Brausepaul am 23.07.2009 um 0:06 Uhr
Bekannterweise ist die Artischocke Geheimtipp für bessere/schnellere Heilung der Leber. Was ich mich frage,
wenn man Gemüße kocht, gehen die Vitamine überwiegend futsch. Bei der Artischocke sicherlich auch, wenn sie welche hat.
Verschwindet auch die oben beschriebene Heilmöglichkeit einer gekochten Artischocken, da auch Vitamin verantwortlich?
Oder hat Artischocke, welche sogar Leber "heilen" kann Stoffe, die hitzeunempfindlich sind?
Raten kann ich auch, bitte nur, wer ziemlich "sichere Meinungen" hat und vielleicht mit Erläuterung. Für beides müsste dann ein DH von mir rausspringen. Aber erst morgen zuim Frühstück, wenn ich drüber geschlafen hab.
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Leider kann ich dir deine Heilende Wirkungs-Frage nicht ganz beantworten. Ich habe auch nur die Info gefunden, dass man sie 20 - 45 Minuten im Salzwasser mit etwas Zitronensaft garen soll. Da man sie laut einiger Studien auch dann mit Öl essen soll, nehme ich an, dass die Vitamine dadurch nicht vollständig zerstört werden, denn ansonsten wäre das Öl nicht so wichtig. Öl ist ja dazu da, damit der Körper alle Vitamine - besonders die Fettlöslichen - aufnehmen kann. Auerdem gibt es ja auch medizinische Tees und trockene Artischockenextrakte (Diätprodukte); damit sie haltbar werden müssen sie ja getrockent werden und das wiederum geschieht ja auch mit Hitze. Kann also nicht so schlimm sein = Wirkung besteht sicher weiterhin.
Ich habe mal eine ganze Artischocke gedünstet und dann gegessen. Schmeckt grauselig und strohig und ist nur mit ganz viel Dip zu ertragen. Gedünstetes Gemüse behält mehr Vitamine.
Brausepaul am 23. Juli 2009 00:36 Ich finde sowieso, dass Artischocken kein besonderer Genuss sind, aber wenn man in die Wechseljahre kommt ;-)
Du willst was für Deine Leber tun und sie entgiften? Lass einfach die Bierchen weg. Stand in Deinem Profil, aber sorry, kann ich mir nicht verkneifen (lacht)
Brausepaul am 23. Juli 2009 09:39 Neeein, nur Vorsorge..
Und wenn ich die bitteren Artischocken schon ess, dann sollten sie schmecken (Zitrone/Salzwasser?) und ganz wichtig, die Wirkung der Pflanze soll noch vorhanden sein.

Artischocken wird eine appetitanregende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung zugeschrieben. Der in ihnen enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an. Außer als Gargemüse werden ihre Blätter in Säften, Tees, Trockenextrakten und Tinkturen verwendet. Ihre medizinische und diätetische Wirkung wird auf den Gehalt an speziellen Flavonoiden und Chinasäurederivaten zurückgeführt.
Die Artischocke wurde 2003 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.
Für Gourmets ist die Artischocke lediglich eine schmackhafte Delikatesse. Für Menschen mit Verdauungsproblemen ist sie wegen ihrer Bitterstoffe auch ein hilfreiches Naturheilmittel. Wenn Leber oder Galle gestört sind und Beschwerden an Magen oder Darm verursachen, können die Blätter hilfreich sein.
Die Droge wirkt choleretisch (Gallenabsonderung in Leberzellen anregend), cholekinetisch (Gallenblasenentlehrung anregend) und lipidsenkend (fettgehaltsenkend).
Hallo,
nicht nur die Artischocke unterstützt die Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit. Auch viele Wildkräuter, zum Beispiel der Löwenzahn, sind sehr hilfreich. Da durch das Kochen wirklich viele Wirkungsstoffe zerstört werden, empfiehlt es sich, die Kräuter roh zu essen. Reine Rohkost ist sowieso zur Entgiftung bestens geeignet. Weitere Informationen findest du hier: http://wiki.allesroh.de/
Gruß Susanne
Brausepaul am 23. Juli 2009 13:59 Dann sollte ich den bitteren Geschmack der Artischocke einfach akzeptieren. Muss ich dann, sofern Vitamine für Entgiftung/Pflege/Reinigung zuständig wären, die Artischocke mit einem Löffel Rapsöl zumirnehmen oder wirkt diese sowie die anderen genannten Heilkräuter auch ohne Öl bei der Leber?

Artischocken nach einem Gelage. Nachweislich geht vom Blätterextrakt der Artischocke ein leberschützender, leberregenerationsfördernder und bluttfettsenkender Effekt aus. Somit wäre ein Artischockensalat bestens geeignet um den Körper wieder in Gang zu bringen.Auch bestimmte Inhaltsstoffe der Artischocke können den Cholesterinspiegel beeinflussen.
Mariendistel-Kapseln (von HEPATOS) 2x tägl., sind meines Wissens außerordentlich gut (guter Nebeneffekt: Verdauung)!
Das mit dem Salzwasser hatte ich auch mal gehört. Zitrone nicht, werde es mal probieren. Danke, ich denk, gute Analyse.
Viel Erfolg!
;-)