Gibt es Demenzen die nicht im Gehirn beginnen?

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5 Antworten

Eine Demenz ist eine psychiatrische Erkrankung die das Gehirn betrifft. Es gibt aber Risikofaktoren, wie Diabetes oder Bluthochdruck, die das Risiko einer Demenz erhöhen und dementsprechend nicht dem Gehirn entspringen.

Demenz ist ein Oberbegriff für verschiedene Krankheitsbilder, die sich in ihrer Symptomatik ähneln können. Grob kann man die dementielle Erkrankung in zwei große Gruppen unterteilen: (1) degenerative Demenzen (2) vaskuläre Demenzen.

Bei ersteren führen -vereinfacht erklärt- Einweißablagerungen innerhalb oder außerhalb der Hirnzellen zum Zelltod, was wiederum eine Abnahme von Hirngewebe zur Folge hat, die in der Bildgebung (z.B. MRT) sichtbar gemacht werden kann. Zu den degenerativen Demenzen zählt auch die Alzheimer-Demenz.

Vaskuläre Demenzen betreffen die Blutgefäße des Gehirns. Ursache ist eine Veränderung der Gefäße (Arteriosklerose), die kleinere Infarkte (oder einen größeren strategischen Infarkt) zur Folge haben können. Deshalb immer schön Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes unter Kontrolle bringen.

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Wieso denn beginnen? Meines Wissens finden Demenzen eigentlich ausschließlich im Gehirn statt und Tante Wiki sieht das auf den ersten Blick auch so https://de.wikipedia.org/wiki/Demenz
Auch wenn ich mir jetzt nicht den ganzen Artikel bis ins Detail durchgelesen habe.

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Wo sollen sie denn sonst beginnen, wenn nicht im Gehirn? lg Lilo

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Es gibt Demenzen die durch viel Stress oder psychisch ausgelöst werden. Das ist zwar dann quasi auch Gehirnsache aber es hat keine physischen Ursachen "im Gehirn"

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Passiert oft wenn man ne Latte hat. (weniger Blut im Hirn :) )

Aber im ernst: Nein soweit ich weiß nicht.

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