Gesundheitspolitische Situation in Deutschland?

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1 Antwort

Die "G.S.D." ist eher desolat. Es fehlt in den Krankenhäusern massiv an Personal, viele Medikamente werden nicht von den K.Kassen übernommen, angeblich seien die meisten ja nur "Bagatellmittel" oder überflüssige Untersuchungen und Therapien. Zu all dem Übel müssen 10 € Geb. pro Tag für einen Krankenhausaufenthalt vom Patienten bezahlt werden, trotz der immensen Kassenbeiträge, die die Mitglieder zu entrichten haben.

Wir haben eine immense Vormachtstellung der Pharmakonzerne, die maßgeblich unsere Gesundheitspolitik diktieren, statt umgekehrt. So müßte eigentlich die Regierung der Preistreiberei der Pharmakonzerne einen Riegel vorschieben, was leider nicht geschieht.

Es hapert übrigens an nützlichen und notwendigen Vorsorgeuntersuchungen, die krankheitsvorbeugend oftmals sind.

Vom Pflegenotstand will ich erst garnicht reden, denn das ist ein umfangreiches Kapitel für sich.

Fazit. das von bürgelichen Medien und Bundesregierung vielgepriesene Gesuncheitssystem hiezulande, erweist sich bei näherer Tageslichtbeleuchtung als ungemein unzulänglich. Was wir haben, ist eine 2-Klassenmedizin, die die ohnehin Reichen bevorzugt, die Armen hingegen deckelt.

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Kommentar von miaumiau400
25.12.2015, 11:08

Wow danke, für die schnelle und informative Antwort :)

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Kommentar von Chillersun03
25.12.2015, 12:58

viele Medikamente werden nicht von den K.Kassen übernommen,

Welche beispielsweise? In Deutschland werden mehr Arzneimittel von den Krankenkassen übernommen als in allen anderen Ländern der Welt. Wenn ein Arzneimittel nicht übernommen wird, hat das natürlich einen Grund.

Wir haben eine immense Vormachtstellung der Pharmakonzerne, die maßgeblich unsere Gesundheitspolitik diktieren


Die Pharmabranche ist der am stärksten regulierte und kontrollierte Sektor in Deutschland. Noch stärker und die pharmazeutische Industrie hätte gar nichts mehr zu sagen. Die Entwicklung von neuen Arzneimitteln ist schon jetzt risikoreicher, schwieriger und teurer als je zu vor. Jeder weiterer Stein bremst die Branche & Entwicklung neuer Arzneimittel nur noch mehr aus. 

So müßte eigentlich die Regierung der Preistreiberei der Pharmakonzerne einen Riegel vorschieben, was leider nicht geschieht.

Die Preisbildung und die Bezahlung von Arzneimitteln durch Krankenkassen in Deutschland ist vorwiegend Nutzenabhängig und nur für wirkliche Arzneimittel-Innovationen mehr oder weniger in einem begrenztem Zeitraum frei wählbar. (frei wählbar heißt nicht dass die Krankenkasse den Preis auch bezahlt)

Zumal die Pharmaindustrie das Geld nicht auffrisst oder verbrennt sondern als Antriebsmotor für die Grundversorgung mit neuen & alten Arzneimitteln benutzt. Jeden Cent der der Pharmaindustrie entzogen wird mindert die Innovationskraft und Entwicklung neuer Arzneimittel dieser Branche die für die Wirtschaft und das Gesundheitssystem elementar ist.



Es hapert übrigens an nützlichen und notwendigen Vorsorgeuntersuchungen, die krankheitsvorbeugend oftmals sind.

Das ist Unsinn. Es gibt unzählige Vorsorgeuntersuchungen, nur "leider" sind diese alle freiwillig und werden oft nicht wahrgenommen.



Was wir haben, ist eine 2-Klassenmedizin, die die ohnehin Reichen bevorzugt, die Armen hingegen deckelt.

Auch das ist völliger Schwachsinn. Die Vorteile einer privaten Krankenversicherung sind marginal und nicht notwendig. Selbst als Besserverdiener ist man in der GKV oft Preis-Leistungsmäßig besser aufgehoben.



Die "G.S.D." ist eher desolat

Das Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt, auch wenn es noch Platz für Verbesserungen gibt.

meine Informationen solltest du allerdings so nicht bei einem Vorstellungsgespräch verwenden, denn dann wärest du wohl weg vom Fenster.

Zumindest das stimmt :)

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