Frage von RunForTheFun, 72

Gestaltung im Controlling für Entscheidungen?

Hallo zusammen,

wir sollen im Fach Controlling eine kleine Recherche zur Frage:

"Wie kann durch die Gestaltung des Controllings darauf hingewirkt werden, dass das Wissen möglichst vieler Mitarbeiter für Entscheidungen genutzt wird?"

Dabei sollen wir nur auf einen Vorschlag eingehen. Ich weiß dass Google mein bester Freund ist aber ich konnte irgendwie nichts konkretes herausfinden. Meine eigene Idee wäre aktive Forderung von Ideen etc. von den Führungskräften aus... aber ich glaub sie will auf bestimmte Methoden / Managementtechniken aus.

Irgendwelche Bwler oder Controller hier die mir evtl. helfen könnten? Danke schonmal!

Antwort
von Gege3210, 32

Am liebsten war ich immer auf mbe aus, Manangement by Exception.

Nur eingreifen wenn's unbedingt nötig wird. Dafür braucht man jedoch

• Kompetente Mitarbeiter und Abteilungschefs, die selbstständig arbeiten können,

• Eine Art von Nachrichtensystem mit dem man die Leute an der Stange hält und erfährt, wo das jeweilige Projekt ist. Wir hatten noch keine brauchbaren Rechner, ich machte das mit Zetteln mit farbigen Durchschlägen : Aufgabe drauf, die Leute die ich dran arbeiten sehen wollte, und Abgabedatum des Ergebnisses. Jeder hatte natürlich auch seinen eigenen Block Durchschlagpapier, auch um mir mitzuteilen an wen er Unteraufgaben weiterverteilt hat.

• Eine Art von Nachrichtendienst einrichten. Das lief hauptsächlich über die Sekretärinnen und an der Kaffemaschine. Es mag unglaublich erscheinen, was eine gute Chefsekretärin alles weiss ! Und das Personal der Kundenannahme. Auch einfache Gastarbeiter auf'm Bauhof können viel wissen...

• Von Zeit zu Zeit, einfach "zufallsweise" reihum selbst das Programm eines Projekts in die Hand nehmen. Nicht einfach auf der Ebene seiner direkten "Untergebenen", sondern auf mindestens einer Ebene drunter. Was man da erfährt, kann manchmal Gänsehaut machen.

• Auch die Telefonrechnungen und Internetverbrauch der ersten drei Hierarchiestufen überwachen. Natürlich nie die Gespräche und Verbindungen überwachen, das wäre strafbar ! Einfach den Verbrauch messen. Manche Posten brauchen natürlich mehr Kommunikation als Andere, das ist normal ! Jedoch sieht man an der Telefonanlage und an den Servern, wenn jemand ungewöhnlich viel Zeit mit Kontakten nach aussen verbrät. Das darf man.

• Betriebsfeste machen. Ein großes im Jahr, mit Ehefrauen und Kindern. Eines im Frühsommer, vor den Ferien, eines im Dezember lange vor Weihnachten, den Kindern Geschenke verteilen. Und kleinere, in engerem Kreis einer Abteilung. Nur kurz vorbeischauen, keine großen Reden halten.Und Eines in seiner direkten Umwelt, sie in ein gutes Restaurant einladen. Ohne Frauen noch Kinder. Da öfters mal einfach mal "unsichtbar" an die Luft draussen gehen. Da kommen dann Leute, die sich einfach ausreden wollen, über ihre Probleme im täglichen Geschäft. Das kann sehr wertvoll sein. Im Büro tun sie das nicht.

• Zuhören ist Alles.

Antwort
von Gege3210, 33

Bis jetzt habe ich immer die uralte Pert-Methode angewendet, für Omptimisierung.

Am Anfang von Hand, auf Zettel an die Wand gepinnt (brauchte viele Wände...).

Dann kamen kostenlose Programme dafür heraus. War Spitze !

Hinterher musste man diese Programme teuer bezahlen, da bin ich wieder auf meine Zettelwirtschaft zurückgekommen. Lieber Hirn anschalten und manchmal etwas Paracetamol mit Codein...

Gut schlafen ist sehr nötig, Schlaf bringt Rat. Das Hirn im Schlaf ist unschlagbar !

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