Frage von BenJoshua, 327

Gestern begegnete ich in Tel Aviv Zeugen J. Weiß jemand, warum der Gruß "Shabbat Shalom" von denen nicht erwidert wird?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von orashimen, 120

shabbat shalom bedeutet meines Wissens, dass man jemand einen schönen Shabbat wünscht. 

Da zeugen jehovas dies nicht feiern, werden sie diesen Gruß nicht erwidern.

Das wäre so, als wünscht du ihnen Frohe Weihnachten oder Frohe Ostern. 

In der Regel, (zumindest habe ich es damals i.ä. Situationen getan) wünschen sie dir dann ein schönes Wochenende. So hätte ich, als zj, zurück gegrüßt. Hoffe ich konnte dir weiterhelfen. 

Kommentar von BenJoshua ,

Danke für die Antwort. Die Feste "Ostern" und "Weihnachten" wurden nie von HaShem eingesetzt. Den Shabbat zu heiligen schon. "Und es sei euch eine Anordnung auf Weltzeit.." So das Gebot HaShems. Wir leben immer noch in der Olam hazeh, in der jetzigen (schlechten) Welt und die Olam habah, die kommen Welt ist noch nicht gegenwärtig. Und warum sollte HaShem ein Gebot aufheben, was für uns gut ist? Diese Zeugen treten die heiligen Gebote HaShems mit Füßen und wollen uns in Israel misssionieren. Wirklich, wir brauchen diese Menschen nicht....!!

Antwort
von DerBuddha, 153

weil es jedem selbst überlassen ist, ob man jemanden grüsst, den man nicht kennt.............:)

vielleicht haben sie deinen gruss nicht verstanden, dafür aber höflich mit dem kopf genickt und du hast es nur nicht gesehen?..............:)

Antwort
von Accountowner08, 168

Du scheinst ein ziemlicher Fundamentalist zu sein, wenn du glaubst, dass es eine einheitliche Antwort dafür gibt, warum dir jemand einen Gruss nicht erwidert.

Vielleicht weil die Person dich nicht kennt? Vielleicht hat sie nicht gehört? Vielleicht war sie nicht der Meinung, dass der Gruss ihr galt, weil sie dich nicht kennt? Vielleicht will sie nichts mit dir zu tun haben, also erwidert die Person vorsichtshalber den Gruss nicht?

Am einfachsten wäre es gewesen, du hättest die betreffende Person selber gefragt...

Kommentar von BenJoshua ,

Danke für deine Antwort. Du scheinst voller Vorurteile zu stecken, die dir die Klarsicht nehmen. Die Zeugen und ich haben uns freundlich unterhalten. Und hier in Israel ist es völlig normal auch bei sehr flüchtigen Begegnungen, zum Beispiel im Supermarkt an der Kasse, "Shabbat Shalom" zu wünschen. Keiner hat diese Zeugen nach Israel eingeladen und wenn sie nicht ein Mindestmaß an Anstand uns gegenüber haben, dann solen sie wegbleiben. So, jetzt weißt du, dass ich ein Zionist bin...

Kommentar von Accountowner08 ,

und auch, dass du kein Hirsch in Rechtschreibung bist ("solen")...

Und du bist das israelische Parlament und daher zuständig dafür, wer nach Israel "eingeladen wird" und wer nicht? Oder bist du selber einfach ein Ausländer im Ausland, der von der Gastfreundschaft der Israelis profitiert?

Kommentar von BenJoshua ,

Bevor dein deutsches Kleinhirn dich plagt: Hier haste ein "sollen"

Kommentar von Accountowner08 ,

Danke! Auch wenn ich keinen deutschen Pass besitze, und keine deutsche Staatsbürgerschaft...

Aber eine Antwort auf meine Frage hätte mich, ehrlich gesagt, schon interessiert...

Kommentar von Scriptorium ,

Ohne deutschen Pass und ebensolche Staatsbürgerschaft ...

... darf man da in deutschen Foren antworten? Noch dazu in deutscher Sprache?

Ja natürlich!

Kommentar von Accountowner08 ,

Das war jetzt aber wirklich eine sehr, sehr dumme Frage, findest du nicht, scriptorium?

Antwort
von leela2016, 126

BenJoshua, halten Sie nichts von Religionsfreiheit? Ich finde es gut, wenn man über seinen Glauben sprechen darf, wann und wo man will. Du kannst ja an ihren Stand einfach vorbei gehen, wenn es dich interessiert. 

Kommentar von BenJoshua ,

Ja, in Israel besteht Religionsfreiheit und gleichzeitig ein Missionierungsverbot. Und da stehe ich auch hinter. Wir brauchen in Israel keine Menschen, die die festgelegten Feste von HaShem aufgrund ihrer Glaubensüberzeugung für ungültig erklären. Es sind SEINE Feste. Und Zeugen J. halten sich an nichts.

Antwort
von leela2016, 154

Hat dieser Gruss einen religiösen Hintergrund? Jeder kann doch so grüssen, wie er möchte. Ich finde die Zeugen sehr freundlich und weltoffen. Und wenn einer nicht grüsst, warum muss das gleich etwas mit seiner Religion zu tun haben?

Kommentar von BenJoshua ,

Wir hatten ein Gespräch zusammen. Und wenn man sich dann verabschiedet, ist es sehr unhöflich den Gruß nicht zu erwidern. Auch in Israel...

Kommentar von Apfelwerfer ,

Wenn du ein freundliches Gespräch mit den ZJ hattest, wie du ja schreibst, dann haben sie sich garantiert auch freundlich von dir verabschiedet -- vielleicht nur nicht mit dem Gruß, den du so hervorkehrst. Aber darüber schreibst du nichts??? Außerdem ist es wohl keine Pflicht, in Israel dem jüdischen Glauben anzugehören. Menschenrechte, auf die zu Recht großer Wert gelegt wird, schließen Religionsfreiheit ein -- scheint nur nicht jedem klar zu sein.

Kommentar von BenJoshua ,

Nein, Apfelwerfer...ich habe wirklich auf eine Antwort gewartet. Sie schienen eher etwas verlegen zu sein, als ich den Gruß wiederholte. Und ich vermute mal, du bist auch bei den Zeugen. Was ist an diesem Gruß so verwerflich?

Kommentar von Apfelwerfer ,

Hallo BenJoshua, ich kenne den erwähnten Gruß zwar nicht, aber soweit ich googeln konnte, handelt es sich um einen religiösen Gruß, auch wenn er heute von vielen nur in dem Sinn gebraucht wird, von "schönes Wochenende". Ähnlich verhält es sich durchaus mit hiesigen Grußformeln in Verbindung mit Weihnachten und Ostern. Der Wunsch "Frohe Weihnachten" oder "Frohe Ostern" wird von vielen völlig nichtreligiösen Menschen im Sinne von "alles Gute" oder "ich wünsche dir ruhige Feiertage" etc. gebraucht, ohne den religiösen Sinn dahinter zu meinen. Trotzdem handelt es sich um religiöse Grußformeln, die mit religiösen Feiertagen und Handlungen verbunden sind, die von ZJ abgelehnt werden. Deshalb wird ein ZJ auf den gutgemeinten Wunsch von "Frohe Weihnachten" nicht mit "gleichfalls" oder ähnlich antworten, sondern er wird eine andere Grußformel wählen. Wie gesagt, ich kenne mich jetzt mit jüdischen religiösen Regeln und Grußformeln nicht genug aus, um das abschließend beurteilen zu können, aber zumindest drängt sich mir diese Erklärung auf. Da du davon sprichst, dass die Zeugen etwas verlegen waren, muss damit ja irgendwas verbunden sein. Warum sie dir nicht geantwortet haben, kann ich auch nicht sagen, aber in aller Regel sind ZJ als höflich und freundlich bekannt und es ist eher so, dass man sie nicht grüßt und unfreundlich behandelt, als dass das umgekehrt wäre. Dass du religiöse Missionierungsversuche für dich ablehnst, ist deine persönliche Angelegenheit. Aber du solltest bitte nicht so weit gehen, und Andersgläubigen das Recht abzusprechen, ihren Glauben auch nach außen hin zu verkünden. Christen sollten darin Jesus Christus nachahmen, der als Prediger ganz Palästina bereist hat und auch so seine Probleme mit den Sabbatregeln seiner Zeit hatte. Aber das würde jetzt zu weit führen. Wäre mal ein gutes Thema für eine weitere Frage von dir. Da werde ich auch drauf antworten.

Kommentar von BenJoshua ,

Danke für die ausführliche Antwort. Bedenke bitte aber auch, dass Weihnachten, Ostern keine Feste sind, die von HaShem eingesetzt wurden. Es sind heidnische Feste, die ich auch ablehne. Anders aber den Shabbat zu heiligen. Das ist ein Gebot direkt von HaShem "...und es sei euch eine Anordnung auf Weltzeit.." Wir leben immer noch in der Olam hazeh, in der jetzigen (schlechten) Welt. Die Olam habah, die kommende Welt ist noch nicht gegenwärtig. Und der Shabbat ist etwas Gutes für die Menschen. Warum sollte HaShem ein Gebot auflösen, welches gut für uns Menschen ist? Der Gruß "Shabbat Shalom" ist also alles andere als heidnisch.

Antwort
von realsausi2, 177

Vielleicht haben sie ja mit "Moin" geantwortet. Kommt ja drauf an, wo die herstammen.

Ich wüßte mit dem Gruß auch nichts anzufangen. Hätte ja auch heißen können "Haste mal ´nen Schekel"

Kommentar von BenJoshua ,

realsausi   

Wer in Israel Juden missionieren will, ist grundsätzlich höchst unerwünscht und dem schließe ich mich an. Und wer dann noch nicht einmal wissen sollte was "Shabbat Shalom" heißt, stellt sich so etwas von ins Abseits.


Dass du mit dem Gruß nichts anfangen kannst, ist sehr verständlich und könnte dir auch keiner vorhalten...

Antwort
von leela2016, 83

Bitte entschuldigen Sie, BenJoshua, die Frage war nicht an Sie sondern an Kuppelwieser gedacht:


Halten Sie nichts von Religionsfreiheit? Ich finde es gut, wenn man über seinen Glauben sprechen darf, wann und wo man will. Sie können ja an ihrem Stand einfach vorbei gehen, wenn es Sie nicht interessiert.



Antwort
von chooney, 8

Sind sie denn ursprünglich aus tel Aviv? Ist israelischen ihre Muttersprache? Wenn dein dann solltest du es ihnen noch übel nehmen.

Antwort
von dv946, 138

Ich meine,dass man mit Shabbat Shalom nur im Zeitraum von Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang grüßt.Beginn und Ende wird im Radio bekannt gegeben.Die anderen Tage grüßt man mit Shalom.Junge Leute grüßen sich wie bei uns mit Hi und By.Wenn zu ältere Leute gegrüßt hast und bist erkennbar als Deutscher gewesen,na ja.

Kommentar von BenJoshua ,

Es ist hier völlig üblich, bereits ab Freitags früh jemanden "Shabbat Shalom" zu wünschen. Dass der Shabbat erst mit Beginn der Dunkelheit beginnt, wissen wir hier alle. Dann fahren auch in Tel Aviv keine Bahnen und Busse mehr :-)

Kommentar von realsausi2 ,

Dann fahren auch in Tel Aviv keine Bahnen und Busse mehr :-)

Das ist jetzt ein Scherz,...?

Kommentar von Accountowner08 ,

nein, das stimmt...

Kommentar von realsausi2 ,

Herr, lass Hirn regnen...

Antwort
von RedKungFuMastr, 146

"Shabbat Shalom" ist hebräisch... Z.J. sind keine Juden.....

Antwort
von hauseltr, 175

Weil das bonierte Menschen sind!

Kommentar von Apfelwerfer ,

Ja, Bon's verwende ich auch schon mal, wenn es sich lohnt. Aber wahrscheinlich meinst du "borniert". Sind sie nicht.

Antwort
von Kuppelwieser, 94

Und was mir jetzt erst auffällt: Der Name "Jehova" ist doch alttestamentarisch! Hat also mit Christentum doch wenig oder nichts zu tun!?

Kommentar von leela2016 ,

Der Name kommt auch über 200x im Neuen Testament vor. Die Frage ist, ob Jesus ihn benutzt hat, und das hat er. Der Name Jehova hat also absolut viel mit dem Christentum zu tun. (JOHANNES 17, 26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und will ihn kundtun, auf daß die Liebe, damit du mich liebst, sei in ihnen und ich in ihnen.)

Kommentar von BenJoshua ,

Das Wort "Jehova" kommt nicht ein einziges Mal in der Tenach vor und auch nicht im "neuen jüdischen Testament". Das Wort "Jehova" ist ein Fantasiegebilde aus vier hebräischen Buchstaben Jod, He, Waw, He und bilden zusammen den heiligen Namen Elohims.

Und jedem, der seinen Glauben ernst nimmt, dem stößt eine Falschlehre sauer auf. Wir brauchen weder in jüdischen Gruppen noch in Israel eine christliche Missionierung.

Kommentar von Kuppelwieser ,

In diesem Johanneszitat sehe ich aber das Wort "Jehova" nicht! Wer hat denn nun Recht? Die leela2016 oder BenJoshua?

Kommentar von chooney ,

ich würde sagen die leela2016

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