RolfHoegemann am 20.05.2007 um 22:43 Uhr
Bei einer Restaurantrunde kamen wir heute auf das 'leidige' Thema Geld und dass ja sehr viele mit dem, was sie verdienen, nicht mehr richtig über die Runden kommen. Irgendwann kamen wir dann beim Durchdenken der Situation zu dem Punkt, dass, je mehr Zeit man mit Arbeit verbringt, weniger Zeit zum Geldausgeben übrigbleibt. Mir geht das wirklich so, wenn ich an einem Projekt einen halben Monat 12 Stunden arbeite (oder noch länger) - dann habe ich viel mehr Geld 'übrig'.In der jetzigen Zeit haben sehr viele Menschen -noch- 35 Arbeitsstunden, oft schon am Freitagmittag frei und somit sehr viel freie Zeit, die mit Wünschen und Bedürfnissen gefüllt werden (müssen) - und das kostet meistens Geld
zuviel freizeit haben die menschen vermutlich nicht, bloß keine vernünftige beschäftigung für die freizeit. alles, was den menschen einfällt, ist geld ausgeben. ausserdem sind die ansprüche der menschen teilweise ins absurde gewachsen. ein junger student würde sich heutzutage kaum in ein auto setzen, das noch vor paar jahren sein arbeitender vater noch für gutgenug hielt. und lcd-fernseher will auch jeder depp haben, und schnickschnack-videofestplattenrecorder ... je kleiner der verdienst, desto höher die ansprüche.
Gib das aus, was du hast (Geld) und nicht das, was du haben könntest (Geld)!

Ich finde es besteht kein unmittelbarer Zusammenhang, denn Freizeit hat nicht unbedingt etwas mit Geldausgeben zu tun.
In der Lage war ich auch schon, wo ich 12-14 Stunden am Tag gearbeitet habe, dann hatten keine Geschäfte mehr offen und ich mußte das nötigste von der Tankstelle um teures Geld einkaufen - also Ersparnis gleich Null!
Und wie soust schon sagte, es bleibt jedem selbst überlassen!

Gehe ich schon recht in der Annahme, dass Du über einem Projekt 12 Stunden pro Tag und nicht pro halbes Jahr arbeitest? - Bei Deiner Frage gibt es Für und Wider. Natürlich: wenn ich Tag um Tag schufte wie ein Verrückter, bleibt mir keine Zeit, in ein teures Restaurant zu gehen und dabei über die Zusammenhänge zwischen Schulden und Freizeit zu diskutieren (tut mir Leid, das war zu verlockend!) - andererseits kann sich auch der eingespannteste workaholic alle zwei Jahre einen neuen teuren Karren, die neuesten Designermöbel und den schicksten Fummel kaufen; so viel Zeit hat jeder. - Einerseits ist ein Urlaub immer sehr teuer, auch wenn man zu Hause bleibt, weil man dann allen möglichen unnützen Kram kauft, andererseits gibt es den Drang, sich für Vielarbeit mit gewissen teuren Extras zu belohnen.
Mindestens genauso wichtig wie der Freizeitfaktor ist der Statusfaktor, d.h. was glaube ich besitzen zu MÜSSEN, um noch mithalten und mitreden zu können? Was verlangen meine Kinder von mir, weil sie sich sonst nicht mehr in die Schule trauen?
Meine Schlussfolgerung: jeder hat es selbst in der Hand, wie weit er sich in den Konsumzwang reinziehen lässt.
ja, da kann was dran sein. nun stell dir mal die hartz IV-ler vor. was die ausgeben könnten in ihrer freien zeit, aber eben nicht haben, oder doch? wer weiß das schon....
...Sie machen sich berechtigte Gedanken über Geld und Zeit - das ist eine gute Einstellung.
Denn sie ist nicht oft anzutreffen.
Meistens kommen derartige Gedanken erst, wenn durch das weniger werdende Geld festgestellt wird, dass noch mehr Monat voraus ist.
Diese Gedanken waren auch bei uns eine anteilige Basis zum Umdenken. Vor allen Dingen für den nicht mehr sicheren, nebulösen Lebensabend ? Und wegen einem speziellen globalen Projekt, wo ich auf des Messers Schneide balanciere.
Das Ergebnis einer Bekannten ist hier angehaengt, ich mache in Kürze mit. Denn es ist weit aus mehr als schnell ersichtlich, da sehr positives dahinter ist. Als man sich in den ersten Eindrücken ausmalt. Zum anderen gefällt mir so wie gezeigt der Auftritt nicht, aber mir geht es um den Inhalt und um den Kern. Vielleicht wird etwas darauf aufgebaut, das Behindeten Menschen neue Chancen geben kann, aber auch Menschen in anderen Ländern und auf anderen Kontinenten neue Perspektiven geben kann.
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...sorry, hier davor sind leider ein paar Fehler enthalten. Es muss heissen: Einfacher und guenstiger geht`s nicht mehr. Zum anderen ist mir ein alter Spruch dazu eingefallen:" Es ist besser eine Stunde in der Woche über sein Geld nach zu denken - als eine ganze Woche darum zu arbeiten !

Es ist wirklich so! Ich war eine Zeit lang arbeitslos. Mir ist "die Decke auf den Kopf gefallen", so langweilig war das. Und was macht man als Frau am liebsten??? Natürlich shoppen, da gibt man wirklich oft unnötig Geld aus ;)
Da gebe ich dir vollends recht. Das Konsumdenken ist in der heutigen Zeit so hoch wie nie.