Gesetzliche Berufsunfähigkeit für langjährige Krankenpflegerin?

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7 Antworten

§ 240 SGB VI.

Mal beim VdK vorstellig geworden?

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Kommentar von Dickie59
23.02.2016, 10:51

reicht nicht aus....

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nur die Zeit der Berufsausübung reicht noch nicht.

soweit ich informiert bin, muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, das speziell beim Berufsverband beantragen und eine Externenprüfung ablegen. wenn das dann alles erfüllt ist, wird man als "Facharbeiter" anerkannt. so ist das zumindest über die IHK.

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Kommentar von Dickie59
23.02.2016, 11:01

nein, man kann die DRV beauftragen eine Arbeitgeberauskunft einzuholen, da wird eine Tätigkeitsbeschreibung abgefragt, leider reagieren viele Arbeitgeber (ca. 80%) nachteilig, da sie Angst haben, das noch Lohn für eine bessere Gehaltseinstufung nachgeklagt wird und beschreiben die Anlerntätigkeit. Also 20% Hoffnung.

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Danke für die vielen Informationen. 

Beim VDK war ich gestern schon die konnten mir so auch nicht weiter helfen, bis auf das ich dort die Information bekommen habe weswegen ich hier auch die Frage gestellt hatte...  -.-*

Laut Gutachten liegt mein Leistungsvermögen bei 3 bis 6 Stunden täglich, mit sehr sehr vielen Einschränkungen.

Werde jetzt erst einmal über die Gewerkschaft mein Arbeitsprofil einfordern lassen und das ganze dann nochmal zur Rentenkassen schicken.

Ich werde euch Informieren sobald sich was ergibt kann natürlich etwas dauern so wie man die Ämter halt kennt ;-) 

Trotzdem nochmal vielen vielen Dank für die Informationen waren schon sehr Hilfreich. 

Liebe Grüße Fachwach

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Kommentar von Dickie59
24.02.2016, 08:37

Die Verdi-Rechtsschutzsekretäre sind keine Fachanwälte, bitte bedenken. Nur einer der schon einige Jahre auf dem Buckel hat, hat dann auch dazu gelernt, wie die Praxis ist. Ich begründe  das damit, da ich für den DGB 7 Jahre gearbeitet habe und somit den Verlauf von Rechtschutzverfahren nebenbei erlebt habe.

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Kommentar von DerHans
24.02.2016, 11:58

Wenn du noch 3-6 Stunden täglich IRGENDEINER Tätigkeit nachgehen kannst, kannst du ja Erwerbsminderungsrente beantragen. 

Dann kannst du eben im Krankenhaus nur noch reduziert arbeiten.

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Hallo,

einen qualifizierten Widerspruch und Nachweise über weitergehende Fortbildungen um eine vergleichsweise Berufsausbildung nachweisen zu können.

Du kannst aber auch deine Tätigkeitsbeschreibung dazufügen, da du (wie bei meiner Schwester in Berlin) durchaus qualifiziertere Tätigkeiten ausgeführt hast.

Du musst aus dem Anlernberuf rauskommen bzw. muss bewiesen werden, dass dein restliches Leistungsvermögen unter 6 Stunden auf alle Fälle kommt.

Beste Grüße

Dickie59

Kannst auch gern Kontakt aufnehmen.

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Du bist trotzdem "Krankenpflegehelferin". Die Tätigkeiten die da gefordert sind, kannst du wahrscheinlich auch weiterhin ausüben. Dazu gehören ja auch Tätigkeiten wie Essen austeilen , leichte Bürotätigkeiten usw.

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Hallo liebe Fachwache,

habe die Frage erst jetzt gelesen, jedoch aus eigener Erfahrung wg. teilweiser bzw. voller Erwerbsminderung noch wichtiges zu ergänzen:

Neben den rentenversicherungstechnischen Voraussetzungen müssen heute grundsätzlich auch die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung erfüllt sein. Laut Sozialgesetzbuch  § 43 SGB VI gilt folgendes bei der DRB (Deutsche Rentenversicherung Bund):

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2\_Rente\_Reha/01\_Rente/01\_allgemeines/03\_rentenarten\_und\_leistungen/08\_erwerbsminderungsrente\_node.html

Die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung sind erfüllt, wenn Sie wegen Krankheit oder Behinderung weniger als
sechs Stunden täglich arbeiten können, und zwar nicht nur in Ihrem,
sondern in allen Berufen
. Ihre Rentenversicherung prüft das anhand
ärztlicher Unterlagen. Eventuell fordert sie weitere Gutachten an und
stellt dann Ihr Leistungsvermögen fest
.

Nachzulesen in dem Link hier: www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbvi/43.html

Da du vor dem 02.01.1961 geboren bist, wird zugleich der Ansruch auf eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit geprüft nach § 240 SGB VI

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Fragen Sie am Besten mal bei der Verbraucherschutzzentrale nach, ob die Erfahrung mit sowas haben, ansonsten mal beim Arbeitsamt/Jobcenter nach Möglichkeiten fragen. Wenn Sie alle Informationen haben, selbst wenn Sie damit zum Anwalt gehen müssen: Widerspruch einlegen! Wege gibt es bestimmt, Sie müssen sich nur überall informieren.

Information und Wissen ist Macht :-)

Und nicht abwimmeln lassen. Die RV sagt gerne 'Nein'.


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Kommentar von kevin1905
22.02.2016, 22:07

Sozialrecht ist nicht Aufgabe der Verbraucherzentrale. Hier braucht es einen Sozialverband oder einen Fachanwalt für Sozialrecht.

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Kommentar von DerHans
23.02.2016, 16:18

Was soll denn da die Verbraucherzentrale zu sagen? Wenn überhaupt, kann da ein Sozialverband wie der VdK, Caritas oder Diakonie helfen.

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