Zwar wahr, aber trotzdem falsch..

Wieso?

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Gut. Sei mir nicht böse, aber meine Frage beantwortet das nicht. Wer hat deiner Meinung diese Grenzen definiert?

Mordende Ninjakämpfer im Auftrag zorniger Hintermänner eines Orden von Minganhängern.

Zwar wahr, aber trotzdem falsch..

Wieso?

Weil der "jetzige Zustand" eben nicht klar definiert ist. Er ist eher einfach offengelassen worden, beziehungsweise ist ihm nicht genügend Gedankengut gewidmet worden. Ich sage ja nicht, dass es anders nicht funktionieren würde.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Mordende Ninjakämpfer im Auftrag zorniger Hintermänner eines Orden von Minganhängern.

Also niemand? Wie willst du Grenzen öffnen, die offensichtlich naturgegeben sind? Ohne die Natur würdest du gar nicht exisitieren. Und wenn du nun einmal mit einem Körper ausgestattet bist, der es dir nicht erlaubt zu fliegen - um bei dem Beispiel zu bleiben - dann wirst du dich damit abfinden müssen. Du kannst ein Flugzeug, ein Hilfsmittel bauen, aber du wirst niemals selbst fliegen können.

Er ist eher einfach offengelassen worden, beziehungsweise ist ihm nicht genügend Gedankengut gewidmet worden.

Was fehlt dir denn?

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Die Gesellschaft hat die Grenzen errichtet, kein Gott, kein Allah, kein weißer Elefant, die Gesellschaft.

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Mir fehlt, dass sich Menschen hinsetzen und der Freiheit die selbe Beachtung schenkt wie der Technik. Nur weil es so kompliziert ist, heißt es nicht, dass es nicht ergründbar ist.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Noch etwas zum Thema "verfügbare Optionen":

Du bist in deinen Möglichkeiten immer eingeschränkt, weil der menschliche Organismus eingeschränkt ist - ganz einfach. Um völlige Freiheit zu genießen, müsstest du deinen Geist von deinem Körper trennen. :)

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Interessant:

Was ist für dich der Geist und welche magischen Fähigkeiten besitzt er, dass er nicht den Gesetzen der umliegenden Welt unterliegt?

Kommentar von RoyalWarrior ,

Der Geist? Der Geist ist das "ich". Der Geist ist nicht greifbar und mit Worten nicht zu beschreiben. Aber wenn es ein "ich", einen Geist gibt und man ihn vom Körper trennen könnte, würde er wohl am ehesten deiner Vorstellung von Freiheit entsprechen ...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Was mich überzeugt hat, ist die Tatsache, dass du den Geist mit einer meiner Worte begründest. Stimmt, er ist nicht mit unseren Worten zu beschreiben.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Also, es freut mich ja zu sehen, dass man dich überzeugen kann. Dass man dazu deine Worte benutzen muss, finde ich zwar irritierend, aber du wirst schon, wieso du das so handhabst ...

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Also, es freut mich ja zu sehen, dass man dich überzeugen kann. 

"Die Freude ist ganz unsererseits"

Aber all diese Fragen werden nie beantwortet werden, da unsere Sprache nicht mal ansatzweise ausreicht, um die Zustände, Gefühle, Ereignisse detailgetreu zu schildern..Je mehr man weiß, desto mehr weiß man was man nicht weiß.

Dass man dazu deine Worte benutzen muss, finde ich zwar irritierend, aber du wirst schon, wieso du das so handhabst ...

Meine Worte.

Kommentar von RoyalWarrior ,

Ja, ich habe deine Worte benutzt. Mir ging es darum, dass du dich wohl nur überzeugen lässt, wenn man deine Worte benutzt(?).

Kommentar von Psychologie5Sem ,

Ich lasse mich nicht nur überzeugen, indem man meine Wörter benutzt. Ich lasse mich gerne belehren/überzeugen, wenn man mir Ansichten darbietet, die plausibel und logisch sind, was oft mit meinen Ansichten übereinstimmt.

Antwort
von Loris64, 13

Susan Greenfield (Hirnforscherin, Generalistin, umstrittene Intellektuelle) sagt:

" Gibt es einen freien Willen? Antwort: Wenn man es denkt, hat man einen."

Antwort
von xccvp, 10

Ohne Freiheit keine Wahrheit - ohne Wahrheit keinen Frieden 

- Karl Jaspers

Freiheit existiert ausserhalb unseres kapitalistischen Systems. Denk mal drüber nach. 

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