Frage von sant0s, 29

gesetzliche Krankenkassen falsch beraten, Rückerstattung?

Hallo zusammen, ich hatte bezüglich Krankenkasse schon eine Frage hier gestellt und dachte, das Thema sei gegessen.

Folgendes: Ich bin seit Februar 2015 in einer gesetzlichen Krankenkasse. Bei einem telefonischen Gespräch "damals" wurde ich belehrt, dass ich die 18 Monate Bindungsfrist einhalten muss. Bei meinem Einwurf, dass ich ja ins Ausland gehe, wurde ich auf die Zusatzveersicherung hingewiesen, weitere Optionen stünden mir jedoch nicht zur Verfügung.

Nur hat sich heute herausgestellt, dass ich schon damals eine Langzeit Auslandsreiseversicherung in Anspruch hätte nehmen können. Mir wurde am Telefon erklärt, wenn ich im Ausland lebe, also meinen Wohnsitz dort habe, eben NICHT in der deutschen, gesetzlichen Krankenkasse bleiben muss. Dabei ist es egal, ob mein Sitz der Selbstständigkeit in Deutschland ist. Ausschlaggebend sei mein Wohnort. Und ich muss auch nicht die 18 Monate Bindungsfrist einhalten. Junge stand mein Mund weit offen...

Jetzt hab ich heute mal nachgerechnet und kommt auf stolze 3000 € die ich "rausgeschmissen" habe. Für mich unglaublich viel Geld was mir im letzten Jahr jede Menge Schlaflose Nächte gespart hätte.

Einerseits bin ich ziemlich froh das ich jetzt eine Möglichkeit habe, in eine welten günstigere Versicherung zu kommen, andererseits fühle ich mich ultimativ verdummeiert... Muss man jetzt also schon mit nem Experten für Recht und Krankenkassen reden, bevor man sich einer, nicht freiweilligen, Krankenkasse unterwirft?

Wie geschrieben, die Kosten der Krankenkasse haben mir einige male wirklich schlaflose Nächte bereitet, da es ein Haufen Geld pro Monat ist, der erarbeitet werden muss. 60€ vs. knapp 270€ is schon ne Hausnummer :)

Gibt es Möglichkeiten, da etwas zu unternehmen? Oder ist es mal wieder "der dumme Idiot" der sich ned vernünftig informiert hat? Wobei ich das ja sogar habe und in einem Forum für Krankenkassen genau das gleiche gehört habe - also das es NICHT geht, dass ich austrete.

Eben meinte ein Kollge sogar noch, dass es immer noch nicht 100% so ist, dass man sich als Selbststaendiger versichern muss - wobei ich das jetzt wirlich nicht glauben kann, dann muesse ich ja unglaublich hohl sein ^^

Liebsten Dank, sant0s

Antwort
von Biberchen, 21

du solltest dich immer persönlich beraten lassen! Nun gehst du zur Krankenkasse und versuchst mit einem Mitarbeiter das Problem zu klären!

Kommentar von sant0s ,

Ich hatte damals ja "keine Wahl". Von Anfang an nicht.
Nach dem ersten Telefongespräch um eine Vorabinfo zu bekommen, kam die klare Aussage, dass ich zwar in eine private Krankenkasse wechseln koennte, in eine andere Gesetzliche jedoch nicht.
Private Kasse kam für mich sowieso nicht in Frage und wechseln wurde ja direkt ausgeschlossen. Einzig die Langzeitversicherung fuer das Ausland waere eine vernuenftige Alternative gewesen.

Darauf hin kam dann uebrigens eine eMail von der Vorgesetzten, die mich nochmal deutlich darauf hingewiesen hat, dass ich NICHT wechseln kann.

Jetzt bin ich schon länger nicht mehr in Deutschland, also kommt eh nur ein telefonisches Gespraech in Frage.
Natuerlich ist ein Gespraech von Mensch zu Mensch im direkten Kontak immer sinnvoller - aber was haette das geaendert?

Wir haben ja am Telefon knapp 45 Minuten gequatscht. Dabei war, wie die Kuestenfliege oben mutmaßt, NULL Frust vorhanden - genau wie jetzt die Gespraeche mit den Mitarbeitern beiderseits höflich und respektvoll gefuehrt werden und auch hier kein Frust vorhanden ist.

Anbei sei noch bemerkt, dass damals ja gerade die Pflicht gesetzlich verankert wurde, dass jeder Deutsche krankenversichert sein muss.
Es war fuer mich also generell total unuebersichtlich, was ich "darf" und was nicht ^^

Antwort
von Kuestenflieger, 18

in D unterliegen sie der KV Pflicht , das ist auch gut so. ihren frust haben sie sicher selbst gebaut, durch ein nicht eindeutiges gespräch von mensch zu mensch . soetwas macht man nicht vom fone .

wenn sie das land verlassen , unterliegen sie den regeln des gastlandes.

bei internationalen gesellschaften als privatier - haben sie weltweiten schutz .

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