Meine Kollegin, die einen Bandscheibenvorfall am Halswirbel hat (habe schon davon berichtet) bekommt langsam richtig Muffe vor einer OP. Und überlegt, ob wirklich schon alles andere ausgereizt ist- hatte vielleicht jemand mit einer alternativen Behandlung Erfolg? Bisher wurde vor allem mit Cortison und Krankengymnastik behandelt.
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Hi,
es kommt ganz auf den Schweregrad des Bandscheibenvorfalles an.Ist bekannt, inwieweit dies fortgeschritten ist?
Sobald dauerhaft Schmerzen sind und die Bandscheibe auf das Rückenmark drückt ist eine OP notwendig.

Ich habe mich lange damit rumgequält, mit Cortison-Cocktails usw.! Dann habe ich einen Arzt gefunden, der mir die Operation erklärt hat, der hat mir dann den zweiten, dritten und vierten Wirbel mit Knochenmasse aus meinem Schienbeinkopf versteift. Nun habe ich keine Probleme mehr!!! Heute benutzt er nicht mehr die Knochenmasse, sondern ein Gemisch aus Korallen. Außerdem gibt es mittlerweile auch Prothesen für die Halzwirbel-Bandscheiben. Die Wissenschaft schreitet immer weiter fort!!!
Ich weiß ja nicht, wo ihr wohnt. Aber das Annstift in Hannover ist auf alternative Therapien bei Bandscheibenvorfällen absolut spezialisiert. Zumindest sollte man dort mal einen telefonischen Beratungstermin machen.
Keine Ahnung, wie man den Schweregrad misst- ihr bisheriger Arzt rät ihr jedenfalls zur OP. Kennst du denn was an Alternativen?
Ich kann dies jetzt schlecht beurteilen, dazu müsste man Röntgenbilder haben. Hat deine Kollegin dauerhaft Schmerzen? Alternativ kann man nur begrenzt etwas tun, z.B. durch Physiotherapie. Um eine volle Genesung zu erhalten ist meist eine OP notwendig, um den ausgetretenen Teil der Bandscheibe zu entfernen und somit kein Druck mehr aufs Rückenmark ausgeübt werden kann.