Gesplisste Haare gesund wirken lassen?

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4 Antworten

Spliss entsteht nun mal durch mechanische Einwirkung auf die Haarspitzen (Reibung, Anstossen, etc.) und ist de facto nicht 100%ig vermeidbar
(ausgenommen z.B. durch Kurzhaarschnitte, Glatze, etc.).

Schulter-, Brust- und Polänge sind dazu noch die kritischsten Haarlängen und wer langes Haar züchten will, brauicht doch einfach nur jeweils gleich, solange der Spliss noch nur in den Spitzen ist und der Spalt sich nicht schon in die Haarlängen erweitert hat, einen fachgerechten Spliss-Schnitt durchführen lassen ...  der kostet ja auch nichts an Haarlänge, aber die gespaltenen Spitzen sind weg und der Spalt kann nicht größer werden.

Auch wenn es zig Anleitungen dafür im Internet gibt ... Selbstversuche mit
der falschen Schere, der falschen Scherenhaltung und -führung können aus
einem Spalt in den Haaren auch schon mal zwei oder drei machen und auch
noch mehr Schaden anrichten.

Auch die ganzen sogenannten "Anti-Spliss" Produkte helfen lediglich den
Herstellern und dem Handel, denn die verdienen damit Geld. Die Produkte
sind einfach vollgestopft mit Silikonen oder Polyquaternium
(Silikon-Ersatzstoffe in den meisten "silikonfreien" Produkten), dass
sie die Haare und Haarspitzen einfach zukleistern und mit der Zeit noch
mehr ruinieren.

Wenn Du lediglich dafür sorgst, dass die Haarspitzen eben durch solche Produkte einfach nur für den Moment quasi "gesünder" aussehen, arbeitet der Spalt in den Haaren doch unter der zugekleisterten Chemieschicht trotzdem weiter und erweitert sich eben nach oben hin in die Haarlängen  .. und je länger Du wartest, desto mehr muss dann abgeschnitten werden.

Schon alleine die wichtigen, täglichen Bürstenstriche und dazu noch eines der
4 reinen Naturöle, die optimal für Haarspitzen geeignet sind, sorgen
für deutlich mehr Geschmeidigkeit, können pure Weichmacher (Spülungen)
überflüssig machen und geschmeidige Haarspitzen spalten sich weniger
rasch bei den kleinsten Berührugen, Reibungen, etc.

Mehr zu den Bürstenstrichen und den Ölen weiter unten.

Immer daran denken, dass Haare zwar "tote Hornschicht" sind und Horn eigentlich ein recht robustes Material ist, aber

1. sind Haare sehr dünn/fein
2. sind Haare in nassem/aufgequollenem Zustand extrem "verletzbar"

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss. Deshalb
empfiehlt sich auch spätestensab Schulterlänge die Haaransatzwäsche,
die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser
erspart.

Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich
ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl
richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte,
konzentrierte Wirkstoffe. Durch das Verdünnenrelativiert sich aber auch
automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos
sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch
günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern
und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz (ist zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu
Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch
sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht nur von denen
aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul
Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen
"Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Zusätzlich (und eigentlich grundlegend) sorgen logischerweise auch die täglichen Brüstenstriche für geschneidiges Haar .... seitdem zig Millionen
Menschen denken (weil es die Werbung ja sagt), Chemieshampoos und
Spülungen hätten wirklich etwas mit Haarpflege zu tun, sind solche
Basics leider etwas "aus der Mode geraten" ... auch wenn gerade die
täglichen Bürstenstriche .... richtig durchgeführt .... den meisten
unserer Kundinnen haufenweise Produkt(e) ersparen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

Mit reinen Naturölen lassen sich Haarspitzen selbstverständlich
zusätzlich absolut geschmeidig halten und je geschmeidiger die
Haarspitzen sind, desto weniger schnell spalten sie sich bei den
geringsten Berührungen und/oder Reibungen.

Die 4 für die Haarspitzen optimal geeigneten, reinen Naturöle sind: Macadamiaöl, Mandelöl. Jojobaöl und Arganöl.

Jetzt könnte man sagen "Öl ist doch gleich Öl, denn Ole sind de facto
nichts als Fette  . ..   aber unterschiedliche Fette/Öle haben z.B.
auch unterschiedliche Gewichte und die vier genannten Öle gehören im
gegensatz zu Olivenöl, Kokosöl, etc. schlicht und einfach mit zu den
leichtesten Ölen und beschweren dadurch eben die Haarspitzen nicht
unnötig zusätzlich.

Haare, deren Pflege und der Umgang mit Haaren  ... all das hat in der
Basis schlicht und einfach mit Biologie und Physik zu tun. 

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht
mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Toi toi toi und ich drück' Dir die Daumen für schönes, gesundes Haar.

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Haaröl hilft dadurch wirken sie gesünder

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dann kauf dir sowas wie Gliss Kur was immer in der Werbung kommt. Das macht den Spliss zwar nicht weg, aber durch die Silikone "klebt" es wieder zusammen und dann wirken sie gesund.

Musst sie aber früher oder später schneiden, weil das Silikon nicht gesund ist auf Dauer.

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Da nützt alles michts, ausser schneiden!

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