Das Prinzip der Dachfonds, aus guten Fonds einen Korb zu bastelt und damit auch Kleinanlegern die Chance zu geben an verschiedenen sehr guten Aktienfonds zu partizipieren überzeugt ja per se. Das Hauptmanko ist meist, dass man dabei gleich 2 mal Gebühren zahlt, nämlich beim Dachfonds und beim indirekten Kauf der Aktienfonds. Gibt es da gute Dachfonds, bei denen man über die Gebühren den Vorteil nicht wieder verliert?
Bei einer einzigen Anlage von relativ geringem Kapital ist gegen einen Dachfond nichts einzuwenden, sofern dessen Anlagestrategie zu den selbst verfolgten Anlagezielen passt. Bei einer Anlage in mehreren Dachfonds besteht die Gefahr, dass die beabsichtigte Risikostreuung sich genau in das Gegenteil umkehrt, wenn die Fonds letztendlich ähnliche Strategien beinhalten. Bei regelmässigem Ansparen, z.B. monatlichen Raten, empfiehlt sich eher die Anlage in Garantiefonds. Das hat den Vorteil des cost-average Effektes und andererseits der Absicherung gegen Verlust. Risikoabsicherung kostet natürlich Geld, weshalb die Ertragschancen etwas geringer sind als bei reinen Aktienfonds. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
ich würde nie einen Dachfond kaufen. Das ist für mich nur Einheitsbrei und bringt doch weniger als wenn man ein paar Fonds selbst kauft. Fonds sind an sich ja schon eine sehr breite Sreuung, aber als Dachfond hat man meiner Meinung nach die Werte so gestreut, daß die Effektivität darunter leidet. Spitzenwerte kann man so kaum erzielen