Frage von lucky888,

Gewalt in der Ehe ... Scheidung vs. Vergebung?

Vor Jahren hatte mein Mann mir gegenüber Gewalt ausgeübt (gegen die Wand geschleudert, gegen die Autotür geknallt ...) Danach bereute er es sehr, bat um Verzeihung und versprach mir, sich besser unter Kontrolle zu halten. Ich versuchte ihn zu vergeben. Dies gelang mir auch, da ich wohl aus einer gewaltfreien Familie kam, lernte ich zu verzeihen. Unser Lebensunterhalt wird von mir bestritten. Mein Mann hat schon mehrere Versuche unternommen, um ein kleines Unternehmen zu gründen. Leider immer ohne Erfolg. Unsere beiden Kinder hängen sehr an mir. Vor drei Jahren ist etwas passiert, was mir das Verzeihen sehr schwer macht. Mein Mann hat mir die Kehle zugedrückt, weil er so unzufrieden mit sich selbst war, und bei mir wohl die Schuld sah. Ich hatte Todesangst und konnte mich doch befreien. Er bereute seine Tat sehr .... aber bei mir verspüre ich innerliche Kälte, obwohl mein Mann immer wieder sagt, dass wir nicht in die Vergangenheit sondern in die Zukunft blicken müssen. Und dass ich sehr nachtragend bin. Ich habe so oft an Scheidung gedacht, konnte es aber nicht durchziehen, weil ich letztendlich ihm gegenüber Mitleid verspüre. Er ist eigentlich in vieler Hinsicht sehr auf mich angewiesen. Wieso ist das Vergeben so schwer aber andererseits fällt mir der Schritt zur Scheidung nach 28 Ehejahren genauso schwer? Hat jemand ähnliche Erfahrung?

Hilfreichste Antwort von majoran,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Auf Anhieb hallt es von allen Seiten "trenn dich", auch wegen dem Schutz der Kinder. Aber ich verstehe deine Frage anders: dein Mann scheint nicht von Grund auf "böse" zu sein, sonst wärst du ja nicht schon seit 28 Jahren mit ihm zusammen, nicht? Er scheint auch euren Kindern gegenüber kein "böser Papa" zu sein. Was ich bei dir aber raushöre, ist, dass du deinen Mann sehr wohl verstehst, dass er als Familienoberhaupt "alles versucht, für die Familie finanzielle und existenzielle Sicherheit" zu schaffen. Seine wiederholte Erfolglosigkeit frustriert und depremiert ihn sehr hart, er fühlt sich womöglich sogar als Versager, obwohl er die besten Absichten hat, scheint ihm nichts zu gelingen. Nicht du, und auch nicht eure Kinder, seid sein Problem, es ist ein Problem das er mit sich selbst hat. Er hadert mit sich selbst, und dreht sprichwörtlich "am Rad". Zeitweise scheint er soviel Wut über all das in sich angestaut zu haben, dass er sich beinah wie ein Amokläufer zeigt, auch wenn das nur sehr verhalten in der Familie und nur dir gegenüber passiert. So ein Amok-Benehmen ist ein deutlicher Hilferuf! Ganz tief in dir, weiß du, dass das so ist, nicht? Daraus resultiert wohl letztlich auch immer wieder deine Versöhnungsbereitschaft, denn er ist ja kein schlechter Mann.

Trotzdem braucht dein Mann dringend Hilfe! Er hat sich zeitweise nicht mehr in Gewalt, die Existenzsorge übermannen ihn, er scheint verzweifelt zu sein und schlägt dich dann. So geht das nicht. Das kann ein oder zweimal passieren, dass einem die Hand ausrutscht, aber den anderen zu "würgen", hallo, da hört jedes Verständnis auf!

Sprich mit deinen Mann ernsthaft darüber und signalisiere ihm, dass du seine innere Verzweifelung durchaus verstehst, du aber nicht mehr bereit bist, seinen Jähzorn und seine Übergriffe gegen dich hinzunehmen. Sollte er sich nochmal wagen, dich so anzugehen, müßte du ihn evtl. doch von der Polizei abholen und in die Psychiatrie einweisen lassen. Oja, das geht, wenn er "wiederholt" häusliche Gewalt zeigt, die Polizei kann ihn abführen.

Doch bevor es zum schlimmsten geht, wende dich doch mal an die Familienfürsorge oder an eure örtliche Seelsorgereinrichtung (Kirche?), und versuche dort Rat und Hilfe zu finden. Versuche für euch ein Netz an Hilfen aufzubauen, das gibt dir auch das Gefühl nicht allein mit dem Problem zu sein. Du willst doch sicherlich deinem Mann helfen? Wenn aber nicht, dann hast du jederzeit die Möglichkeit, dich und deine Kinder ins nächste Frauenhaus zu bringen, und von dort aus die Trennung oder weitere Klärung mit deinem Mann zu versuchen.

Wie gesagt, so ein amokmäßiger Jähzorn ist ein alarmierender Hilferuf des vermeintlichen "Täters". Hilfe ihm wie du kannst, oder lass ihn von anderen helfen, und bring dich und die Kinder in Sicherheit. Weiteres überlege selbst.

Wünsche dir alles Gute.

Kommentar von lucky888,

Du hast die Sache echt auf den Punkt getroffen. Er ist im Grunde genommen kein schlechter Mensch, der aber leider seine ganze Frust nicht unter Kontrolle hat. Ich wünschte mir oft, dass ich egoistischer sein könnte, um die Kraft zu haben, nicht mehr bzw. immer wieder in Mitleid oder schlechtem Gewissen zu verfallen. Denn ihr habt alle Recht, es ist NUR LOGISCH, sich von ihm zu trennen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob er dann vor lauter Verzweifelung, doch nicht sich selbst oder uns Schaden würden. Die Erfahrung zeigt mir, dass ich wohl für seinen Hilferuf nicht gewachsen bin. Er braucht eine Therapie, die er nicht einsieht, weil er sein Jähzorn so erklärt, dass sein ganzes Umfeld ihn nicht versteht und respektiert. Ich habe hier mein Problem geschildert, um einfach mal wieder neue Gedankenstöße zu bekommen. Vielen herzlichen Dank an alle, die mir so liebvolle Ratschläge gegeben haben.

Kommentar von Dea2010,

Mein Ex ist auch nicht per se böse. Aber bei einem unkontrollierten Ausbruch kann das die Frau mit em Lebn bzahlen. Wenn der Mann icht einsichtig genug ist, sich in Therapie zu begeben, dann hilft nur noch die Trennung als Selbstschutzmassnahme der Frau!

Antwort von anqelinajolly,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"... Vor drei Jahren ist etwas passiert, was mir das Verzeihen sehr schwer macht. Mein Mann hat mir die Kehle zugedrückt, ...."

wenn Dich DAS nicht dazu gebracht hat, Deine Kinder zu nehmen und ins Frauenhaus zu gehen, wirst Du immer wieder Gründe suchen, ihn in Schutz zu nehmen. Selbst wenn Du ihm verzeihen würdest, Du wärest niemals sicher, ob er beim nächsten Mal nicht noch fester zudrückt! Nur aus Mitleid bei einem Menschen zu bleiben käme mir nicht in den Sinn. Das ist keine Ehe mehr, das ist eine Zweckgemeinschaft, bei der Du den Kürzeren ziehst!

Kommentar von Roland1988,

Nicht nur du, sondern auch deine Kinder...

Was ihr den kleinen da vorlebt ist pures Gift für deren Entwicklung! Auch wenn du glaubst sie würden es nicht mitkriegen... ich garentiere dir das sie es in irgendeiner Weise doch tun!

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Kommentar von Raimund1,

die Kinder kriegen ALLES mit!

Antwort von Lustgurke,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

willst du zuspruch? er hat dich mindestens 3x (wand, auto, kehle) angegriffen. meinst der ändert sich?. pack deine sachen und beginne ein neues, würdigeres leben

Antwort von avaco,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Er sollte dringend ne Therapie machen!Es ist nur eine Frage der Zeit bis wieder was schlimmes passiert und vieleicht geht es dann nicht mehr so glimpflich aus...Auch du solltest dir profesionelle Hilfe suchen damit du die Kraft für eine Scheidung hast.

Antwort von Raimund1,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
lieber in der bekannten Scheixxe hocken, als den Mut zur Veränderung haben

Verzeihung ist eine Sache - das hast du ausprobiert...

Erkenntnis ist die ander Sache - und die Erkenntnis lautet: erändert sich nicht - er übernimmt keine Verantwortung für sein Handeln.

geh deinen Weg
Antwort von Roland1988,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich habe Erfahrung damit, und zwar aus der Sicht deiner Kinder...

Die größten Probleme hatt dein Mann zwar mit sich selber, das ist schon richtig. Aber das er das an dir ausläßt darf nicht sein. Du musst bedenken das Kinder sehr sensibel sind. Wenn zwischen den Eltern etwas im argen ist, egal was, dann kriegen die kleinen das in irgendeiner Form auch immer mitt.

Und was da bei euch im argen ist das ist vollkommen Krank!

Du bist es dir selbst und deinen Kindern schuldig das du dieser Katastrophe ein Ende bereitest.

Ich bin selbst ein Scheidungskind und meine Eltern hatten massive Probleme miteinander. Damals fand ich die Scheidung schrecklich, aber aus heutiger Sicht weiß ich das es das beste war.

Glaub mir... Eine Trennung wäre für dich und deine Kinder das beste. Sie würden es zwar in einigen Jahren erst verstehen, aber der Tag wird kommen.

Ich wünsche dir viel Glück und Hoffe das du dich bald überwinden kannst!

Du darfst jetzt nicht einfach passiv sein!

Antwort von Dea2010,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Genau dieselbe Konstellation bei mir. Ich habe seinen Angriff auf meine Kehle nur überlebt, weil die Tochter dazukam und losschrie vor Panik...

Entweder der man begibt sich wegen seiner Gewaltbereitschaft in Behandlung oder die Ehe hat keine Zukunft. Willst du irgendwann Thema in den nachrichten sein? mann erwürgte Frau im Affekt.... jaha, du hast ihm immer vergeben, aber dann dafür mit dem leben bezahlt.

Vergebung ist möglich, aber entweder ER läst sich behandeln oder DU gehst und beendest diese Ehe. Wenn er das nicht einsehen will... ist die Rückfallgefahr einfach zu hoch.

Kommentar von lucky888,

Danke für deine Offenheit. Hast du dich von ihm scheiden lassen oder ist er in eine Therapie gegangen? Hast du ne Idee, wie man gewaltbereite Ehemänner für eine Therapie überredet? Wir hatten über Therapie gesprochen, aber er war der Meinung, dass ich ja dahin gehen könnte.

Kommentar von redroses,

Das ist ja wohl der Hammer! Wieso solltest Du denn eine Therapie machen, wenn ER ein Problem hat?? Also ich krieg das nicht gebacken. Dein Mann scheint doch wirklich zu glauben, dass Du die Ursache für seine überbordenden Aggressionen bist?!? Er entschuldigt sich zwar, Du verzeihst ihm, dann kommt der nächste Angriff und das Spielchen geht von vorn los. Bis zu welchem Punkt willst Du denn warten, bitte?? Er hat sich definitiv nicht im Griff, und das ist erst der Anfang. Wie tief der Abgrund ist, an dem Du (und Deine Kinder) stehst, ist Dir wohl noch nicht klar. Und die Frage ist außerdem: Ist so eine immense Gewaltbereitschaft überhaupt therapierbar?

Kommentar von Dea2010,

Er war, wie deiner, der Auffassung, dass ICH"schizophren" wäre und er bei klarem Verstand. Ich bin direkt zur Arge (war zu der zeit nicht Berufstätig) und habe Unterstützung beantragt. 4 Wochen später bin ich mit den Kindern ausgezogen. Und nach einem Jahr war ich dann geschieden.

Die Tochter, die Zeuge von seinem Angriff wurde, hat 2 Jahre psychologischer Betreuung benötigt, um das zu verarbeiten.

Er verbreitet bis heute im Dorf die Mär, ICH wäre ihm fremdgegangen und hätte ihn böswillig verlassen. Soviel zur Einsichtsfähigkeit gewaltbereiter Männer. Ich habe ihn übrigens angezeigt und er wurde verurteilt... da erste Verurteilung, "nur" Bußgeld, aber das in einer Höhe, die ihm ordentlich wehgetan hat.

Pack deine Siebensachen und deine Kinder und geh! GSD hat man durch das ALG2 zumindest ein garantiertes Existenzminimum... und Arbeit findet sich auch irgendwie irgendwann wieder.

Kommentar von lucky888,

Das ist ja sehr interessant ... so viele Parallele. Mein Mann hatte auch behauptet, dass ich fremd gegangen wäre, was jedoch gar nicht stimmte. Und im Freundeskreis verbreitet er ebenfalls Märchen mit vollkommen verdrehten Tatsachen. Allerdings habe ich in unserem Freundeskreis nie über die schlimmen Vorfällen gesprochen. Wenn sie wüssten, dann werden sie vielleicht die ganze Sache anders sehen.

Antwort von funnymanny,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich spreche aus eigener erfahrung und kann dir nur sagen Trenn dich!!!!!!!!!! Auch mir wurde ständig erzählt es würde ihm leid tun und er wird sich ändern doch nichts geschah,es wurde immer schlimmer über jahre. Ich dachte damals an mein Kind das nicht in solchen umständen groß werden sollte und haute mit meinem, Kind ab.Und glaub mir ich habe es NIE bereut und lebe endlich wieder ;0) Denk doch bitte auch an deine Kinder sie bekommen mehr mit als man glaubt. Viel Glück

Kommentar von Raimund1,

das mit den Kindern ist wahr! Sie leiden viel mehr als die Eltern mitbekommen - und was noch schlimmer ist: sie suchen Schuld bei sich selbst!!!

Antwort von funnymanny,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich spreche aus eigener erfahrung und kann dir nur sagen Trenn dich!!!!!!!!!! Auch mir wurde ständig erzählt es würde ihm leid tun und er wird sich ändern doch nichts geschah,es wurde immer schlimmer über jahre. Ich dachte damals an mein Kind das nicht in solchen umständen groß werden sollte und haute mit meinem, Kind ab.Und glaub mir ich habe es NIE bereut und lebe endlich wieder ;0) Denk doch bitte auch an deine Kinder sie bekommen mehr mit als man glaubt. Viel Glück

Antwort von MRmaniac,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

habe mir zeit zum überlegen meiner antwort genommen

was du machst ist deine sache

ich finde es nicht gut wenn du ihn nicht mehr liebst die ehe weiterzuführen

wenn es ok für dich ist das er gewltätig dir gegenüber ist

naja ich weiss nicht wie ich das nennen soll

aber was wichtiger ist

was ist mit den kindern ??

wie verlieft das bei denen ??

wenn da was war oder ist sollte dir egal sein was du für dich meins

du bist noch für andere menschen verantwortlich

und das sind nicht irgentwelche sonder deine kinder

da muß dann was geschehen

Kommentar von lucky888,

Gegenüber den Kindern ist er nicht gewalttätig. Verbal fallen bei ihm schon einige unschöne Wörter.

Kommentar von Raimund1,

Gedanken werden Worte werden Taten... Irgendwann bekommen auch Kinder die körperliche Gewalt ab, es ist schon schlimm genug, dass sie die Wort-Gewalt abbekommen!

Kommentar von Dea2010,

Die Kinder bekommen die Gewalttätigkeit (gegen die Mutter) trotzdem mit! Und derSchaden an ihrer Seele ist immens.

Antwort von redroses,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

28 Jahre sind kein Pappenstiel! Da wirst Du Dich emotional nicht so einfach trennen, auch wenn Du genau weisst, dass es sein muss. Übergriffe auf den Menschen, den man liebt, ganz egal, aus welchem Grund (mangelndes Selbstbewusstsein, weil Du alles richtig machst und er nicht, weil Du einen Job hast und er nicht, weil die Kinder an Dir hängen und an ihm nicht so sehr,...) sind unverzeihbar!!! Das kann der Anfang eines wirklich großen Dramas mit ungewissem Ausgang sein. Meiner Meinung nach ist Dein Mann in gewissen Situationen unberechenbar, und das macht sogar mir Angst. Ich hab zwar keine ähnlichen Erfahrungen, aber ich rate Dir dringend, die Schuld nicht bei Dir zu suchen und eine Lösung wirst auch nicht für ihn finden. Das muss er ganz allein, auch wenn er auf Dich angewiesen ist. Das macht ihm vermutlich am meisten zu schaffen und verletzt seine Mannesehre, dass Du der 'Chef' bist. Egal, Gewalt gehört nicht in eine Beziehung und ist immer eine tickende Zeitbombe. Lass Dir das mal auf der Zunge zergehen.

Antwort von achsoistdas,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

trennen... zieh weg und fang ein neues leben an... so oft darf ein mann nicht so harte fehler machen, wir leben nunmal nicht im mittelalter...

Antwort von bibabumsebaer,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Solch eine Frage stellst du am Besten in einem richtigen Forum.

Kommentar von Raimund1,

Tschuldigung!

Aber so eine Antwort ist absolut unpassend

Kommentar von bibabumsebaer,

Das ist die einzig passende Antwort. Eine "brauchbare" Antwort auf solch eine Frage kann man bei gutefrage.net nicht erwarten.

Antwort von dita1988,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Habe so eine Erfahrung, glücklichweise nicht gemacht. Aber ich wieso glaubst du ihm, dass er sich ändert? So eine Aussage wird sehr leichtfertig gemacht, die ÜBergriffe haben ja nciht nur einmal statt gefunden. Was hat er gemacht um sich zu ändern? Eine Therapie o.ä? Vermutlich nicht, deswegen würd ich mich Ich werd mich ändern, gar nicht mehr einlassen... Gerade wenn Kinder im Spiel sind, finde ich hat man die Pflicht sie von sowas fern zu halten, Kinder bekommen mehr von solchen Übergriffen mit, als man vielleicht denkt, auch wenn es nie gegen sie gerichtet ist/war.

Antwort von MaxundWilli,

Ich verstehe Dein zögern sehr gut. Allerdings solltest Du für diese Übergriffe keine Entschuldigung suchen. Wenn einmal diese Hemmschwelle überschritten wurde, kann das immer wieder passieren. Auch wenn er frustriert ist, darf es niemals so enden. Du kannst Dich in seiner Gegenwart nicht mehr sicher fühlen. Wie meine Vorredner rate ich dringend zur Therapie. Ob Du das jemals verarbeiten kannst ist noch fraglich. Wahrscheinlich wirst Du immer wieder Angst haben, wenn die Situationen sich ähneln. Es ist ja auch ein sehr großer Vertrauensbruch. Vielleicht ist eine Paartherapie hilfreich?!

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