Frage von AlexSch1993, 115

Was spricht in meinem Alter für und gegen einen Wechsel der Krankenkasse?

Hallo zusammen,

ich bin 22 Jahre (Arbeitnehmer im Industriebereich)und werde im nächsten Jahr über der Beitragsbemessungsgrenze sein.Ab dem Zeitpunkt habe ich ja die Möglichkeit zu einer privaten Krankenversicherung zu wechseln. Was spricht in meinem Alter für und gegen einen Wechsel?

Ehefrau ist in einer Ausbildung wird aber vermutlich später Hausfrau. Sie hat eine schwere, unbekannte Lungenerkrankung also eine 100%ige Behinderung. Hat dies in irgend einer Sicht Einflüsse, falls ja welche?

Antwort
von Apolon, 53

werde im nächsten Jahr über der Beitragsbemessungsgrenze sein

Bedeutet, dass du weiterhin GKV-Pflichtig bist.

Erst wenn dein jährliches Bruttojahreseinkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt kannst Du in die PKV.

Antwort
von Turbomann, 47

@ AlexSch1993

Was spricht in meinem Alter für und gegen einen Wechsel?

Die Frage solltest du dir beantworten können, denn schliesslich ist das auch eine Kostenfrage.

Ihr seid beide noch sehr jung, deine Frau krank, kannst du die hohen Summen die bei einer PKV auf dich zukommen stemmen?

Bei der heutigen Lage wo man nie weis, behalte ich meine Arbeit oder nicht, kommt was dazwischen, sollte man sich das sehr gut überlegen. Du musst erst mal alle Rechnungen vorstrecken und auch eine PKV übernimmt nicht alle Behandlungen.

Stelle Vergleiche an und dann entscheide und ich glaube das ist immer noch so, dass es schwierig ist, wieder zur Gesetzlichen KV zurückzukommen..

Kommentar von AlexSch1993 ,

Vielen dank schon mal für die nützlichen Infos. Aber meine Frau muss nicht mit in die PKV oder?

Kommentar von basiswissen ,

Nein, muss nicht. Aber du musst dann einen externen Beitrag für Sie bezahlen...

Antwort
von Idealist89, 30

Phu ich denke auch dass man die Frage hier nicht beantworten kann. Es müssen zahlreiche Faktoren abgewogen werden. Was hier aber vergessen wird meiner Meinung nach, ist dass es nicht ausschließlich eine Kostenfrage ist. Die Betreuung, Leistungen und auch Möglichkeiten im Krankheitsfall sind bei einer guten PKV nicht mit den gesetzlichen Krankenkassenleistungen zu vergleichen! Ich würde als erstes mal einen Vergleich starten, dazu kann man ruhig mal solche Vergleichsportale wie https://www.versicherung-online.net/ in Anspruch nehmen, nimmt dir halt zahlreiche Telefonate ab. Dann hast du mal konkrete Zahlen mit denen du arbeiten kannst. Meine Frau, ich und unsere beiden Kinder haben einen PKV. Ich gebe zu es ist schweineteuer, dafür weiß ich aber, dass wir im Krankheitsfall bestens geschützt sind und nicht 8 Wochen auf einen Arzttermin warten müssen. Das ist der Luxus den wir uns leisten, dafür gibt es halt kein teures Auto oder Safari-Urlaube ;-) Ist halt auch alles eine Sache wie man seine Prioritäten setzt!

Antwort
von basiswissen, 47

Also, über Sinn und Risiken hier wirklich ausführlich zu schreiben macht keinen Sinn. Das Thema wurde auch zu oft schon bearbeitet.

Fakt ist das deine Frau nit einer solchen Erkrankung nicht in die PKV kommen dürfte-ausser im Basistarif. Hier braucht es aber eine wirklich gute Beratung für Dich/Euch, das kann solch ein Forum nicht leisten. Um guten Rat geben zu kömmen musst Du noch einige Infos geben und das maht auch nur bei einem Berater wirklich Sinn

Antwort
von Laluna1406, 74

Also erstmal muss man nicht über der BBG liegen sondern über der JAEG.

und zweitens würde ich mir das gut mit der PKV überlegen, da die Prämien immer höher werden und man später nicht so leicht aus der PKV rauskommt.

Kommentar von Laluna1406 ,

Achja und die Familienversicherung ist auch nicht kostenfrei sowie bei der GKV

Kommentar von Apolon ,

und man später nicht so leicht aus der PKV rauskommt

Warum sollte man im Alter aus der PKV rausgehen, gerade dann wenn man die besseren Leistungen benötigt ?

Die Gesundheit und die besseren Heilungsprozesse sollten doch jedem etwas wert sein.

Kommentar von Laluna1406 ,

naja wenn man später rente bekommt und dann 700-800 € an Beiträgen im Monat zahlen muss...naja

wann/ was benötigt man denn an bessere Leistungen zB ???

Antwort
von Ontario, 47

Problem bei den PKV`s ist, dass sie öfter die Beiträge anheben und teurer sind als die GKV`s, so man dieselben Leistungen absichern möchte, wie bei einer GKV. Ein weiterer Nachteil ist, dass deine Frau nicht automatisch mitversichert ist,wie bei einer Familienversicherung bei den GKV`s. Du musst für sie einen separaten Vertrag abschliessen, was freilich auch mehr an Beiträgen kostet und das kann sehr teuer werden. Ob deine Frau bei einer PKV aufgrund ihrer Erkrankung einen Vertrag bekommt, weiss ich nicht, das müsstest du erfragen. Kann sein, dass sie abgelehnt wird, oder sich nur mit erhöhten Beiträgen absichern lassen kann. Als Privatpatient hat man sicher Vorteile, wenn es um Arzttermine geht. Medikamente zahlt man zunächst selber, sammelt die Kassenbons und reicht diese dann bei der PKV ein. Erhält dann sein Geld erstattet.Ich mache dir mal einen Vorschlag, wie ich es in meinem Falle mache. Bin mit meiner Frau in der GKV als freiwillig Versicherter, einkommensbedingt. Zusätzlich habe ich für mich und meine Frau eine private Zusatzversicherung, deren Beiträge ich als moderat bezeichnen möchte. Kommt man ins Krankenhaus ist man Privatpatient. Die Ärzte schicken mir dann die Rechnungen für ihre Leistungen. Ich reiche die Rechnungen bei der PKV ein und bekomme das Geld zurück. Meist geht das so schnell, dass ich erst gar nicht in Vorkasse treten muss. Kann den Geldeingang auf meinem Konto abwarten und die Arztrechnungen begleichen.Das ist aus meiner Sicht eine Art der Absicherung, die völlig ausreichend ist und das zu moderaten Beiträgen, welche ich dir und deiner Frau empfehlen könnte. Du kannst dich freilich auch ganz privat versichern lassen, so es deine Einkommensverhältnisse erlauben.  Da du erst 22 Jahre alt bist ist das für dich jetzt noch kein Thema, nämlich der rechtzeitige Wechsel von der PKV in die GKV. Wenn du später mal Rente beziehst, können dich die Beiträge für die PKV sehr belasten. Es gibt viele Rentner die immer privat versichert waren und es versäumten , rechtzeitig vor Eintritt in die Altersrente, zur GKV zu wechseln. Das führt oftmals dazu, dass diese Rentner die Beiträge gar nicht mehhr bezahlen können, weil von der Rente nicht mehr viel übrig bleibt. Die müssen dann gezwungenermassen günstigere Tarife bei der PKV wählen und erhalten freilich weniger Leistungen.  Ein Wechsel von der PKV in die GKV ist nch Eintritt in die Altersrente derzeit nicht möglich. Deshalb meine Empfehlung. Lasse dich bei der GKV versichern und schliesse zusätzlich eine private Zusatzversicherung ab. Beide Beiträge, sowohl für die GKV und für die private Zusatzversicherung sind in der Summe geringer als nur privat versichert zu sein.

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Kommentar von Apolon ,

Problem bei den PKV`s ist, dass sie öfter die Beiträge anheben und teurer sind als die GKV`s, so man dieselben Leistungen absichern möchte, wie bei einer GKV.

Völliger Blödsinn.

Allerdings hat er gar keine Möglichkeit in die PKV zu kommen, denn nicht die Beitragsbemessungsgrenze ist maßgebend, sondern die Jahresarbeitsentgeltgrenze.

Deshalb verzichte ich auf weitere Hinweise.

Kommentar von Ontario ,

Das ist absolut kein Blödsinn, sondern eine eigene Erfahrung die ich beim Einholen von Angeboten verschiedener PKV`s machte. Die Beiträge die ich bei einer PKV bezahlen müsste, übersteigen bei weitem den Betrag, welchen ich monatlich für die GKV und die private Zusatzversicherung derzeit bezahle. Willst du auch bezweifeln, das Rentner die es versäumt haben, vor Eintritt in die Altersrente, sich bei der PKV abzumelden und in eine gesetzliche KV zu wechseln, enorme finanzielle Probleme haben ? Nimm mal einen Rentner der 1100.--€ Rente im Monat hat und über 400.--€ an Beitrag für die PKV zahlen muss, der kann sich doch die Kugel geben.Er muss in andere, günstigere Tarife wechseln und bekommt damit weniger Leistungen. Wäre dem nicht so, dann bräuchte es auch keine günstigere Tarife geben. Schau dir doch mal die Inserate im Internet an, die fast täglich die Seiten zumüllen. Da heisst es z.B.dass  man sich bereits für 59.--€ im Monat privat versichern kann. Dazu wird meist ein Alter von 30 Jahren angegeben. Für 59.--€ im Monat bekommst du als Privatversicherer nichts an Leistung. Diee Angebote sind reine Blender. Erst wenn man sich beraten lässt, erfährt man, wieviel es kostet , privat versichert zu sein. Offenbar bist du ein Versicherungsvertreter dem meine Argumentation nicht passt. Warum vermerken denn die Anbieter nicht, dass eine private Versicherung nur dann abgeschlossen werden kann, wenn die Jahresentgeltgrenze erreicht ist ? So wird jedem suggeriert, er könne sich für nen Appel und nen Ei spottbillig privat versichern lassen. Täuschung auf allen Ebenen.

Kommentar von Apolon ,

@Ontario,

wir schreiben hier über einen Angestellten der ein Jahres-Brutto-Einkommen von über 54.900 € haben muss um in eine PKV zu wechseln und nicht über einen Rentner.

Natürlich muss man als PKV-Versicherter die ersparten Euros in eine Absicherung fürs Alter zahlen.

Im Vordergrund bei einer PKV steht die Leistung und nicht die ersparten Gelder.

Nehmen wir doch einmal einen Angestellten der in der GKV verweilt. Dieser darf einen mtl. Brutto-Beitrag incl. AG-Anteil von über 700 € zahlen. Ergänzend kommen dann noch Zusatzversicherungen von ca. 50 € mtl. dazu.

In der PKV dürfte der Beitrag für einen 25 jährigen bei ca. 450 € liegen.

Bedeutet unterm Strich, dass der PKV-Versicherte Angestellte einen mtl. Beitrag von 225 € hat und der GKV-Versicherte ca. 420 € zahlen darf.

Also kann der PKV-Versicherte eine betriebliche Altersversorgung abschließen mit einem mtl. Beitrag von fast 200 €. Wobei man hier noch die steuerlichen Vorteile berücksichtigen kann.

Also finanziert er damit die Versicherungsbeiträge im Alter.

Willst du auch bezweifeln, das Rentner die es versäumt haben, vor Eintritt in die Altersrente, sich bei der PKV abzumelden und in eine gesetzliche KV zu wechseln, enorme finanzielle Probleme haben ?

Ja - und auch dieser Hinweis ist völliger Unsinn.

Den 1. Teil meines Textes hast Du ja schon gelesen.

Nehmen wir mal einen 65-jährigen der Zeit seines Lebens als Angestellter über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient hat und Monat für Monat 150 € netto in eine BAV eingezahlt hat.

Dieser bekam mit dem 65 Lebensjahr eine Kapitalauszahlung von ca. 75.000 €. Dafür kaufte er eine Eigentumswohnung und vermietete diese. Mieteinnahmen ohne Nebenkosten mtl. 450 €.

Die Deutsche Rentenversicherung beteiligt sich auch noch an den Krankenversicherungskosten in Höhe von ca. 190 €.

Für die PKV zahlt er ab dem 65 Lebensjahr ca. 430 € incl. einer Pflegezusatzversicherung.

Bedeutet also, dass er mtl. noch 210 € zu seiner freien Verfügung hat und damit sein mtl. Renten-Einkommen aufstockt.

So wird jedem suggeriert, er könne sich für nen Appel und nen Ei spottbillig privat versichern lassen. Täuschung auf allen Ebenen.

Nein - solche Hinweise kommen nur von Feld-Wald-Wiesen-Vermittlern die keinen blassen Schimmer von Vollkrankenversicherungen haben.

Nicht für jeden lohnt sich eine PKV.

Außerdem wie bereits geschrieben steht hier im Vordergrund die bessere Absicherung und nie ein niedriger Beitrag.

Unsere Gesundheit ist doch das wichtigste was wir haben !

Gruß Apolon

Kommentar von Ontario ,

Ich sehe das vollkommen anders. Klar schreiben wir nicht über Rentner, weil dass nicht so recht in dein Schema passt. Weiss nicht, ob du schon Sendungen im TV gesehen hast, in denen Rentner sich in dem Masse offenbaren, dass sie als Privatversicherte nicht mehr in der Lage sind, ihre Beiträge zahlen zu können. Was du empfiehlst, ist lediglich ein optimaler Ablauf, der nicht auf jeden zuftrifft. Würde ich als Freiberuflicher weniger in eine Private zahlen müssen, hätte ich längst diesen Weg gewählt. Die Daten, welche mir vorliegen, sagen da etwas ganz anderes aus, was die Beiträge angeht. Hinzu kommt, dass man die Frau auch extra versichern muss, was bei einer Gesetzlichen eben nicht der Fall ist. Da nennt man das Familienversicherung. Nimm mal jemanden der 50 Jahre alt ist und zusammen mit seiner Frau eine private Versicherung abschliesst, was der an Beiträgen zu zahlen hat.  Dann nimm mal gleiches Ehepaar, welches sich bei der Gesetzlichen versichert, was das bezahlt. Man nimmt gerne sehr junge Menschen als Beispiel für eine private KV. Das liest sich eben besser, weil die Beiträge da noch nicht so hoch sind. Je älter man ist, umso höher die Beiträge, oder etwa nicht ? in der Gesetzlichen spielt das Alter keine Rolle, oder liege ich da etwa fasch ? Das Einstiegsalter ist nun mal das Kriterium bei einer Privaten, wenn es um die Höhe der Beiträge geht.

Kommentar von Apolon ,

Klar schreiben wir nicht über Rentner, weil dass nicht so recht in dein Schema passt.

Ich war der Meinung, dass deine Antwort sich auf die Frage in diesem Thread bezieht.

Alles was zur PKV gehört, passt in mein Schema.

Weiss nicht, ob du schon Sendungen im TV gesehen hast, in denen Rentner sich in dem Masse offenbaren, dass sie als Privatversicherte nicht mehr in der Lage sind, ihre Beiträge zahlen zu können.

Auch solche Sendungen interessieren mich, wie auch die Meinungen vieler Privat-Versicherten. Doch muss man nicht immer alles glauben, was in diesen Sendungen erzählt wird, denn es wird oft maßlos übertrieben. Denn hier bezieht man sich nur auf die hohen Beiträge im Alter. Aber Hinweise darauf, dass man die vielen ersparten Euros mit unnützen Dingen verschwendet hat und nicht für das Alter angespart hat, fehlen vollständig.

Hier ging es aber nicht um einen Freiberufler bzw. Gewerbetreibenden, sondern um einen Angestellten der irgendwann die Möglichkeit hat sich privat zu versichern.

In der heutigen Zeit, kann man auch davon ausgehen, dass die Ehefrauen nicht mehr wie früher, das Mütterchen am Herd spielen und zu Hause auf die Kinderlein aufpassen. Sondern, dass diese in den meisten Fällen auch einer Tätigkeit nach gehen.

Bei einem Freiberufler, wie du dich bezeichnest, dürfte es doch auch nicht schwer sein, mit der Ehefrau einen Arbeitsvertrag abzuschließen um sie in der GKV versichern zu können mit einer Kranken-Zusatz-Versicherung.

Allerdings sollte man eine PKV in jungen Jahren abschließen und nicht erst mit über 50.

Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, passt eine PKV nicht für jeden. Auf jeden Fall nicht für Leute die erst mit ca. 50 Jahren die Möglichkeit haben sich privat zu versichern. Ausnahme:  bei Beihilfeberechtigten.

Das Einstiegsalter ist nun mal das Kriterium bei einer Privaten, wenn es um die Höhe der Beiträge geht.

Nicht nur das Einstiegsalter, sondern auch der Gesundheitszustand.

Aber im Vordergrund steht die bessere Leistung und nicht der Beitrag. Wer dies anders sieht, sollte in der GKV bleiben.

Kommentar von Ontario ,

Mit deiner Antwort kann ich schon eher etwas anfangen, weil diese doch in einigen Punkten mit meiner Sichtweise übereinstimmt. Ich möchte eben versuchen darzustellen, welche Erfahrungen ich gemacht habe. Wenn die Frau z. B. nicht arbeiten geht und auch nicht bei  mir in der Firma mitarbeitet, dann fällt schon mal eine Anstellung weg. D. h. ich müsste sie gleichfalls privat versichern, so ich das für mich in Anspruch nehme. D. h. ich muss auch für sie Beiträge in die PKV zahlen. Das würde erheblich teurer werden, als nur in der GKV versichert zu sein, bei der sie mit mir versichert ist und nur eine private Zusatzversicherung abgeschlossen ist. Vielleicht hatte jemand der privat versichert ist ein Haus gebaut und keine Möglichkeit gehabt, eine grössere Summe für das Alter zusätzlich auf die Seite zu legen. Dann hat er zwar ein Haus, welches hoffentlich noch vor Eintritt ins Rentenalter bezahlt ist, aber die hohen Beiträge der PKV ihm doch zu schaffen machen. Für mich ist die gewählte Variante, bei der GKV versichert zu sein und eine private Zusatzversicherung zu haben, völlig ausreichend. Bei einem Krankenhausaufenthalt geniesse ich dieselben Vorteile, wie jemand der nur privat versichert ist. Bekomme bei einer OP sofort einen Termin. Rechne ab wie Privatversicherte, da mir die Ärzte ihre Rechnungen an mich ausstellen. Ich war bisher nur wegen Sportverletzungen im Krankenhaus, konnte aber nicht feststellen, dass ich als Zusatzversicherter gegenüber Privatversicherten benachteiligt wurde. Stimme auch zu, dass das Eintrittsalter.in eine PKV eine wesentliche Rolle spielt, so es um die Beitragshöhen geht.Mir ging es im Grunde bei meiner Fragestellung darum, mit welchen Problemen jemand zu rechnen hat, der nicht rechtzeitig von der PKV in die GKV wechselt, wenn er von der Rente hohe Beiträge zahlen muss. Jemand der 3000 € Rente im Monat hat, für den spielt es keine Rolle, wenn er davon 450.--€ für die PKV zahlen muss. Da bleibt noch genug übrig für den Lebensunterhalt und die Fixkosten. Wer aber nur 1200.--€ Rente bekommt und davom 450.--€ Beitrag bezahlen muss, für den dürfte das schon ein Thema sein.

Kommentar von Apolon ,

@Ontario,

in deinem Fall gebe ich dir recht - du hast richtig gewählt.

Nur deine 1. Antwort hier im Thread war zu allgemein und daher falsch.

Es kommt immer auf den Einzelfall an. Aber man kann nicht grundsätzlich die PKV verneinen.

In diesem Sinne viele Grüße und frohe besinnliche Weihnachtstage,

Apolon

Antwort
von Fufius, 27

Ich würde sehr abraten. Es wird mit dem Alter immer teurer, ca 5% pro Jahr. Du wirst dann, um Beiträge zu sparen, in günstigere und damit schlichtere Tarife wechseln, kein Chefarzt, hohe Selbstbeteiligung. Deine Frau wird von Anfang an sehr hohe Beiträge, wahrsch. Sonderzuschläge zahlen. Kinder kommen immer noch extra dazu. Im Alter zahlst du weiterhin den hohen Beitrag, nicht etwa prozentual zu deiner Rente. Und fast kein junger Mann wird so vernünftig sein, das gesparte Geld in eine Extraversicherung stecken... Ich rede aus Erfahrung, bin seit 20 Jahren in der PKV, meine Frau hat noch rechtzeitig den Absprung geschafft... Mich hatten damals 2 ältere Kollegen gewarnt, aber die Jugend weiß immer alles besser ;-)

Kommentar von Apolon ,

Und fast kein junger Mann wird so vernünftig sein, das gesparte Geld in eine Extraversicherung stecken...

Dann darf er sich aber auch nicht im Rentenalter über die höheren Beiträge beschweren!

Ich rede aus Erfahrung, bin seit 20 Jahren in der PKV, meine Frau hat noch rechtzeitig den Absprung geschafft..

Ich bin seit fast 40 Jahren in der PKV und hatte nie den Wunsch in die GKV zu wechseln.

Heute finanziere ich meine PKV aus meiner bestehenden Altersversorgung und einem Zuschuss der DRV.

Und ich habe noch mtl. 200 €  übrig.

Außerdem die beste Absicherung im Krankheitsfall, bzw. im Krankenhaus.

Was wünscht man sich mehr.

Man muss es nur von Anfang an richtig machen.

Gruß Apolon

Antwort
von BraKe94, 56

Also bei privaten Versicherungen kann es meinen Wissens nach sein, gewisse Rechnung in Vorkasse zu begleichen, bevor du das Geld zurück erhälst. Jetzt kenn ich die Behandlung deiner Frau nicht^^ ich würde dies bezüglich aber einfach mal mit Versicherungen sprechen und dir Angebote und besseren Einblick in die Leistungen der privaten

Kommentar von basiswissen ,

Bis auf stationäre Leistungen wird alles mit dem Versicherungsnehmer direkt abgerechnet, nicht nur gewisse Leistungen.

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