"Geschwindigkeit" von Arbeitsspeicher = Taktung des Prozessors?

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9 Antworten

Nein, nur wenn du 2 verschiedene ram Riegel hast soll die Taktung dieser beiden oder mehreren Übereinstimmen. Die cpu hat damit nichts zu tun.

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Die Taktung sollte bei mehreren RAM Riegeln übereinstimmen. Mit dem Prozessor hat das nix zu tun, da hast Du wohl was verwechselt.

Sollte man dennoch z.B. einen Riegel mit 1333MHz sowie einen mit 1600MHz haben, werden diese auf gleiche Geschwindigkeit gedrosselt -  also laufen beide mit 1333MHz. Wenn ich mich nicht ganz irre, laufen beidem mit dem größtem  gemeinsamen, vorgespeichertem JEDEC Profil.

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Die Geschwindigkeit des Speichers hat schon was mit der Taktung des Prozessors zu tun. Der Prozessor kann sehr schnell auf Daten zurückgreifen, so fern sie im Prozessor Cache Platz finden, aber Daten, die von den normalen Speicherriegel gelesen werden müssen, die können den Prozessor ausbremsen. aber Ausbremsen ist da nicht falsch zu verstehen, die Auswirkungen sind im Normalfall kaum merklich...

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Wie hier schon mehrfach beschrieben, sind die Taktung des RAM und der CPU zwei verschiedene Dinge. Darum brauchst du dir keine Sorgen machen.

Da ich merke das du noch recht unerfahren bist und es womöglich ein paar zufälligen Besuchern aus dem Internetz ebenfalls helfen könnte, hier ein ganz grober Leitfaden um weit verbreitete Stolpersteine zu umgehen:

- Zuerst schaust du zu welchen Prozessor du einbauen möchtest. Ich empfehle dir einen Intel Core i3/5, die haben mehr als genug Power auch für die Zukunft, alternativ den neuen Athlon X4 845 wenn das Budget eng ist.

[Kauf dir in jedem Fall die "Boxed" Variante. Da sind Garantie und CPU-Fan schon mit bei. KEIN "TRAY" KAUFEN !]

- Dann, ganz wichtig, suchst du dir ein Mainboard mit dem zu der CPU passenden Sockel aus. Hier solltest du auf mindestens vier Ram-Slots, und zwei PCIe x16 Anschlüsse achten. Solange der Sockel passt, ist der verbaute Chipsatz egal, es sei den du willst übertakten, was ich dir bei deinem jetzigen Kenntisstand nicht empfehlen würde, da verbrennst du sonst nur unnötig Geld.

Der Rest, etwa die verbaute Soundkarte, die Anschlüsse oder die Heatpipes sind eher Nebensache und haben wenig mit der Geschwindigkeit deines PC's zu tun. Notfalls kann man entsprechendes auch mit PCI-Karten nachrüsten.

- Nun kommt die Grafikkarte, alias das wichtigste Bauteil deines Spiele-PC's. Hier zu sparen, heißt am falschen Ende zu sparen. Für anständiges Gaming sind AMD und Nvidia beide geeignet, allerdings verbrauchen die neuen Nvidia Karten der 900er Serie weniger Strom und produzieren entsprechend weniger Abwärme, was dir dann später beim Netzteil und der Lüfterauswahl zugute kommt.

Alles ab und einschließlich einer Geforce 960 b.z.w einer Radeon 270 kannst du bedenkenlos nehmen. Je nachdem wie viel Kleingeld und Anspruch du hast.

- Nun geht es an den Ram. 8GB reichen völlig aus, 12GB sind besser und ab 16GB merkt man überhaupt keinen Unterschied mehr. Die Taktung ist da schon eher ausschlaggebend aber 1600Mhz passt. Als Faustregel gilt, lieber höher getakteten Ram als mehr Gigabyte, aber mindestens 4 - 8 GB. Am besten nimmst du die gleichen Riegel einfach mehrmals, dann gibt es da auch keine Inkompabilitäten. Und achte darauf, dass dein Mainboard die Taktung der Ram-Riegel auch beherrscht. 1600 Mhz nützen dir nichts wenn dein Mainboard nur 1333 Mhz kann !

- Jetzt stehen die Kernkomponenten deines Rechners. Ein paar Bauteile fehlen aber noch: 

Als Festplatte nimmst du am besten eine schnelle SSD mit M.2 Anschluss. Die kann auch ruhig kleiner sein um Geld zu sparen, da müssen nur die Spiele und das OS draufpassen. Mehr Speicher kannst du immer noch mithilfe zusätzlicher Platten nachrüsten.

Soundkarten sind nicht so wirklich relevant, die kann man sogar via USB Nachrüsten.

Als Betriebssystem empfiehlt sich Windows 10/8/7. Um Geld zu sparen kannst du dir einen Windows 7 OEM Key bei Ebay oder so kaufen und dann auf Windows 10 upgraden. Die Aktion gilt noch bis 29. Juli 2016 und kann dir sehr viel Geld sparen. Mein Windows 10 hat so nur 12 € gekostet.

- Sind jetzt alle Komponenten zusammengestellt rechne den Stromverbrauch aller Komponenten unter Last zusammen und kaufe dir ein Netzteil mit mehr Stromoutput als alle deine Komponenten unter Last verbrauchen. MINDESTENS 50, am besten 100 Watt mehr !

Als letztes solltest du dir ein Gehäuse zulegen. Hier auf ausreichende Lüftungsschlitze und die Größe achten. Mainboards haben bestimmte, als ATX bezeichnete Größen. Der ATX-Faktor deines Mainboards MUSS bei deinem Gehäuse als Kompatibel angegeben sein.

Außerdem solltest du auf die Länge deiner Grafikkarte achten und schauen ob sie ins Gehäuse passt, ist meistens eher selten ein Problem, sollte aber, vor allem bei Leistungsstarken Karten beachtet werden.

- Wenn du die mitgelieferten Lüfter von CPU, Grafikkarte und Gehäuse nimmst sollte es zu keinen Hitzeproblemen kommen, außer du übertaktest, kaufst ein zu kleines und/oder schlecht belüftetes Gehäuse oder verbaust eine sehr stromintensive Grafikkarte.

Das lässt sich aber alles durch das Lesen von Nutzerbewertungen zu den entsprechenden Bauteilen vermeiden.

- Beim Zusammenbauen dann immer darauf achten sich einmal vorher zu "Erden". Da reicht es schon wenn man ein metallenes Heizungsrohr anfasst. Erdungsbänder und den ganzen Quatsch brauchst du nicht. Mach dir darüber keinen Kopf.

- Am besten legst du dir auch etwas Kabelbinder zurecht um die Kabel im Gehäuse zu ordnen, dass erspart einem später viel Frikelei.

Und das wär's dann schon. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. :)

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Das sind zwei verschiedene Dinge.

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Ja mit Geschwindigkeit ist die Taktung gemeint. Der Takt der verschiedenen Riegel sollte nach möglichkeit übereinstimmen. Der Prozessor hat nichts damit zu tun

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Das ist völlig falsch, was du gehört hast. Eine moderne CPU unterstützt einen bestimmten Ram-Takt, eben so hoch, wie es vom Speichercontroller in der CPU vorgegeben ist. Dieser Takt ist aber nicht so hoch, wie der CPU-Takt selbst. Bei modernen CPU's beträgt der unterstützte Takt meist 2133 Mhz. Alles, was höher taktet, funktioniert nur über Übertaktung. Denn, genau wie die CPU, leitet der Ram seinen Takt vom sogenannten Referenztakt ab. Will man also den Ram-Takt erhöhen, dann gibt es zwei Wege. Entweder über das Anheben des Referenztaktes, was die CPU auch übertaktet, oder über den Multiplikator. Je nach Mainboard und CPU kann man den Faktor einstellen und zwar sowohl beim Ram, als auch bei der CPU.

Für einen aktuellen Intel Skylake wäre also der ideale Ram-Takt 2133 Mhz. Ist es eine K-CPU nebst passenden Mainboard, kann man auch höher getakteten Ram nehmen. Moderne Mainboard stellen das dann schon von allein so ein, dass es passt. Also entweder über Anhebung den Referenztaktes oder über den Multi oder aber auch über beides.

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Die Taktung der RAM-Riegel, welche identisch sein sollte, hat mit dem Takt der CPU nichts zu tun.

Übrigens: Der 1600-RAM hat in Wahrheit nur 800MHz, es werden nur zweimal pro Taktung Daten ausgetauscht. :D

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Kommentar von NMirR
25.03.2016, 09:03

nichts ist nicht ganz richtig, siehe OC ohne Multiplikator Erhöhung.

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Die frage wurde von den anderen ja bereits richtig beantwortet.

An deiner stelle würde ich aber noch jemanden ein auge auf den rechner werfen lassen. Es gibt ne menge die man falsch machen kann. z.b. kompatibilität zwischen den verschiedenen komponenten.

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