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Denk ich nicht. Ebenfalls ein Katzenbeispiel: das Tier hat Schnupfen, Fieber, Bronchien verschleimt, lag nur apathisch da. Ich hab ihr - unter heftigstem Protest ihrerseits! - 2 Tropfen Bach-Blüten Rescue Remedy Tropfen eingeflößt. Das Tier sprang nach 10 Minuten wieder herum und wollte unbedingt raus.
Tiere merken zwar durchaus, wenn man es gut mit ihnen meint - aber bei fremden Personen, die ihnen etwas geben, das sie ausspucken wollen, weil es für sie giftig schmeckt, kann man m.E. den Placeboeffekt, der auf "der Mensch meint es gut mit mir und sorgt sich" beruht, ausschließen.

Ich kann es mir nicht vorstellen, da der Placeboefekt auf Psychologie beruht. Dazu müsten die Tiere wissen, dass Ihnen das Mittel helfen sollte. Da sie nicht denken können, läßt sich das wohl schwer vermitteln.
Würde ich ähnlich sehen, aber woher weiß man, dass Tiere nicht denken können?
dock69 am 26. April 2007 19:37 Ich meinte das bezogen auf menschliches Denken. Was im Kopf des Tieres herumgeistert, weiß ich nicht. Selbst wenn der Kopf "funktionieren" würde, müßte man dem Tier ja sagen, dass es eine Medikament ist, welches helfen soll. Dazu müßte das Tier die Worte verstehen können. Und das kann es bestimmt nicht.

kann ich mir net vorstellen. ich habe meiner katze mal globolis gegeben und war sehr skeptisch, was die wirkung betraf. war aber dann sehr positiv überascht, als sie tatsächlich geholfen haben
überraschender Weise soll es tatsächlich so sein, daß Placebos bei Tieren wie Menschen wirken
Poindexter am 26. April 2007 14:59 Weißt Du noch wo Du das her hast?
es gibt zahlreiche Quellen dafür. Ich hab das soagr in der Schule gelernt. Auf Anhieb hab ich das hier gefunden (unter Punkt 3) http://www.parkinson-vereinigung.de/?pg=news&id=27

Der Placebo-Effekt beruht auf Emotionen. Wenn ein Tier besonders umsorgt wird, wird es entsprechende positive Emotionen entwickeln. Homöopathen tun eines oftmals besser als Schulmediziner - sie kümmern sich mehr um den Patienten - zack, Placebo-Effekt. Die einzige Möglichkeit für einen objektiven Vergleich ist, der Person, die ein Mittel verabreicht, die Kenntnis um die Wirksamkeit zu entziehen (das nennt man Dopplelblindversuch). Ich wage zu behaupten, dass Tiere noch mehr auf den Placebo-Effekt regiere als Menschen.
Shag d'Albran
Kabark am 27. April 2007 08:10 Sehr schön!

mit dem sog. Placeboeffekt argumentieren ja immer die Homöopathie-Gegner, weil ihnen nichts besseres zu den Erfolgen einfällt.
Da aber auch Pferde, Kühe, Hunde, Katzen etc. damit behandelt werden fällt dieses "Argument" wohl aus.....oder sind die Tiere alle so intelligent zu merken, da kommt der Doc, der hilft mir...und schwupps gehts ihnen besser!?