Frage von Kugelblitze, 8

Gewährleistung bei Ausschluss?

Hallo, wir haben 4 Felgen mit Reifen als gebraucht verkauft. Der Käufer hat sie sich genau angeschaut und nach Sichtung von Kratzern (nicht als neuwertig angepriesen) haben wir uns auf einen niedrigeren Preis geeinigt. Die Kratzer sind durch die Begegnung mit einen Bordstein entstanden, was wir nicht verschwiegen haben. Gewährleistung wurde mündlich ausgeschlossen. Ein schriftlichen Vertrag gibt es nicht. Nun hat der Käufer sich gemeldet und meinte die eine Felge hätte von innen einen Knick, den man so halt nicht sehen kann. Er hat sofort mit dem Anwalt gedroht und das er uns fertig machen will. Vorab haben wir ihm die Rücknahme angeboten. Das hat er abgelehnt, er will Geld sehen (200€ bezahlt, 100€ will er zurück - für einen Reifen!!!). Ich denke, er ist geübt in seiner Handlung. Angeblich war er gerade bei der Polizei und dann beim Anwalt und das alles innerhalb eines halben Tages. Wie macht der das? Nun er meint, wir hätten ihn arglistig getäuscht. Fakt ist, wir wussten nichts von dem Knick, da wir die Reifen nicht von den Felgen gezogen haben. Hatten auch keine Probleme beim Fahren. Er meint, fahren ginge damit gar nicht. Ich habe ihm nun geschrieben, er muss uns die arglistige Täuschung erstmal nachweisen. Vielleicht hat er den Schaden auch selber verursacht. Brauchte für den Weg zu uns (ca. 170km) auch man gerade eine knappe Stunde. Super Fahrstil (mit Elbtunneldurchfahrt).

Hat jemand damit Erfahrung? Ich arbeite beim Amtsgericht, wollte mir aber vorher gerne mal hier Erfahrungsberichte anhören.

Antwort
von renegerman, 3

Ist dummes Zeug und nur Einschuechterung, einen Knick im Felgen innen, wie soll der zustande kommen? Nummer blockieren, sollte er denoch keine Ruhe geben Anzeige erstatten ist versuchte Noetigung evtl. auch Eingehungsbetrug

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