Frage von sunrisegirls, 51

Geschichte schreiben ohne Planung?

Hallo leute, seit Monaten spielt sich eine Geschichte in meinem Hirn ab und ich möchte sie unbedingt zu Papier bringen. Meine Geschichten scheitern aber immer an der Vorplanung, wann was passiert...denkt ihr, ich kann einfach drauf los schreiben oder ist das Risiko zu hoch, eine schlechte Geschichte zu schreiben, wenn man nicht vorher alles plant?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SuzuTora, 31

Schreib einfach drauf los! :)
Wenn du einen kleinen Ansatz hast, dann wird sich die Story von alleine entwickeln.
Ich schreibe auch auf Wattpad Geschichten, bzw. Habe eine geschrieben.
Ich hatte kaum einen Plan davon, was passieren soll, ich hab' einfach drauf los geschrieben. Nun hat diese ungefähr 1,75k views. :3
Du schaffst es, eine Geschichze auf Papier zu bringen, wenn du Lust und Motivation dazu hast! :)

Antwort
von nilsbl, 11

Nun, es gibt viele Leute, die wirklich gut intuitiv schreiben können. Ich persönlich würde immerhin einen roten Faden machen, sonst weiß man irgendwann nicht mehr, wo die Geschichte hinführen soll. Aber es ist vorallem wichtig, es auszuprobieren. Schreibe deine Geschichte. Ist sie gut, freu dich. Ist sie nicht gut, leg sie in eine Schublade und distanziere dich für eine Weile. Dann nimm sie wieder und schau, was exskt dir nicht gefällt. Mach sie nochmal, aber diesmal verbessert. Eind gute Geschichte entsteht nicht per Zufall. Vielleicht brauchst du mehrere Anläufe, dann sei dem eben so. 

Antwort
von Peterwefer, 30

Ich würde zuerst einen Rohentwurf anfertigen. Dann würde ich mir überlegen: Was ist verkehrt. Das Risiko, dass Du die ganze Geschichte falsch anpackst, ist naturgemäß unendlich hoch. Aber - dafür ist das Schreiben eben Kunst. Überhaupt: Was heißt in der Kunst richtig oder falsch?

Kommentar von TorDerSchatten ,

Schreiben ist ein Handwerk, und wie für jedes Handwerk gibt es Regeln, die beim Aufbau eines Romans in der Handlung und der Schreibführung zu beachten sind.

Wenn hier etwas nicht stimmig ist, merkt man das als Leser sofort und legt das Buch frustriert zur Seite.

Handwerklich stimmig geschriebene Bücher fesseln von der ersten bis zur letzten Seite - das ist der Unterschied. Und DAS ist dann die Kunst.

Kommentar von Peterwefer ,

Das alles stimmt in gewissen Grenzen. Gerade die Großen sind permanent von den Regeln abgewichen, sie wurden darum auch schwer kritisiert. Eines der besten Beispiele ist Marcel Proust. Aber auch Musil, Kafka, Joyce, V. Woolf u. v. a. haben permanent gegen die Regeln verstoßen. Ohne sie wäre die Literatur undenkbar.

Wenn etwas nicht stimmig ist, merkt es der Leser - einverstanden. Der erste Leser eines Textes sollte der Autor selbst sein. Und er sollte den Text wirklich kritisch lesen. Ohne sich selbst fertig zu machen, aber auch ohne sich selbst zu beweihräuchern, sondern mit dem Blick darauf: Was ist gut? Was ist nicht gut?

Antwort
von TorDerSchatten, 13

ich plane nie im Voraus, sondern schreibe einfach. Wenn die Hauptcharaktere gut ausgearbeitet sind, ergibt sich die Handlung von selbst.

Skurrile Nebenfiguren lockern das Ganze dann auf. Die lässt du spontan mit einfließen.

Antwort
von Halleluja98, 25

Planen ist glaube schwierig...versuche einfach das aufs Papier zu bringen was du gerade im Kopf hast, ob es gut oder schlecht ist siehst du dann am Ende

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