oOAngelOo am 08.10.2009 um 13:50 Uhr
Nach langem hin und her hab ich mir gedacht, ich wende mich einfach mal an dieses Forum. Ich suche schon seit längerem nach einem Hund, da ich mit meinem Freund in einer Wohnung lebe wollten wir eher einen Kleinen. Wir haben uns dann auf einen Zwergspitz geeinigt. So.. jetzt bin ich auf der suche nach einem Zwergspitz, die gibts in einer Tierhandlung immer wieder. Andererseits hab ich schon oft darüber nachgedacht einen Hund aus einem Tierheim zu nehmen. Gestern dann hab ich eine Anzeige gefunden über einen armen Hund der aus einem Tötungslager gerettet wurde und dringend ein zu Hause braucht. Einerseits möchte ich gerne einen Zwergspitz, einen Welpen der dann mit meinem Freund und mir aufwächst und andererseits möchte ich einem Hund der es wirklich nötig hätte ein zu Hause geben da sie mir so leid tun. Mehr als einen Hund können wir uns aber nicht leisten und eine Wohnung ist für zwei Hunde auch etwas zu klein.
Was würdet ihr mir raten?
Bin dankbar über jede Antwort. Liebe Grüße

Tierheim! Das sind die aermsten! Erst machen wir sie abhaengig von uns, dann stecken wir sie in den Knast! Zum Ko...en!

Wenn es in einer Tierhandlung immer mal wieder Hunde gibt, dann kannst Du davon ausgehen, dass diese Hunde aus einer sehr sehr schlechten Vermehrerstation kommen. Das ist keine Zucht, das sind keine guten Aufzuchtbedingungen - das ist Qual. Daher würde ich niemals einen Hund aus einer Tierhandlung kaufen.
Auslandshund aus einer Tötungsstation, vermutlich aus dem Mittelmeerraum, vermutlich Straßenhund - ein Traum! Die mittelmeerlichen Straßenhunde, die ich kenne, sind einfach nur gigantisch großartig genial.
Entscheidet euch für den Hund, den es schon gibt und der ein Zuhause braucht!
Viel Freude und Vergnügen mit dem Erretteten.
Toll, dass ihr das macht!
Dein Engagement für hilfsbedürftige Tiere in allen Ehren, aber du musst für dich selbst Prioritäten setzen. Willst du helfen oder einen Schmusehund? Das musst du klar von einander trennen. Wenn du jedoch helfen willst, geht auch eine Spende, Patenschaft oder ähnliches. Denke dran, bei vielen Menschen hat die vermeintliche Hilfe umgeschlagen und sie sind Tiersammler geworden. Damit wäre gar keinem mehr geholfen.
Neufiliebe am 9. Oktober 2009 16:49 ja genau wie die "Hobbyzüchter", die ihre Welpen nicht loswerden und trotzdem immer weitermachen, bis die Tiere irgendwann im Dreck ersticken...wenn man EINEN Hund aus einem Tierheim oder eine Tötungsstation holt, ist man genauso gefährtet, wie die Menschen, die einen Hund vom Züchter holen.

schau doch einfach mal im tierheim vorbei. die sympatie muß ja auch stimmen. dann weißt du, ob dir einer auf den 1. blich zusagt und ihr sozusagen auf anhieb nen draht zueinander habt. soetwas ist in meinen augen nicht zu verachten. kenne das von nem bekannten; der hatte den hund im fernsehen gesehen und sofort gesagt, das ist er. er hatte riesen glück, den die liebe ist gegenseitig. und wenn keiner dich so anspricht, kannste immer noch zum züchter gehen.
oOAngelOo am 8. Oktober 2009 14:04 Das finde ich auch wichtig, nur das Problem in diesem Fall ist das von mir aus und auch für meinem Freund die Sympathie da ist. Aber nur von Fotos, der Hund dessen Anzeige ich gefunden habe ist noch nicht in Österreich, es besteht keine Möglichkeit in einfach mal so anzusehen, jetzt ist das ein kleines Problem. Weil man nicht weiß wie ist das aber bei dem Hund ??
Hallo! Hast Du denn Hundeerfahrung? Einen Welpen groß zu ziehen bedeutet sehr viel Arbeit - Hundeschule; Stubenrein kriegen,usw. Evtl. gehst Du Dir den Hund aus der Anzeige mal anschauen. Denn die "Chemie" muss ja auch stimmen - ein Hund aus dem Ausland kann und wird natürlich auch viel Arbeit machen - denn die Verhältnisse in denen er Leben musste waren sicher nicht leicht. Geh ihn Dir anschauen; vielleicht ist es ja "Liebe auf den ersten Blick" und die Entscheidung ist gefallen oder auch nicht und Ihr könnt weiter suchen. Der Hund muss zu euch passen & Ihr zu den Bedürfnissen des Hundes. So Pauschal kann man nun nicht sagen was richtig wäre. Ich wünsche viel Erfolg!
oOAngelOo am 8. Oktober 2009 14:02 Hab ich! Bin mit einem Hund aufgewachsen, hab also alle Alterschichten mitgemacht :) Leider ist mein Hund vor 2 Jahren im Alter von 17 Jahren gestorben :( (RIP Lumpie)

HALLO
Ich kann deine Überlegungen nachvollziehen..
Hast du denn schon Hunde großgezogen? Wenn nicht, wäre es sowieso ratsam einen Hund zu nehmen der aus der Welpenzeit raus ist und am besten noch aus dem Tierheim. Einen Welpen sollte man nicht unterschätzen, der braucht sehr sehr viel Zeit und Geduld, meist sogar mehr als ein Baby. (Hatten schon eine Hundezüchtung zuhause)
In Handlungen sind die Tiere oft verzüchtet oder haben Krankheiten, auch wenn es nicht so aussieht.
Zusammengefasst: 1. Wenn du sehr viel Zeit und sehr viel Geduld hast kannst du dir auch einen Welpen holen, allerdings NICHT in der Handlung. Suche nach Züchtern und erkundige dich nach leicht zu handhabenden Hund für "Anfänger" (falls du noch nie einen Hund hattest)
Ich hoffe es hift ;-)
oOAngelOo am 8. Oktober 2009 14:07 Bin mit einem Hund aufgewachsen, von klein auf, er wurde 17 Jahre alt.
Nimm der Hund aus der Tötungsstation der wird dir ewig dankbar sein ! ich hüte jeden Sommer wenn die Besitzer in die Ferien gehen und es ist ein selten liebes Tier anfangs war sie etwas ängstlich/scheu (sie war schon dreijährig) aber nun hat sie sich sehr gut angepasst! und ist ein ganz toller Hund ! bei Tierheim Hunden gibt es eher dass er mal schlechte Erfahrung gemacht hat bei den Strassenhunden ist es weniger !
dankbarkeit ist KEINE eigenschaft von hunden.
Neufiliebe am 9. Oktober 2009 16:53 DH! Ordrana Habe Hunde aus Tötungsstationen und die sind alles, aber nicht dankbar. Müssen sie auch nicht. Es sind meine Hunde, genau wie die vom Züchter. Wenn man Dankbarkeit erwartet ist es sehr unfair dem Tier gegenüber.Was ist das denn für eine Erwartungshaltung. Entweder ich möchte ein Tier retten oder nicht, meine Entscheidung und da muss mir weder Mensch noch Tier dankbar sein.

Was spricht gegen einen gut erzogenen Hund aus dem Heim? - Dem würde ich definitiv den Vorrang geben! Warum?
1) Kleine Hunde werden auch mal groß, Niedlichkeitsfaktor besteht also nicht immer 2) Der Hund ist schon erzogen, besser geht's doch gar nicht
oOAngelOo am 8. Oktober 2009 13:57 Zwergspitze werden nicht sehr groß und ich bei mir besteht ein dauerniedlichkeits Faktor bei jedem Hund... umso schwerer für welchen man sich entscheidet

Nimm einen Hund aus einem Tierheim,wenn er auch nicht ganz deinen Vorstellung entspricht.
oOAngelOo am 8. Oktober 2009 13:59 Naja, ich hab eigentlich keine Konkrete Vorstellung und würde sofort jeden nehmen der mich nur mit so einem Blick anguckt. Das Problem ist mein Freund ist gegen große Hunde in Wohungen, also müssen wir uns auf einen beschrenken der nicht zu groß ist/wird.

geh ins tierheim - du tust etwas gutes und wenn du die kleinen racker erstmal siehst, willst du bestimmt nicht ohne einen von ihnen nach hause gehen. viel spass mit dem neuen hund!
Hallo, ich kann gut verstehen, dass du einen Hund " retten " möchtest, allerdings glaube ich, dass es schwierig ist, einen Hund mit übler Vorgeschichte zu erziehen. Ein Welpe, der an euch gewöhnt ist, würde möglicherweise weniger Probleme machen.Sollte es also euer erster Hund sein, macht es euch nicht schwerer als nötig.Das ist fürs Hundi auch am Besten.

Wir haben auch einen Hund aus dem Tierheim, würde ich immer wieder machen.

FALLS JEMAND AUCH HELFEN WILL, HIER IST DER LINK ZUR DER HOMPAGE DIE HUNDELEBEN RETTEN UND IMMER WIEDER HELFENDE MENSCHEN BRAUCHEN:
Neufiliebe am 9. Oktober 2009 16:54 ja, nitra ist wirklich übel...das ist schonmal ein guter ansatz. meine stammen aus sopron

P.s.:
Du solltest dir auch die Frage stellen ob du
a) einen Hund wegen seines Aussehens, seiner Rasse haben willst
oder
b) wegen seines Charakters.
oOAngelOo am 8. Oktober 2009 14:15 Charakter. Nur was kann man machen wenn es heißt, entweder nehmen oder nicht. Wenn ich ihn/sie nicht vorher mal sehen kann? Mir ist es vor allem wichtig das der Hund uns auch leiden kann!
Schneeleopardin am 8. Oktober 2009 14:19 In Heimen kannst du dich mit Tieren auch erst "anfreunden" (bei uns ist es jedenfalls so...
Und wieso sollte er dich nicht mögen? Wenn du ihm zu essen und zu trinken gibst und dich mit ihm beschäftigst, wird er anhänglich und sieht dich als Rudelführer :-)
Wir hatten auch mal einen Bernersennen mit einer schweren Vergangenheit... er war zwar immer etwas ängstlich, aber er war nach einer Eingewöhnungsphase wie jeder andere Hund auch
oOAngelOo am 8. Oktober 2009 14:25 Naja, ich denk mir bei uns Menschen ist es ja so, entweder es ist jemand sympathisch oder nicht, ich denke bei Hunden ist es nicht anders.
Schneeleopardin am 8. Oktober 2009 14:29 Würd ich so nicht unbedingt sagen... Sicher haben Tiere menschenähnliche Charakterzüge. Allerdings haben sie auch das Naturverhalten im "Rudel" zu leben.
Im Heim und auch erfahrene Züchter können dir viel vom Charakter eines Tieres erzählen. Ein Hund merkt aber auch ob man bereits Erfahrungen hat. Wenn er merkt er kann dominieren wird er euch auf der Nase tanzen, aber er ist auch keinesfalls sauer wenn ihr ihn schimpft und zeigt das ihr die Chefs seit. Das fällt vielen immer schwer. Aber wie du ja erzählt hast hast du schon Erfahrungen. Ich würde mir diesbezüglich nicht soviele Gedanken machen :-)
also, ich finde, das stimmt so nicht. als ich damals unseren ersten hund beim züchter besucht habe und darum bat, doch alle hunde sehen zu dürfen, lief hannibal schon im rudel mit den großen mit, er war damals 10 monate alt. ich genau wie er wußten sofort, daß wir füreinander bestimmt sind. er sah mich und kam sofort angesprungen und begrüßte mich, als würden wir uns schon ewig kennen. ich hatte dann zwar trotzdem den welpen genommen, weil ich mir einen unkastrierten rüden in der pubertät als ersten eigenen hund, ich hatte zwar hundeerfahrung, aber nicht so, nicht zutraute.
unser kleiner wurde einige monate später vergiftet und hannibal zog dann doch bei uns ein. und was soll ich sagen, es paßt, wie die faust aufs auge. auch wenn es anfangs arge, wie von mir befürchtet, probleme gab, heute klebt er an mir, wie ne klette.
er hat sich damals mich und ich mir ihn ausgesucht.
bei katzen ist das ja oft so, kommt aber auch bei hunden vor.
Schneeleopardin am 10. Oktober 2009 14:30 Sicher ist das auch sehr oft so.. Aber auch oft anders. Meine Kuvaszdame hatte als Welpe auch den Anschein erweckt sie würde mich nicht "mögen"... Heute bekomme ich sie gar nicht mehr los weil sie so anhänglich wurde. Ich hatte bei unseren Würfen auch immer einen "besonderen" Welpen zudem die Beziehung einfach ganz anders ist... Aber wir hatten nie einen dabei der uns nicht leiden konnte. Wenn ein Hund von Menschen abgeneigt ist wird das seine Gründe haben.. ;-)

Erstmnal vorweg: Klasse das ihr vorher nachdenkt, nicht wenn es zu spät ist.
Tierheimhunde: Pro Tierheim: Ihr helft einem Lebewesen aus seiner derzeitigen Situsation
Contra: -Fast jeder Tierheimhund hat eine Macke. Sie kann klein sein, sie kann verstecktz sein, es kann eine Krankheit sein, es kann verhalten sein, es kann therapierbar sein oder auich nicht. -Im Tierheim bekommt ihr ein überraschungspaket ihr wisst nie was etwas auslösen kann und was nicht. -Ihr solltet Hundeerfahren sein - Tierheimhunde sind nichts für Anfänger.
Wir haben selber eine Hündinm aus schölechter Haltung (von einer Verbandszüchterin) freigekauft. Es waren 3 Jahre harte Arbeit bis sie einigermassen akzeptabel war. Aber wir wusten zumindest einen Teil dessen was unds erwartet. Das mit den Zigarettenkippen und ähnlichem kam nach und nach raus. Mittlerweile ist sie ein toller Hund geworden und hat letztens sogar ihre BH geschafft.
Ansonsten findet ihr über den vdh genug züchter wo die Quote derjenigen die Mist bauen zumindest geringer ist als bei anderen.

Ich habe mir vor einem halben Jahr noch einen zweit Hund aus dem Tierheim angeschafft , es war eine spontane Aktion , der kleine Kerl hatte es mir sofort angetan und als ich dann noch erfuhr, was er schon alles durchlitten hatte ( Spanien , Misshandlungen ) hatte er mein Herz erobert . Ich habe noch keine Sekunde bereut ihn zu mir genommen zu haben , er entwickelt sich prächtig und ist so unendlich dankbar . Ich würde es immer wieder machen , mir ein Tier aus dem Heim nehmen , denn es gibt so viele die auf ein neues , gutes Zuhause hoffen , warum also einem Züchter das Geld in den Rachen werfen, (wenn's denn ein seriöser Züchter ist ) Es wäre schön , wenn ihr euch für eine solch arme Kreatur aus dem Heim entscheiden würdet
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Tierheim! Du scheinst mir die Vorraussetzungen für einen Welpen und eine Tierheimhund zu haben...Du kannst auch mal auf dieser Seite stöbern http://www.grenzenlose-hundehilfe.de/index.php die Heime haben auch oft Welpen habe dort meinen Moo her
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Also ich würde dir auch raten, erst mal in den umliegenden Tierheimen zu schauen. Hunde aus Tötungsstationen sind auch sehr arm dran, haben aber teilweise noch keinerlei Sozial-Kontakt mit Menschen gehabt, was sie sehr schwierig macht. Das Risiko ist sehr viel höher, als bei Tierheimhunden, denke ich. Klar, können sie auch die liebsten und dankbarsten hunde werden. Kommt halt auf den Charakter an. Ich kenne beide Fälle. Wenn allerdings kein Hund beim Tierheim oder so ist, wo du sagst "Genau den will ich, wir passen zusammen"(vom Charakter her, versteht sich), dann geh lieber nicht den Kompromiss ein, einen zu nehmen, bei dem es nicht so passt. Da ist es wie mit Menschen auch : Die Chemie muss stimmen. Zum Zwergspitz kann ich dir sagen: er ist sicherlich eine gute Wahl (und mit dem dauerhaten Niedlich-faktor hast du 100 pro recht), ich habe einen Kleinspitz, und er ist ein absoluter Schatz. Lass dich bei deiner Entscheidung aber lieber nicht von anderen beeinflussen, denn DU musst die nächsten 20 Jahre (mit etwas Glück) mit dem Hund zusammen leben! Aber auch ich verstehe natürlich deinen Gewissenskonflikt!
Das ist wahr. Ich hab heute fast geweint als ich auf einer Homepage einer Organisation die Todesanzeigen der Hunde gesehen habe, die es leider nicht mehr zu einer Familie geschafft haben. Da waren sogar kleine Welpen dabei :( wie kann man nur ein Tier aussetzen.
dir sollte aber auch klar sein, daß aus der tötungsstation seltens hunde ohne probleme kommen. meist sind sie ängstlich, kennen wenig,..... und behalten dies auch teilweise so lange sie leben. gerade ersthundebesitzern würde ich davon abraten, es sei denn, sie wissen eine wirklich sehr gute hundeschule an ihrer seite.
und von den welpen aus dem zoohandel rate ich dir ohnehin ab, das sind welpen von vermehrern, davon sollte man generell die finger lassen.
ich habe zwei junge Hunde aus einer Tötungsstation übernommen, sie sind nicht anders, als Hunde vom Züchter. Allerdings sollte man sich an eine wirklich seriöse Organisation wenden, die einen auch gut berät, welcher Hund geeignet ist. Ältere Hunde sollte wirklich in erfahrenere Hände, da sie oft eine schlimme Geschichte mitbringen.