Ich habe einige Bekannte, egal ob Mann oder Frau, die hassen Hausarbeiten und machen die Sachen nur, weil sie gemacht werden müssen. Dann hab ich wieder andere Bekannte, die mit Leidenschaft putzen, kochen, aufräumen. An ihrer Erziehung liegt es nicht, soweit ich es nachvollziehen kann. Aber woran liegt es? Gibt es wirklich dieses Hausfrauen-Gen?

Ich glaube nicht, dass das an den Genen liegt. Jeder Mensch hat andere Interessen, und was einem gut von der Hand geht (Erfolgserlebnsis), macht man gerne und dann auch immer schneller und besser (Trainingseffekt).

Ja, ich glaube schon, und mir fehlt es definitiv, ohne Putzfrau sähe ich alt aus.
Von Mama kann ich das nicht haben, die ist total ordentlich
danke

Es ist mehr eine Frage der Wertigkeit, in meinen Augen. Wieviel Wert legt die betreffende Person auf ein gepflegtes Umfeld? Mancher fühlt sich nicht wohl in einer verschlampten Bude, ein anderer sieht gar keinen Handlungsbedarf, obwohl alles herumliegt.
In den Genen kann das nicht liegen, den "Nestbautrieb" haben wir zwar alle, aber zwischen dem schlampigen Haufen einer Taube und dem akkurat geputzten Laubensängerheim liegen Welten!
Psychologisch kann man uns da eher packen: ein aufgräumtes und geputztes Heim verschafft Befriedigung, für manche Menschen ist das wie Aufräumen im Hirn. Wieder andere kompensieren unglöste Probleme durch übertriebene Putzwut. Das andere Extrem ist das LMAA-Gefühl...:-(
So wie es Typen gibt, so sieht das Heim aus. Mancher sieht buchstäblich keinen Dreck, andere geraten aus dem Häuschen, wenn nur eine Kleinigkeit verschmutzt ist.
---> Die Mannigfaltigkeit des Menschengeschlechtes!
Wohl wahr. ;-) Danke
das gibt es definitiv! Den einen geht alles leicht von der Hand. Anderen nicht. Wie mir zum Beispiel
danke

Also, ich habe so ein Gen auf keinen Fall ;-) Obwohl meine Mutter sehr ordnungsliebend ist. Sie räumt immer sofort alles weg, es ist immer alles verstaut und sauber. Sehr faszinierend.
danke
Da gibt es vor allem das
Auf - den - Sack - Gen
Fremd - Gen
Nun denn...
Ich glaube nicht an das Hausfrauen-Gen. Genauso wenig wie es ein Ich-angle-gerne-Gen oder ein Ich-gehe-gerne-fremd-Gen gibt!
Ein logisches Kontra. Danke.

glaub schon
danke

Hallo Katzentatze ! Klar gibt es das Hausfrauen-Gen. Bei mir kommt es immer so gegen 12.30 Uhr durch. Da habe ich meinen Haushalt fertig und widme mich einem ausgiebigen Mittagsschläfchen. Gruß A.
danke
Kapstadt am 27. Oktober 2008 15:52 Gern geschehen. Bin jetzt wieder wach und aufnahmefähig !
Nun, denn mal frisch ans Werk. ;-)

Ich glaube, das gibt es wirklich. Ich bin davon nicht befallen. Viele junge Mädchen träumen von ihrem Liebsten, dem sie ein hübsches Heim und gutes Essen bieten wollen. Dafür muß er alles Organisatorische machen.
danke

Ich denke eher, diese Putzteufel haben nichts besseres zu tun und sind nicht ausgelastet...
Oh, ich bin auch ein solcher kleiner Putzteufel. Zumindest mache ich den Haushalt ganz gerne, obwohl ich auch mal gut ohne kann. Und seit dem ich hier aktiv bin, bin ich nun wahrich genüpgend ausgelastet. ;-)

Ich denke, daß jeder anders tickt und andere Veranlagungen hat, bzw. wie sie von Kind an gefördert werden. Außerdem ist auch oft entscheidend, wie einem die Hausarbeit von den Eltern vorgelebt wurde.
Aber genau das kann ich eher ausschließen mit dem Vorleben und der Erziehung. Aber die neigung, bzw. die Vorlieben werden es sein. Nur woher kommen sie?
Und warum haben es dann relativ viele Männer, auch ältere Semester, die es von Haus aus meist nicht gelernt haben, bzw. erst gar nicht an die Hausarbeit gelassen wurden? Da konnte sich eigentlich ja gar kein Interesse entwickeln?
Vielleicht gerade deshalb. Was sie als Kinder vielleicht nicht durften (ein Junge kocht doch nicht und spielt mit Puppen!) haben sie später ausprobiert und Freude daran gefunden. Könnte ich mir denken.
Gute Erklärung. Das kann durchaus so sein. Danke.