Glauben Christen daran, dass es mal Dinosaurier gab?

... komplette Frage anzeigen

31 Antworten

Die meisten heutigen Christen erkennen die Evolutionstheorie und die Existenz von Dinosauriern an, da sind verstehen, dass die Bibel nicht wörtlich zu nehmen ist. Besonders das alte Testament.

Alternativ gibt es auch Christen, die der Meinung sind Dinosaurier und Menschen haben koexistiert.

Es gibt aber auch Kreationist*innen, die die Existenz von Dinos verleugnen und auch der Meinung sind, dass die Erde erst ein paar tausend Jahre alt ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von tiergartennbg
22.05.2016, 15:45

Echte Christen glauben dass Gott alles erschaffen hat

0
Kommentar von Giustolisi
22.05.2016, 23:58

Wer heute noch die Bibel wörtlich nimmt, hat wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun. Es sind Geschichten, nicht mehr. Da kann man sich vielleicht noch was raus ziehen, das einem hilft, aber dass es so abgelaufen sein könnte ist einfach nur extrem unwahrscheinlich.

0

Da das Christentum die Aufklärung schon lange hinter sich hat, glauben die meisten Christen, dass die Evolutionstheorie richtig ist, und die Schöpfungsgeschichte eine aus der damaligen Zeit geborene Erklärung der Entstehung der Welt ist. Von "Lüge" kann keine Rede sein, sondern nur von Darstellung aus der damaligen Sicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Giustolisi
23.05.2016, 00:02

Eine Lüge wäre es nur dann, wenn absichtlich falsches erzählt worden wäre. Die Leute haben das aber wirklich geglaubt, daher ist die Schöpfungsgeschichte keine Lüge, sie hat sich einfach nur als falsch herausgestellt.

1

Das eine ist Religion, das andere Erdgeschichte. - Zwei Dinge die auf völlig unterschiedlichen Ebenen stattfinden, daher gibt es zwischen beiden für mich auch keinen Widerspruch.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Giustolisi
23.05.2016, 00:05

Der Widerspruch kommt dann zu Stande, wenn Religion und Wissenschaft unterschiedliche Aussagen zum gleichen Sachverhalt (z.B. Entstehung der Erde und Entwicklung des Lebens) machen. Dann zählen Belege einfach mehr als ein altes Buch voller Geschichten.

1

Nein.

  • Im Schöpfungsbericht werden am ersten Tag Himmel und Erde sowie Tag und Nacht geschaffen.
  • Am zweiten Tag den Erdbodenund die Himmelsfeste.
  • Am dritten Tag festes Land und die Ozeane, sowie alle Pflanzen.
  • Am vierten Tag Sonne, Mond und Sterne.
  • Am fünften Tag Meeres- und Flugtiere.
  • Am sechsten Tag die Landtiere und zum Abschluss den Menschen.

Selbst wenn man den Schöpfungsbericht wortwörtlich auslegt, kommst du nicht umhin festzustellen, dass ALLE Tiere vor dem Menschen geschaffen wurden. Dinosaurier sind Tiere, also ist der Nachweis von Dinosauriern allein noch kein Beweis gegen den Schöpfungsbericht. Außerdem wird in der Bibel (Buch Hiob) von urgewaltigen Ungetümen berichtet, die von Theologen oftmals als Dinosaurier und Meeresechsen interpretiert worden sind. Google mal die Begriffe "Behemoth" und "Leviathan".

Zurück zum Schöpfungsbericht der Genesis: Zumindest gegen die ersten zweieinhalb Tage der biblischen Schöpfung kann man auch aus wissenschaftlicher Sicht nicht viel Gegenteiliges hervorbringen, zumindest, wenn man die Tage nicht als 24-Stunden-Rhythmen betrachtet, sondern als Metaphern für ganzen Äonen: Tatsächlich gab es am Anfang noch keinen Meeresgrund und keine Atmosphäre, die Erde war noch flüssig und musste sich erst einmal abkühlen. Erst danach entstand die (noch giftige) Atmosphäre. Das Wasser kam wahrscheinlich durch Meteoriten auf die Erde, als sich dann die ersten Meere bildeten - als eine ozeanische Kruste, wie es die Wissenschaft im frühen Hadaikum vermutet. Erst durch das Bilden der Kontinentalplatten entstand am Ende des Hadaikums dann das erste Festland. So kann man den Urknall als den ersten Tag interpretieren, das bilden der Erde als Himmelskörper als zweiten Tag sowie das Hadaikum als Beginn des dritten Tages.

Nun gerät allerdings in der Chronologie einiges durcheinander: Pflanzen entstanden erst lange NACH dem ersten primitiven Leben im Meer, Landpflanzen sogar noch lange nach den ersten Fischen. Sonne und Mond entstanden zeitgleich mit der Erde (also bereits am "zweiten Tag"). Und alle Flugtiere entwickelten sich alle samt uns sonders aus Landtieren, also erst nach und nicht vor ihnen.

Im Schöpfungsbericht steckt also sowohl Wahres als auch Falsches, genau wie in der gesamten Bibel. Man darf die Bibel nicht als Sachbuch verstehen, sondern als eine Sammlung vieler Geschichten, die sich so ähnlich vielleicht wirklich zugetragen haben, aber in die eine ganze Menge hineininterpretiert und zu denen sehr viel hinzugedichtet wurde. Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, und nicht von einem Gott. Und der Mensch hat Gottes Offenbarungen schon immer falsch verstanden.

Ich persönlich sehe es so: Die Erde selbst und nicht die Bibel ist Gottes eigentliches Zeugnis, und was sie uns mitteilt, ist Gottes wahres Wort. Ergo: Die Bibel ist nur eine blasse Kopie der tatsächlichen Geschichte (sowohl der Erde als auch des Menschen), durch welche die Wahrheit zwar hin und wieder durchschimmert, die aber oft von Einflüssen menschlicher Autoren überlagert worden ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Nadelwald75
22.05.2016, 16:47

Hallo MarkusKapunkt,

tolle Ausführng! Ich darf sie aus meiner Sicht ergänzen. Du hast geschrieben:
...Im Schöpfungsbericht steckt also sowohl Wahres als auch Falsches, genau wie in der gesamten Bibel. Man darf die Bibel nicht als Sachbuch verstehen, sondern als eine Sammlung vieler Geschichten, die sich so ähnlich vielleicht wirklich zugetragen haben, aber in die eine ganze Menge hineininterpretiert und zu denen sehr viel hinzugedichtet wurde.

"Falsches" findet man dann, wenn man die Darstellung als historisch-wissenschaftliche Beschreibung, also als Sachbuch, verstehen will. Was "Wahrheit" und das Hineininterpretieren und das Dazudichten angeht: Das liegt an der unterschiedlichen Art, wie Orientalen und Westeuropäer über Geschichten denken. Ich zitiere dazu mal auszugsweise einen Beitrag des kath. Theologen Anton Vögtle:

Dem westlichen Menschen ist Wahrheit in ihrer vordringlichsten Bedeutung geschichtliche Tatsächlichkeit, bis zur Vernachlässigung des Sinnes. Sein Ideal der Wirklichkeit ist gewissermaßen „ein Film der Ereignisse“…. Demgegenüber ist der Orientale auf den Sinn versessen, und das bis zur Vernachlässigung der geschichtlichen Tatsächlichkeit. Sein Ideal ist deshalb eine tiefsinnige Erzählung, die den Sinn eines Faktums möglichst anschaulich und kraftvoll zur  Geltung bringt. ......  Um eine Glaubenswahrheit zu veranschaulichen, verwenden sie altbiblische Motive und Erzählschemata......

2

Die ehemalige Existenz der Dinosaurier stellt niemand in Frage. KreationistInnen glauben tatsächlich, dass Gott auch die Dinosaurier geschaffen hat, welche dann gleichzeitig mit den Menschen gelebt haben sollen. Als ChristIn muss man das aber nur zwingend glauben, wenn man die Bibel wörtlich nimmt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Natürlich ist der ganze Schöpfungsmythos mit seinen ganzen Widersprüchen nur absurder Blödsinn, wie alle Schöpfungsmythen, die sich die Menschen in unterschiedlichen Kulturen ausgedacht haben. Wir haben mittlerweile bessere Erklärungen gefunden. Einige fundamentalistische Christen glauben aber trotzdem (warum auch immer) daran. 

Darunter gibt es einige, die die Existenz von Dinosauriern verneinen. Sie lassen sich verschiedenste Geschichten dazu einfallen. Zwei davon habe ich schon öfter gehört. Es gibt Kreationisten die meinen, Gott hätte die Knochen bewusst versteckt, aber es hätte nie Dinos gegeben. Die Anderen leugnen sogar die Existenz der Fossilien und meinen, es würde sich dabei um Fälschungen handeln. 

Die Meisten allerdings erkennen die Belege für die Existenz von Dinosauriern an, müssen sie aber irgendwie in ihr veraltetes christliches Weltbild integrieren. In diesem Weltbild ist die Erde erst ein paar tausend Jahre alt. Alle wissenschaftlichen belege für das Erdalter werden ignoriert oder einfach grundlos für falsch erklärt. das führt dazu, dass in einem Schöpfungsmuseum in den vereinigten Staaten nicht nur der hanebüchene Unsinn verbreitet, die Dinosaurier und Menschen hätten zeitweise parallel existiert, dort ist sogat ein Dinosaurier mit einem Sattel auf dem Rücken ausgestellt, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Man muss schon einige Belege und Widersprüche ignorieren, Fakten verfälschen Oder im eigenen Sinne umdeuten und ein paar zusätzliche Prämissen erfinden, um das irgendwie unter einen Hut zu bekommen.

Es gibt genug Leute, die für weniger in der geschlossenen Abteilung einer Psychiatrie sitzen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

aus Lexikon zur Bibel von Rienecker:

Das hebr. tannin meint ganz ähnlich wie das dt. Wort Dinos. ein gefährliches Ungeheuer, meist Seeungeheuer, wie Psalm 74,13: Du zerteiltest das Meer durch deine Macht, zerschelltest die Häupter der Wasserungeheuer auf den Wassern.

Tannin kommt auch in 1. Mose 1,21 etc. vor:

Und Gott schuf die großen Seeungeheuer ...

Im Neuen Testament kommt der Drache ausschließlich in der Bildersprache der Offenbarung vor. Drache oder die alte Schlange ist hier die Bezeichnung für den Teufel.

Der Drache als schreckliches Untier symbolisiert den wütenden Satan. Er übt eine bestimmte Macht auf der Erde aus, wird aber zum Schluss gefesselt in den Feuersee geworfen.

Und es erschien ein anderes Zeichen in dem Himmel: und siehe, ein großer, feuerroter Drache, welcher sieben Köpfe und zehn Hörner hatte... (Offenbarung 12,3; 13,2; 16,13; 20,2)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Um zunächst Zelsels Frage konkret zu beantworten:  Ja! Ich glaube daran. Ungeachtet dessen braucht man nur mal ins Senckenbergmuseum zu fahren, da sind die Skelette sogar ausgestellt ;-)  Nee, Scherz beiseite...

Ganz klar gab es Dinosaurier. Und auch   -     nein, falsch, GERADE -     als Christ, der ich genauso im 21. Jahrhundert lebe, wie bspw. Atheisten auch, kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass die Bibel in vielen Punkten mal aktualisiert werden müsste.

Dass dies verständlicherweise nicht von heute auf morgen geschehen kann, sollte jedoch für Jeden klar sein. 

Martin Luther hat es für meine Begriffe vor fast 500!! Jahren sehr passend formuliert: "Ecclesia semper reformanda"....   "Die Kirche muss sich ständig erneuern"...  Auch und gerade die Betrachtungsweise der Bibel fällt da ausgesprochen stark ins Gewicht.

Diese, meine Betrachtungsweise, lässt für mich aber nicht den Schluss zu, auf Grund der Existenz von Dinosauriern sei mein Glaube auf einer Lüge aufgebaut. Unsinn. 

Wie schon Bertolt Brecht so passend erkannte: "Wer A sagt, muss nicht zwangsläufig auch B sagen. Er kann auch gemerkt haben, dass A  falsch war"...

Ein Jeder möge nach seiner Facon selig werden. Das war schon immer meine Devise. Ich als Christ kann, will und werde nicht zu dem Schluss kommen, das Étwas aus Nichts entstehen soll. (Urknalltheorie)  Denn wo kamen denn die Gase her, die zum Urknall führten?

Die Existenz Gottes fängt für mich dort an, wo mein Verstand es nicht mehr erklären kann. Denn ließe sich das Tun Gottes in den kleinen Verstand eines Menschen zwängen, dann wäre Gott nicht allmächtig, dann wäre er erbärmlich.  Das ist meine Sicht der Dinge; ich bin überzeugt, die Meinungen werden da auseinander gehen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn sie denken können und mal festgestellt haben, dass sie nicht aus Lehm bestehen – ja!

Wenn sie eher an die wörtliche Auslegung der Bibel glauben, dann ist ein Teil ihres Körpers tatsächlich wohl aus Lehm – nämlich das Hirn.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Christen" glauben so einen Unfug nicht. Christen verstehen die biblische Schöpfungsgeschichte als religiösen Text, nicht als reale Darstellung echter Geschehnisse.

Wortgetreues Falschverstehen der Bibel hingegen ist ein Kennzeichen intellektuell retardierter Fanatiker.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bin Christ und glaube daran das es Dinosaurier gab und denke nicht das es in irgendeinem Widerspruch zu meinem Glauben steht.

Mauserndem ergibt deine Frage keinen Sinn da Gott laut dem Schöpfungsbericht mit den 7Tagen alle Tiere vor dem Menschen geschaffen hat und somit gab es Leben vor Adam und Eva. Auch wenn man die Bibel wörtlich nimmt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Heute sind ja nicht mehr alle Christen Fundamentalisten die die Bibel wortwörtlich nehmen. Auch die Kirche hat mittlerweile erkannt dass die Erde rund ist und die Evolution statt fand ....
Somit glaube ich dass die halbwegs normalen Christen wissenschaftliche Erkenntnisse eingestehen.
Die Fundamentalisten nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es steht in der Bibel, dass Gott die Erde am 7 Tagen erschaffen hat. Kein moderner Christ glaubt das. Ein moderner Christ nimmt die Bibel auch nicht wortwörtlich, nicht mal der Papst. Es geht dabei eher um die Botschaft dahinter.

Die Bibel wurde von vielen Leuten um ein paar Jahrhunderte um 0 geschrieben. Die 4 Evangelien wurden z.B. von Leuten geschrieben, von denen kein Einziger jemals Jesus gesehen hat. Das sind alles Erzählungen, die irgendeiner mal aufgeschrieben hat und dabei hat jeder die Geschichte noch nach seinem Gedanken etwas umgeändert. Darum darf man nichts von der Bibel wortwörtlich glauben.

Das mit dem 7 Tagen war zur damaligen Zeit einfach das Plausibelste. Die prinzipielle Reihenfolge ist sogar die Richtige.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MarkusKapunkt
22.05.2016, 12:59

Prinzipiell bin ich mit allem, was du schreibst, einverstanden. Aber der Evangelist Markus soll Jesus nach der Legende persönlich gekannt haben - wobei das wie gesagt nicht nachprüfbar ist. Und die Bibel besteht ja nicht nur aus den Evangelien und dem neuen Testament, wenn wir hier über den Schöpfungsberich reden, so ist der ältere (erste) Bericht mit den sieben Tagen wohl bereits vor mehr als 3000 Jahren niedergeschrieben worden, die Adam-und-Eva-Storyline des zweiten Schöpfungsberichts vor mehr als 2600 Jahren.

0
Kommentar von Giustolisi
23.05.2016, 00:23

 Die prinzipielle Reihenfolge ist sogar die Richtige.

Nein, die ist falsch.

Angeblich soll es ab dem ersten Tag hell gewesen sein, die Sonne kam aber erst am vierten Tag.

Am zweiten Tag soll Wasserdampf aufgestiegen sein und Wolken gebildet haben. Ohne die Sonne als Wärmequelle passiert sowas aber nicht.

Am dritten tag soll das Wasser zurück gewichen sein und Land entstanden sein. Eigentlich war es aber umgekehrt. Als die erde langsam abkühlte, gab es land, aber erst als die Temperatur noch weiter sank, konnte Wasser kondensieren.

Ab dem dritten Tag soll es auch Pflanzen gegeben haben, wieder ohne Sonne.

Die Landtiere sollen angeblich erst nach denen entstanden sein, die Wasser und Luft bevölkern. Auch das ist Unsinn.

Die Reihenfolge ist also falsch.

1

Sogar der Papst glaubt an Dinosaurier, an die Evolution, daran, dass die Erde rund ist.

Kein aufgeklärter Mensch glaubt daran, dass Gott die Welt in sieben Tagen menschlicher  Zeitrechnung erschaffen hat. Dennoch ist das keine Lüge, sondern eine grandiose und letztlich nicht mal so falsche Metapher.

Und außerdem, ihr Menschlein, wer sagt denn, dass es sich um 7 Menschentage handelt. Wenn Gott die Welt in sieben Tagen geschaffen hat, dann sind es ja wohl eher Tage seiner Zeitrechnung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Natürlich gab es schon Leben vor Adam und Eva, das steht auch so in der Bibel - hast du die Schöpfungsgeschichte schon mal gelesen?

Die meisten Christen glauben an die Schöpfungsgeschichte in ihren Grundzügen, nehmen sie aber nicht wörtlich - niemand geht von 7 Tagen aus oder davon, dass plötzlich fertige Menschen auf der Erde waren.

Glaube und Wissenschaft schließen sich nicht auch, auch Theologen nehmen die Evolutionstheorie nach Darwin an.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Giustolisi
23.05.2016, 00:06

Die meisten Christen glauben an die Schöpfungsgeschichte in ihren Grundzügen
Was sind denn die Grundzüge der Schöpfungsgeschichte?

0
Kommentar von mideal
28.05.2016, 11:15

"niemand geht von 7 Tagen aus"

- äh - niemand? Warum schreibt dann niemand den Text so, dass er glaubhaft wird?

Z.B. so was wie "in sieben Phasen" (wobei die auch - nach Menschenwille - willkürlich gewählt würden)?

"Gott" hat die Bibel nicht geschrieben, und niemand hat dem, der "7 Tage" geschrieben" hat, davon erzählt oder erzählen können.

Außerdem waren es ja nur 6 Tage, weil am 7. hat er ja "faulgelenzt".

--

Im übrigen: wenn ein angeblich allmächtiger Gott die Erde und Co nicht in 5 Tagen statt 6 schaffen kann, oder irgendwann am 1. Tag (was hat er eigentlich davor gemacht: Mario Kart V0.001 spielen, Herumhuren, Wandern oder Puzzeln?) mit einem Fingerschnipp beim Caffe latte, ist er ein echter Loser.

0

Ich würde einfach mal vorschlagen, dass du 1. den Schöpfungsbericht genauer liest, dass du dir 2. klar wirst, dass die Bibel kein Fachbuch für Biologie und Geologie ist und dass du mit den neuen Erkenntnissen 3. deine Frage nochmal überdenkst.

Denn dann kommst du darauf, dass die naturwissenschaftlichen Forschungen der Bibel nicht widersprechen, dass Christen aber trotzdem nicht an Dinosaurier glauben, sondern an Jesus Christus.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Giustolisi
23.05.2016, 00:08

...dass Christen aber trotzdem nicht an Dinosaurier glauben, sondern an Jesus Christus

Das ist merkwürdig, denn dass es Dinosaurier gegeben hat, ist sehr gut belegt, die Existenz von Jesus Christus dem Gottessohn allerdings nicht.

1

Die Bibel ist kein Biologiebuch, sondern ein Glaubensbuch.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In der christlichen Heilslehre sind Dinosaurier so bedeutsam wie Atomkraftwerke, Kontinentalplatten, Weltraumfahrt ("Himmelfahrt"?), Mikrobiologie oder Relativitätstheorie. Von all dem wussten nämlich die Autoren der Bibel nichts.

Wenn ein allmächtiger Geist alles erschaffen haben soll, dann wird er wohl auch Dinosaurier, Mikroben, Schwarze Löcher und Urknall ("Es werde Licht") erschaffen haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist kein Widerspruch.

Erst nachdem Gott die Zeit geschaffen hat, lässt sich die Schöpfung zeitlich messen. Bevor er Tag und Nacht trennte konnte ein Tag unendlich lang sein. Und es gab eine Welt außerhalb des Paradieses, sonst hätte er Adam und Eva nicht aus dem Paradies vertreiben können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MarkusKapunkt
22.05.2016, 12:53

Interessanter Gedanke.

3
Kommentar von Giustolisi
23.05.2016, 00:12

Tag und Nacht haben ihre Ursache in der Existenz der Sonne und der Erdrotation. Die zeit würde es auch geben, wenn nichts davon , ja nicht mal unser Sonnensystem , existieren würde. Die zeit lief, sobald es Raum gab, denn wo Raum ist, ist auch Zeit und wo Zeit ist, ist auch Raum. 

0
Kommentar von mideal
28.05.2016, 12:23

Finde ich echt cool.

Da hatte ich also Langeweile, erschaffe die Welt, und Adam nach meinem Bild - also voll perfekt - (und Eva, sonst wäre das Spannen echt schwul), und weiß in meiner Allmacht auch gleich, dass ich ein Nicht-Paradies brauche, wo sie im Sündenfall landen (der aufgrund Adam und Evas Perfektion unmöglich ist).

Das ergibt Sinn, Applaus.

0