Wir sind endlich umgezogen und haben einen Garten. Unser Mitzerl ist 9 Jahre alt und war bisher nur in der Wohnung. Kann ich das wagen, sie noch an Auslauf zu gewöhnen?

...gib ihr einfach die Möglichkeit, das selbst zu entscheiden! Sie ist alt genug! ;-) Nee.. ich meine nur, dass die Tiere selbst ein ganz gutes Gespür dafür habenk, was sie sich zutrauen können, was für sie geht oder auch nicht. Vielleicht ist es ganz toll für sie, jetzt die Gelegenheit zu bekommen, die Welt noch mal neu zu erkunden! (finde ohnehin, dass Katzen, die auch draußen sind, viel "wacher" sind, einfach weil ihre Sinne ganz anders angesprochen und gefordert sind...) Vielleicht zieht sie sich aber auch auf ihr gewohntes Verhalten zurück. Auch das ist doch in Ordnung. Vertrau inr einfach! ;-)
Hallo Versuchen kann man es...nur wird sie denke ich schon sehr ängstlich sein.Und dann eventuell für sich entscheiden nicht nach draussen zu wollen.Wenn sie doch gehen möchte,sollte man bedenken das sie die Gefahren draussen nicht kennt und gefährlich werden könnte.Besonders bei Strassen ect. Ich für meinen Teil würde ein so alte Katze im Haus lassen oder aber den Garten Katzenausbruchsicher machen.
vg

Ich würde es nicht mehr tun. Er kennt sich draußen nicht aus und entsprechend die Gefahren nicht. Wenn er bisher mit der Wohnung gut zurecht kam, laßt ihn dort. Evtl. könntet ihr ihm aber einen großen Auslauf im Garten einrichten. Dort ist er geschützt und kann sich trotzdem die Sonne auf den pelz scheinen lassen.
so würde ich es auch handhaben...

lass sie nach dem umzug noch mindestens zwei wochen drinnen, dann könntest du sie an der leine mal rauslassen und schauen, wie sie reagiert.
später dann, wenn sie sich ans draussen gewöhnt hat, auch ohne leine!
das gewisse restrisiko, dass ein freigänger nicht zurückkommt, kann man nie ausschliessen...
mia68 am 20. Januar 2008 15:40 ...Katzen an der Leine: an ´so ein Bild werd´ ich mich irgendwie nie gewöhnen...:-/
Katzentatze am 20. Januar 2008 15:41 Einem 9jährigen kater die "Freiheit" zu schenken, ist der fast garantierte Tod des Tieres. Er kennt ja nicht mal einen evtl. bissigen Hund, geschweige denn Autos, bescheuerte Menschen, etc.
Hallo Katzentatze es gibt leider Menschen die sich sagen lieber eine Katze die 1 Jahr draussen"glücklich"gelebt hat als 15 Jahre behütet im Zuhause...für meine Empfinden eine Aussage die völlig unüberlegt ist.
mia68 am 20. Januar 2008 15:49 ...meine Kleine ist 19 geworden, und hat in jeder Phase ihres Katzenlebens gewusst, was sie sich noch zutrauen kann. Der Radius, in dem sie sich bewegt hat, wurde kleiner mit den Jahren. Als sie am Ende sehr krank war, war sie nur noch in der Wohnung, hat mal die Nase aus dem Fenster rausgestreckt, mehr nicht... Ich glaube wirklich, dass unsere Tiere auch selbstbestimmt entscheiden können und dürfen sollten. Manchmal nehmen wir ihnen viel zuviel von ihrer Würde, wenn wir darauf so gar kein Auge haben...
Stimmt,daran denke ich auch jedes mal,wenn ich sehe wieviel Würde sie noch haben wenn sie überfahren auf der Strasse liegen,angeschossen oder erschossen aufgefunden werden,vergiftet sich vor Schmerzen zurückgezogen haben um zu sterben,oder wenn ich mal wieder eine Suchanzeige lese das vermehrt Katzen gestohlen wurden.SOLANGE es Menschen gibt die noch Gas geben wenn sie Tiere auf der Strasse sehen,die Katzen/Hunde aus Spaß an der Freud Leid zufügen und solange es noch Menschen gibt die MEIN und DEIN nicht unterscheiden können.Solange bleiben meine im Haus.Denn wir übernehmen die Verantwortung für diese Lebewesen.Und wenn ich um all diese Gefahren weiß...hab ich sie auch zu beschützen. Und ich kann behaupten das jede einzelne Katze bei mir,meiner Familie einen hohen Mass an Würde und Lebensfreude hat.
mia68 am 20. Januar 2008 16:44 ...ich kenn diese traurigen Zustände durchaus, @Cattan. Und mir dreht sich der Magen um, wenn ich an so etwas denke. Nur: Jeder soll und muss für sich selbst entscheiden, was er seinem Tier zugesteht und was nicht, wie weit der Schutz geht oder auch gehen muss. Alle Gegebenheiten und Eventualitäten (Wohnort, häusliches Umfeld etc.) hier in dieses Forum, die Überlegungen und Antworten, miteinzubeziehen, das wird kaum klappen. Meine Lebensumstände sind anders als deine; jedes Tier unterscheidet sich voneinander; und auch jede Erfahrung, die wir miteinander machen... Diese Diskussionen hier bieten meiner Ansicht nach die Möglichkeit, einfach auch mal andere Aspekte zu berücksichtigen und den eigenen Standpunkt zu überdenken. Mehr als das kann man hier nicht erreichen. Allgemeingültige Antworten gibt es für mich nicht!
Hallo deswegen hatte ich oben in meinem Beitrag auch geschrieben sie kann es versuchen...nur muß man sich über die Gefahren im Klaren sein.Und bei so einem"alten"Tier würd ich es eben nicht mehr versuchen..
teardrop1109 am 21. Januar 2008 17:37 Du hast zwar nicht ganz unrecht - solche Vorstellungen sind mitunter der reinste Horror. Aber ich habe auch Freigänger. Unser Garten ist sehr geschützt. Ich habe allerdings auch die Erfahrung gemacht, je älter eine Katze ist, je weniger weit entfernt sie sich vom Haus. Eine von unseren Tieren ist irgendwann nur noch in unserer Begleitung (Gartenarbeit, Grillen usw.) rausgegangen. Die Tiere wissen oft besser als wir, was für sie gut ist. Und durch unsere Anwesenheit wusste sie sich geschützt.
wir wohnens sehr ländlich udn wir haben hier schon alles gehabt.Vom klauen der Katze,überfahren,vergiften,erschiessen usw. solange der Garten sehr sicher ist udn die Katze auch nicht weggeht...ist es auch kein Thema.Aber einer Katze Auslauf zu gewähren...Tür auf und tschüss...find ich in der heutigen Zeit einfach nicht mehr verantwortbar.Jedenfalls nicht mehr ungesichert.
vg
Dr Love am 20. Januar 2008 15:42 um deine garten ausbruchsicher zu machen brauchst du einen 2 meter hoehn zaun, der nach innen abgewinkelt ist.
da hagelt es bestimmt einsprüche seitens der nachbarn...
aber vielleicht kannst du ja ne "katzenvoliere" bauen

Meine Katze hat sich gut daran gewöhnt (ist auch so alt gewesen). Nur eine Sache hat sie bis heute nicht gelernt: Sie klettert immer wieder auf das Dach der Garage und traut sich nicht wieder runter, alle paar Wochen muss ich sie retten :-)

Laß einfach demnächst mal die Türe auf! Sie wird sehr vorsichtig die neue Freiheit erkunden! Auch wenn sie 9 Jahre nur drinnen war ist sie doch schon um viele Erfahrungen reicher als ein Katzenbaby, das draussen die ersten Schritte macht! Vertrau auf ihre Instinkte, bei unseren Katzen hat es nach 8 Jahren Wohnung mit Balkon auch in der Freiheit gleich funktioniert. Dabei ist der eine ein Draufgänger, der andere war immer sehr schüchtern. Spaß hatten beide auf ihre Art.

Ich würde ihr die Gelegenheit nicht vorenthalten wollen. Denke außerdem mal an den Sommer - möchtest Du ständig die Türen geschlossen halten müssen?
Für eine Weile hatte ich einen Kater übernommen, der vorher reiner Wohnungskater war. Bei mir sollte er Freigang bekommen, um sein Protestpieseln zu vergessen. Das hat auch prima geklappt, er war ziemlich vorsichtig. Nur ein bis zweimal hat er sich selbst überschätzt, und geriet mit dem örtlichen Revierchef aneinander - Panik! Daraus hat er gelernt, und war ganz schnell von anderen Freigängern im Verhalten nicht mehr zu unterscheiden.
Du solltest Dein Tier bei den ersten Ausflügen begleiten, das gibt Sicherheit. Und überlege Dir, welche Gefahren in Deiner Umgebung lauern... z.B. wo ist die nächste Straße? Herrscht dort Durchgangsverkehr??? Wenn eine vielbefahrene Str. sehr nahe ist, würde ich die Katze lieber nicht mehr ans große Draußen gewöhnen. Bei Gegenden wo nur Anliegerverkehr herrscht, ist das Risiko nicht so hoch.
Fazit: kommt auch sehr darauf an, wie Du Deine Katze einschätzt! Ob Du ihr das zutraust.
Lieber sanft ans Draußen gewöhnen, als daß sie Dir eines Tages mal hinauswischt, und dann draußen völlig überfordert ist...!
raubkatze am 20. Januar 2008 18:36 Gute Antwort! DH!
Als Kind hatte ich auch eine Katze, die erst mit fünf Jahren, nachdem wir in ein Haus mit Garten umgezogen sind, nach draußen ging. Es war überhaupt kein Problem. Zunächst ist sie immer nur für eine Stunde mit Begleitung in den Garten gekommen und da alles ziemlich neu für sie war hat sie sich auch nicht von ihren Menschen entfernt. Mit der Zeit ist sie immer länger draußen geblieben. Außerdem glaube ich, dass jede Katze ihre Instinkte hat und diese in Wohnungshaltung auch nicht völlig verliert. Sie muss sie in Freiheit nur neu entdecken.
guten tag, meine ersten beiden katzen waren reine wohungskatzen, als die beiden (kater) 6,5 und 8 jahre alt waren bin ich ins ländliche umgezogen mit großem garten. mein 8jähriger hat 4 wochen im kleiderschrank gelebt aus angst vor der neuen wohnung, dann nach weiteren wochen als er die wohnung kennegelernt hatte und auch keine angst mehr hatte hab ich die terassentür aufgelassen wenn ich draussen war und mein mäxi kam langsam auch raus, natürlich erstmal nur wenn ich dabei war. ich muß sagen hier hatte er ein wirklich glückliches katzenleben, er ist bei schönem wetter jeden tag durch den garten spaziert und hat am weg jede einzelne pflnaze beschnuppert, es sah so aus als wenn er kontrolliert ob noch alles so wie gestern ist. mein jüngerer kater war schon nach recht kurzer zeit, ich weiss nicht, vielleicht 2 wochen nach dem umzug draussen, im nachbargarten (durch einen zaun getrennt war) ein jagdhund, der hat meinen kleinen dann bedroht, daraufhin ist der kleine 6,5 jahre alte, erst mal ein paar wochen nicht mehr raus. ich muß sagen meine katzen haben die freiheit sehr genossen und ich würde niemals mehr eine katze in der wohnung halten. für mich war aber immer wichtig dass sie jederzeit in die wohung können,auch wenn ich arbeiten war. ich hatte immer ein fenster auf das sie gut über ein flachdach erreichen konnten offen. es ist ihnen hier nie was passiert, sie sind auch immer durch die nichteingezäumten nachbargärten gestreift, hier hatten sie wirklich ein glückliches katzenleben

Herzlichen Glückwunsch zum Umzug (...) Sie wird sich über die Möglichkeit der Freiheit sicherlich freuen. Das beste ist, wenn ihr eine Katzenklappe einbaut, damit sie selbst entscheiden kann wann sie kommt und geht. Alles Gute mit dem ganz sicher glücklicheren Mitzerl ;-)
Mein Katerchen war 15 Jahre alt, als er endlich einen Garten zur Verfügung bekam. Er hat ihn in den letzen 5 Lebensjahren sichtlich genossen und ich denke, sowohl Leben als auch Qualität desselben gegeben.
Unsere Katze war 13 und mit verlaub schon fast am Ende.Als wir in unser Haus gezogen sind.Es hat sehr viel Spass gemacht Ihre Entwicklung zu be- obachten.Das erste mal Kontakt mit Artgenossen und einer völlig neuen Umwelt.Am Anfang klebte Sie an unseren Hacken, wie man es sonst nur von Hunden kennt.Später ist Sie sogar über Nacht weggeblieben, sodaß wir uns sogar richtig Sorgen über unser" Baby" machten. Wir sind froh das Wir unserer Pinky ein zweites Leben ermöglichen konnten. Sie ist im Alter von 21 friedlich eingeschlafen. Viel Spass mit eurer Katze...
DH! So ist es meiner Ansicht nach auch. Wir Menschen sollten mehr unseren Instinkten trauen als dem Kopf.
Es geht nicht darum was die Katzen sich zutrauen können...es geht mehr darum was wir den Menschen leider zutrauen müssen. SOLANGE es Menschen gibt die noch Gas geben wenn sie Tiere auf der Strasse sehen,die Katzen/Hunde aus Spaß an der Freud Leid zufügen und solange es noch Menschen gibt die MEIN und DEIN nicht unterscheiden können.Solange bleiben meine im Haus.Denn wir übernehmen die Verantwortung für diese Lebewesen.Und wenn ich um all diese Gefahren weiß...hab ich sie auch zu beschützen. Die Katze kann ich sehr viel zutrauen...solange draussen der Faktor Mensch keine Rolle spielt!