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Gewagte These: Kommen viele mit Ihrem Geld nicht mehr aus, weil sie zuviel Freizeit haben?

gefragt von RolfHoegemannRolfHoegemann am 20.05.2007 um 22:43 Uhr

Bei einer Restaurantrunde kamen wir heute auf das 'leidige' Thema Geld und dass ja sehr viele mit dem, was sie verdienen, nicht mehr richtig über die Runden kommen. Irgendwann kamen wir dann beim Durchdenken der Situation zu dem Punkt, dass, je mehr Zeit man mit Arbeit verbringt, weniger Zeit zum Geldausgeben übrigbleibt. Mir geht das wirklich so, wenn ich an einem Projekt einen halben Monat 12 Stunden arbeite (oder noch länger) - dann habe ich viel mehr Geld 'übrig'.In der jetzigen Zeit haben sehr viele Menschen -noch- 35 Arbeitsstunden, oft schon am Freitagmittag frei und somit sehr viel freie Zeit, die mit Wünschen und Bedürfnissen gefüllt werden (müssen) - und das kostet meistens Geld

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anonym
beantwortet von nachbrenner am 20. Mai 2007 23:25
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zuviel freizeit haben die menschen vermutlich nicht, bloß keine vernünftige beschäftigung für die freizeit. alles, was den menschen einfällt, ist geld ausgeben. ausserdem sind die ansprüche der menschen teilweise ins absurde gewachsen. ein junger student würde sich heutzutage kaum in ein auto setzen, das noch vor paar jahren sein arbeitender vater noch für gutgenug hielt. und lcd-fernseher will auch jeder depp haben, und schnickschnack-videofestplattenrecorder ... je kleiner der verdienst, desto höher die ansprüche.

Kommentar von Ce19e92307de71c4c2e502d8d8b16da3smallwj2000 am 21. Mai 2007 00:43

Da gebe ich dir vollends recht. Das Konsumdenken ist in der heutigen Zeit so hoch wie nie.


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marxx
beantwortet von marxx am 20. Mai 2007 23:16
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Gib das aus, was du hast (Geld) und nicht das, was du haben könntest (Geld)!


Eastside
beantwortet von Eastside am 20. Mai 2007 23:18
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Ich finde es besteht kein unmittelbarer Zusammenhang, denn Freizeit hat nicht unbedingt etwas mit Geldausgeben zu tun.

In der Lage war ich auch schon, wo ich 12-14 Stunden am Tag gearbeitet habe, dann hatten keine Geschäfte mehr offen und ich mußte das nötigste von der Tankstelle um teures Geld einkaufen - also Ersparnis gleich Null!

Und wie soust schon sagte, es bleibt jedem selbst überlassen!

Kommentar von Simple_avatar1smallmarxx am 20. Mai 2007 23:21

Planung (Einkaufen) hilft "teures" Geld auszugeben :-)

Kommentar von 8852d6c5d7c543b504c3a6286bbb58fcsmallEastside am 20. Mai 2007 23:34

Es handelte sich um "ungeplante" Überstunden - man kann im Leben nicht alles planen ;-))


soust
beantwortet von soust am 20. Mai 2007 22:56
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Gehe ich schon recht in der Annahme, dass Du über einem Projekt 12 Stunden pro Tag und nicht pro halbes Jahr arbeitest? - Bei Deiner Frage gibt es Für und Wider. Natürlich: wenn ich Tag um Tag schufte wie ein Verrückter, bleibt mir keine Zeit, in ein teures Restaurant zu gehen und dabei über die Zusammenhänge zwischen Schulden und Freizeit zu diskutieren (tut mir Leid, das war zu verlockend!) - andererseits kann sich auch der eingespannteste workaholic alle zwei Jahre einen neuen teuren Karren, die neuesten Designermöbel und den schicksten Fummel kaufen; so viel Zeit hat jeder. - Einerseits ist ein Urlaub immer sehr teuer, auch wenn man zu Hause bleibt, weil man dann allen möglichen unnützen Kram kauft, andererseits gibt es den Drang, sich für Vielarbeit mit gewissen teuren Extras zu belohnen.

Mindestens genauso wichtig wie der Freizeitfaktor ist der Statusfaktor, d.h. was glaube ich besitzen zu MÜSSEN, um noch mithalten und mitreden zu können? Was verlangen meine Kinder von mir, weil sie sich sonst nicht mehr in die Schule trauen?

Meine Schlussfolgerung: jeder hat es selbst in der Hand, wie weit er sich in den Konsumzwang reinziehen lässt.


xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 20. Mai 2007 22:55
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ja, da kann was dran sein. nun stell dir mal die hartz IV-ler vor. was die ausgeben könnten in ihrer freien zeit, aber eben nicht haben, oder doch? wer weiß das schon....


anonym
beantwortet von fennek am 21. Juli 2007 18:05
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...Sie machen sich berechtigte Gedanken über Geld und Zeit - das ist eine gute Einstellung. Denn sie ist nicht oft anzutreffen. Meistens kommen derartige Gedanken erst, wenn durch das weniger werdende Geld festgestellt wird, dass noch mehr Monat voraus ist. Diese Gedanken waren auch bei uns eine anteilige Basis zum Umdenken. Vor allen Dingen für den nicht mehr sicheren, nebulösen Lebensabend ? Und wegen einem speziellen globalen Projekt, wo ich auf des Messers Schneide balanciere. Das Ergebnis einer Bekannten ist hier angehaengt, ich mache in Kürze mit. Denn es ist weit aus mehr als schnell ersichtlich, da sehr positives dahinter ist. Als man sich in den ersten Eindrücken ausmalt. Zum anderen gefällt mir so wie gezeigt der Auftritt nicht, aber mir geht es um den Inhalt und um den Kern. Vielleicht wird etwas darauf aufgebaut, das Behindeten Menschen neue Chancen geben kann, aber auch Menschen in anderen Ländern und auf anderen Kontinenten neue Perspektiven geben kann. Hier folgend ...eine der wenigen sauberen Ausnahmen! Mit den Vorteilen der Globalsierung weltweit mit verdienen - per Internet ! Einfacher und günstiger gets nicht mehr. Weltweit in über 180 Ländern. www.dailynewluck.ws Jeder gleich und offen für Jeden ! Nicht schnell reich werden, sondern ganz normal - quasi nebenbei. Es geht um Vorteile aus der Globalisierung...

Kommentar von fennek am 21. Juli 2007 18:31

...sorry, hier davor sind leider ein paar Fehler enthalten. Es muss heissen: Einfacher und guenstiger geht`s nicht mehr. Zum anderen ist mir ein alter Spruch dazu eingefallen:" Es ist besser eine Stunde in der Woche über sein Geld nach zu denken - als eine ganze Woche darum zu arbeiten !


luperi
beantwortet von luperi am 21. Mai 2007 07:26
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Es ist wirklich so! Ich war eine Zeit lang arbeitslos. Mir ist "die Decke auf den Kopf gefallen", so langweilig war das. Und was macht man als Frau am liebsten??? Natürlich shoppen, da gibt man wirklich oft unnötig Geld aus ;)


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