Frage von Simply2, 23

Geteiltes Umgangs du Sorgerecht, Wie verhält es sich da mit Unterhaltszahlungen.?

Ich habe mit meiner Exfrau ein gemeinsames Kind(11 Jahre). Seit der Trennung lebt es, eine Woche bei mir, die nächste bei Ihr. So wurde es zum "Wohle des Kindes", vom Gericht, verfügt. Das Kindergeld sollte in diesem Fall, je zur Hälfte, geteilt werden. Bisher hat Sie aber noch keinen Cent gezahlt. Im Gegenteil verlangt Sie von mir zusätzlich Unterhalt, da ich mehr verdienen würde als Sie. Ist das so richtig, oder ????

Antwort
von ragglan, 16

Die Unterhaltsansprüche sind also noch nicht geregelt. Ist die Scheidung schon durch? Verlangt sie Kindesunterhalt oder Unterhalt für sich (falls noch nicht geschieden)?

Bei solchen Umgangsregelungen verteilt sich der Unterhalt für das Kind auf die Elternteile, da beide zu gleichen Teilen den Unterhalt durch Betreuung leisten.

Das Kindergeld geht im Ganzen an die Kindsmutter? Ist es möglich dies beim JA bereits zu splitten?

Kommentar von Simply2 ,

wir sind geschieden, Sie verlangt nur Kindesunterhalt, da Sie selber Einkommen hat und keinen Anspruch auf Unterhalt.

Kommentar von ragglan ,

Aber du bekommst die Hälfte des Kindergeldes bereits?

Wie schätzt du die Lage ein? Ist deine Exfrau in der Position deinem Kind, in der Zeit in dem es bei ihr ist, ein Leben zu ermöglichen, welches all das beinhaltet, welches ihm zum Wohle gereicht?

Verlangen kann man immer viel. Ob es einen rechtlichen Anspruch dazu gibt ist etwas anderes ... noch etwas anderes ist, ob es immer nach dem rechtlichen Anspruch gehen muss. Sondern vielleicht auch nach dem eigenen persönlichen Ermessen.

Kannst du objektiv beurteilen, ob die Kindsmutter zum Unterhalt des Kindes noch Geld benötigt?

Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wie in solch einer Situation der Rechtsanspruch lautet. Dazu kann aber sicherlich das Jugendamt (wenn die Umgangsregelung über das Gericht lief, hast du sicherlich mit einem Mitarbeiter dort zu tun gehabt) genaueres sagen, weil sie auch eure Verhältnisse ein wenig besser kennen.

Kommentar von ragglan ,

Hey simply, ich hab mich mal umgeschaut und diesen Link gefunden. Dort wird die allgemein gültige Unterhaltsregelung im, von euch praktizierten, Wechselmodell aufgeführt. Da ist auch erklärt, dass die Hälfte des Kindergeldes, insofern du es nicht ausbezahlt bekommst, an den eventuell noch zu leistenden Barunterhalt angerechnet wird. Also der Betrag abgezogen werden kann, den du eigentlich erhalten müsstest.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/kindesunterhalt-beim-wechselmodell-wer-zahlt-w...

Antwort
von Menuett, 8

Wenn Du mehr verdienst, darf das Kind bei der Mutter nicht benachteiligt werden.

Angenommen, der Unterhalt gemäß DDT läge bei der Mutter bei 250€ und Du müßtest 350€ Unterhalt zahlen, dann mußt Du das Geld, welches dem Kind dann bei der Mutter fehlt, nachzahlen.

350-250(/2 Wochen) = 50€ gehen noch an die Mutter.

Kindergeld wird an beide gleich verteilt, d.h. Du hättest von der Mutter noch 40€ zu bekommen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten