Frage von blauesStein, 72

Gesetze und Vorschriften der Friseure?

Ich war bei einem Türkischen Friseur namens Haartraum in Mainz. Die Chefin war extrem nett, arschkriechend, ich machte einen Termin für Haare Hochstecken und Make up für meinen Geburtstag am 19.12. lange Gerede, bei ihrem Gespräch sagte mein Gefühl, es geht in diesem Friseurladen, dass ein Kunde zufrieden ist, sondern, Hauptsache wir können viel Geld machen mit dem Kunden. Ich war in Eile, sie meinte, für Make up würde es ab 50 Euro kosten. Ich fand es etwas teuer, aber ich zahlte die Anzahlung, wollte die Sucherei sparen. Die nächsten Tagen erfuhr ich, dass es Trauerfeier im Kreise der Freunde gibt, so dass ich mein Feier absagen musste. Ich ging gleich am Montag, der Friseur war zu. Später sah ich auf der Preisliste des Friseurs Haartraum im Internet Tagesmake up ab 19 Euro. Wie konnte dann Abendmake up ab 50 Euro sein? Also Dienstag, den 08.12. ging ich wieder dahin, um mitzuteilen, meine Feier ist geplatzt. Mein Termin war für den 19.12, Am Empfang ein männlicher Mitarbeiter holte die Chefin. Plötzlich die Chefin begrüßte mich nicht einmal, allein schon der böse Blick, anscheinend kriegte sie schon vor einigen Metern mit, dass ich mein Geld wieder will, dass ich meinen Termin stornieren will. Ich erklärte ihr, ich kann den Termin nicht wahrnehmen und möchte meine Anzahlung wieder zurück haben. Die Chefin sagte: „Nein das geht nicht!“ Ich: „Warum?“ Chefin:“ Weil das Gesetz ist!“ Ich fragte dann:“ Wo steht das drin?“ Sie wiederholte sich wieder. Ich verliss den Friseurladen. Dieser Friseurladen ist bereit WEGEN 20 EURO eine Kundin zu verlieren!!! WEGEN 20 EURO ihren Ruf zu schädigen!!!!!!

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 31

Niemand kann für eine nicht ausgeführte Leistung Geld einbehalten, das ihm nicht zusteht und wenn Dir jemand erzählen will, dass das gesetzlich so vorgegeben wäre, soll er/sie Dir den entsprechenden Gesetzestext zeigen bzw. den Paragraphen nennen   .... denn es gar nicht gibt.

Wenn der Salons eigene AGBs hat, in denen er festlegt, dass Vorauszahlungen auch bei Nichterfüllung der Leistung einbehalten werden, dann muss er diese AGBs aushängen und auf sie hinweisen.

Ansonsten ist das schlicht und einfach "Dünnpfiff" und Verarschung.


Lediglich auf den von Dir geblockten Termin und den durch die kurzfristige Absage entstandenen Verdienstausfall könnten die sich berufen, denn für den Zeitraum war ja ein/e Mitarbeiter/in quasi für Dich reserviert.

Antwort
von Margita1881, 38

nimm Dir halt einen Rechtsanwalt um die Vorauszahlung zurückzuholen; hast einen Beleg dafür?

Kommentar von blauesStein ,

Beleg habe ich noch. Aber RA kostet doch. Lohnt sich nicht für 20 Euro.

Kommentar von Margita1881 ,

wenn Du nach dem Gesetz fragst ! was willst sonst machen?

Kommentar von aleynnags ,

Dann gehst du zum Sozialgericht oder wie des auch heißt die übernehmen meist die Kosten droh ihr einfach mit ich geh vors Gericht da wird sie dir dein Geld schon geben da sonst ihr ruf geschädigt ist nur wegen ein paar Euros und soetwas tur sich keiner gerne an:)

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