Geschichte schreiben:Jäger oder Gejagte?

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Übernatürliche Wesen 100%
Jäger 0%

6 Antworten

Ganz ehrlich: Weder noch.

Die Grundidee klingt wie ein typischer Romeo-und-Julia-Fantasy-Mix wie es ihn schon hunderttausende Male gegeben hat.

Von dem was du da bisher geschildert hast, habe ich die starke Befürchtung das deine Geschichte ein stereotypischer Abklatsch wird, der jeder Originalität entbehrt.

Du hast als Grundidee zwei verfeindete Parteien, wobei bei einer bereits klar ist, dass sie diese Feindschaft nicht aufrecht erhalten will:

die Kreaturen wollen eigentlich nur friedlich leben

Warum beschreibst du also die Geschichte vom Zeitpunkt des Konflikts zwischen diesen beiden?

Warum gehst du nicht einen Schritt weiter und beschreibst ein Szenario das nach der Lösung dieses Konflikts geschieht.

Beispiele:

Die Jäger haben gewonnen und eine Art Polizeistaat errichtet in dem die Fabelwesen diskriminiert und unterdrückt werden. Sie leben in speziellen Vierteln der Stadt/Städte, welche streng bewacht und umzäunt sind und sich die Bewohner an Ausgangssperren zu halten haben.

Der sterotypische Kampf könnte hier zu einer Art Gleichberechtigungsbewegung werden, welche sich gegen das System auflehnt.

Oder die Fabelwesen haben gewonnen und die Menschen in den Konflikten dezimiert. Da sie jedoch nur Frieden wollten, halfen sie den Menschen beim Wiederaufbau, doch diese zogen sich freiwillig aus den Städten der Fabelwesen zurück.

Nun verüben die Menschen Terrorattentate gegen die Städte der Fabelwesen, weil sie menschliche Regierungen und menschenbegünstigende Gesetze wollen.

Der stereotypische Kampf könnte hier zu einer Art Untergrundzelle werden welche versucht die integrierten Menschen zum offenen Aufstand zu bewegen.

Mit diesen beiden Beispielen hättest du bereits weitaus spannendere Möglichkeiten deine Geschichte zu gestalten und du würdest dich damit vom Einheitsbrei der "Twilight-Klone" abheben.

Um deine Frage jedoch zu beantworten:

Wenn du beide Seiten und ihre Denkweisen beleuchten willst, wirst du nicht umhin kommen 2 Hauptfiguren zu wählen aus deren Sicht du die Geschichte erzählst. Je eine von jeder Seite.

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Kommentar von Kimber0606
14.11.2016, 22:42

Danke, das hilft mir echt weiter!

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Also, natürlich kommt das auf ganz viele sachen an wie deinen schreibstil undso, aber Ich persönlich würde beispielsweise einen Charakter bei den Übernatürlichen (zB einen Werwolf) und einen bei den Jägern (ALso einen Mensch, egal ob Mann oder Frau), so könntest du gut die beiden vergleichen und hättest nicht nur eine subjektive Sichtweise.

In diesem Fall würde ich dir raten dass der Anfang von beiden Charakteren getrennt ist und das ganze im laufe der geschichte zusammenkommt. Ich schreibe selbst eine ähnliche Geschichte (Zauberer aus dem HP-universum werden von den normalen Menschen entdeckt und gejagt) und mache es auch so, funktioniert gut und kommt super rüber. Kannst auch gute Cliffhanger und so einbauen :)

Hoffe ich war hilfreich. Falls du sonst Fragen hast, ich hab schon einige Erfahrung mit sowas da ich seit vier Jahren Fanfictions schreibe :)

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Kommentar von Kimber0606
14.11.2016, 22:46

Ich schreibe auch Fanfictions, aber erst seit Anfang des Jahres. Ich bin auch erst 13 und versuche noch an meinem Schreibstil zu feilen. Wenn du möchtest kannst du auf meinem Account auf fanfiktion.de vorbeischauen und die ein Bild von meinem Schreibstil machen.

http://www.fanfiktion.de/u/Kimy0606

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Also mir persönlich würde es aus der Jägerperspektive gkaube ich besser gefallen.

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Kommentar von Kimber0606
14.11.2016, 22:18

Danke!

Ich bin mir noch nicht ganz sicher aber ich glaube ich nehme Jäger.

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Übernatürliche Wesen

ganz klar

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Kommentar von Kimber0606
15.11.2016, 19:15

Danke

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Machs klassisch.Du wechselst zwischen beiden "Teams" am besten aus der Sicht der zwei jeweils.Du wechselst am besten in jedem Kapitel.

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Kommentar von Kimber0606
14.11.2016, 22:22

Danke, das ist auch eine gute Möglichkeit.

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Kommentar von karllubert
14.11.2016, 22:23

gerne ;) Ich selber schreibe zurzeit auch an einem Science Fiction Roman

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Übernatürliche Wesen

Ich finde es gibt schon genug Geschichten über die Jäger. Wenn du die Wesen als eigentlich friedlich beschreibst, die sich nur zu Wehr setzen dann ist das mal was Neues. 

Oder du machst erst die Perspektive eines Jägers, der denn aber die Seiten wechselt, weil er merkt, dass den Wesen Unrecht getan wird. Oder er wird selber ein Wesen.

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Kommentar von Kimber0606
15.11.2016, 19:16

Dankesch

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