Gibt es auch buddhistische Metzker?

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7 Antworten

Der Beruf des Schlachters ist z. B. in Tibet nicht so angesehen und in Indien überlässt man es gern den Moslems. Ich bin Buddhist esse aber auch Fleisch, aber nichts was speziel für mich geschlachtet wurde!

Wenn man Fleisch isst kann man auch gute Wünsche für das Tier machen ,damit es eine bessere Wiedergeburt erlangt, vielleicht sogar als Mensch.

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Geile worterfindung....

Google doch mal was der Buddhismus ist und wonach er lebt
Dann kannst du die Frage selbst beantworten
Und findest vielleicht heraus wie man den Beruf des Schlachters korrekt schreibt

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Ja, es gibt auch buddhistische Metzger, auch wenn dieser Beruf bei vielen Buddhisten kein besonders hohes Ansehen genießt.

Historisch gesehen findet das Schlachten im Palikanon, der alten Sammlung buddhistischer Schriften, keine besonderen Regelungen, oder Einschränkungen.

Das scheint auch logisch, denn früher töteten viele Viehzüchter ihre Tiere selbst, sie waren also alle "Schlachter". Die Bezeichnung als Beruf galt also nur für Menschen, die besonders viel Tiere töteten - es war aber allgemein üblich.

Da die Schüler Buddhas ausschließlich als Bettelmönche lebten und bei Verzicht auf Schlachtprodukte der Gefahr einer Unterernährung bestand, ist verständlich, dass sie auch Fleischspenden akzeptieren mussten.

Ausnahmen gab es beispielsweise für Tiere, die Extra für die Mönche geschlachtet wurden, solch eine Speise durften sie nicht annehmen, da sie sonst die Ursache für den Tod des Tieres gewesen wären.

Bei gespendeten Fleischabfällen bzw. Speiseresten waren die Tiere dagegen bereits ohnehin für die Familie getötet worden und die Mönche erhielten eben, was übrig blieb.

Erst im Mahayana-Buddhismus wurde der Vegetarismus strenger ausformuliert und teilweise drastische Formulierungen gegen den Verzehr von Fleisch ausformuliert:

Lange Rede, kurzer Sinn: Mir ist keine Regel bekannt, die einem Buddhisten explizit verbieten würden, den Beruf des Metzgers zu ergreifen.

Ich selbst bin Buddhist und Lacto-Vegetarier, finde es aber wichtiger, den geistigen Aspekt des Essens zu berücksichtigen, anstatt sich an Ernährungslehren zu klammern.

In jeder Mahlzeit stecken viele Bemühungen und Anstrengungen und daher sollte man meiner Meinung nach bewusst, möglichst mit einem Gefühl der Dankbarkeit essen, anstatt hemmungslos zu konsumieren.

Wenn ich zB zu einem Geburtstag eingeladen bin und es dort einen Kuchen gibt, dann werde ich sicher ein Stück essen, ohne da ein großes Drama draus zu machen.

Auch wenn ich also selbst kein Fleisch und nur wenig Eier esse, schaue ich deswegen nicht auf Metzger oder Schlachter herab. Jeder hat seine Aufgabe und ich sehe keinen Grund, ihn dafür zu diskriminieren.

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Mit Sicherheit, da der Buddhismus ja kaum etwas vorschreibt, und es viele verschiedene Richtungen gibt.

Es heißt ja Übe Dich darin kein Lebewesen zu töten oder zu verletzen, es ist also keine Pflicht, nicht zu töten.

Ein Inuit der beispielsweise Buddhist wäre, müsste ja trotzdem töten um zu überleben, da in seinem Lebensraum nicht viel wächst.  

Ebenso könnte ein Metzger (bzw schlachter) argumentieren, das er tötet um seine Familie zu ernähren ;) 

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Dem Buddhismus nach könnten die ganzen Schweine, die Du in den letzten Fragen geschlachtet oder sonstwie massakriert sehen möchtest, Wiedergeburten von Menschen sein, :)))

Metzger schreibt man mit "g". Fleischer gibt´s auch noch...

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Buddhisten essen kein Fleisch und außerdem sammeln sie schlechtes Karma wenn sie Tiere töten. Also meiner Meinung nach nein.

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Kommentar von Deamonia
13.10.2016, 11:01

Stimmt nicht wirklich, zum einen sind viele Buddhisten keine Vegetarier, und zum anderen "sollen" sie, wenn sie zu Gast sind, und Fleisch angeboten bekommen, dieses nicht verschmähen. 

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Im Buddhismus sind nur etwa 50% Vergetarier, deshalb gibt es auch buddhistische Metzger.

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