Shaina am 03.09.2009 um 1:34 Uhr
...wenn man sich eine Abtreibung nicht leisten kann? Das habe ich grade gelesen... und ich bin zutiefst schockiert, dass die Krankenkasse die Kosten anbgeblich nicht übernehmen muss...

Glaube mir! Kinder sind das größte Geschenk überhaupt! Sie machen Lärm, Dreck, verursachen Kosten, nerven einen bis zum blackout, verteufeln alles, was einem Wertvoll erscheint (und ruinieren es), machen, was sie wollen ... Genau das haben wir als Kinder auch getan. Kinder sind der Sinn und Zweck unseres Dahseins. Das sollten wir nie vergessen! Frage mal dein Würmchen, ob es da sein will!
Na du willst doch sicher nicht dein Kind ermorden? Freu dich auf das Kind und werdet glücklich!

Ich glaube, daß sie die Kosten bei Minderjährigen übernehmen.
Shaina am 3. September 2009 01:36 und bei über-18-jährigen?
kaesbrot am 3. September 2009 01:41 Mal ganz ehrlich, eine Minderjährige ist dumm und wird schwanger, aber was ist mit den Erwachsenen? Pille zu teuer? Rollen Kondome falsch ab? Wie kann man als eine erwachsene Frau ungewollt schwanger werden und kommt mir nicht mit der Ausrede, sie hatte Durchfall und die Pille hat nicht gewirkt oder sie nahm Antibiotika.
MissPicklig am 3. September 2009 02:37 Es gibt kein 100% sicheres Verhütungsmittel!!!
... deswegen nennt man es ja auch "Unfall" (nicht Ungeschick)
Gritti am 5. September 2009 00:24 MissPicklig@ Ein Mensch ist kein Unfall! Du bist ja auch kein Unfall, warum sollte es dann das Baby sein, nur dewegen, weil es der Mutter momentan nicht in den Kram passt?
Es gibt Menschen, die gerne helfen - vorher, dass sie den Mut bekommt, es auszutragen und nachher bei der Betreuung und auch finanziell. Außerdem kann sie es zur Adoption frei geben.
Beim Abtreiben wird halt nicht so gern geholfen, außer von denen, die daran verdienen und sich nicht darum scheren, wie es der Betroffenen nachher geht, wenn sie merkt, dass das kein Zellhaufen war, sondern ihr Kind.
@kaesbrot: eine Frau ist ca 35 Jahre lang fruchtbar. Da kann jeder mal ein Fehler passieren. Menschen (inkl. Frauen) sind keine Roboter. Im übrigen ist es schon vorgekommen, dass eine Sterilisation oder Spirale oder ein Implantat versagt hat...
glaube ich auch
BigKingXXL am 3. September 2009 01:44 @Kaesbrot: Sie ist gerade 18 geworden, da kann man ruhig noch von einem dummen Kind sprechen,wenn es so wäre. Sie sagt ja weiter unten :"was wäre wenn..."
kaesbrot am 3. September 2009 01:45 Na, ich habe doch gar nicht die Fragestellerin gemeint. Habe nur ein wenig laut gedacht. :))
digiritter am 3. September 2009 01:56 Gusb wurde HOUSE sagen.

Du stellt die Frage nach der Finanzierung einer Abtreibung. Für Frauen nach einer Abtreibung ist diese Frage, wer die Abtreibung finanziert hat, häufig nichtig und klein. Denn für diese kann es eine Verlusterfahrung sein, die sie über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann.Sicher kann Dir ausweg-pforzheim.de diese Frage noch ausführlicher beantworten. Da kannst Du Dich auch mit allen anderen Fragen und Zweifeln im Bezug auf eine Abtreibung hinwenden.
Die körperliche und psychische Belastung einer UNGEWOLLTEN Geburt und Mutterschaft ist meist schwerer als die eines frühzeitigen Schwangerschaftsabbruchs.
Schön wärs ja, aber leider unzutreffend.
Zitat von dem erwähnten Link: Wer wir sind - Diese Homepage wurde von der Schweizerischen Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs (SVSS) kreiert. Ihr Ziel war die Legalisierung der Abtreibung.
Vollkommen klar, dass hier die Folgen einer vorgeburtlichen Kindstötung herunter gespielt werden.

Hallo shaina, also ganz ehrlich: verzeih, aber ich bin zutiefst schockiert, wenn es als selbstverständlich angesehen wird, dass die Allgemeinheit dafür aufkommen soll, dass ein Kind "weggemacht" wird. Da finden sich doch auch andere Möglichkeiten, wenn sie das Kind absolut nicht aufziehen kann. Und wer weiß, wenn sie es erst einmal kriegt, will sie es vielleicht doch behalten - so etwas hab ich schon oft gehört.

Ich bin darüber schockiert, daß jemand die Kosten einer vorgeburtlichen Kindestötung der Versichtengemeinschaft auflasten möchte.
Frag doch mal bei pro femina, kostenloses Informationstelefon: 08000 60 67 67 Montags bis Freitags zwischen 8.30 und 17.30 Uhr.

Fazit: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste - immer schön mit Gummi ;-))*
Shaina am 3. September 2009 01:46 Na ja, schiefgehn kann ja trotzdem noch was ;-))
badguysimon am 3. September 2009 14:23 nix is 100% sicher aber das weisst du ja selbst :)
Abtreibung ist das letzte Mittel.
Shaina am 3. September 2009 01:36 Es ging um die Kostenübernahme -.-
Bei mir geht es bei so einer Frage in erster Linie um das Kind. Die Kosten werden aber übernommen. ;-)
BigKingXXL am 3. September 2009 01:38 Dann sollen sie aber vor dem FICK.EN das Gehirn einschalten!
wieso hast du denn deine antwort editiert @black @ bigking, sowas kann leider mal vorkommen...und da wir nicht wissen wie es dazu kam, können wir uns auch kein urteil anmaßen
Ist ja alles richtig, zumal sie ja auch nicht schwanger ist, wenn wir ihr glauben können. Komme mir trotzdem vor wie in einer Talkshow.
justenm am 3. September 2009 01:40 GENAU.
HerrWandpilz am 3. September 2009 01:41 es ist immer faszinierend, wie hier gleich die Liga der außergewöhnlichen Supermoralmenschen gleich wieder in die Phrasenkiste der Spinner greifen müssen, um eine harmlose Fragestellerin zu beleidigen.
Und sie Herr Wandpilz haben die Moral für sich gepachtet? Anscheinend ja, wenn sie die einzige Instanz sind die darüber entscheiden darf, wer ein "Spinner" ist und wer nicht.
HerrWandpilz am 3. September 2009 02:07 ein Spinner ist ein Mensch, der auf eine neutral gestellte Frage mit persönlichen Angriffen reagiert. Ich weiss, dass es unangenehm ist, auf so etwas hingewiesen zu werden, aber wenn es der Job der Spinner ist, Fragestellerinnen anzugreifen, greife ich halt die Spinner an.
Die Frage der Fragenstellerin ist natürlich legitim, aber insofern nicht "neutral" als das sie ein sehr kontroverses Thema behandelt. Das Leute auf so etwas nicht hundert Prozent emotionslos reagieren ist völlig klar. Das macht sie aber noch lange nicht zu Spinnern. Reagieren sie immer 100 prozentig sachlich und rational? Mal davon abgesehen habe ich hier keine schwerwiegenden Beleidigungen gelesen. Bei Abtreibung von "Tötung" zu sprechen ist eine Frage des Standpunkts. Und sowas wie "vor dem FICK.EN das Gehirn einschalten" ist wie gesagt etwas emotional, aber der Kontroversität des Themas geschuldet. Ihnen geht es doch gar nicht um die sogenannten "persönlichen Angriffe" sondern darum das sie eine Position vertreten der viele Leute hier vehement widersprochen haben. Das macht sie in ihren Augen zu Spinnern. Und das ist widerum, wie ich finde, beleidigend.
Es gibt gewisse Einzelfälle, wo die Krankenkasse eine Abtreibung bezahlen würde. Wenn du nicht schwanger bist, sei froh und pass immer schön auf, wenn du verstehst.

die kasse übernimmt alles.. wenn der gesetzliche rahmen stimmt
wenn du das so gelesen hast, dann wird es wahrscheinlich so sein, oder?
"schwanger" ist keine Krankheit- man kann sich schützen
das ist natürlich blöd, wenn Frauen Kinder bekommen, weil sie sich kein Abtreibung leisten können, denn es gibt genug schlechte Mutter auf dieser Welt
sollte es dich persönlich betreffen, würde ich einfach selbst bei der Krankenkasse nachfragen, vielleicht gibt es eine Ausnahme

Du musst das kind nicht bekommen wen du dir keine Abtreibung leisten kannst würde ich mich mit meinem Hausarzt darüber unterhalten aber mal ehrlich es gibt doch genug babyklappen usw. wen man das kind nicht will kan man es doch dort abgeben,
In Deutschland zahlt die Versicherung bei unbemittelten Frauen. Im Einzelfall erhält die Frau dazu Auskunft bei der Beratungsstelle (Pro Familia).
In der Schweiz ist Schwangerschaftsabbruch eine Pflichtleistung der Krankenversicherung (allerdings nach Abzug eines Selbstbehaltes von 10% und der Kostenbeteiligung der Versicherten=Franchise, wie bei jeder ärztlichen Behandlung).
In Österreich ist keine Versicherungsleistung erhältlich.
>...ist Schwangerschaftsabbruch eine Pflichtleistung der Krankenversicherung... - So? Die Tötung ungeborener Kinder ist also eine Pflichtleistung?!
aristokrat am 14. September 2009 16:34 ja Progo, leider ist es so in dieser perversen Welt.
Das ist ja nicht zu fassen!

Ich denke auch, dass die Kasse die Kosten nicht übernehmen würde, da es sich bei einer Schwangerschaft ja nicht um eine Erkrankung handelt. Genau weiß ich es aber nicht.
Ich nehme an, eine Frau, die das Kind absolut nicht bekommen will, würde Möglichkeiten zur Abtreibung finden - sich das Geld leihen oder den Vater zur Kasse bitten. Das wäre ja für den Vater viel billiger als Kindesunterhalt...
Shaina am 3. September 2009 01:54 Ja... aber ich finde es schlimm, dass es einer Frau, die für eine Abtreibung kein Geld hat, zugemutet wird, das Balg zu bekommen...
laurel am 3. September 2009 01:59 Ja, das wäre ein armes Kind.
Shaina am 3. September 2009 02:00 Mir tut die Frau mehr leid ;-)
laurel am 3. September 2009 02:06 Ok, es wären beide arme Schweine!
Shaina am 3. September 2009 03:33 Stimmt. Daher wäre eine Abtreibung unter diesen Umständen mehr als sinnvoll ;)
Im Leben gibt es immer eine Lösung. Es gibt keinen zwingenden Grund abzutreiben. Abtreibung ist nie die adäquate Antwort auf die Notlage einer Schwangeren.
Für das Leben aber gibt es 1000 und mehr Gründe: Jedes trotz allem geborene Kind, jede glückliche Mutter veranschaulicht das aufs Neue.
Gritti am 5. September 2009 00:30 laurel@ Ja, besonders dann, wenn das Kind schon vorher als Balg bezeichnet wird.
aristokrat am 4. September 2009 14:34 Hallo Shaina: Deine Bemerkung: “Ja... aber ich finde es schlimm, dass es einer Frau, die für eine Abtreibung kein Geld hat, zugemutet wird, das Balg zu bekommen...“ ist eine Frechheit. Ein Kind ist kein Balg.
Ausserdem, Deinem Anspruchdenken gemäß könnte man sagen: es ist genauso schlimm, einer Frau, die für ein Auto kein Geld hat, zuzumuten, dass sie zu Fuß gehen muss.
DH!
Wenn eine Frau kein Kind will, dann sollte sie sich das überlegen, bevor das Kind existiert!
Shaina am 4. Oktober 2009 00:28 Es existiert nicht als Kind, wenn es sich im Körper der Mutter als einfacher Zellhaufen befindet ;) Ist nun mal meine Meinung, daher würde ich kein Kind austragen, was ich nicht will.
>Es existiert nicht als Kind, wenn es sich im Körper der Mutter ... befindet - Offensichtlich leidest Du unter Realitätsverlust.
Verlorenes kind? - gefragt von Caro27 am 03.06.2009 um 20:47 Uhr: hallo habe mein baby im dritten monat verloren...
Ich habe noch keine schwangere Frau getroffen, die gesagt hat: Ich habe einen Zellhaufen im Bauch!
http://www.gutefrage.net/frage/verlorenes-kind
Es gibt auch soziale Dienste oder Beratungsstellen an die Du Dich wenden könntest. Es gibt auch den sozial-medizinischen Dienst.
Das Würmchen kann dir frühestens mit 18 Jahren eine vernünftige Antwort geben und dafür kann es manchmal viel zu spät sein oder es ist bereits viel früher verhungert, weil die Mama paar Tage bei ihrem Lover war statt sich um das Kind zu kümmern.
Kaesbrot@, mein Adoptivsohn hat schon viel früher, nämlich mit 13 Jahren - ungefragt - betont, dass er gern lebt, und zwar bei uns. Du kannst dir vorstellen, wie ich mich über seine Aussage gefreut habe.
naja, du hast mich gerade wieder daran erinnert, wieso ich keine will :-D
ich find die Conclusio hier n bissl schwer nachzuvollziehen.
:-D
lach...
Der arbeitet sicherlich nicht in einer Marketingfirma. :))
@ käsebrot: Jedes Lebewesen will leben, abgesehen von den Suizidalen. Eine Antwort auf diese Frage wird nicht erst in der Nacht zum 18ten Geburtstag "vernünftig".
Nein, wir züchten diese Lebewesen - sie haben niemals die freie Wahl, ob sie Leben wollen oder nicht! Es ist egoistisch sowas zu behaupten! Außerdem will KEIN Kind in so einer beschi.... Welt mit beschi.... Eltern leben! Frag mal die Kinder, die jeden Tag in der Arche essen müssen und die Eltern dauernd heulen, weil sie dem Kind nicht mal ein Existenzminimum bieten können. Auch ein Lebewesen hat Bedürfnisse und erst mit der Befriedigung dieser, hat es auch eine Lebensfreude.
Das ist eine ziemlich plumpe Verallgemeinerung. Wenn diese Kinder tatsächlich nicht leben wollen, dann könnten sie ja aus dem Fenster springen. Vor der Geburt hat keiner die freie Wahl ob er leben will, das ist schon richtig. Aber sobald man einer freien Entscheidung mächtig ist, steht es jedem frei "den Notausgang" zu wählen. Wer das nicht tut, besitzt offensichtlich doch einen Drang zum Leben- ein Phänomen das gemeinhin als Überlebenstrieb bezeichnet wird und das auf die meisten von uns zutrifft. Es tut mir Leid wenn sie so ein schlechtes Bild von der Welt haben. Ich finde die Welt nicht "beschissen". Und die Eltern die in der Arche essen müssen sind auch nicht zwangsläufig "beschissen".
Die Arche ist nicht so schlecht. Dort gibt es Menschen, die denen, die da hinkommen Liebe und Achtung entgegenbringen, und das macht Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Außerdem wird dort benachteiligten Kindern bei den Hausaufgaben geholfen und viel gehen gern hin.
@VincentOne: "Jedes Lebewesen will leben" - hast du schon mal einen 4 Wochen alten Embryo (der ungewollt gezeugt wurde) um seine Meinung gefragt ?
Ganz schön hinterlistig. Nichteinwilligungsfähige Babys einfach der Todesstrafe ausliefern, weil sie ungewollt sind, mit der Begründung Es hat nichts dagegen gesagt.