Frage von orpheuskap94, 41

Gibt es diese Website?

Ich suche wirklich das und nichts was so ähnlich ist:

Eine Website wo Unternehmen ihren Beschaffungsbedarf kundtun, sodass viele vertriebswillige Unternehmen sich an diesen spezifischen Bedarf wenden können? Unternehmen, die etwas beschaffen wollen, könnten damit auf viele Angebote zurückgreigen und Unternehmen, die etwas vertreiben wollen, könnten diese Seite zur Akquisition nutzen.

Gibt es diese Seite? Wie heißt sie?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Georg63, 37

Ja, es gibt Plattformen für Ausschreibungen im öffentlichen, wie im privatwirtschaftlichen Bereich

www.berlin.de/vergabeplattform/

www.bund.de/Content/DE/Ausschreibungen/Suche/Formular.html

vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/welcome.do

Kommentar von orpheuskap94 ,

Wenn ich das richtig verstehe, werden hier Aufträge von öffentlicher Hand vergeben, oder?

Kommentar von Georg63 ,

Jepp - gibts auch für Aufträge von privaten Firmen.

Kommentar von orpheuskap94 ,

Kannst du mir dazu Beispiele nennen?

Kommentar von Georg63 ,

Der letzte Link scheint nicht nur öffentliche Auftrage zu enthalten. Weitere darfst du selbt recherchieren.

Eine Plattform für den normalen Bedarf von Firmen wird es aus dem von Gullup genannten Grund nicht geben, da dass Unmengen an Spam anziehen würde. Da ist ein kompenter Einkäufer, der selbst recherchiert, effektiver.

Kommentar von orpheuskap94 ,

Ist es naiv anzunehmen, dass so eine Plattform beiden Seiten einen Nutzen bringen würde? - das beschaffende Unternehmen bekommt mehrere Angebote, kann unter diesen auswählen, spart Zeit bei der Suche, kann vergleichen - den vertreibenden Unternehmen bieten sich Vertriebschancen, auch hier wird Zeit gespart bei der Suche nach passenden Partnern Das ganze eben als Ergänzung zum herkömmlichen Vertriebs- und Einkaufprozesses. Mal angenommen, dass man das mögliche Spamproblem in den Griff bekäme.

Kommentar von Georg63 ,

Das beschaffende Unternehmen bekommt nicht mehrere sondern tausende Angebote. Diese zu sichten wäre das Gegenteil von Zeitersparnis.

Wie willst du das Spam-Problem lösen?

Die Ausschreibungsplattformen arbeiten mit verifizierter Anmeldung  - teilweise sogar mit richtigen Signaturen (Kartenleser etc.).

Wenn die Teilnahme kostet, bleiben die Spammer weg.

Andererseits gabs schon viele Versuche, solche Verzeichnisse zu etablieren. Meist ist nur der fade Geschmack von Abzocke geblieben.(Firmenverzeichnisse, Wer-liefert-was, etc. früher Papier, danach webbasiert). Da müsstest du schon ein wirklich interessantes rundes Konzept entwickel und das auch noch gut vermarkten.

Kommentar von orpheuskap94 ,

Angenommen durch kostenpflichtige Anmeldung, Anmeldungsbarrieren etc. kommt es zu keinem Spamproblem. Siehst du eine Chance in diesem Konzept? Das ganze soll sich nicht auf Deutschland, sondern auf den globalen Raum erstrecken. Also nationale, wie auch internationale Beziehungen. Ich denke schon, dass es was bringt. Der Einkauf wird unter Umständen günstiger, zeitsparender. Der Vertrieb wird effektiver. Das Konzept steht und einen Programmierer habe ich auch für das Projekt gewinnen können. Natürlich, meine Befürchtung ist schon, dass das ganze von der Unternehmenswelt nicht angenommen wird. Daher wird auch bald ein proof of concept erstellt.

Kommentar von Georg63 ,

Versuch dein Glück. Jeder 1.000ste schaffts und M.Z. hat auch mal klein angefangen ;-)

Kommentar von orpheuskap94 ,

wer-liefert-was verlangt für das billigste Angebot 49 Euro monatlich? Lol! Das ist wirklich Abzocke. Außerdem ist das doch nicht mehr als eine Werbeplattform. Der eine kann das liefern, der andere das. Da hebt sich mein Konzept schon deutlich von ab, da es ja auf konkrete Interaktionen ausgelegt ist. Tatsächliche Beschaffungsbedürfnisse, tatsächlich Vertriebsangebote. Der Beitrag sollte monatlich vielleicht bei 4 - 6 Euro liegen. WLW scheint da eher ein anderes Konzept geformt zu haben. Ich hätte gern zu M.Z.'s Gründerzeiten gelebt. Heute ist man da schon deutlich eingeschränkter, was die Konzeptfindung angeht...

Kommentar von Georg63 ,

4 - 6 Euro? Von wem willst du da ernst genommen werden? Das wäre ja sogar mir geizigem Einzelunternehmer zu billig ;-)

Kommentar von orpheuskap94 ,

Warum soll ich mehr verlangen. Xing verlangt nur 3,95 für einen Premiumaccount. 4 - 6: schlechte Zahlen. 4,95 - 9,95 vielleicht. Jetzt guck ich mal wie viel wlw noch so verlangt. Amüsant!

Kommentar von Georg63 ,

Weil Xing nur Spass ist und keinen handfesten messbaren Nutzen bringt, von wlw ganz zu schweigen.

Du willst doch ein echtes Werkzeug zum geldsparen erschaffen.

Was denkst du, wieviel Leute du brauchen wirst, um 10 - 100.000 Abonennten zufriedenzustellen - Programmierung, Datenpflege, Marketing, Fakturierung, Buchhaltung?

Um einen Mitarbeiter zu ernähren, brauchst du bei deinen Preisen mind. 1.000 dauerhafte Abonnenten.

Kommentar von orpheuskap94 ,

Für dich mach ichs auch kostenlos!

Kommentar von orpheuskap94 ,

Es ist klar, dass das ganze Konzept nur aufgeht, wenn viele auf den Zug aufspringen. Dann finanziert sich das ganze auch. Machen nur 1000 mit funktioniert es aus Prinzip nicht.

Kommentar von Georg63 ,

So eine Plattform so zu gestalten, dass sie auch bei 100.000 Teilnehmern noch übersichtlich ist, hunderte von Branchen abdeckt ..... klingt nicht ganz einfach ..... zumal gerade der Einstieg bis zur kritischen Menge - funktional gesehen - also bis es für die Beteiligten überhaupt einen Nutzen bringt, der schwierigste Teil überhaupt sein wird. Das müsste sehr schnell gehen, sonst schwindet das Interesse der mühsam gewonnenen Früheinsteiger wieder und das ganze Projekt versandet.

Kommentar von orpheuskap94 ,

Vollkommen richtig. Die Schwierigkeit liegt vor allem darin, genug Aufmerksamtkeit und Nutzensbereitschaft generiert zu haben, rechtzeitig zum Online-Gang der Website. Aber ich und mein Partner haben da schon einige Ideen wir das machen könnten!

Antwort
von Dirk-D. Hansmann, 41

Gibt es aus guten Gründen nicht. Weil die Streuverluste zu hoch sind.

Kommentar von orpheuskap94 ,

Streuungsverlust soll heißen, dass die Gesuchstellung nicht präzise beim vertriebswilligen Unternehmen ankommt? Warum? Genau diese vertriebswilligen Unternehmen könnten auf dieser Seite doch präzise nach passenden Aufträgen suchen. Wenn sie populär wäre und gut genutzt ist, bevor nicht.

Kommentar von Dirk-D. Hansmann ,

*brrr* Streuverluste ist das Wort. Ist ein Fachbegriff und meint Werbemittel nicht zielgerichtet auf die Zielgruppe zu richten. Eine Anzeige in einer Tageszeitung ist in der Regel so etwas. Wenn ich da als Unternehmensberater werbe, dann lesen das abhängig Beschäftigte und andere, die keine Beratung suchen. Nur ein kleiner Anteil der Ausgaben trifft die Zielgruppe, der Rest ist ein Streuverlust.

Wieso ist der Anteil von den 'ich suche' Anzeigen sogar in kostenlosen Anzeigenblättern so klein? Niemand fühlt sich angesprochen. Nur wenn ich alte Feldpostkarten finden würde oder wollte Orden und andere Militärsachen als Privater an andere verkaufen wollen, dann würde ich dort gucken.

Selbst wenn mal eine passende Anzeige dabei wäre, die Wahrscheinlichkeit einen Auftrag zu bekommen ist viel zu niedrig.

Schon deshalb kann die Seite nicht populär werden. Weil die Erfolge fehlen werden. Auch für Suchmaschinen ist so eine Seite bei Beachtung der SEO (der Optimierung für Suchmaschinen) uninteressant. Weil dort zu viele Themen vertreten wären. Suchmaschinen empfehlen halt Seiten, die die Suchbegriffe verwenden.

Bietet jemand Motorräder an und sucht eine Verkaufsplattform, da wird bereits jede Tageszeitung häufiger angezeigt.

Ich will da auch gar keine weiteren Fundierungen vornehmen. Das ist für mich, als sollte ich erklären 'wieso man beim Waschen nicht dreckig wird'. Da würde immer noch jemand auf verunreinigtes Wasser kommen. Selbst der hätte aber noch in weiten Teilen unrecht. Und man müsste die Einzelfälle auch noch diskutieren, wie den Maurer, der seine Hände im Lehmwasser wäscht. Der wird auch sauber... Deine Idee wird nichts bringen.

Dann baue lieber eine Seite zu einem Thema auf, dass abgeschlossen ist. Also einen uralten Film. Darsteller usw. alle Tot. Handlung, Bilder, Interpretationen der Handlung, was die Mitwirkenden noch so gemacht haben in ihrem Leben. Knalle da Google-Ads drauf und an einigen Stellen noch Amazon-Werbung. Fans dieses Films kommen immer wieder. Es gibt solche Seiten und bringen schön brav ein paar Hunderter im Monat oder Jahr.

Kommentar von orpheuskap94 ,

Warum interessiert sich dann stets jemand für spezielle Fragen bei gf? Warum ist es bei gf so, dass die Fragen (die Gesuche) scheinbar doch immer einen Adressaten finden? Ich bin so naiv zu meinen, es gäbe da Analogien zu meinem Konzept. Auch habe ich den Eindruck, dass deine Kritik ist an manchen (manchen!) Stellen nicht ganz (nicht ganz!) konstruktiv ist, sondern eher der Selbstergötzung dienen soll.

Kommentar von Dirk-D. Hansmann ,

Deine Antwort ist wie erwartet ausgefallen. 'Aber mit dreckigem Wasser gibt es auch Leute die sich waschen können.'

Du kannst zufällige Fragen nach Anbietern und Abschlüsse nicht damit vergleichen, dass es man das auf einer anderen Seite als Idee durchziehen kann.

Kunden erfahren oft auf eigenartigen Pfaden von einem Angebot oder nehmen entsprechend Kontakt auf. Da gibt es die Aufträge aus dem Sportverein usw. Soll ein Unternehmer, der zwei drei Aufträge über seine Mitgliedschaft bekommen hat jetzt in alle Sportvereine eintreten?

Natürlich kann auch ein Angler seine Rute irgendwo in den See werfen. Wird er aber nicht tun, wenn er sieht wo seine Beute steht.

Das zu erkennen ist so simpel, dass es schon in den Augen brennen muss.

Auch brauche ich mir von Dir nicht sagen zu lassen, dass ich hier schlechten Rat gebe. Dann gucke lieber mal zu welchen Themen ich Rat gebe und gucke Dir an, wie viel Sternchen mir gegeben wurden. Dann kannst Du das mal mit anderen in dem Themenbereich vergleichen.

Georg hat Dich auf einige Dinge hingewiesen. Beispielsweise auf die öffentlichen Ausschreibungen. Was meinst Du wie viele sich daran beteiligen? Dabei ist die Rendite bei solchen Aufträgen gar nicht schlecht, gerade wenn man sich auskennt. Warum tun das nicht alle? Es gucken dort ja nicht einmal alle Baubetriebe. Und in kleineren Städten wird bestimmten Unternehmen mitgeteilt, wenn da eine interessantere Ausschreibung dabei sein könnte. Warum nur?

Also noch einmal im Kurzdurchlauf: Nicht alles was man gerade toll findet ist dann auch der Bringer in der Realität. 90 - 95% aller Gründungen überleben eine Gründungsphase nicht. Warum? Weil sie ohne Ahnung zu haben was machen wollen. Rege ich mich darüber auf? Nö. Ist deren Problem. Ich finde es nur schade.

Aber Du kannst ja meine Kritik als Ansporn nehmen. Mach es und verdiene mit der Idee Geld. Ich wünsche Dir sogar Glück dabei.

Kommentar von orpheuskap94 ,

Das "ist" nach Kritik bitte streichen...

Kommentar von Dirk-D. Hansmann ,

Den ganzen Kommentar sollte man nicht nur wegen der Grammatik streichen... *kopfschüttel*

Kommentar von orpheuskap94 ,

Dann setz dich doch dafür ein, Gullup. Du dünnhäutiger Mensch.

Kommentar von orpheuskap94 ,

Nach jetzigem Stand ist es nur eine Idee, ein Konzept. Ich denke eben, dass es Unternehmen einen Nutzen bringen würde. Deine Kritik nehme ich durchaus an und es animiert mich dazu, das ganze zu überdenken. Es wäre schön, etwas zu entwerfen, was einen Nutzen bringt. Das ist mein Antrieb. Bringt es keinen Nutzen, lasse ich natürlich davon ab.

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