Frage von Flyover, 14

Gibt es bei einem Zeitschriften-Abo sowas wie eine "Bringschuld" des Herausgebers?

Hintergrund meiner Frage ist folgender: Es gibt bei uns seit Jahren Probleme mit der Postzustellung, die Zustellbezirke sind zu groß so dass die Zusteller es nicht schaffen und dadurch Post mit teilweise 2-3tägiger Verzögerung zugestellt wird. Besondrs ärgert mich das bei meinem Spiegel-Abo: Der Erscheinungs- und damit auch Zustelltag ist Samstags jeder Woche. In den letzten 2 Jahren ist der Spiegel 7x nicht am Samstag, teilweise erst Dienstag/Mittwoch der Folgewoche und 2x gar nicht zugestellt worden. Letzter Fall war vergangenen Samstag (3.mal in 2016) Gibt mir diese Tatsache das Recht auf eine ausserordentliche Kündigung? Die reguläre Kündigungsfrist habe ich wohl gerade verpasst. Wenn nicht: Der Spiegel wurde in der 36. KW teurer (0,20 €/Heft).Wäre diese Preiserhöhung ein Grund für eine ausserordentliche Kündigung? Vielen Dank schon mal im voraus für eure Antworten

Antwort
von AnnaLaQueen, 9

Nicht der Herausgeber sondern der Verlag hat dafür Sorge zu tragen, dass die Zeitschrift pünktlich bei dir erscheint. Wenn es nicht funktioniert, darfst du das als außerordentlichen Kündigungsgrund angeben.

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