Frage von Arina555, 47

GEZ und Barzahlung verlangen?

Habe mal gehört das man die GEZ Gebühr umgehen kann wenn man denen schreibt das man gerne Bar die Gebühr bezahlen möchte, weil die dann keine Lust haben bei einen Nachhause zu kommen. Wer hat damit Erfahrungen ?

Antwort
von wilees, 23

Selbstverständlich kannst Du Deine Rundfunkgebühren auch "barzahlen".

http://www.rundfunkbeitrag.de/informationen/aktuelles/aktuelle_berichterstattung...

Barzahlung des Rundfunkbeitrags

Beitragszahler, die den Rundfunkbeitrag nur in bar entrichten können,
weil Sie beispielsweise über kein Bankkonto verfügen, können dies bei
den Bankinstituten erledigen, die auf den Zahlungsaufforderungen des
Beitragsservice angegeben sind. Eine Übersicht der Bankverbindungen des Beitragsservice findet sich im Bereich Häufige Fragen.
Bei der Einzahlung des Rundfunkbeitrags ist zu beachten, dass als
Verwendungszweck die eigene 9-stellige Beitragsnummer angegeben wird.
Nur so kann der Beitragsservice die Zahlung dem korrekten Beitragskonto
zuordnen.

Zu beachten ist, dass Kreditinstitute für die Bareinzahlung auf ein
fremdes Konto in aller Regel eine Bearbeitungsgebühr verlangen. Die Höhe
dieser Gebühr beträgt zwischen 5 und 15 Euro. Sie wird nicht vom
Beitragsservice erhoben, sondern ist in den Geschäftsbedingungen des
jeweiligen Kreditinstituts festgelegt.

Kommentar von Nightlover70 ,

Das ist dann aber keine Barzahlung der Gebühren sondern ein Bareinzahlung auf ein fremdes Konto

Kommentar von wilees ,

Bareinzahlung auf ein Konto der Rundfunkanstalten.

Kommentar von geheim007b ,

ist aber kostenpflichtig und damit nicht standhaft. Bareinzahlung bei der Rundfunkanstalt wäre aber problemlos möglich (wenn sie es annehmen würden), man müsste nur 1x im Quartal hinfahren (was keiner machen würden wolle). Ich halte das mit der Barzahlung zwar nach wie vor machbar, allerdings vermeidet man den "Beitrag" damit ja nicht. Bestenfalls lässt man ihn aufstauen bis er groß genug ist... ist ja 30 jahre lang gültig als bescheid und holt sich das Geld auf einmal.

Antwort
von feuerwehrfan, 26

Das ist ein Mythos, der falsch ist. Es gibt keine Möglichkeit die Rundfunkgebühr zu umgehen.

Kommentar von geheim007b ,

Es ist keine Gebühr.... es soll ein Beitrag sein. IMHO ist es das aber nicht und so lange man kein geeignetes Abrechnungsmodel schaft ist das ganze nicht vereinnahmbar.

Kommentar von scharrvogel ,

es gibt ein geeignetes abrechnungsmodell: es wird entweder von dir überwiesen oder sie ziehen es ein.

Kommentar von geheim007b ,

Das ist kein Abrechnungsmodell... gemeint sind Steuern, Gebühren, Beiträge, Geldstrafen etc... aktuell wird es Beitrag genannt, es ist aber aus diversen Gründen der Abgrenzbarkeit die nicht erfüllt werden eben kein Beitrag. Eine Gebühr ist es auch nicht, und die von Bayern ins spiel gebrachte Vorzugslast scheitert auch (z.B. am fehlenden Vermögensvorteil). Unterm Strich kann man es in keine der Kategorien einordnen, wodurch man das Geld nicht rechtswirksam einfordern kann. Meine Rechtsauffassung zumindest (die im übrigen vor 2 Wochen auch von ehemaligen Richtern des Bundesverfassungsgerichtes so bestätigt wurden mit u.a. genau der gleichen Begründung). Dazu kommt die Tatsache das ich trotz mehrfacher Aufforderung nie bescheidet wurde was den Klageweg nicht zulässt, aber eben auch keine Zahlungspflicht mit sich bringt). Vieleicht weiß man ja warum.

Leider gibt es bis jetzt keine einzige Klage die die Eigenschaft des Beitrages verneint (immer nur welche die sagen es wäre eine Steuer), vielleicht liegt es aber auch daran das einfach keiner der so argumentiert bescheidet wird und daher keiner Klagen kann.

Gespannt bin ich auf die Entscheidung bei Sixt & Netto im Dezember... leider wird dort auch wieder (u.a.) die Steuerthese aufgestellt.

Antwort
von SebRmR, 29

Es gibt keine GEZ mehr.

Ansonsten siehe:
http://www.rundfunkbeitrag.de/informationen/aktuelles/aktuelle_berichterstattung...

Antwort
von scharrvogel, 9

das kannst du vergessen, der hut ist uralt und du bekommst eine kurze schriftliche ansage und ´der rest fliegt in ablage p. in der zwischenzeit kommt der gerichtsvollzieher bei dir vorbei. der scheut sich nicht zu dir zu kommen.

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